Aktionstage im Herbst 2003

Herbst 2003

Plenum Das Plenum der Initiative Sozialforum trifft sich am Montag, 27. Oktober2003 um 19.00 Uhr
im EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80, Raum 211/212

Themen: Auswertung der Aktionstage, Vorbereitung ESF Paris Montag, 24. November 2003 um 19.00 Uhr
im EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80, Raum 211/212

Themen: Auswertung ESF Paris, Diskussion über die weitere Arbeit der Initiative Sozialforum München. Wollen wir ein „Sozialforum München“ gründen?
Koordinationsgruppe Derzeit keine Termine, Anfragen unter info@m-sf.de

Aktionen

Aktionstage vom 7. – 18. Oktober 2003 in München Die Initiative Sozialforum München koordinierte die Aktionstage gegen Sozialabbau vom 7.-18. Oktober 2003, an denen sich viele Gruppen und Organisationen beteiligten. Europäisches Sozialforum 2003 in Paris Das zweite Europäische Sozialforum findet vom 12. bis 16. November in Paris statt. Hier sind weitere Informationen.Weltsozialforum 2004 in Indien Das vierte Weltsozialforum findet vom 16. bis 21. Januar 2004 in Mumbia (Indien). Infos: www.wsfindia.org.

veranstaltungsorte

EineWeltHaus München: Schwanthalerstr. 80, 80336 München
Gewerkschaftshaus München: Schwanthalerstraße 64, 80336 München
KDA – Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt: Schwanthalerstraße 91, 80336 München
alle erreichbar mit U4/U5 Theresienwiese, Ausgang Schwanthalerstr.

aktionstage gegen sozialabbau, 7. bis 18. oktober 2003

Dienstag, 7. Oktober
17.00 bis 20.30 Uhr
Gewerkschaftshaus, Großer Saal
Diskussionsforum zur weltweiten Privatisierung von Dienstleistungen (GATS) (PDF, 28 KB)
mit Birgit Ladwig (ver.di Bundesverwaltung) und Thomas Fritz (Attac)
Veranstalter: ver.di Bezirks-ArbeiterInnen Ausschuß und ver.di Bezirksvorstand München
Mittwoch, 8. Oktober
17.00 Uhr
Sendlinger Tor
Jubeldemo: „Sozialabbau ist geil! München jubelt!“ (PDF, 52 KB)
Wir begrüßen es, dass in München Jugendeinrichtungen geschlossen werden. Es ist absolut hervorragend, dass wir für Bildung Gebühren zahlen müssen, denn wo kommen wir denn da hin, wenn Arme studieren dürften. Dazu haben sie kein Recht! Die Mieten sind immer noch viel zu niedrig! Die, die sich das Leben in München nicht leisten können sollen unsere Stadt verlassen! Kinder, der Sozialstaat, das ist doch Schnee von Vorgestern! Ihr seid alle herzlichst eingeladen mit uns den Sozialabbau zu feiern! Denn Armut ist Glück und wahrer Reichtum zugleich! Demonstration vom Sendlinger Tor über Reichenbachplatz und Isartor. Danach ab 18.00 Uhr Jubelparty – Ort steht noch nicht fest, wird aber auf der Demo bekanntgegeben.
Bildergalerie:     bitte auf ein Bild klicken!

Donnerstag, 9. Oktober
9.30 Uhr
Arbeitsamt, Kapuzinerstr.26
Aktion „Kreuz der Arbeitslosigkeit“ (PDF, 59 KB)
zur Bekanntgabe der Arbeitslosenzahlen
Veranstalter: Arbeitslosen-Zentrum München Ost, KAB, Katholische Arbeitslosenseelsorge, Katholische Betriebsseelsorge und KDA
Bildergalerie von der Aktion vor dem Arbeitsamt München am 09.10.2003:     bitte auf ein Bild klicken!

Foto-Collage
Donnerstag, 9. Oktober
19.30 Uhr
EineWeltHaus
Siemens – Ein Konzern entlässt seine Kinder
Betroffene berichten über den Personalabbau bei Siemens und ihren Widerstand dagegen.
Veranstalter: NCI – Network for Cooperation & Initiative der betroffenen Siemens Mitarbeiter
Samstag, 11. Oktober
18.00 Uhr
Ökologisches Bildungszentrum, Englschalkinger Str. 166 (U4 Arabellapark)
Politisches Samstagsgebet: Geld frisst Welt
„Wirtschaften für das Leben“ ist das Motto des Politischen Samstagsgebets, eines Forums verschiedenster Bürgergruppen gegen die Zumutungen des Neoliberalismus. Die Arm-Reich-Schere beleuchten wir im Rahmen der Sozialforumswoche als Geld-frisst-Welt-Problem. Gegen die Krankheit, alles Leben zur Ware zu machen und in Geldscheinen zu bemessen, brauchen wir heilsame Vorstellungen des Wirtschaftens in Gegenseitigkeit und Lebensfreundlichkeit und so steht beim politischen Samstagsgebet die geistige Besinnung im Vordergrund. Das Beisammensein bei Brot und Wein im Anschluss daran vertieft das Gespräch miteinander.
Montag, 13. Oktober
19.30 Uhr
EineWeltHaus
Die Zukunft der Städte – Gemeindefinanzreform für die Bürger oder für die Konzerne? (PDF, 88 KB)
Die Zukunft der Städte ist in Gefahr. Durch den Einbruch der Gewerbesteuer und immer mehr Zwangsaufgaben, die sie von Bund und Ländern aufgehalst bekommen, stehen „viele Kommunen am Rande des Ruins“ (Städtetagspräsidentin Petra Roth). Die Spitzenverbände von Städten und Gemeinden haben einen Entwurf zur Reform der Gemeindefinanzen vorgelegt, der die finanzielle Lage der Kommunen entscheidend verbessern würde. Die Regierungskommission zur Gemeindefinanzreform, die Bundestagsfraktionen von SPD und Grünen stellten sich einmütig hinter dieses Modell des Städtetages. Doch das Bundeskabinett fegte den „versammelten Sachverstand der Republik“ vom Tisch und ersetzte ihn durch einen konzernfreundlichen Regierungsentwurf, der „keine fachliche und keine demokratische Basis hat“ (Städtetags­Vizepräsident OB Ude). Wird der Regierungsentwurf Gesetzeswirklichkeit, dann wird sich unter dem Strich die Finanznot der Kommunen nicht lindern sondern weiter zuspitzen. Schmerzliche Einschnitte bei der kommunalen Daseinsvorsorge und Privatisierungen städtischer Einrichtungen wären die Folge. Steuerlich entlastet aber würden einmal mehr die Konzerne. Widerstand gegen diese bürgerfeindlichen Vorhaben tut deshalb Not. Diskussionsveranstaltung mit Fred Schmid, isw e.V. (zu Steuerpolitik, Steuerreform, Gemeindefinanzreform) und Heinrich Birner, ver.di München (zu den Auswirkungen einer verfehlten Gemeindefinanzreform am Beispiel München).
Veranstalter: isw und ver.di München
Dienstag, 14. Oktober
19.30 Uhr
EineWeltHaus
Arbeitest du noch oder bettelst du schon? – Widerstand gegen die Agenda 2010 und Alternativen zu Hartz, Rürup, Agenda 2010 (PDF, 155 KB)
Mit Leo Mayer (Betriebsrat Siemens), Barbara Buchwieser (Attac), Michel Rousseau (SUD, Frankreich) und Dagmar Rüdenburg (ver.di)
Veranstalter: Attac und ver.di München
Dienstag, 14. Oktober
20.00 Uhr
Literaturhaus München am Salvatorplatz (Bibliothek)
UKB: 4,- Euro (erm. 2,50 Euro)
People before profit! (PDF, 16 KB)
Charles Derber, Professor für Soziologie am Boston College, Weggefährte von Noam Chomsky und Ralph Nader und angesehener Wirtschaftskritiker in den USA, hält einen Vortrag zum Thema: „Die internationalen Chancen der globalisierungskritischen Bewegung und ihr Stand in den USA.“ Anschließend besteht die Möglichkeit zur Diskussion. Prof. Charles Derber gehört zu den renommiertesten Gesellschafts- und Wirtschaftskritikern in den USA. In seinem kürzlich erschienen Buch One World (Europa Verlag 2003; engl. Titel: People Before Profit) beschreibt er die Entstehung der Globalisierung und Möglichkeiten einer Gegenbewegung. Derber liefert eine kritische, streitbare Analyse der neueren Geschichte und ihrer aktuellen Bürgerrechtsbewegungen in der westlichen und sogenannten Dritten Welt. Als Freund und Weggefährte von Noam Chomsky und Ralph Nader kennt Derber die oppositionelle Szene in den USA bestens und wird über sie berichten. Er setzt große Hoffnung in Attac als erste wirklich globale Bewegung gegen die scheinbar schiere Übermacht der Weltwirtschaft unter Führung der USA.
Veranstalter: Attac München
Mittwoch, 15. Oktober
19.30 Uhr
EineWeltHaus, Großer Saal
Von München nach Paris
Das 2. Europäische Sozialforum im Paris vom 12. – 15.11. mit Michel Rousseau (Sekretariat zur Vorbereitung des ESF).
Veranstalter: Initiative Sozialforum München
Mittwoch, 15. Oktober
19.30 – 21.00 Uhr
Fairkauf München, Brecherspitzstr. 8
(U2 / U7 Untersbergstr.)
Reihe „Lotsen für eine gerechtere Welt“: Gerechter Handel weltweit? (PDF, 534 KB)
Veranstaltung mit Heike Rahn (Bildungsreferentin des FairKauf Eine Welt Ladens) mit Führung durch den Laden, um die Produktpalette des Fairen Handels kennen zulernen.
Veranstalter: NordSüdForum München e.V.
Donnerstag, 16. Oktober
17.30 Uhr
KDA
Live aus der Arbeitswelt – Gespräche mit Menschen in prekärer Beschäftigung (PDF, 80 KB)
Hearing und Pressegespräch. Berichte von Betroffenen und Experten über Arbeitsbedingungen in München (Zeitarbeit, Minijobs und Befristungen in verschiedenen Branchen).
Veranstalter: KAB, Katholische Betriebsseelsorge und KDA
Donnerstag, 16. Oktober
19.30 Uhr
EineWeltHaus, Großer Saal
Die Unsichtbaren. Illegale Flüchtlinge in München (PDF, 534 KB)
Nach Schätzungen leben 30-50.000 Menschen („ohne Status“) inoffiziell in München, darunter vor allem Flüchtlinge. Solang alles gut geht nach der Überlebensdevise „bloß nicht auffallen“, kann diese Realität von Gesellschaft und Politik verdrängt werden. Was aber tut ein Mensch, der offiziell nicht existiert, wenn er krank ist, Wohnraum, Arbeit und Geld benötigt? Die kürzlich vorgelegte sog. Anderson-Studie über Menschen in der Illegalität in München zeigt, dass diese Menschen und ihre Probleme endlich wahrzunehmen sind und Wege aus der Illegalität ernsthaft diskutiert und gefunden werden müssen. Zum Einstieg des Abends stellt Philip Anderson die wesentlichen Ergebnisse der Studie kurz vor; anschließend kommen VertreterInnen aus den verschiedenen Bereichen sowie das Publikum zu Wort. Auf dem Podium: Stadtrat Siegfried Benker und Philip Anderson. InterviewpartnerInnen: Prof. Dr. Tilo Klöck (FHS München), Dr. Waltraud Wirtgen (Ärztin), Rudolf Stummvoll (Leiter der Stelle für Interkulturelle Zusammenarbeit der LH München), Gisela Seidler (Rechtsanwältin), Monika Steinhauser (Münchner Flüchtlingsrat), Dr. Gerhard Schwarzkopf (Café 104), ein(e) Vertreter(in) der Karawane.
Veranstalter: NordSüdForum München e.V.
Freitag, 17. Oktober
(Tag der Armut)
17.00 Uhr
Abtei St. Bonifaz, Karlstr. 34 (U2 Königsplatz)
Was macht mich arm, was macht mich reich? (PDF, 92 KB)
17.00 – 18.30 Uhr: Begegnung und Erfahrungsaustausch
15.00 – 18.00 Uhr: Kinder- und Jugendprogramm
19.00 Uhr: Ökumenische Feierstunde mit Abt Odilo Lechner
20.00 Uhr: Imbiss und Bunter Abend
Veranstalter: ATD Vierte Welt in Deutschland e.V. Gruppe München
Freitag, 17. Oktober
17.00 Uhr
KHG, Leopoldstr. 11 (U3/6 Giselastr.)
Ist Bildung eine Ware? – Ein Bericht vom EEF
Ende September trafen sich die EU-Bildungsminister in Berlin. Aber nicht nur sie: Beim Gegenkongress „European Education Forum (EEF)“ wurde die Bildungspolitik kritisch beleuchtet: Bildung ist immer weniger ein Recht, sondern eine Ware, die man kaufen muss. Ein gutes Beispiel dafür sind die vom Präsidenten der TU München geplanten Studiengebühren. Wir wollen über das EEF berichten und über diese Themen mit Euch diskutieren.
Veranstalter: Attac Campus München
Samstag 18. Oktober
11.00 – 16.00 Uhr
Odeonsplatz
Aktionstag: Aktionen – Musik – Kabarett – Theater – Quiz
Mit einem vielseitigen Programm informieren wir über Hintergründe und Ursachen des Sozialabbaus. Über die Auswirkungen der neoliberalen Globalisierung für Menschen in dieser Stadt – aber auch wie wir uns dagegen wehren – sprechen:
Heribert Fieber: Siemens – Global Player mit Standort München
Claus Fussek: Alle reden vom Pflegenotstand – woher kommt er?
Walter Listl: Abrüstung statt Sozialabbau
Sybille Lust: Alternativen zur Finanznot der Städte
Dagmar Rüdenburg: Prekäre Arbeit im Einzelhandel Gegen Agenda 2010, Hartz, Rürup & Co. Infostände bieten die Möglichkeit zur Diskussion und zum Mitmachen. Wir nehmen unsere Interessen selbst in die Hand! Lassen Sie sich überraschen! Oder noch besser: machen Sie mit!
Ein anderes München ist möglich
München – sozial und solidarisch
Sozialabbau stoppen! (PDF, 45 KB)
Arbeitnehmerrechte verteidigen! Für eine andere Politik kämpfen!
Während der Aktionstage werden im Organisationsbereich von ver.di München Betriebs- und Personalversammlungen zum Thema Sozialabbau durchgeführt.

veranstaltungsorte

EineWeltHaus München: Schwanthalerstr. 80, 80336 München
Gewerkschaftshaus München: Schwanthalerstraße 64, 80336 München
KDA – Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt: Schwanthalerstraße 91, 80336 München
alle erreichbar mit U4/U5 Theresienwiese, Ausgang Schwanthalerstr.

Veranstaltungen nach den aktionstagen

Dienstag, 21. Oktober
19.30 Uhr
EineWeltHaus, Raum 211
Das Kapital und der Zins
Wirtschaftstheorien – ihre Stärken und ihre blinden Flecken. Die Sozialforumsbewegung will sich auch mit den tieferen Ursachen der Armuts-Reichtums-Schere beschäftigen. Es kann nicht nur um Besitzstandwahrung gehen, schon gar nicht um Beschwörung von weiterem Wachstum, das im heutigen System nötig ist, damit noch etwas für alle abfällt! Dabei drängt sich die Frage nach dem Mechanismus der Umverteilung von unten nach oben auf. Ist der Zinseszins das größte Verhängnis oder die Ausbeutung durch Privateigentum an den Produktionsmitteln? Zinskritiker meinen, dass vor allem die leistungslosen Einkommen durch Zinseszins und Bodenspekulation die Welt in den gelddominierten Würgegriff nehmen; für die Befreiung der Marktwirtschaft aus diesem Würgegriff bräuchte es eine Geldumlaufsicherung, die den Zins gegen Null treiben würde. Marxisten hingegen sehen im Zinseffekt ein sekundäres Problem, das Primärproblem ist für sie das Kapital und seine Vermehrungsdynamik durch globalisierte Ausbeutung, Privateigentum und Marktherrschaft. Ein Austausch zwischen beiden Sichtweisen könnte fruchtbar sein! Diskussionsveranstaltung mit Raul Claro (Attac München), Karin Grundler (CGW), Volker Freystedt (Equilibrismus), Martin Fochler (PDS). Gesprächsleitung: Renate Börger.
Veranstalter: CGW, Equilibrismus und Attac München

Veranstaltungen 2004

Veranstaltungsreihe im Herbst 2004 zur Gründung des Sozialforums

 
31.Oktober bis 21. November
Münchner Friedenswochen
„Gleiches Recht für alle Menschen, alle Völker!“
» Programm « daraus einige der ca. 25 Veranstaltungen: Di., 9.11.04, 19:30 – 22:00 Uhr, Truderinger Frauen für Frieden und Abrüstung,
Vortrag und Diskussion, Paul B. Kleiser (Politologe),
„EU-Verfassung, Rechte für die Bürger oder für die Wirtschaft“
Familien.Zentrum Trudering e.V., Dompfaffweg 10, Gelber Raum, 1. Stock, Di., 9.11.04, 19:30 Uhr, Internationale Frauenliga für Frieden&Freiheit in Koop. mit Petra-Kelly-Stiftung,
Lesung der Autorin Ute Scheub aus ihrem Buch
„Friedenstreiberinnen“
mit Diskussion und musikalischem Rahmen,
TAMS-Theater am Sozialamt Mi., 10.11.04, 19:00 – 22:00 Uhr,
Münchner Friedensbündnis in Zusammenarbeit mit Friedensbüro e.V.,
Clemens Ronnefeldt (Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes),
„Ein politischer Reisebericht aus dem Libanon und aus Syrien“
Vortrag mit  Lichtbildern. Eintritt: 2 Euro,
EineWeltHaus, Großer Saal Mi., 17.11.04, 19:30 Uhr, Ev. Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau,
Vortrag Dr. Hans-Rudolf Grüber,
„Allein gegen Eichmann – Pfarrer Heinrich Grübers Einsatz für Rassenverfolgte“
Ev. Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau, Alte Römerstr. 87
Mi., 17.11.04, 19:30 Uhr, VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/ Bund der Antifaschisten und Antifaschistinnen),
„Als Zigeuner verfolgt…, Hugo Höllenreiner berichtet von seinem Schicksal in der Nazizeit“,
Seidl-Villa, Nikolaipl. 2, So., 21.11.04, 19:30 Uhr,
„Eine Analyse der US-Präsidentschaftswahl – What happened?“,
Vortrag und Diskussion mit Sarah van Gelder
EineWeltHaus R211 (Eintritt 3 Euro) Mo., 22.11.04, 17:00 Uhr,
„Islam und Islamismus – eine Herausforderung für Deutschland“,
Vortrag und Diskussion mit Dr. Peter Barth (Studiengesellschaft für Friedensforschung e.V.)
Pädagogisches Institut der LHM, Herrnstr.19 Di., 23.11.04, 19:30 Uhr, Bündnis München gegen Krieg,
„Der globale Kapitalismus & seine Weltordnungskriege“,
Referent: Winfried Wolf
EineWeltHaus
Münchner Friedensbündnis
Mittwoch, 20. Oktober
19:00
EineWeltHaus, Großer Saal
Menschenrechte, Frauenrechte, Landrechte
Frauen aus Guatemala und Brasilien berichten.
mehr Infos Nord Süd Forum, FIAN , Ökumenisches Büro
Montag, 18. Oktober
17:00
DGB-Haus, Großer Saal
„Es ist genug für alle da“ – Alternativen zur herrschenden Politik
– Konzept für eine solidarische Einfachsteuer –

Attac und Verdi haben ein Konzept für eine solidarische Einfachsteuer entwickelt. Dieses Konzept soll vorgestellt und auf seine Tauglichkeit als realistische Alternative zum derzeit herrschenden Steuerchaos hin untersucht werden. Mit Michael Schlecht, ver.di, Leiter Abteilung Wirtschaftspolitik.
Pressemitteilung (m-sf)
Pressemitteilung (attac)
Attac, Ver.di
Sonntag, 17. Oktober
10 bis 14 Uhr
Offenbarungskirche
„Arbeitslos = Hoffnungslos?“
Ein Tag für Arbeitslose und Interessierte in der Offenbarungskirche Was macht Arbeitslosigkeit mit den Betroffenen? Was kommt mit Hartz IV auf uns zu? Wo können Arbeitslose Unterstützung bekommen? Ein Tag mit Gottesdienst, Infoständen, Vortrag und Diskussionen.
Pressemitteilung
Münchner Arbeitslosenzentrum MALZ
Offenbarungskirche
KDA
Sonntag, 17. Oktober
12:00
KHG
„Habe ich, was ich brauche? Brauche ich, was ich habe?“
Veranstaltung, Begegnung, Marktplatz grenzenloser Ideen
Einladung
Pressemitteilung
ATD Vierte Welt/Gruppe München (ATD=Aide à Toute Détresse)
Sonntag, 17. Oktober
16:00
St. Bonifaz
„Habe ich was ich brauche? Brauche ich, was ich habe?“
Ökumenische Gedenkfeier zu Ehren namenloser Opfer von Unwissenheit, Hunger und Gewalt
Einladung
Pressemitteilung
ATD Vierte Welt/Gruppe München (ATD=Aide à Toute Détresse)
Samstag, 16. Oktober
16:00
EineWeltHaus
Gründung Sozialforum München
Grundsatzpapier – Entwurf
Flugblatt
Ablauf
Pressemitteilung
Initiative Sozialforum München und alle beteiligten Gruppen
Samstag, 16. Oktober
18:00 bis 21:30
Festhalle Cincinnatistraße 62
„Grenzen überwinden“
Benefizkonzert des BGS-Orchesters München, mitwirkende Gruppen: Freudentanz und Dingos
Einladung
Pressemitteilung
ATD Vierte Welt/Gruppe München (ATD=Aide à Toute Détresse)
Donnerstag, 14. Oktober
17:30 bis 19:30
KDA
Zeitarbeit und prekäre Beschäftigung
Diskussionsveranstaltung
Einladung
Pressemitteilung
Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt KDA
Donnerstag, 14. Oktober
19:30
„Merhaba“
„Andere Medien sind möglich!“
Die Tageszeitung „junge Welt“ in neuem Format und das Münchner Portal „Hinter-den Schlagzeilen“ (Annik und Konstantin Wecker) stellen sich vor Arundhati Roy, die bekannte indische Schriftstellerin, hat in ihrer Rede am 16.8.04 in San Francisco kritisiert, wie Massenmedien von einer Inflation von Krisen, auf Kosten von Menschen in Not leben: „Staaten haben gelernt, daß von Krisen angetriebene Medien es sich nicht leisten können zu lange beim selben Thema zu bleiben. Wie Wirtschaftsbetriebe einen Umsatz von Geld brauchen, brauchen die Medien einen Umsatz von Krisen….Während Regierungen die Kunst, eine Krise durchzuwarten, perfektionieren, werden die Widerstandbewegungen im Wirbel des Krisenproduktion vermehrt dazu verführt, Wege zu finden, Krisen in einem einfachen, verdaubaren und zuschauerfreundlichen Format herzustellen. Von jeder Bewegung, die ernstgenommen werden will, von jedem Thema wird erwartet, daß es seinen eigenen Heißluftballon starten läßt, um sein Markenzeichen und seinen Zweck zu bewerben…. Wenn wir Raum für zivilen Widerstand zurückgewinnen wollen, werden wir uns selbst von der Tyrannei der Krisenberichterstattung befreien müssen…. Die Konzernglobalisierung hat die Distanz zwischen den Entscheidungsträgern und jenen, die die Konsequenz ihrer Entscheidungen zu tragen haben, vergrößert. Foren wie das Weltsozialforum ermöglichen es örtlichen Widerstandbewegungen, dieses Distanz zu reduzieren und sich mit den Bewegungen aus den reichen Ländern zu verbinden.“ Die „junge Welt“ leistet sich einen längeren Atem für Themen und Inhalte, sie lebt von LeserInnen, die nicht nach reißerischen Aufmachern fragen, sondern nach einer vernünftigen und engagierten Erklärung der Welt. Die Münchner Leserinitiative junge Welt begleitet die Entwicklung dieser überregionalen Tageszeitung inhaltlich kritisch, mit Abo-Aktionen in München, aber auch mit eigenen Artikeln. Konstantin und Annik Wecker (angefragt) bieten auf ihrem internet-Portal „Hinter-den-Schlagzeilen“ wegweisende Zeitungsartikel ganz verschiedener Medien an. Sie haben ein Zitat von Roger Willemsen als Motto: „Abweichende Meinungen werden immer dann unterdrückt,wenn sie besonders wichtig sind“.
Pressemitteilung
LeserInneninitiative junge Welt München
Hinter den Schlagzeilen (angefragt)
Schleuser.net (angefragt)
Mittwoch, 13. Oktober
19:00
EineWeltHaus
„Es ist genug für alle da“ – Alternativen zur herrschenden Politik „Weg mit Hartz IV -Keine Arbeitszeitverlängerung Stattdessen: Radikale Arbeitszeitverkürzung!“
Nur eine radikale Arbeitszeitverkürzung kann die Arbeitslosigkeit senken. Was sind die Erfahrungen beim Kampf um die 35-Stunden-Woche? Welche Erfahrungen machten die Siemens-Kollegen bei der Auseinandersetzung um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze und gegen Arbeitszeitverlängerung? Sollen wir auf Lohn verzichten, während die Gewinne der Unternehmen steigen? Wie können wir erreichen, dass Leute eingestellt werden? Wollen wir Arbeitsplätze um jeden Preis? Wie werden wir unsere Ziele erreichen? Kolleginnen und Kollegen der beteiligten Gruppen berichten und laden ein zu einer Diskussion.
Pressemitteilung
NCI, Münchner Gewerkschaftslinke
Dienstag, 12. Oktober
19:30
EineWeltHaus
Für Mensch, Wald und Klima
Imaginäre Reise in den amazonischen Regenwald mit Guillermo Naco und Bürgermeister Hep Monatzeder.
mehr..
Flugblatt
Pressemitteilung
Nord Süd Forum / Petra-Kelly-Stiftung
Montag, 11. Oktober
19:00
EineWeltHaus, Raum 211
„Es ist genug für alle da“ – Alternativen zur herrschenden Politik
– Beteiligungsdemokratie am Beispiel von Porto Alegre –

Aufgrund starker Unterstützung durch die sozialen Bewegungen konnte die Arbeiterpartei PT in Porto Alegre 1989 erstmals den Oberbürgermeister stellen. Seither wurde ein Modell aktiver Bürgerbeteiligung entwickelt, bei dem die Bevölkerung über den Investitionshaushalt der Millionenstadt und seine Prioritäten direkt bestimmen kann. Der Modellcharakter und seine internationale Ausstrahlung sorgten dafür, dass in den Jahren 2001, 2002 und 2003 in Porto Alegre das Weltsozialforum als Treffpunkt der globalisierungskritischen Bewegung stattfinden konnte. Der Referent ist Mitglied der PT in Porto Alegre und promoviert zur Zeit an der Uni Osnabrück über Probleme der Umsetzung von Formen direkter Demokratie. mehr…
Pressemitteilung
Nord-Süd-Forum , VsP , Neuer ISP-Verlag
Sonntag, 10. Oktober
18:00
EineWeltHaus

Aktionskonferenz gegen Sozialkahlschlag
WIE WEITER NACH DER DEMO AM 2. OKTOBER ?

Auf der Konferenz werden die bisherigen Aktionen bilanziert, die inhaltlichen Schwerpunkte diskutiert und das weitere Vorgehen im Kampf gegen Sozialabbau geplant. Alle Menschen und Gruppen, die den Sozialkahlschlag stoppen wollen, sind eingeladen!
Info
Pressemitteilung
Aktion gegen Sozialkahlschlag im Sozialforum München u.a.
Donnerstag, 7. Oktober
19:30
EineWeltHaus
Überlegungen zur Entstehung von Profit, Geld und Zins“
Vortrag von Manfred Szameitat, Freier Journalist, mit anschließender Diskussion.
mehr …
Pressemitteilung
institut für sozial-ökologische wirtschaftsforschung e. V. (isw)
Mittwoch, 6. Oktober
19:30
Komm-Treff
„Erich Mühsam in der bayerischen Revolution. Anmerkungen zum Anarchismus in Bayern.“
Vorstellung des Dichters und Utopisten aus bisher unveröffentlichten Quellen von Günther Gerstenberg, mit anschließender Diskussion.
Flugblatt
Pressemitteilung
Kommtreff
Mittwoch, 6. Oktober
19:30
EineWeltHaus, Großer Saal
Cochabamba – die Geschichte einer Wasserbefreiung
Die bolivianische Kleinstadt Cochambamba leuchtet als Vorbild im Kampf um das Wasser als Gemeingut. Als die Wasserwerke 1998 an die US-Firma Bechtel verkauft wurden, stürmten die Bürger die Straßen und ließen – trotz massivem Polizeieinsatz – nicht locker, bis sie zurück erobert waren.
Wir freuen uns, an diesem Abend Luis Sanchez-Gomez Cuquerella von der „Demokratischen, Partizipatorischen Wasserversorgung“ aus Cochabamba bei uns zu Gast zu haben, der von der Wasserbefreiung erzählen kann!

Vortrag und Diskussion – Referent: Luis Sanchez-Gomez Cuquerella

Pressemitteilung
Attac München
Dienstag, 5. Oktober
9:30
Agentur für Arbeit München
Bekanntgabe der Arbeitslosenzahlen
Aktion vor der Agentur für Arbeit (u.a. Auftritt einer Theatergruppe)
Pressemitteilung
Flugblatt
Arbeitslosenseelsorge in der Erzdiözese München und Freising
Bericht:

Arbeitsamt gegen Recht auf Arbeit
Bei der Aktion anläßlich der Bekanntgabe der Arbeitslosenzahlen wollte die Arbeitslosenseelsorge der Erzdiözeses München und Freising ein Transparent mit der Aufschrift: „Arbeit ist Menschenrecht“ vor den Stufen des Arbeitsamtes niederlegen. Die Sicherheitskräfte der Arbeitsagentur ließen es, im Verein mit Polizisten, in Rücksprache mit der Leitungsebene nicht zu. „Seit 10 oder 15 Jahren mache ich jetzt solche Aktionen. So etwas ist mir noch nicht passiert!“ meinte der katholische Arbeitslosenseelsorger Mike Gallen. Für ihn ein Zeichen, daß die Arbeitsverwaltung angesichts von Massenarbeitlosigkeit und beginnenden Protesten gegen Hartz IV nervös wird.

Einen Bericht von der Aktion der Katholischen Arbeitslosenseelsorge lesen Sie im Lokalteil des Münchner Merkur (S. 11), Bildergalerie:     bitte auf ein Bild klicken!

Samstag, 2. Oktober
18:00
Himmelsfahrtskirche
Boden – Geschenk, Pflegefall oder Ware?
Betrachtungen zum Erntedankfest
von Sepp Braun (Permakultur-Bauer)
und Renate Börger (Journalistin)
Musik: Ulrich Stark
Flyer     (PDF 1.5MB) Politisches Samstagsgebet
Freitag, 1. Oktober
19:00
EineWeltHaus
Eintritt frei
SUDAN – Darfur
Wer schützt die Zivilbevölkerung im Krieg? Wer spielt welche Rolle?

Podiumsdiskussion:
mit Stefan Maier, ARD-Korrespondent in Darfur, Eric Englert, Missio München, und Volker Stapke, Ärzte der Welt.
Moderation Brigitte Lux-Kliesch, Nord Süd Forum München

Die humanitäre Situation in der sudanesischen Provinz Darfur ist apokalyptisch: Über eine Million Menschen sind auf der Flucht vor Gewalt, Folter, Raub und Mord.

Die Massenflucht und ihre verheerenden Folgen wurden durch den seit Jahrzehnten im Sudan herrschenden Bürgerkrieg zwischen Stämmen aus dem arabischen Nordsudan und dem christlichen Süden des Landes ausgelöst. Reitermilizen der muslimischen Janjaweed terrorisieren seit Februar 2003 vermutlich mit Unterstützung der sudanesischen Zentralregierung die afrikanische Zivilbevölkerung in der Provinz.
Die Vereinten Nationen sprechen von einer Strategie der ethnischen Säuberung.

Was ist das Neue an diesem Konflikt? Warum scheitert der internationale Dialog mit der Zentralregierung? Wie kann die betroffene Zivilbevölkerung überhaupt geschützt und versorgt werden?

Vertreter der Hilfsorganisation diskutieren Projekterfahrungen vor Ort, Auswirkungen und Perspektiven der Nothilfe und „vergessenen Krisen“ im Sudan. Welche Rolle spielen die Menschen, welche die Medien und welche die verantwortliche Politik?

Pressemitteilung Nord Süd Forum / Ärzte der Welt
Freitag, 1. Oktober
18:00
Feierwerk
Rage against Abschiebung #6
Das Solidaritätsfestival 2004
mehr …
Pressemitteilung Bayerischer Flüchtlingsrat und KARAWANE
Mittwoch, 29. September
19:30
EineWeltHaus
Das Kapital und seine Krisen
Akkumulation, Konkurrenz, Krise – Grundkategorien von Marx‘ Kritik der politischen Ökonomie
Vortrag und Diskussion mit Michael Heinrich
mehr …
Pressemitteilung Gegenentwurf e.V.
Mittwoch, 29. September
9:30 bis 17:00
Hochschule für Philosophie
Studientag zur Abschiebehaft
Ein breites Aktionsbündnis lädt zu dem Studientag mit Referaten und Arbeitsgruppen ein.
Anmeldung bis 15.09.04 beim Münchner Flüchtlingsrat, Goethestraße 53, 80336 München
oder martina.ortner@aida-archiv.de
Einladung
Pressemitteilung Bayerisches Aktionsbündnis gegen Abschiebehaft
Fr.24./Sa.25.9.
TAGWERK-Zentrum Dorfen
Fachtagung: „Mythos Autobahn“
Bringen immer perfektere Straßen noch einen Nutzen für regionales Wirtschaften?
Programm-Flyer Tagwerk – regional und ökologisch
Donnerstag, 23. September
19:30
EineWeltHaus
25 Jahre Alternativer Nobelpreis
Wege und Visionen für eine bessere Zukunft
Geseko von Lüpke, Autor des Buches „Die Alternative. Wege und Weltbild des Alternativen Nobelpreises.“stellt die am Montag bekanntgegebenen Preisträgerinnen und Preisträger des Jahres 2004 vor.
mehr…

Pressemitteilung Initiative Emanzipation ad Humanum
Mittwoch, 22. September
19:30
Seidlvilla
„Eine Welt des Friedens und der Freiheit: Zukunftsvorstellungen des Widerstandes gegen das Nazisystem“
Vortrag und Diskussion mit Friedbert Mühldorfer, Landessprecher der VVN/BdA
Martin Löwenberg, Zeitzeuge Nach den Wahlerfolgen der rechten Parteien am 19.September in Sachsen und Brandenburg lohnt sich ein Blick zurück! Vielleicht ist es gerade heute, angesichts von Nazigruppen, die manchmal recht erfolgreich die Ängste der Menschen zu nutzen verstehen, wichtig, sich wieder vertraut zu machen mit den Hoffnungen auf eine gerechte neue Welt, die die Frauen und Männer des antifaschistischen Widerstands entwickelt und zum Teil auch in die bayerische Verfassung und ins Grundgesetz eingebracht haben.
Flugblatt
Pressemitteilung Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschisten VVN/BdA
Mittwoch, 22. September
19:30
EineWeltHaus, Großer Saal
„Es ist genug für alle da“ – Alternativen zur herrschenden Politik
– Existenzgeld für Alle – Realistische Alternative oder sozialromantische Spinnerei? –

Die Idee eines Existenzgeldes für alle diejenigen, die es benötigen oder wollen, ist nicht neu. Bereits zu Beginn der 90er-Jahre findet sie sich, damals unter dem Begriff „Grundsicherung“, z.B. in den Parteiprogrammen von Bündnis 90/Die Grünen. Angesichts zunehmender Prekarität für Millionen von Menschen in der BRD entflammt die Diskussion über eine solche existenz- und damit Würde sichernde Forderung derzeit neu. Wie weit ist eine solche Forderung realistisch, wie lässt sich Existenzgeld finanzieren? Welche Konzepte werden derzeit diskutiert, wo liegen die Unterschiede und Gemeinsamkeiten? Und: wie lässt sich eine breite Akzeptanz für das Existenzgeld organisieren, ohne einer Debatte um ein „Sozialschmarotzertum“ Vorschub zu leisten?

Pressemitteilung Attac München
Mittwoch, 22. September
20:00
Lindenkeller, Freising
„Der Globalisierung zum Trotz“
ein regionales Wirtschaftsmodell feiert Jubiläum
Auftakt zur Festwoche 20 Jahre TAGWERK
Vorstände des Bund Naturschutz und des Anbauverbandes Bioland und ein Tagwerkbauer referieren, der Landrat und der Bundesumweltminister sprechen Grußworte zum 20. Geburtstag von TAGWERK. Programm-Flyer mit weiteren Veranstaltungshinweisen

Pressemitteilung Tagwerk – regional und ökologisch
Eröffnung:
Mittwoch, 22. September

19:00
Kunstverein München
Frequenz: UKW 97,8 MHz

Dauer:
22.9. bis 16.11.2004
Kreuzungsfrei und ungestört – mobile Anwendung
– Untergrundradio im Münchener Altstadtringtunnel –

Am Tag der Eröffnung besteht ein Linienbustransit durch den Altstadtringtunnel, zu jeder vollen Stunde ab 17:00 Uhr.
Haltestelle: Kunstverein München. transit~wellen beschäftigt sich mit der Verständigung im und über den öffentlichen Raum und seiner Grenzen. Sie werden bestimmt durch symbolische Aufladung, die sich in der physischen wie elektronischen Sphäre spiegelt. transit~wellen ist das erste Vorhaben in Deutschland, das die legalen Möglichkeiten von Micro-FM auslotet und diese Form des Aktivismus einer breiteren Öffentlichkeit vorstellt. Ab 22. September bis Mitte November 2004 wird im Münchener Altstadtringtunnel ein kleiner UKW-Sender angebracht. Autofahrer, die die Stadt im Untergrund passieren, können in ihren Radiogeräten zeitweise völlig andere Informationen – transit~wellen – empfangen. Ein Programm rund um undokumentierte Mobilität und Passage ersetzt das übliche Tunnelrauschen. Der Altstadtringtunnel ist ein Nichtort im Untergrund zwischen dem Haus der Kunst und dem Areal der Münchner Pinakotheken. Er untertunnelt das Ensemble bestehend aus dem Konsulat der Vereinigten Staaten, der bayerischen Staatskanzlei und der Ludwigsstrasse. Der Tunnel markiert in der Geschichte der Münchner Stadtplanung einen Wendepunkt in der öffentlichen Diskussion des urbanen Raums. Weitere Informationen unter www.transitwellen.net transit~wellen ist ein Projekt von schleuser.net im Rahmen der Ortstermine 2004 – Kunst im öffentlichen Raum des Kulturreferats der Landeshauptstadt München.

Pressemitteilung schleuser.net
Dienstag, 21. September
19:00
Seidlvilla
„Immer da sein, wo’s weh tut!
Soziale Isolation bei Kindern und Jugendlichen“

Die Lehrerin Susanne Korbmacher berichtet über ihr kreatives multikulturelles Projekt „Ghettokids“ im Hasenbergl.
mehr…

Pressemitteilung Humanistische Union
Montag, 20. September
20:00
Theater im Fraunhofer, Fraunhoferstr. 9
„Leben außer Kontrolle. Von Genfood und Designerbabies“
Vorführung des Filmes von Bertram Verhaag und Gabriele Kröber und Gespräch mit dem Autor.

Eine Weltreise, um die fortschreitende Genmanipulation bei Pflanzen, Tieren und Menschen zu erkunden: Indische Bauern stehen vor dem Ruin, verkaufen eine Niere oder begehen Selbstmord. In Kanada macht genmanipulierter Rapssamen vom Nachbarfeld ökologischen Anbau unmöglich. Das isländische Parlament verkauft das gesamte Genpotential seiner Bevölkerung an die Pharmaindustrie. Ähnlich das „Vampirprojekt“, bei dem 700 sogenannten aussterbenden Völkern Blut-, Haar-, und Speichelproben entnommen werden.
Weltweit bieten nur eine Handvoll idealistischer Wissenschaftler der Industrie die Stirn und untersuchen – unabhängig von deren Geld – die Auswirkungen transgener Tiere und Pflanzen auf die Umwelt und auf unsere Gesundheit, wenn wir diese genmanipulierten Lebensmittel zu uns nehmen.
mehr Infos zum Film
Pressemitteilung Club Voltaire
Sa, 18. September
9:30-16:00
Exerzitienhaus der Erzabtei St.Ottilien bei Geltendorf
Heilsame Alternativen
Wirtschaft im Dienst des Lebens

Globale und regionale Alternativen zur weltweiten Wirtschaftschaftskrise.
Referent: Prof. Dr. Berger
Einladung Ökumenisches Netz Bayern in Koorperation mit Nord-Süd-Forum FFB
Mittwoch, 15. September
19:30
EineWeltHaus, Großer Saal
„Auroville – eine Vision in Arbeit“
Vor 35 Jahren entstand in Südindien das kosmopolitische Siedlungsprojekt Auroville. Aus der geplanten Zukunftsstadt für 50.000 Menschen – gemäß dem integralen Yoga von Sri Aurobindo und der Mutter, wurde zwar nichts, aber es entstand eine bescheidenere Siedlung mit heute 2.000 Menschen, mit ökologischer, architektonischer und sozialer Experimentierkraft, eigener Ökonomie, interessanter politischer Binnenstruktur und einer postkapitalistischen Variante im „Yoga der Arbeit“!! Renate Börger stellt mit Dias und zahlreichen Dokumenten das Projekt vor.
mehr.. Pressemitteilung E.F.Schumacher-Gesellschaft
Dienstag, 14. September
19:00
KDA
Das Siemens-Mitarbeiter-Netzwerk NCI
Als Reaktion auf die geplanten Massenentlassungen bei Siemens Hofmannstraße hat sich ein Mitarbeiter-Netzwerk NCI (network for cooperation & initiative) gebildet. Das Netzwerk dient der gegenseitigen Unterstützung, Beratung, Information und Aktionen und ist mit etwa 900 Mitgliedern bundesweit eine nahezu einmalige Form der Mitarbeiterorganisation gegen Personalabbau. Der KDA bietet seit Beginn dem Netzwerk einen Zufluchts- und Unterstützungsort. Gemeinsam mit Gemeinden, kirchlichen Fachdiensten, Betriebsräten und dem NCI werden regelmäßig Foren der Solidarität veranstaltet. An diesem Abend erzählten Menschen des Netzwerkes über Erfahrungen, Hoffnung und Erfolge. mehr Informationen über NCI Aktionsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der Evang.-Luth. Kirche in Bayern / afa München
Bildergalerie:     bitte auf ein Bild klicken!

Mittwoch, 8. September
19:30
EineWeltHaus, Raum 211
„Es ist genug für alle da“ – Alternativen zur herrschenden Politik
– Hartz IV: Reform oder Verelendung des Sozialstaates? –

Hartz IV beschäftigt die gesamte Republik seit Wochen und angesichts des wachsenden Protests, der ständig zunehmenden Montagsdemonstrationen und des sich zusehends organisierenden Widerstands ist mit einem heißen Herbst zu rechnen.
Grund genug, dass wir uns schlau machen!
Was konkret sind die Inhalte von Hartz IV? Welche Auswirkungen haben die Gesetze auf wen? Welche Veränderungen bringt Hartz IV für welche Menschen? Und welche Veränderungen in unserer Gesellschaft?
Mit diesen Fragen wird sich der Vortrag beschäftigen – und natürlich mit der Frage, was jede/r Einzelne von uns und wir gemeinsam unternehmen können, um Hartz IV zu verhindern.
Referent: Kurt Haymann Pressemitteilung Attac München
Dienstag, 7. September
19:30
EineWeltHaus
Schluss mit der Besatzung – jetzt
Raid Naim zeigt, was wenige Wochen Besatzung anrichten am Beispiel eines Ortes in Gaza, der seit Jahren wieder und wieder von der israelischen Armee heimgesucht wird.
mehr…
Pressemitteilung
Veranstaltungsbericht und Demo-Aufruf Friedensaktion Palästina im Interkulturellen Forum e.V.
Sonntag, 5.September
ab 11:00
Ludwigstraße zwischen Galeriestraße und Von-der-Tann-Straße
SOZIALFORUM MÜNCHEN auf dem Streetlife Festival
Bürgerinitiativen und Selbsthilfegruppen, Alternativmedien und Aktionsgruppen gegen Sozialabbau stellen sich zum Auftakt des ersten Sozialforums München mit Infoständen und einem Bühnenprogramm (Musik und Kabarett) vor und laden zum Mitmachen ein. Bühnen Programm:
11.15 Kulturwerkstatt
12.15 Das Kombinat (Sozialrap)
13.15 Freudentanz (Tanzprojekt)
14.00 Das Kombinat (Sozialrap)
15.00 Treibholz (Trommelprojekt)
16.00 Via Jante (Samba)
16.45 Karl Heinz Wassermann (Singer/Songwriter)
17.30 Zwei Mann/ Frau Sketch
18.00 Talkrunde: Was tun gegen Sozialabbau?
19.00 Tomintoul (Akustik Rock) weitere Informationen unter www.streetlife-festival.de/september.html#80 GreenCity, LH München u.a.
Bildergalerie vom Streetlife-Festival 5.9.2004:     bitte auf ein Bild klicken!

Veranstaltungen Dezember 2004

Donnerstag, 16. Dezember
20:00
Gasteig – Black Box

Eintritt: 6 EUR
Yecheskiel Cohen:
Hilfe für traumatisierte und misshandelte Kinder und Jugendliche
– ein psychoanalytisches Handlungskonzept aus Jerusalem

Der israelische Psychoanalytiker Yecheskiel Cohen hat in seinen Heimen in Jerusalem über viele Jahre hinweg ein international wegweisendes Konzept der integrierten psychoanalytischen Heimbehandlung von traumatisierten und misshandelten Kindern und Jugendlichen entwickelt. Viele dieser Kinder oder deren Eltern sind vor der Shoa geflohen oder geprägt von gewaltsamer Vertreibung aus arabischen Staaten nach der Gründung des Staates Israel. In seinem soeben erschienenen Buch „Das misshandelte Kind“ beschreibt Cohen anhand erschütternder Beispiele seine Erfahrungen mit Kindern und Jugendlichen, deren Entwicklung durch Gewalterfahrungen und Destruktivität gestört wurde. Dr. Yecheskiel Cohen wurde 1932 in Bernburg an der Saale geboren und konnte noch 1938 mit seinen Eltern und Geschwistern nach Palästina emigrieren. Er ist Lehranalytiker der Israelischen Psychoanalytischen Gesellschaft, deren Präsident er 1988 bis 1990 war, und lehrte an der Hebräischen Universität Jerusalem. 40 Jahre lang war er Direktor des B ´nai B ´rith Residential Treatment Centre sowie des Instituts Beit Hanna in Jerusalem. Münchner Volkshochschule
In Zusammenarbeit mit der Literaturhandlung.

Mittwoch, 15. Dezember
18:00
St. Joachim, Großer Saal

Forum der Solidarität
Thema:
„CHANCE ZUM NEUANFANG ?“ – die Situation vor Jahresende –
Initiative zur Vernetzung mit Erfahrungsaustausch, Info’s und Ideen
Einladung Das „Forum der Solidarität“ ist ein Zusammenschluss der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden in Sendling und den kirchlichen Fachdiensten als Solidarität mit Siemens-Mitarbeitern in München Hofmannstr.
Forum der Solidarität
Mittwoch, 15. Dezember
19:30
Seidl-Villa
Frieder Otto Wolf:
Neue Arbeit, Keine Arbeit, Leben statt Arbeiten?
Antworten auf den neoliberalen Umbau der Arbeitsverhältnisse
Weitere Informationen Gegenentwurf – für eine solidarische Gesellschaft e.V.
Gemeinnütziger Verein für politische Bildung
www.gegenentwurf-muenchen.de/
Mittwoch, 15. Dezember
20:00
Münchner Volkshochschule in Hadern
Guardinistr. 90, am Haderner Stern
Agenda 21 in Hadern weihnachtet
nach einem ereignisreichen Jahr hält auch die Initiative Agenda 21 in Hadern inne und gönnt sich eine schöpferische Pause. 2004 wurden wir mit einem Landespreis ausgezeichnet und gaben uns mit der Gründung zweier Vereine eine neue Struktur. Trotzdem wollen wir unser kreatives Chaos, das sich in der Vergangenheit bewährt hat, bewahren. Wir halten uns nicht lange mit einer Rückschau auf, sondern blicken nach vorne: Welche Themen und Projekte werden fortgesetzt, welche greifen wir neu auf, um uns und unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger in Hadern damit zu befassen. Wir laden die Mitbürgerinnen und Mitbürger ein, uns kennen zu lernen, uns Anregungen zu geben und ganz einfach mit uns Weihnachten zu feiern.
Alle Leute mit zukunftsfähigen Ideen sind besonders willkommen.
Eintritt: frei
Agenda 21 in Hadern
Eugen Kuntze
tzkuntze@t-online.de
Montag, 13. Dezember
19:00
EineWeltHaus
Plenum Sozialforum München
Thema: Palästina

mit Berichten von AktivistInnen der ‚Friedensaktion Palästina‘ über ihre Eindrücke von der Situation vor Ort. Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Einladung
Sozialforum München

Montag 13. Dezember
18:00
Agentur für Arbeit München

Montagsdemo
Thema: „Arbeitsplatzvernichtung durch Mobbing “ http://www.montagsdemo-muenchen.de/ Initiative Münchner Montagsdemo Bildergalerie:     bitte auf ein Bild klicken!

Fotos: klaus
Samstag, 11. Dezember
12:00
Goetheplatz
internationale Tag der Menschenrechte am 10.12.
Demonstration: ABSCHIEBUNGEN STOPPEN!!!
Bundesweiter Mobilisierungsaufruf gegen die Verletzung der Menschenrechte von Flüchtlingen in Deutschland und anderswo in Europa:
NEIN ZU PSYCHOLOGISCHEM DRUCK UND ISOLATION!
ASYL IST EIN MENSCHENRECHT!
WIR FORDERN EIN RECHT AUF BEWEGUNGSFREIHEIT!
Karawane München
Samstag, 11. Dezember
16:00
Ausstellung: bis 13.2.2005
täglich 10h-22h
Gasteig

Eintritt: frei
10 Jahre REFUGIO München
„Ich wünsche mir einen Wald mit Apfelbaum“
Eröffnung der Ausstellung
mit Bildern und Objekten von Flüchtlingskindern der Refugio Kunstwerkstatt
mehr Infos       Pressemitteilung
Refugio-München    Refugio Kunstwerkstatt
Freitag, 10. Dezember
10:00 – 16:00
EineWeltHaus
Tagesseminar zum neuen Zuwanderungsgesetz
Referent:
Volker-Maria Hügel, Projekt „Qualifizierung der Flüchtlingssozialarbeit“, Gemeinnützige Gesellschaft zur Unterstützung Asylsuchender e.V., GGUA
Anmeldung zum Seminar bis 26.11.2004
Seminargebühr: 25 EUR
mehr Infos
PARITÄTISCHER Wohlfahrtsverband LV Bayern e.V. in Kooperation mit dem Interkulturellen Forum e.V. und dem Bayrischen Flüchtlingsrat
Freitag, 10. Dezember
19:30
EineWeltHaus, Großer Saal
Euro-Deutschland gegen US-Hegemon?
– Globales Kapital, imperialistische Konkurrenz und die Gefahr neuer Kriege Streitgespräch und Diskussion mit Professor Hans Heinz Holz und Conrad Schuhler/isw Flugblatt institut für sozial-ökologische wirtschaftsforschung e.V. (isw)
Donnerstag, 9. Dezember
18:00
Kulturzentrum Messestadt West
Reform der Berufsausbildung:
Aktuelle Diskussion und Perspektiven Gesprächspartner:
Dr. Klaus Heimann, Leiter Abteilung berufl iche Bildung, IG Metall
Rudolf Herwig, stellvertretender Geschäftsführer der Handwerkskammer München und Oberbayern
Prof. Dr. Karlheinz Geißler, Hochschule der Bundeswehr
Klaus Barthel, SPD-MdB, Bildungsausschuß Bundestag
Stefan Nietsch, Vorsitzender der Gesamtjugendvertretung MAN
Wolfgang Braun, Leiter der Berufsberatung und berufl iche Reha, Arbeitsagentur München
Gerhard L. Endres, Moderation
Einladung
KAB Arbeitnehmer-Forum Messestadt Riem
mit Unterstützung der DGB Jugend München
Donnerstag, 9. Dezember
19:00
Freitag, 10. Dezember
19:00
Sonntag, 12. Dezember
11:00
Maxim-Kino
Die „Friedensaktion Palästina“ zeigt den sehr bewegenden und literarischen Film
„Schriftsteller der Grenzen“
Im Anschluss an die Vorstellungen ist Gelegenheit zur Diskussion
Friedensaktion Palästina
Donnerstag, 9. Dezember
20:00
Refugio
„Kirkuk – Modell oder Albtraum für den Irak?“
Sonderveranstaltung anlässlich des Jahrestages der Erklärung der Menschenrechte
Hawre Zangana bereiste im September diesen Jahres mehrere Wochen den Nordirak. Er hatte dort Kontakt zu Theaterleuten, Bürgern und Vertretern des öffentlichen Lebens aller Parteien. Die Menschen dort kämpfen um ihr tägliches Überleben, werden zum Spielball verschiedener Interessen und zerrieben zwischen alten und neuen Machtstrukturen.
Hawre Zangana berichtet in seinem Vortrag hautnah über diese Reise in seine krisengeschüttelte Heimat Nordirak. Für Rückfragen wird ausreichend Zeit eingeräumt. Referent: Hawre Zangana
Theaterregisseur, Vorstandsmitglied der deutsch-kurdischen Ge-sellschaft, Dolmetscher für kurdische Sprachen bei REFUGIO München
Eintritt: frei Refugio München, Beratungs- und Behandlungszentrum für Flüchtlinge und Folteropfer
Mittwoch, 8. Dezember
16:30 auch 15.12.2004
Ökologisches Bildungszentrum München
Zukunftsfragen – ein Gesprächskreis um Grundfragen des Über-Lebens
Wie kann der Energiehunger der Welt gestillt werden, ohne sie weiter aufzuheizen?
Werden Kriege demnächst um Wasser geführt?
Führt mehr Mobilität zu mehr Stillstand?
Wie lebt eine alternde Gesellschaft mit immer weniger Erwerbsarbeit?
Welche Gestaltungsmöglichkeiten hat die Politik in Zeiten der Globalisierung?
Wie kann ich Einfluss nehmen auf die zukunftsfähige Entwicklung meiner Stadt?
Ein Gesprächskreis, der sich anhand aktueller Medienberichte und anhand von Besuchen in verschiedenen Einrichtungen mit Grundfragen einer zukunftsfähigen Entwicklung von lokal bis global beschäftigt.
Anmeldung bei der MVHS erbeten
Tel: 93 94 89-61 Eintritt: frei
Münchner Volkshochschule (E-Mail: mvhs@oebz.de)
Mittwoch, 8. Dezember
18:45
Die Bank
„Solidarität 2010 – Was ist das eigentlich?“
Fünftes Streitgespräch des Netzwerks und Denk Tanks „münchenPolis“: Was ist Solidarität? Welche Form von Solidarität wollen wir 2010? Wie definieren wir heute und in Zukunft unser individuelles Verständnis gegenüber der Gesellschaft? Gäste:
Christa Stewens, bayerische Sozialministerin,
Prof. Franz Josef Radermacher,FAW, Universität Ulm (www.weltvertrag.de),
Heiko Hünsch, Siemens AG Leiter: Public Policy Issues, u.a. soziale Verantwortung von Unternehmen,
N.N., Diakonie Hasenbergl (angefragt) Moderation,
10-minütiges Impulsreferat zu Beginn: Sabine Busse und Max Zeidler, münchenPolis
Eintritt: frei
Veranstalter und Infos: Max Zeidler, münchenPolis, Tel.: 0171-6221137
Samstag, 4. Dezember
10:00 – 17:00
EWH
Basar für Tschetschenien
Wir verkaufen Kinder- und Erwachsenenkleider, Spielzeug und vieles mehr. Der Erlös kommt unseren Projekten in Tschetschenien zugute.
Außerdem können Sie sich über diese Projekte, über die Arbeit unseres Vereins und über die aktuelle Situation in Tschetschenienn informieren
Für landestypische Speisen und Getränke wird gesorgt.
Interkulturelles Forum e.V.
Samstag, 4. Dezember
13:30
Lassallestr./Ecke Franz-Fackler-Str.; München
Demonstration
„Nein zum Transrapid München Hbf – Flughafen“

entlang der geplanten Trasse im Stadtgebiet München Verlauf:
Franz-Fackler-Str./Heidelerchenstr./
LerchenauerStr./Berberitzenstr./
Schittgablerstr./Feldbahnstr./Triebstr./
Dieselstr./Riesstr./Olympia-Pressestadt/Borstei
Flugblatt
Aktionskreis contra Transrapid e. V.
Donnerstag, 2. Dezember
20:00
Vortragssaal der Bibliothek im Gasteig
Die Nahost-Politik der US-Regierung und die Zukunft des Nahen Ostens
Veranstaltung mit Gilbert Achcar Flugblatt Offene Akademie der Münchner Volkshochschule
Neuer ISP Verlag
Verein für solidarische Perspektiven VsP
Mittwoch, 1. Dezember
19:00
Odeonsplatz
Welt-Aids-Tag:
Candle-Light-Walk

Der Verlauf des Candle-Light-Walks:
Odeonsplatz, Residenzstr., Dienerstr., Marienplatz, Tal, Isartor und Thierschstr. zur St.-Lukas-Kirche am Mariannenplatz.
In der St.-Lukas-Kirche findet direkt im Anschluß (ca. 20 Uhr) eine Gedenkveranstaltung statt. Für die musikalische Umrahmung sorgen Jehudi-Menuhin/Live Music Now .
mehr Infos
Münchner Aids-Hilfe e.V.
Mittwoch, 1. Dezember
19:00
Radio Lora (92,4 MHz, Münchner Kabelnetz 96,75 MHz)
attacRadio:
„Cuba und Fidel Castro – was bedeuten sie für die globaliserungskritische Bewegung?“

Gespräch mit dem Kuba-Experten Conrad Schuhler, eine Reportage von Nicole Ruchlak und Zitate von Fidel Castro und Che. Attac München
Mittwoch, 1. Dezember
19:30
Seidl-Villa
Die Außenkommandos und Außenlager des Konzentrationslagers Dachau
In insgesamt 145 Außenstellen wurden Häftlinge des KZ Dachau zu Zwangsarbeit eingesetzt.
Vortrag von Sabine Schalm, Historikerin
mehr… Eintritt: 5 EUR
Gegenentwurf e.V.
Mittwoch, 1. Dezember
19:30
EineWeltHaus R. 109
Nicaragua – 25 Jahre nach der sandinistischen Revolution
Erfahrungsbericht von Eberhard Albrecht, langjährig Mitarbeiter des „Ökumenischen Büro für Frieden und Gerechtigkeit“, der regelmäßig Nicaragua bereist. Die Träume von damals, Ausrottung des Analphabetismus, Gesundheitsversorgung für alle und gerechte Landverteilung, haben sich nicht erfüllt. Heute ist Nicaragua nach Haiti das ärmste Land auf dem amerikanischen Kontinent und die Unterschiede zwischen arm und reich sind erschreckend. Während die Regierenden auf noch stärkere Integration in den Weltmarkt setzen mit Freihandelsverträgen, Freien Produktionszonen und Tourismus, haben die Menschen neue Überlebensstrategien entwickelt. Migration, Jugendbanden und Drogenhandel sind augenfällige Beispiele dafür. Bei diesen Folgen der „modernen Globalisierung“ geht es uns natürlich auch um die Gegenwehr dagegen.
Infos
Münchner Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung (BIFA)
Mittwoch, 1. Dezember
20:00
Radio Lora (92,4 MHz, Münchner Kabelnetz 96,75 MHz)
NCIonAir:
„Stellenabbau bei Karstadt und Opel „

Sendung anhören (MP3, 10.3 MB) NCI

Veranstaltungen November 2004

nur noch bis 5.12.
täglich 10 bis 20h
Praterinsel, Zollgewölbe
„Was sehen Sie, Frau Lot“
Wanderausstellung zu sexueller Gewalt an Mädchen und Frauen – gegen Täterschutz Ausstellung und Begleitprogramm
www.frau-lot.de Eintritt: frei LH München, Referat für Gesundheit und Umwelt   u.a.
31.Oktober bis 21. November
Münchner Friedenswochen
„Gleiches Recht für alle Menschen, alle Völker!“
» Programm « daraus einige der ca. 25 Veranstaltungen: Di., 9.11.04, 19:30 – 22:00 Uhr, Truderinger Frauen für Frieden und Abrüstung,
Vortrag und Diskussion, Paul B. Kleiser (Politologe),
„EU-Verfassung, Rechte für die Bürger oder für die Wirtschaft“
Familien.Zentrum Trudering e.V., Dompfaffweg 10, Gelber Raum, 1. Stock, Di., 9.11.04, 19:30 Uhr, Internationale Frauenliga für Frieden&Freiheit in Koop. mit Petra-Kelly-Stiftung,
Lesung der Autorin Ute Scheub aus ihrem Buch
„Friedenstreiberinnen“
mit Diskussion und musikalischem Rahmen,
TAMS-Theater am Sozialamt Mi., 10.11.04, 19:00 – 22:00 Uhr,
Münchner Friedensbündnis in Zusammenarbeit mit Friedensbüro e.V.,
Clemens Ronnefeldt (Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes),
„Ein politischer Reisebericht aus dem Libanon und aus Syrien“
Vortrag mit  Lichtbildern. Eintritt: 2 Euro,
EineWeltHaus, Großer Saal Mi., 17.11.04, 19:30 Uhr, Ev. Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau,
Vortrag Dr. Hans-Rudolf Grüber,
„Allein gegen Eichmann – Pfarrer Heinrich Grübers Einsatz für Rassenverfolgte“
Ev. Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau, Alte Römerstr. 87
Mi., 17.11.04, 19:30 Uhr, VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/ Bund der Antifaschisten und Antifaschistinnen),
„Als Zigeuner verfolgt…, Hugo Höllenreiner berichtet von seinem Schicksal in der Nazizeit“,
Seidl-Villa, Nikolaipl. 2, So., 21.11.04, 19:30 Uhr,
„Eine Analyse der US-Präsidentschaftswahl – What happened?“,
Vortrag und Diskussion mit Sarah van Gelder
EineWeltHaus R211 (Eintritt 3 Euro) Mo., 22.11.04, 17:00 Uhr,
„Islam und Islamismus – eine Herausforderung für Deutschland“,
Vortrag und Diskussion mit Dr. Peter Barth (Studiengesellschaft für Friedensforschung e.V.)
Pädagogisches Institut der LHM, Herrnstr.19 Di., 23.11.04, 19:30 Uhr, Bündnis München gegen Krieg,
„Der globale Kapitalismus & seine Weltordnungskriege“,
Referent: Winfried Wolf
EineWeltHaus
Münchner Friedensbündnis
26.11. bis 19.12.
täglich 10 bis 19h
Kunstarkaden
Ausstellung
„Der NS-Völkermord an den Sinti und Roma“

Ca. 500.000 Sinti und Roma fielen im nationalistisch besetzten Europa dem Holocaust im ‚Dritten Reich‘ in den Jahren von 1933 bis 1945 zum Opfer. Ausgehend von konkreten Einzelschicksalen wird die Vernichtungspolitik gegenüber der Minderheit nachgezeichnet, von der stufenweisen Ausgrenzung und Entrechtung bis hin zum fabrikmäßigen Massenmord. Eintritt: frei Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der AntifschistInnen München (VVN/BdA)
Freitag, 19. November
19:30
DGB-Haus
3. Treffen Europäisches Sozialforum (15.-17.10. in London)
Eindrücke – Beurteilungen – Perspektiven
Einladung
Sozialforum München
Donnerstag, 18. November
20:00
Feierwerk
Kultur Shock
SolidaritätskonzertKonzert
Die Musiker und Musikerinnen kommen aus Bulgarien, Kroatien, Bosnien, Japan, USA etc. – kennen gelernt haben sie sich in Seattle. Balkan-Folk montieren sie mit Punk, Metal oder Rumba und bei ihren Konzerten muss man sich immer fragen, was für ein skurriler Dreh als nächstes kommt und mit welcher Montage sie als nächstes verblüffen. Eine Band, die sich nicht im aktuellen Balkan-Hype verheizen lässt, sondern ganz ihr eigenes Ding macht.
mehr …
Eintritt Euro : 9,- / 7,- Euro Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit e. V.
Mittwoch, 17. November
17:30
Augustiner
bundesweiter dezentraler Aktionstag gegen Hartz IV Aktionskonferenz des Verdi-Bezirks München
Eingeladen sind Kollegen und Kolleginnen aller(!) Münchner Gewerkschaften!
Verdi-Bezirk München
Mittwoch, 17. November
9:30 – 11:30
Agentur für Arbeit München
bundesweiter dezentraler Aktionstag gegen Hartz IV
Arbeitslosenhetze schafft keine Arbeitsplätze!
Stoppt die Räuber!
Kundgebung
mit Redebeiträgen, Infoständen, Straßentheater u.a.
Aktion gegen Sozialkahlschlag im Sozialforum München Bildergalerie:     bitte auf ein Bild klicken!

Fotos: klaus
nur noch bis Mo. 29.November
Volksbegehren „Aus Liebe zum Wald“.
10% der Stimmberechtigten müssen sich zu einem Volksbegehren eintragen, damit es zum Volksentscheid kommt. Eintragungsstellen in München (PDF 50kB) www.volksbegehren-wald.de
Montag, 15. November
18:00
Passionskirche
St. Martin, Symbol der Solidarität
St.Martins-Zug – Laternen-Demo
Bitte Laternen mitbringen!
Am 11.11.2002 erhielten ca. 600 KollegInnen im Betrieb Siemens-Hofmannstraße die sog. „blauen Briefe“. Viele von ihnen kämpfen seitdem sehr erfolgreich noch heute um ihre Arbeitsplätze. Möglich war das nur, weil sie sich dabei solidarisch gegenseitig unterstützten. Was lag da näher, als sich St. Martin als Symbolfigur zu wählen. Unterstützt wurden sie auch von den beiden Kirchen, der Evang. Passionskirche und der Kath. Pfarrei St. Joachim. Wie im letzten Jahr führt unser Weg wieder von der Passionskirche zu St. Joachim. NCI, Netzwerk der vom Stellenabbau betroffenen Siemens Mitarbeiter
Samstag, 13. November
13:00 – 15:00
Marienplatz
Protestaktion gegen den US-Terrorangriff auf Falludscha
Die militärische Großoffensive der US-Truppen auf Falludscha droht alle bisherigen Gewaltakte der Besatzungstruppen im Irak in den Schatten zu stellen. Um den Irak zu „befreien“, wurden bereits mehr als 100.000 irakische Männer und Frauen, Kinder und Greise getötet. Doch der Krieg nimmt kein Ende. Nicht der Widerstand, sondern die Besatzungsherrschaft ist völkerrechtswidrig – und ein Verbrechen. Beteiligt Euch am Protest gegen Besatzungsterror!
Flugblatt
Bündnis München gegen Krieg ,
Samstag, 13. November
14:00 – 18:00
Seidlvilla
Workshop zu „Ideen des sozialen Gestaltens“
Leitung: Mignon v. Scanzoni, M.A., Soziologin, Trainerin und Coach für Potenzialentwicklung und Gesundheitsförderung
Seminargebühr: 15.- Euro
mehr
E.F. Schumacher Gesellschaft für politische Ökologie , Seidlvillaverein
Samstag, 13. November
18:00
Kreuzkirche
GEWALT HAT KEINE ZUKUNFT !!
Projekt: Münchner ‚Sicherheitskonferenz’verändern
Musik: Hans Ulrich Stark
Flyer     (PDF 450kB) Politisches Samstagsgebet
Freitag, 12. November
13:00 – ca. 21:00
Fachhochschule München
Sozial- und Umweltstandards bei Unternehmen:
Chancen und Grenzen
Wie kann Verantwortung von multinationalen Unternehmen in einer globalisierten Welt ‚verankert’ bzw. kodifiziert werden? Soll dies dem Markt überlassen werden, der ’sündige Unternehmen’ zum Beispiel auf Grund von Verbrauchermacht bestraft? Oder ist die Etablierung globaler Rahmenordnungen der bessere Weg?
Zwischen ökonomischer Liberalisierung und sozial-ökologischer Regulierung gibt es seit einigen Jahren mehrere Versuche, multinationale Unternehmen durch verschiedenste Regelwerke, Standards, Code of Conducts, Leitlinien oder Verhaltenskodizes in die Pflicht zu nehmen. Sie unterscheiden sich nicht nur in ihren Inhalten, sondern auch in der grundsätzlichen Vorgehensweise: Während sich einige dieser Versuche als verbindliche Standards begreifen, verstehen sich andere als auf Freiwilligkeit basierende Lernforen.

Referenten aus NGOs, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft

Programm (PDF 340kB)
Eintritt: frei Eine Welt Netzwerk Bayern e.V. , Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit,
in Kooperation mit Germanwatch e.V.
Freitag, 12. November
16:30 – 20:45
Anton-Fingerle-Bildungszentrum
4. Münchner Nachhaltigkeitsforum
„Nachhaltig sozial – ein Konzept für wirtschaftliche Krisenzeiten?“
Um telefonische Anmeldung wird gebeten.
mehr …
Agenda 21-Büro , Münchner Umwelt-Zentrum e.V., Bürgerstiftung Zukunftsfähiges München
Freitag, 12. November
19:00
Seidlvilla
Zukunft der Arbeit
Referent: Prof. Dr. Johano Strasser
Eintritt: 5.- Euro
mehr
E.F. Schumacher Gesellschaft für politische Ökologie , Seidlvillaverein
11. November bis 2.Dezember
Filmtheater Maxim
Festung Europa
Filmreihe zum Thema Migration
Programm (PDF 130kB)
Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit e. V.
und Bayerischer Flüchtlingsrat
mit Unterstützung des Kulturreferats der LH München und InWEnt
Donnerstag, 11. November
19:00
Mathematischen Instituts der LMU
Zu klein, um wahr zu sein?
Erfuellt die Nanotechnologie ihre Erwartungen?
oeffentliches Forum zum Thema Nanotechnologie
Einladung
Gesellschaft und High Tech e. V.
Donnerstag, 11. November
19:00
Spanischen Kulturinstitut Cervantes
Ein Stein zur Erinnerung
Podiums- und Diskussionsveranstaltung
Seit Monaten bewegt viele Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt die Debatte um die Verlegung von Stolpersteinen als Zeichen der Erinnerung an Juden, Sozialdemokraten, Kommunisten, Sinti, Roma und Homosexuelle, die in der NS-Zeit aus ihren Häusern deportiert wurden. Nach seinem Beschluss vom Juni 2004, der die Verlegung untersagte, verweigert der Rat der Stadt jede weitere öffentliche Diskussion.
Viele Münchnerinnen und Münchner wollen sich nicht damit abfinden, dass dies das letzte Wort ist. Sie fragen, wie den Opfern der Unmenschlichkeit gedacht werden soll. Wie kann man ihrem persönlichen Schicksal eine Adresse geben? Ist es angemessen, von Seiten der Stadt, Gegner und Befürworter der Stolpersteine gegeneinander auszuspielen? Was ist von der Behauptung zu halten, dass die demokratisch gewählten Organe der Stadt darüber befinden, was „nichtkontroverse Formen des Gedenkens“ sind? Diese Fragen und anderes mehr sollen an diesem Abend diskutiert werden.
Einladung (PDF 1,0MB)
STOLPERSTEINE – München
Montag, 8. November
19:30
EineWeltHaus
Plenum Sozialforum München
Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Einladung
Protokoll vom 16.10.04 (Gründungsveranstaltung)
Sozialforum München
Samstag, 06. November
Ab 12:00
Nürnberg
Großdemonstration gegen Sozialraub, Agenda 2010 und Hartz IV in Nürnberg
Bericht der Veranstalter
Bericht in ‚junge Welt‘
Bericht in ’nd-online‘
Bericht in ‚Rote Fahne‘       Teil 2
Veranstalter: Sozialforum Nürnberg u.a.m.
Bildergalerie:     bitte auf ein Bild klicken!

Wir wurden von der bayerischen Polizei von Anfang an intensiv betreut … Bilder von der Großdemonstration gegen Sozialraub, Agenda 2010 und Hartz IV in Nürnberg am 6.11.2004 Fotos: klaus
1.-30. November
EineWeltHaus, Foyer
Gesichter Nepals
Foto-Ausstellung (Fotograf: Dieter Scheibe)
Flyer (PDF, 160kB)
NordSüdForum München e.V.

Veranstaltungen Oktober 2004

 
Mittwoch, 20. Oktober
18:00
St. Joachim, Großer Saal
Forum der Solidarität
Es referiert Prof. Dr. Baumgartner, Vorsitzender des Diözesanrates der Erzdiözese München-Freising und Prof. für christl. Sozialethik an der LMU zum Thema: „Wie arbeiten wir in Zukunft? Stimmt die Logik der Konzerne?“ Er beleuchtet dabei die gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Aspekte unserer Arbeitswelt von morgen. außerdem: Kurzinfos zur aktuellen Lage – Diskussion und Erfahrungsaustausch – Gespräche am Bistrotisch Das „Forum der Solidarität“ ist ein Zusammenschluss der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden in Sendling und den kirchlichen Fachdiensten als Solidarität mit Siemens-Mitarbeitern in München Hofmannstr.
Flugblatt
Forum der Solidarität
Mittwoch, 20. Oktober
19:00
EineWeltHaus, Großer Saal
Menschenrechte, Frauenrechte, Landrechte
Frauen aus Guatemala und Brasilien berichten.
mehr Infos Nord Süd Forum, FIAN , Ökumenisches Büro
Montag, 18. Oktober
17:00
DGB-Haus, Großer Saal
„Es ist genug für alle da“ – Alternativen zur herrschenden Politik
– Konzept für eine solidarische Einfachsteuer –

Attac und Verdi haben ein Konzept für eine solidarische Einfachsteuer entwickelt. Dieses Konzept soll vorgestellt und auf seine Tauglichkeit als realistische Alternative zum derzeit herrschenden Steuerchaos hin untersucht werden. Mit Michael Schlecht, ver.di, Leiter Abteilung Wirtschaftspolitik.
Pressemitteilung (m-sf)
Pressemitteilung (attac)
Attac, Ver.di
Sonntag, 17. Oktober
10 bis 14 Uhr
Offenbarungskirche
„Arbeitslos = Hoffnungslos?“
Ein Tag für Arbeitslose und Interessierte in der Offenbarungskirche Was macht Arbeitslosigkeit mit den Betroffenen? Was kommt mit Hartz IV auf uns zu? Wo können Arbeitslose Unterstützung bekommen? Ein Tag mit Gottesdienst, Infoständen, Vortrag und Diskussionen.
Pressemitteilung
Münchner Arbeitslosenzentrum MALZ
Offenbarungskirche
KDA
Sonntag, 17. Oktober
12:00
KHG
„Habe ich, was ich brauche? Brauche ich, was ich habe?“
Veranstaltung, Begegnung, Marktplatz grenzenloser Ideen
Einladung
Pressemitteilung
ATD Vierte Welt/Gruppe München (ATD=Aide à Toute Détresse)
Sonntag, 17. Oktober
16:00
St. Bonifaz
„Habe ich was ich brauche? Brauche ich, was ich habe?“
Ökumenische Gedenkfeier zu Ehren namenloser Opfer von Unwissenheit, Hunger und Gewalt
Einladung
Pressemitteilung
ATD Vierte Welt/Gruppe München (ATD=Aide à Toute Détresse)
Samstag, 16. Oktober
16:00
EineWeltHaus
Gründung Sozialforum München
Grundsatzpapier – Entwurf
Flugblatt
Ablauf
Pressemitteilung
Initiative Sozialforum München und alle beteiligten Gruppen
Samstag, 16. Oktober
18:00 bis 21:30
Festhalle Cincinnatistraße 62
„Grenzen überwinden“
Benefizkonzert des BGS-Orchesters München, mitwirkende Gruppen: Freudentanz und Dingos
Einladung
Pressemitteilung
ATD Vierte Welt/Gruppe München (ATD=Aide à Toute Détresse)
3. Europäisches Sozialforum: Freitag/Sonntag, 15. bis 17. Oktober
London In London findet das 3. Europäische Sozialforum statt.
Infos zu Programm, Anmeldung, Unterbringung und Mitfahrzentrale: hier

Flugblatt

Vorschlag für den Aufruf der Versammlung der Sozialen Bewegungen beim ESF in London

Interview: „ESF ohne Bewegung gegen Krieg undenkbar“
Auf dem 3. Europäisches Sozialforum in London beschlossenen Aktionstermine: Der Aufruf der Versammlung sozialer Bewegungen vom 9. bis 16. November 2004 internationale Aktionswoche gegen die Apartheidmauer.
Entsprechend dem Urteil des Internationalen Gerichtshofes der Vereinten Nationen und dem einstimmigen Votum der europäischen Staaten in der UN-Vollversammlung fordern wir ein Ende der israelischen Besatzung und die Beseitigung der Apartheidmauer. 25. November 2004 Aktionstag gegen Gewalt gegen Frauen
Wir wollen ein anderes Europa, das Sexismus und Gewalt gegen Frauen ablehnt und das Recht auf Abtreibung anerkennt. 10. und 11. Dezember 2004 europäische Aktionstage am Jahrestag der Verabschiedung der UN-Menschenrechtserklärung.
Januar 2005
Barcelona Mobilisierung gegen den EU-Gipfel zur Europäischen Verfassung
gegen Krieg, Deregulierung und Rassismus, für den Truppenabzug aus dem Irak und für ein anderes Europa Februar 2005 Protestaktionen gegen den NATO-Gipfel in Nizza
8. März 2005 Internationaler Frauentag
19. März
Brüssel zentrale Demonstration
gegen Krieg und Rassismus und gegen ein neoliberales Europa, gegen Privatisierung, gegen das Bolkestein-Projekt und gegen die Angriffe auf die Arbeitszeit, für ein Europa der Rechte und der Solidarität zwischen den Völkern 2. April 2005 Aktionstag
gegen Rassismus, für Bewegungsfreiheit und für das Bleiberecht als Alternative zu einem Europa der Exklusion und der Ausbeutung. 27./28. Mai 2005
in Marseille Europäische Initiative zum weltweiter Marsch für die Frauen
im Juli 2005 Mobilisierung anlässlich des G-8-Gipfels in Schottland
Wir wenden uns gegen die von den G-8-Staaten angemaßte Übernahme globaler Regierungsfunktionen und einer Politik des Neoliberalismus. in 2005 internationale Aktionen gegen den Klimawandel
Kampagnen gegen gentechnisch veränderte Organismen, für sichere Landwirtschaft, Nahrung und Umwelt. Donnerstag, 14. Oktober
17:30 bis 19:30
KDA Zeitarbeit und prekäre Beschäftigung
Diskussionsveranstaltung
Einladung
Pressemitteilung
Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt KDA Donnerstag, 14. Oktober
19:30
„Merhaba“ „Andere Medien sind möglich!“
Die Tageszeitung „junge Welt“ in neuem Format und das Münchner Portal „Hinter-den Schlagzeilen“ (Annik und Konstantin Wecker) stellen sich vor Arundhati Roy, die bekannte indische Schriftstellerin, hat in ihrer Rede am 16.8.04 in San Francisco kritisiert, wie Massenmedien von einer Inflation von Krisen, auf Kosten von Menschen in Not leben: „Staaten haben gelernt, daß von Krisen angetriebene Medien es sich nicht leisten können zu lange beim selben Thema zu bleiben. Wie Wirtschaftsbetriebe einen Umsatz von Geld brauchen, brauchen die Medien einen Umsatz von Krisen….Während Regierungen die Kunst, eine Krise durchzuwarten, perfektionieren, werden die Widerstandbewegungen im Wirbel des Krisenproduktion vermehrt dazu verführt, Wege zu finden, Krisen in einem einfachen, verdaubaren und zuschauerfreundlichen Format herzustellen. Von jeder Bewegung, die ernstgenommen werden will, von jedem Thema wird erwartet, daß es seinen eigenen Heißluftballon starten läßt, um sein Markenzeichen und seinen Zweck zu bewerben…. Wenn wir Raum für zivilen Widerstand zurückgewinnen wollen, werden wir uns selbst von der Tyrannei der Krisenberichterstattung befreien müssen…. Die Konzernglobalisierung hat die Distanz zwischen den Entscheidungsträgern und jenen, die die Konsequenz ihrer Entscheidungen zu tragen haben, vergrößert. Foren wie das Weltsozialforum ermöglichen es örtlichen Widerstandbewegungen, dieses Distanz zu reduzieren und sich mit den Bewegungen aus den reichen Ländern zu verbinden.“ Die „junge Welt“ leistet sich einen längeren Atem für Themen und Inhalte, sie lebt von LeserInnen, die nicht nach reißerisc

Veranstaltungen September 2004

Mittwoch, 29. September
19:30
EineWeltHaus
Das Kapital und seine Krisen
Akkumulation, Konkurrenz, Krise – Grundkategorien von Marx‘ Kritik der politischen Ökonomie
Vortrag und Diskussion mit Michael Heinrich
mehr …
Pressemitteilung Gegenentwurf e.V.
Mittwoch, 29. September
9:30 bis 17:00
Hochschule für Philosophie
Studientag zur Abschiebehaft
Ein breites Aktionsbündnis lädt zu dem Studientag mit Referaten und Arbeitsgruppen ein.
Anmeldung bis 15.09.04 beim Münchner Flüchtlingsrat, Goethestraße 53, 80336 München
oder martina.ortner@aida-archiv.de
Einladung
Pressemitteilung Bayerisches Aktionsbündnis gegen Abschiebehaft
Samstag, 25. September
12:00 bis 21:00
Odeonsplatz und Ludwigstraße
ANDER ART 2004 – Fest der Kulturen
mehr..
LH München und Ausländerbeirat München
Fr.24./Sa.25.9.
TAGWERK-Zentrum Dorfen
Fachtagung: „Mythos Autobahn“
Bringen immer perfektere Straßen noch einen Nutzen für regionales Wirtschaften?
Programm-Flyer Tagwerk – regional und ökologisch
Freitag, 24. September
15:00 bis 22:00
Rathaus München
Langer Nachmittag der Freiwilligen
Es stellen sich zahlreiche Projekte und Initiativen vor, die einen Überblick über die bunte Vielfalt Bürgerschaftlichen Engagements und die Möglichkeiten zum Mitmachen geben werden.
Flyer
LH München und FöBE — Verbund zur Förderung von Bürgerschaftlichem Engagement
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Donnerstag, 23. September
19:30
EineWeltHaus
25 Jahre Alternativer Nobelpreis
Wege und Visionen für eine bessere Zukunft
Geseko von Lüpke, Autor des Buches „Die Alternative. Wege und Weltbild des Alternativen Nobelpreises.“stellt die am Montag bekanntgegebenen Preisträgerinnen und Preisträger des Jahres 2004 vor.
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Pressemitteilung Initiative Emanzipation ad Humanum
Mittwoch, 22. September
19:30
Seidlvilla
„Eine Welt des Friedens und der Freiheit: Zukunftsvorstellungen des Widerstandes gegen das Nazisystem“
Vortrag und Diskussion mit Friedbert Mühldorfer, Landessprecher der VVN/BdA
Martin Löwenberg, Zeitzeuge Nach den Wahlerfolgen der rechten Parteien am 19.September in Sachsen und Brandenburg lohnt sich ein Blick zurück! Vielleicht ist es gerade heute, angesichts von Nazigruppen, die manchmal recht erfolgreich die Ängste der Menschen zu nutzen verstehen, wichtig, sich wieder vertraut zu machen mit den Hoffnungen auf eine gerechte neue Welt, die die Frauen und Männer des antifaschistischen Widerstands entwickelt und zum Teil auch in die bayerische Verfassung und ins Grundgesetz eingebracht haben.
Flugblatt
Pressemitteilung Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschisten VVN/BdA
Mittwoch, 22. September
19:30
EineWeltHaus, Großer Saal
„Es ist genug für alle da“ – Alternativen zur herrschenden Politik
– Existenzgeld für Alle – Realistische Alternative oder sozialromantische Spinnerei? –

Die Idee eines Existenzgeldes für alle diejenigen, die es benötigen oder wollen, ist nicht neu. Bereits zu Beginn der 90er-Jahre findet sie sich, damals unter dem Begriff „Grundsicherung“, z.B. in den Parteiprogrammen von Bündnis 90/Die Grünen. Angesichts zunehmender Prekarität für Millionen von Menschen in der BRD entflammt die Diskussion über eine solche existenz- und damit Würde sichernde Forderung derzeit neu. Wie weit ist eine solche Forderung realistisch, wie lässt sich Existenzgeld finanzieren? Welche Konzepte werden derzeit diskutiert, wo liegen die Unterschiede und Gemeinsamkeiten? Und: wie lässt sich eine breite Akzeptanz für das Existenzgeld organisieren, ohne einer Debatte um ein „Sozialschmarotzertum“ Vorschub zu leisten?

Pressemitteilung Attac München
Mittwoch, 22. September
20:00
Lindenkeller, Freising
„Der Globalisierung zum Trotz“
ein regionales Wirtschaftsmodell feiert Jubiläum
Auftakt zur Festwoche 20 Jahre TAGWERK
Vorstände des Bund Naturschutz und des Anbauverbandes Bioland und ein Tagwerkbauer referieren, der Landrat und der Bundesumweltminister sprechen Grußworte zum 20. Geburtstag von TAGWERK. Programm-Flyer mit weiteren Veranstaltungshinweisen

Pressemitteilung Tagwerk – regional und ökologisch
Eröffnung:
Mittwoch, 22. September

19:00
Kunstverein München
Frequenz: UKW 97,8 MHz

Dauer:
22.9. bis 16.11.2004
Kreuzungsfrei und ungestört – mobile Anwendung
– Untergrundradio im Münchener Altstadtringtunnel –

Am Tag der Eröffnung besteht ein Linienbustransit durch den Altstadtringtunnel, zu jeder vollen Stunde ab 17:00 Uhr.
Haltestelle: Kunstverein München. transit~wellen beschäftigt sich mit der Verständigung im und über den öffentlichen Raum und seiner Grenzen. Sie werden bestimmt durch symbolische Aufladung, die sich in der physischen wie elektronischen Sphäre spiegelt. transit~wellen ist das erste Vorhaben in Deutschland, das die legalen Möglichkeiten von Micro-FM auslotet und diese Form des Aktivismus einer breiteren Öffentlichkeit vorstellt. Ab 22. September bis Mitte November 2004 wird im Münchener Altstadtringtunnel ein kleiner UKW-Sender angebracht. Autofahrer, die die Stadt im Untergrund passieren, können in ihren Radiogeräten zeitweise völlig andere Informationen – transit~wellen – empfangen. Ein Programm rund um undokumentierte Mobilität und Passage ersetzt das übliche Tunnelrauschen. Der Altstadtringtunnel ist ein Nichtort im Untergrund zwischen dem Haus der Kunst und dem Areal der Münchner Pinakotheken. Er untertunnelt das Ensemble bestehend aus dem Konsulat der Vereinigten Staaten, der bayerischen Staatskanzlei und der Ludwigsstrasse. Der Tunnel markiert in der Geschichte der Münchner Stadtplanung einen Wendepunkt in der öffentlichen Diskussion des urbanen Raums. Weitere Informationen unter www.transitwellen.net transit~wellen ist ein Projekt von schleuser.net im Rahmen der Ortstermine 2004 – Kunst im öffentlichen Raum des Kulturreferats der Landeshauptstadt München.

Pressemitteilung schleuser.net
Dienstag, 21. September
19:00
Seidlvilla
„Immer da sein, wo’s weh tut!
Soziale Isolation bei Kindern und Jugendlichen“

Die Lehrerin Susanne Korbmacher berichtet über ihr kreatives multikulturelles Projekt „Ghettokids“ im Hasenbergl.
mehr…

Pressemitteilung Humanistische Union
Montag, 20. September
20:00
Theater im Fraunhofer, Fraunhoferstr. 9
„Leben außer Kontrolle. Von Genfood und Designerbabies“
Vorführung des Filmes von Bertram Verhaag und Gabriele Kröber und Gespräch mit dem Autor.

Eine Weltreise, um die fortschreitende Genmanipulation bei Pflanzen, Tieren und Menschen zu erkunden: Indische Bauern stehen vor dem Ruin, verkaufen eine Niere oder begehen Selbstmord. In Kanada macht genmanipulierter Rapssamen vom Nachbarfeld ökologischen Anbau unmöglich. Das isländische Parlament verkauft das gesamte Genpotential seiner Bevölkerung an die Pharmaindustrie. Ähnlich das „Vampirprojekt“, bei dem 700 sogenannten aussterbenden Völkern Blut-, Haar-, und Speichelproben entnommen werden.
Weltweit bieten nur eine Handvoll idealistischer Wissenschaftler der Industrie die Stirn und untersuchen – unabhängig von deren Geld – die Auswirkungen transgener Tiere und Pflanzen auf die Umwelt und auf unsere Gesundheit, wenn wir diese genmanipulierten Lebensmittel zu uns nehmen.
mehr Infos zum Film
Pressemitteilung Club Voltaire
Sa/So, 18./19. September
Frankfurt
Aktionskonferenz gegen Sozialkahlschlag
Bundesweite Konferenz in Frankfurt
Sa, 18. September
9:30-16:00
Exerzitienhaus der Erzabtei St.Ottilien bei Geltendorf
Heilsame Alternativen
Wirtschaft im Dienst des Lebens

Globale und regionale Alternativen zur weltweiten Wirtschaftschaftskrise.
Referent: Prof. Dr. Berger
Einladung Ökumenisches Netz Bayern in Koorperation mit Nord-Süd-Forum FFB
Mittwoch, 15. September
19:30
EineWeltHaus, Großer Saal
„Auroville – eine Vision in Arbeit“
Vor 35 Jahren entstand in Südindien das kosmopolitische Siedlungsprojekt Auroville. Aus der geplanten Zukunftsstadt für 50.000 Menschen – gemäß dem integralen Yoga von Sri Aurobindo und der Mutter, wurde zwar nichts, aber es entstand eine bescheidenere Siedlung mit heute 2.000 Menschen, mit ökologischer, architektonischer und sozialer Experimentierkraft, eigener Ökonomie, interessanter politischer Binnenstruktur und einer postkapitalistischen Variante im „Yoga der Arbeit“!! Renate Börger stellt mit Dias und zahlreichen Dokumenten das Projekt vor.
mehr.. Pressemitteilung E.F.Schumacher-Gesellschaft
Dienstag, 14. September
19:00
KDA
Das Siemens-Mitarbeiter-Netzwerk NCI
Als Reaktion auf die geplanten Massenentlassungen bei Siemens Hofmannstraße hat sich ein Mitarbeiter-Netzwerk NCI (network for cooperation & initiative) gebildet. Das Netzwerk dient der gegenseitigen Unterstützung, Beratung, Information und Aktionen und ist mit etwa 900 Mitgliedern bundesweit eine nahezu einmalige Form der Mitarbeiterorganisation gegen Personalabbau. Der KDA bietet seit Beginn dem Netzwerk einen Zufluchts- und Unterstützungsort. Gemeinsam mit Gemeinden, kirchlichen Fachdiensten, Betriebsräten und dem NCI werden regelmäßig Foren der Solidarität veranstaltet. An diesem Abend erzählten Menschen des Netzwerkes über Erfahrungen, Hoffnung und Erfolge. mehr Informationen über NCI Aktionsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der Evang.-Luth. Kirche in Bayern / afa München
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Montag, 13. September
19:00
EineWeltHaus
Plenum Initiative Sozialforum München
Zu dem Plenum sind alle Initiativen eingeladen, die die Gründung der Sozialforums München mit vorbereiten wollen. Einladung
Grundsatzpapier – Entwurf Initiative Sozialforum München
Mittwoch, 8. September
19:30
EineWeltHaus, Raum 211
„Es ist genug für alle da“ – Alternativen zur herrschenden Politik
– Hartz IV: Reform oder Verelendung des Sozialstaates? –

Hartz IV beschäftigt die gesamte Republik seit Wochen und angesichts des wachsenden Protests, der ständig zunehmenden Montagsdemonstrationen und des sich zusehends organisierenden Widerstands ist mit einem heißen Herbst zu rechnen.
Grund genug, dass wir uns schlau machen!
Was konkret sind die Inhalte von Hartz IV? Welche Auswirkungen haben die Gesetze auf wen? Welche Veränderungen bringt Hartz IV für welche Menschen? Und welche Veränderungen in unserer Gesellschaft?
Mit diesen Fragen wird sich der Vortrag beschäftigen – und natürlich mit der Frage, was jede/r Einzelne von uns und wir gemeinsam unternehmen können, um Hartz IV zu verhindern.
Referent: Kurt Haymann Pressemitteilung Attac München
Dienstag, 7. September
19:30
EineWeltHaus
Schluss mit der Besatzung – jetzt
Raid Naim zeigt, was wenige Wochen Besatzung anrichten am Beispiel eines Ortes in Gaza, der seit Jahren wieder und wieder von der israelischen Armee heimgesucht wird.
mehr…
Pressemitteilung
Veranstaltungsbericht und Demo-Aufruf Friedensaktion Palästina im Interkulturellen Forum e.V.
Sonntag, 5.September
ab 11:00
Ludwigstraße zwischen Galeriestraße und Von-der-Tann-Straße
SOZIALFORUM MÜNCHEN auf dem Streetlife Festival
Bürgerinitiativen und Selbsthilfegruppen, Alternativmedien und Aktionsgruppen gegen Sozialabbau stellen sich zum Auftakt des ersten Sozialforums München mit Infoständen und einem Bühnenprogramm (Musik und Kabarett) vor und laden zum Mitmachen ein. Bühnen Programm:
11.15 Kulturwerkstatt
12.15 Das Kombinat (Sozialrap)
13.15 Freudentanz (Tanzprojekt)
14.00 Das Kombinat (Sozialrap)
15.00 Treibholz (Trommelprojekt)
16.00 Via Jante (Samba)
16.45 Karl Heinz Wassermann (Singer/Songwriter)
17.30 Zwei Mann/ Frau Sketch
18.00 Talkrunde: Was tun gegen Sozialabbau?
19.00 Tomintoul (Akustik Rock) weitere Informationen unter www.streetlife-festival.de/september.html#80 GreenCity, LH München u.a.
Bildergalerie vom Streetlife-Festival 5.9.2004:     bitte auf ein Bild klicken!

Veranstaltungen Frühjahr 2004

Donnerstag, 26. Februar
19.00 Uhr
EineWeltHaus  
3. Aktionskonferenz gegen Sozialabbau
Im Rahmen des Sozialforums München  
Samstag, 06. März
11:00 – 14:00 Uhr
Marienplatz  
Kundgebung zum Internationalen Frauentag
der Münchner Initiative gegen Sozialkahlschlag Informationen:
Brief der Initiative gegen Sozialkahlschlag
Flugblatt
Montag, 08. März
DGB-Haus
Internationalen Frauentag des DGB München
17:00 Markt der Möglichkeiten
18:30 Vortrag und Diskussion: Keine Chancen – kein Geld kein Sozialstaat was nun?
20:00 Kultur danach Ausklang  
Mittwoch, 10. März
19:00 Uhr
EineWeltHaus  
Sozialforum München „Das Weltsozialforum vom Mumbai 2004“
Veranstaltung u.a. mit Schorsch Wiesmaier (GEW Bayern) Infoblatt
Dienstag, 16. März
13:00 Uhr
München  
Aktionstag des GEW Bayern gegen Sparpolitik in Bayern
13:00 (geplant): Polit- und Kulturprogramm auf der Praterinsel
ca 15:30 Demo zum Marienplatz
16:30 zentrale Kundgebung auf dem Marienplatz  
Samstag, 20. März
Internationaler Friedens-Aktiontag (Jahrestag Irakkriegsbeginn) 11:00 München (geplant): Kundgebung auf dem Marienplatz
evtl. Mahnwache am amerikanischen Konsulat Protestmarsch zur US-Airbase in Ramstein
Infos: www.ippnw.de/ramstein
Samstag, 27. MärzKongreß über die geplante EU-Militärverfassung in Frankfurt.
Veranstalter: „Deutsche Friedensgesellschaft/Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen“
Infos: http://www.dfg-vk.de/info/termin_euverfassung.htm  
Sonntag, 28. MärzTreffen der überregionalen attac-EU-Arbeitsgruppe in Frankfurt zur Vorbereitung des europaweiten Aktionstags am 09.Mai.
Infos: http://www.attac.de/eu-ag/menu_ausgabe.php?menu_id=13
Freitag, 02. April
Europäischer Aktionstag gegen Sozialabbau
Betriebliche Aktionen und weitere Aktivitäten in der Stadt geplant
Samstag, 03. April
Stuttgart  
Europäischer Aktionstag gegen Sozialabbau
Zentrale Aktion in Stuttgart

Veranstaltungen 2005

Veranstaltungen Dezember 2005

Samstag, 17. Dezember
20:00
EineWeltHaus

Eintritt 3. – Euro
Solidaritäts- und Jahresabschlussfest im EineWeltHaus
mit Live-Musik, Versteigerung, Kabarett und Ausblick auf die Aktionen gegen die NATO-Sicherheitskonferenz.
Der Erlös des Festes wird zur Finanzierung dieser Aktionen verwendet. Veranstalter:
Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus
Donnerstag, 15. Dezember
19:30
Seidlvilla

Eintritt EUR 5,- / 4,- / 10 Talente
Vortragsreihe
„Das Geld der Zukunft“ in der Seidlvilla
Währungen als Instrumente der Macht –
Gold als vierte Gewalt globaler Demokratie

Referent: Georg Zoche Währungen dienen nicht nur als Rechnungseinheit, Tauschmittel und Vermögensspeicher, sondern stellen immer auch ein Instrument der Macht dar. Besonders deutlich ist die von Währungen ausgehende Macht am Beispiel des US-Dollars zu sehen: die wirtschaftliche und militärische Expansion der USA ist erst durch die Rolle des US-Dollars als Weltleitwährung ermöglicht worden. Während der US-Dollar gut geeignet ist, die nationalen Interessen der USA durchzusetzen, ist für die Verteidigung transnationaler Bürgerinteressen (Klimaschutz, Artenschutz, Menschenrechte..) die Schaffung einer transnationalen Währung unabdingbar. weitere Infos Veranstalter:
Regiogeld-Initiative München
unterstützt von der Schumacher-Gesellschaft e.V.
Montag, 12. Dezember
19:00
EineWeltHaus Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
Bericht von ‚Kairos Europa-Kongress‘ (Inge und Sybille) Kairos. Gott des günstigen Augenblicks) Situation bei Infineon nach Beendigung des Streiks, Ergebnisse (Rudi Steinberger) Vorstellung der Arbeitsplanung für 2006
Was muss in Kürze durchgeführt werden, welche Anregungen kommen von euch, wie können wir die Pläne realisieren?
( Protokoll der Perspektivsitzung vom 26.11.2005) Vorbereitung der Veranstaltung: „100 Tage Grosse Koalition“ am 15. Februar 2006 Vorbereitung des 2. Sozialforums in Deutschland 2007
Wo kann das 2. Sozialforum in Deutschland stattfinden, welcher Diskussionsstand liegt momentan vor? Einladung
Protokoll
Bericht zur Kairos-Europa-Tagung Veranstalter:
Sozialforum München
Sonntag, 11. Dezember
12:00
Kulturhaus Milbertshofen

12,– / 7,–
Gegen das Vergessen:
Esther & Edna Bejarano – Coincidence
Jiddische und antifaschistische Lieder.
Aus dem Ghetto und dem Widerstand

Veranstalter:
VVN – München,
in Kooperation mit der Petra-Kelly-Stifung e.V.
Donnerstag, 8. Dezember
20:00
REFUGIO München
Jour Fixe bei REFUGIO München
Traumafolgen nach Krieg, Folter, Vertreibung und Flucht am Beispiel der Türkei
Referentinnen:
Dr. med. Nesmil Ghassemlou, Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin
Dr. med. Waltraut Wirtgen, Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse, Freie Mitarbeiterin REFUGIO München Unter den KlientInnen von REFUGIO München befinden sich auch viele Flüchtlinge aus der Türkei, zumeist Kurden.
Über die Lebenssituation, die Gesundheitsversorgung und die Behandlung von Trauma- und Folterfolgen in der Türkei wie auch im Gastland Deutschland wird an diesem Abend berichtet. Einladung Veranstalter:
REFUGIO München
Beratungs- und Behandlungszentrum für Flüchtlinge und Folteropfer
Dienstag, 6. Dezember
19:30
Universität,
Hörsaal M 109
„Innere Sicherheit als Gefahr“
Referent: Dr. Fredrik Roggan, Rechtsanwalt (Spezialgebiet ‚Recht der Inneren Sicherheit‘) und stellv. Vorsitzender der HU, Berlin Angesichts der terroristischen Gewalttaten aber auch der hohen Arbeitslosigkeit und der fallenden Steuereinnahmen etabliert die Politik sukzessive immer mehr Überwachungs­möglichkeiten: auf den Straßen, in den öffentlichen Verkehrsmitteln, in Betrieben, Banken, Wohnungen und den öffentlichen Kommunikationsmitteln. Und die schwarz-rote Koalition will dies fortsetzen. Ein Grundrecht nach dem anderen wird eingeschränkt. Erreichen wir wirklich mehr Sicherheit, wenn wir unsere persönliche Freiheit aufgeben? Veranstalter:
Humanistische Union – Regionalverband München-Südbayern
in Kooperation mit der Petra-Kelly-Stiftung – Bayerisches Bildungswerk für Demokratie und Ökologie in der Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
Sonntag, 4. Dezember
14 bis 15h
Richard-Strauß-Brunnen
Mahnwache gegen Terror, für die Freilassung von Susanne Osthoff und ihrem Fahrer
Wir möchten in München ein Zeichen der Betroffenheit über die Tat, über die Verhältnisse im Irak und über den Missbrauch der Religion setzen. Dies bringen wir ausdrücklich gemeinsam mit muslimischen Mitgliedern zum Ausdruck. Aufruf Veranstalter:
Freunde Abrahams e.V.
Samstag, 3. Dezember
13-17h
EineWeltHaus
Winter-Flohmarkt im EineWeltHaus
Wer Schönes, Witziges oder Ausgefallenes kaufen oder verkaufen möchte, bekommt bei dem nicht- kommerziellen Winterflohmarkt des EineWeltHauses die Gelegenheit dazu! Infos Veranstalter:
EineWeltHaus
Freitag, 2. Dezember
20:00
Kulturladen Westend
Filmführung und anschließende Diskussion
A DECENT FACTORY
Finnland 2004, 79 Minuten Der finnische Elektronik-Hersteller Nokia schickt seine „Ethischen Unternehmensberater“ zu einer Zuliefer-Firma in China, um deren Arbeitsstandards zu prüfen. Fragwürdige Zustände bei Partnern in Billiglohnländern sind problematisch, denn sie können dem Firmen-Image erheblichen Schaden zufügen – falls die Medien sich dazu entschließen sollten, einen derartigen Fall breit zu treten. Die Finnin Hanna Kaskinen und ihre britische Kollegin Louise Jamison bilden das eingespielte Frauenteam, das die Angestellten befragt, Arbeitsverträge anmahnt, in der Teeküche gefährliche Chemikalien aufspürt und dem lockeren Manager die Show stiehlt. Culture Clash, Shareholder Values, Billiglöhne und westliche Standards. Ob jedoch selbst bei genauester Einhaltung sämtlicher arbeitsrechtlicher Vorschriften die Tätigkeit und Behandlung der Arbeiterinnen (zu 90% sind es Frauen) als ethisch vertretbar bezeichnet werden kann, sei dahingestellt. Anschließend berichten zwei Vertreterinnen des Wirtschafts-Arbeitskreis des Ökumenischen Büros über die Situation von Arbeiterinnen in den sogenannten Maquila-Fabriken in Zentralamerika. Veranstalter:
Oekumenisches Buero fuer Frieden und Gerechtigkeit e.V.

Veranstaltungen November 2005

 
Dienstag, 29.November bis Freitag 2.Dezember
19:00
EineWeltHaus
Palästina-Tage
Infos Veranstalter:
Palästina Komitee München
mit Unterstützung des Kulturreferats
Sonntag, 27. November
19:30
EineWeltHaus, Raum 211/212

Eintritt: 2,- Euro
„Flucht ohne Ausweg im Europa der Mauern“
Wir zeigen den Dokumatarfilm „Lieber Muslim…“
von Kerstin Nickig
Der Film zeigt die Situation tschetschenischer Flüchtlinge in einem polnischen Flüchtlingsheim. Die Regisseurin, Kerstin Nickig, ist zur Veranstaltung anwesend.
Außerdem nehmen teil Sacita aus Tschetschenien und eine Vertreterin des Bielefelder Flüchtlingsrates. Flyer Veranstalter:
AK Tschetschenien im Interkulturellen Forum
in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Flüchtlingsrat
Mittwoch, 23. November
19:30
Seidlvilla

Kostenbeitrag 5/3 Euro, Mitglieder frei
Vortrag von Ton Veerkamp
Rollback – der neoliberale Angriff auf den sozialen Staat
Vor einem Vierteljahrhundert setzte sich eine fundamentale Änderung im herrschenden sozial-ökonomischen System durch. Die Fragen sind: „Was hat sich geändert?“ und: „Warum hat es sich geändert?“ Info Veranstalter:
Gegenentwurf – für eine solidarische Gesellschaft e.V.
Gemeinnütziger Verein für politische Bildung
Montag, 21. November
19:30
EineWeltHaus
VsP-Forum München
„Was haben wir von der Großen Koalition zu erwarten, insbesondere in der Wirtschafts-, Sozial- und Steuerpolitik?“

Veranstalter:
isl München
Samstag, 19. November
15-19h
Sonntag, 20. November
14-18h
EineWeltHaus, Großer Saal
Literatur aus der ganzen Welt von A wie Algerien bis Z wie Zimbabwe
LiteraturWeltMarkt des Nord Süd Forums
FRAUENWELTEN stehen im Mittelpunkt An beiden Tagen werden insbesondere die Arbeiten von Autorinnen, u.a. Migrantinnen, präsentiert – abseits von Klischees und folkloristischen Darstellungen. Ihr literarisches Schaffen ist eine ständige Auseinandersetzung mit sozialen Inhalten und politische Bewusstseinsarbeit. Programm Veranstalter:
Nord Süd Forum München e.V., gefördert durch das Kulturreferat der LHS München
Freitag, 18. November
10:00
Parkplatz Friedhof Aubing (ganz nahe am S-Bahnhof Aubing)


Um dem Anlass angemessene Kleidung wird dringend gebeten.
Trauermarsch
aus Anlass der Landschaftszerstörung durch das Gewerbegebiet in Freiham täglich verschwinden rund 1500 qm Münchens zusätzlich unter Beton und Asphalt.
Die Überbauung der Freiflächen zwischen Aubing und der A99-West scheint nicht mehr abwendbar zu sein… Es werden die 7 Todsünden der Münchner Landschaftsplaner durch angemessene Reden gewürdigt:
1. Vernichtung der Artenvielfalt
2. Flächenvergeudung
3. Zerstörung unserer Kulturlandschaft
4. Verdrängung der mittelständischen Betriebe in der Innenstadt durch Billigdiscounter auf der grünen Wiese
5. Verschwendung von Steuergeldern für noch mehr unnötige Verkaufsflächen
6. Vorrang des Autos vor ÖPNV, Fuß- und Radverkehr
7. Ignoranz gegenüber den Argumenten von Bürgern und Umweltverbänden im so genannten Beteiligungsverfahren
Verahnstalter:
Bund Naturschutz
Landesbund für Vogelschutz
Mittwoch, 16. November
19:30
Seidlvilla
Mythen des Neoliberalismus
Es geht darum populäre Thesen zu hinterfragen wie: Sparen baut Staatsschulden ab; wir sind national nicht mehr handlungsfähig; nur private Vorsorge hilft im Alter. Ist Arbeit wirklich zu teuer? Und welche Steuerreform hat jemals Arbeitsplätze geschaffen? Veranstalter:
Regiogeld-Initiative München
unterstützt von der Schumacher-Gesellschaft e.V.
Montag, 14. November
19:30
Stadtmuseum 1.Stock, Großer Saal

7.- Euro
im Vorverkauf unter Tel. 089/47 10 67 oder kultur@ikg-m.de Restkarten an der Abendkasse.
„Deutschstunde“
Der Holocaust-Überlebende Mietek Pemper im Gespräch mit Amelie Fried.
Thema:
Sein Buch „Der rettende Weg. Schindlers Liste – Die wahre Geschichte“.
Benefizveranstaltung der geistreichen und unterhaltsamen Art. Alle Erlöse fließen an oft dramatisch unterfinanzierte Einrichtungen, die mit Deutschunterricht für Migranten wesentlich zu deren Integration beitragen. Die „Deutschstunde“ soll helfen, möglichst viele Deutschstunden in sozialen Brennpunkten und Asylbewerberunterkünften zu finanzieren. Veranstalter:
Die Lichterkette München e.V.
Gemeinsame Veranstaltung mit dem Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde und dem Münchner Stadtmuseum.
Freitag, 11. November bis Dienstag 15. November
MAXIM-Kino
Filmreihe
„Nix da!?“
Filme gegen prekäre Verhältnisse
aus Argentinien , Brasilien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Kolumbien, Serbien-Montenegro und Spanien Infos Veranstalter:
Oekumenisches Buero fuer Frieden und Gerechtigkeit e.V.
Mittwoch, 9. November
16:00
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
Antifa Demo
„Kein Vergeben – kein Vergessen“
am 67. Jahrestag der mörderischen November-Pogrome gegen Jüdinnen und Juden in Deutschland, rufen wir zu einer antifaschistischen Demonstration gegen die Verherrlichung des Nationalsozialismus in München auf. Wir wollen nicht vergessen und auch 60 Jahre nach dem Sieg über Nazideutschland den Opfern der Reichspogromnacht gedenken. Aufruf
Mittwoch, 9. November
19:00
Kulturzentrum im Giesinger Bahnhof
GuHT-Forum 25
RFID-Chips
RFID (Radio Frequency Identifikation) ermöglicht es, Waren, Dienstleistungen und Menschen berührungslos durch Radio-Wellen zu erfassen. Kritiker befürchten einen Missbrauch … auf dem Podium:
Prof. Dr. W.A.Günthner, TU München
Dipl.Math. Gabriele Springer, Uni Erlangen
Bodo Ischebeck, Infineon
Michael Riemer, FIfF Flyer Veranstalter:
GuHT Gesellschaft und High Tech e.V.
Mittwoch, 9. November
19:00
Löwenbräukeller
36. P F L E G E S T A M M T I S C H
„KRANKEN – UND PFLEGEKASSEN – ANWALT UND PARTNER PFLEGEBEDÜRFTIGER MENSCHEN !!!“
Beiträge von:
Herr PAUL- JÜRGEN SCHIFFER, seit 1977 Sachgebietsleiter beim Verband der Angestellten Krankenkassen (VdaK)
Herr JOCHEN MEINDORFER (Leiter der Heimaufsicht München)
Frau KORNELIE RAHNEMA (Leiterin der Beschwerdestelle München)
Herr Prof. Dr. CHRISTOPH BENZ (Poliklinik für Zahnerhalt) Einladung Veranstalter:
Forum zur Verbesserung der Situation pflegebedürftiger Menschen
Dienstag, 8. November
19:30
Gewerkschaftshaus
1945
Ursachen, Folgen, neue Gefahren von Rechts.
Unsere Gegenwehr, unser Ziel: die solidarische Gesellschaft

Vortrag von Reinhard Kühnl Seit 60 Jahren geht nun der Kampf der Antifaschisten, der Demokraten, der Gewerkschaften und der gesamten Linken erstens um die Herstellung einer wirklich solidarischen Gesellschaft und zweitens um die Blockierung und Unterdrückung aller Aktivitäten des Neofaschismus, der sich neu zu organisieren und die soziale Demagogie der NSDAP wieder zu beleben versucht. Dabei erhält er neuerdings Unterstützung aus der politischen Mitte, die den deutschen „Patriotismus“ und den „Stolz, ein Deutscher zu sein“ , neu entdeckt hat und so für Nationalismus und Ausländerfeindlichkeit den Boden mit bereitet. Infos Veranstalter:
Gegenentwurf – für eine solidarische Gesellschaft e.V.
in Zusammenarbeit mit dem DGB-Bildungswerk Bayern
Montag, 7. November
19:00
EineWeltHaus, Großer Saal

Eintritt 2.- Euro
Vortrag mit Diskussion
50 Jahre Bundeswehr – Von der „Verteidigungs“- zur Angriffsarmee
Wenn Krieg zum Normalzustand wird, werden Widerstand und Verweigerung zur Pflicht. Mit Erich Schmidt Eenboom, Forschungsinstitut für Friedenspolitik in Weilheim und Florian Pfaff, Major der Bundeswehr, der sich 2005 geweigert hat, den völkerrechtswidrigen Angriff auf den Irak direkt oder indirekt zu unterstützen und vor dem Bundesverwaltungsgereicht Recht bekam. Flugblatt Veranstalter:
Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus
Samstag, 5. November
11:00
Fachhochschule in München
21. Jahrestagung des FIfF
Keine Software für Angriffskriege
Major Florian Pfaff berichtet von seiner Verweigerung der Mitarbeit am Irak-Krieg Florian Pfaff war bekannt geworden, nachdem er die Mitarbeit an einem Software-Projekt der Bundeswehr abgelehnt hatte. Dessen Ergebnisse hätten auch im Irak-Krieg eingesetzt werden können. Im darauf folgenden Prozess wegen Ungehorsams und Befehlsverweigerung bekam er vor dem Bundesverwaltungsgericht Recht. Einladung Infos zur 21. Jahrestagung des FIfF am 5. und 6.11.05 Veranstalter:
Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung e.V.
Mittwoch, 2. November
19:30
EineWeltHaus, Raum 211
Zwischen Trennmauer und islamischer Herausforderung
Eindrücke aus Israel und Palästina während der Wochen des Gazarückzuges.

Referent ist Nick Brauns Einladungs-Flugblatt Veranstalter:
Friedensaktion Palästina –
Deutsch-Kurdische Gesellschaft

Veranstaltungen Oktober 2005

 
Mittwoch, 27. Oktober
19:00
KDA
Sozialabbau aufgrund der Demografie?
„Wir Sozialdemokraten haben in der Vergangenheit die drohende Überalterung unserer Gesellschaft verschlafen. Jetzt sind wir aufgewacht. Unsere Antwort heißt: Agenda 2010! Die Demografie macht den Umbau unserer Sozialsysteme zwingend notwendig“, so der SPD-Vorsitzende Franz Müntefering vor Betriebsräten. Ist diese landauf landab in verschiedensten Formeln wiederholte Behauptung richtig?
Welchen Zusammenhang zwischen der Alterstruktur der Bevölkerung und ihrer Versorgung gibt es tatsächlich? Referent: Paul B. Kleiser, Politologe Veranstalter:
Aktionsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (afa)
Freitag, 21. Oktober
19:30
EineWeltHaus, Großer Saal
Vortrag und Diskussion
mit Conrad Schuhler
Journalist, Autor von isw-report 63
Bush und danach –
Wohin treiben die USA?

Ob wir das wollen oder nicht: die politische Entwicklung in den USA bestimmt wesentlich mit, was aus uns in Europa, was aus der Welt insgesamt wird.
Wir wollen u.a. den Fragen nachgehen: Worauf gründet die kulturelle Hegmonie der „konservativen Allianz“ und welche Gegenkräfte könnten sich in den USA entwickeln.
Welche Rolle spielen z.B. Kirchen und Religion.?
Was ist von der Demokratischen Partei zu erwarten?
Welche Chancen hat ein politischer Block gegen die „konservative Koalition“? Einladungsflugblatt Veranstalter:
isw-Institut für sozialökologische Wirtschaftsforschung
Samstag, 15. Oktober
13 bis 17 Uhr
Michaeli-Gymnasium, Berg am Laim
43. Öko-Flohmarkt
mit 40. (Jubiläums-)Abfall-Wertstoff-Börse

Reparaturtag, Recycling-Werkstatt, Gebrauchtradl- und Pflanzen- sowie LETS-Tausch-Markt Folgende Wertstoffe können für soziale und ökologische Zwecke abgegeben werden: Kork, Wachs, CD´s, Fahrräder, Werkzeug, Honiggläser, Brillen, Hörgeräte, Briefmarken, Münzen, Telefonkarten, Handys, Rollstühle, Gehhilfen und einiges mehr. Veranstalter:
Umweltnetz München-Ost
Michaeli-Gymnasium
Samstag, 15. Oktober
10:00 – 23:00

Sonntag, 16. Oktober
11:00 – 17:00
EineWeltHaus
attac – Herbstschule
Anmeldung erwünscht:
schule@attac-m.org
Sue Dürr Tel. 089/ 322 66 64, sue.duerr@attac-m.org Programm Veranstalter:
attac-muenchen
Donnerstag, 13. Oktober
29:00
REFUGIO München
Jour Fixe bei REFUGIO München
Die Arbeit mit Traumatisierten und der Wiederaufbau in Bosnien und Herzegowina
mit Monika Kleck, Dipl.Heilpädagogin, die über 11 Jahre für „Amica“ in Tuzla gearbeitet hat Allgemein werden in Bosnien und Herzegowina die hohen RückkehrerInnenzahlen gefeiert. Doch der Wiederaufbauprozess und die Rückkehr finden auf dem Rücken der traumatisierten Frauen und Familien statt. Ihre Bedürfnisse werden wenig berücksichtigt, so dass auch psychosoziale Arbeit mit Betroffenen enge Grenzen hat.
Über die Lebenssituation in Bosnien und Herzegowina 10 Jahre nach Kriegsende und deren Einfluss auf die psychische Gesundheit traumatisierter Frauen soll bei diesem Vortrag berichtet werden.
Außerdem wird das Engagement der immer noch vor Ort tätigen psychosozialen Organisationen vorgestellt. Einladung Veranstalter:
REFUGIO München
Beratungs- und Behandlungszentrum für Flüchtlinge und Folteropfer
Mittwoch, 12. Oktober
19:00
EineWeltHaus
erste Treffen zur Bildung eines regionalen Euroforums für ein EUROPA von unten
nach dem Scheitern der Referenden zum EU-Verfassungsvertrag in Frankreich und Niederlande, haben sich Attac und Teile der Zivilgesellschaft zum Ziel gesetzt eine Alternative zu der neoliberalen Strategie von Lissabon zu entwickeln. Dazu sollen an vielen Orten europaweit Regionalforen entstehen in den gemeinsame Entwürfe für die Zukunft Europas entwickelt werden. Aufruf Veranstalter:
EU-AG Attac München
Montag, 10. Oktober
19:00
EineWeltHaus Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
„Die Wahl ist vorbei – was steht uns bevor?“
„Regionales Euroforum für den Raum München ist geplant“
u.a. Einladung Veranstalter:
Sozialforum München
Samstag, 8. Oktober
11:00 – 16:00
Karlsplatz – Stachus
AKTIONSTAG
„Sagt NEIN zu Streubomben!“
– Schuhpyramide – Mahnmal für die Opfer
  Bringen Sie gut erhaltene Schuhe und werfen Sie diese auf die Pyramide!
– Aktion „Stopp-Hände“
– Präsentation einer Minen- und Bombenräumung
– Filme und Plakate gegen Streubomben
– Wir informieren anschaulich über das Streubombenproblem und die Unterstützung für die Opfer.
– Münchner Ruhestörung
  Sambarhythmen trommeln die Münchnerinnen und Münchner zum Protest zusammen. In den Kriegen der letzten Jahre, im Kosovo, Irak und in Afghanistan, wurden zusätzlich zu Landminen immer mehr Streubomben eingesetzt. Diese Bomben hinterlassen massenweise kleine Sprengkörper, die in ihrer Bedrohung den Landminen absolut vergleichbar sind. Im Irak werden seit der Bombardierung 2003 jeden Tag Menschen durch solche Blindgänger grausam verletzt oder getötet.
Deshalb fordern wir auch ein Verbot von Streubomben! Infos Veranstalter:
Handicap International e.V.
Mittwoch, 5. Oktober
19:30
Gewerkschaftshaus
Rentiere ich mich noch? Neue Steuerungskonszepte im Betrieb.
Buchpräsentation mit Klaus Peters und Dieter Sauer Die im Titel gestellte Frage klingt paradox und bringt doch die Umwälzung der Verhältnisse auf den Punkt. Abhängig Beschäftigte machen die Kapitalverwertung zu ihrer Sache. Statt Anweisungen der Vorgesetzten Folge zu leisten, ist Selbststeuerung angesagt. Der Formwandel (auch in den Herrschaftsverhältnissen) wird als Ergebnis von zwei Entwicklungsprozessen beschrieben: zum einen der Vermarktlichung nicht nur der Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen, sondern auch im Betrieb; zum anderen der Orientierung am Shareholder value. Infos Veranstalter:
Gegenentwurf – für eine solidarische Gesellschaft e.V.
in Zusammenarbeit mit dem DGB-Bildungswerk Bayern
Dienstag, 4. Oktober
19:30
EineWeltHaus, Foyer

Eintritt frei!
Eröffnungsveranstaltung zur Ausstellung „Bergwerk Peru“
Das Gold von Cajamarca
Vom Raub des Inkagoldes durch die spanischen Eroberer und der Ermordung des Inkaherrschers Atahualpa in Cajamarca (Nordanden Perus) haben viele in der Schule etwas gehört. Dass die Goldmine Yanacocha, knapp 30 km Luftlinie von der Stadt Cajamarca gelegen, die größte Goldmine Lateinamerikas und achtgrößte Goldmine weltweit ist, wissen die Meisten nicht. Gezeigt wird auch der Dokumentarfilm „Gold oder Leben“ von Holger Biebrach und Edwin Zapata (2004), über die Probleme der cajamarcinischen Bevölkerung mit der Goldmine (Ca. 30 min.) In einer großen Kampagne setzen sich bundesweit engagierte Perugruppen, FIAN und kirchliche Partnerschaftsgruppen dafür ein, den Schaden, der von der Goldproduktion ausgeht, möglichst gering zu halten. Veranstalter:
Perugruppe München
Montag, 3. Oktober
20:00
Fraunhofertheater
„60 Jahre widerspenstiger Widerstand“
Die Geschichte der politischen Bewegung in Bayern (zweiter Teil)
von den Sechzigern bis heute mit Martin Löwenberg Infos Veranstalter:
Club-Voltaire München
Sonntag, 2. Oktober
Einlass 19:00
Feierwerk

EURO 14 / 12 erm.

Das Solifestival
Rage against Abschiebung #7
Auch dieses Jahr findet wieder das über Münchens Grenzen hinaus bekannte Rage against Abschiebung statt. Am 2.10.2005 rocken zahlreiche bekannte KünstlerInnen und lokale Subkulturgrößen unentgeltlich die Bühnen des Feierwerk, um so auf die prekäre Situation von Flüchtlingen in Deutschland aufmerksam zu machen und die Flüchtlingsarbeit finanziell zu unterstützen. Das Rage against Abschiebung ist eines der größten Festivals gegen rassistische Gewalt im süddeutschen Raum. Mit den Einnahmen wird eine kontinuierliche antirassistische Arbeit gesichert. Infos und Programm Veranstalter:
Bayrischer Flüchtlingsrat
Karawane München
u.a.

Veranstaltungen September 2005

 
Mittwoch, 28. September
20:30
EineWeltHaus
Internationale Steuern
Vortrag von Peter Wahl Die Tobinsteuer zur Regulierung der internationalen Finanzmärkte ist die klassische Kernforderung von Attac. Darüber hinaus werden derzeit weitere fiskalische Instrumente zur Steuerung der Globalisierung und Finanzierung von nachhaltiger Entwicklung heiß diskutiert. Peter Wahl, Vorstandsmitglied der NGO „Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung“ (WEED) und Mitglied des bundesweiten Attac-Koordinierungsrates ist Experte für internationale Finanzsysteme. Zu seinen Veröffentlichungen gehören u. a. das Buch „Tobinsteuer“ (Reihe AttacBasisTexte) sowie die WEED-Broschüren „Devisenumsatzsteuer – ein Konzept mit Zukunft“, „Kapital braucht Kontrolle. Die Internationalen Finanzmärkte“ und „Internationale Steuern. Globalisierung regulieren – Entwicklung finanzieren“. Veranstalter:
attac München
Mittwoch, 28. September
19:30
EineWeltHaus
Die Biologisierung sozialer Verhältnisse. Beispiel: Hirnforschung
Vortrag von Freerk Huisken Infos Veranstalter:
Gegenentwurf – für eine solidarische Gesellschaft e.V.
Dienstag, 27. September
19:00
Schweisfurth-Stiftung
Lokalisierung als Weg zum Glück
Erfahrungen einer Pionierin

Vortrag von Helena Norberg-Hodge Die bekannte Pionierin und Umweltaktivistin Helena Norberg-Hodge zeigt in ihrem Vortrag, wie eine Prioritätenverschiebung von der Globalisierung zur Lokalisierung eine Reihe von sozialen, ökologischen und ökonomischen Problemen zu lösen vermag. Infos Veranstalter:
Schweisfurth-Stiftung
Montag, 26. September
19:00
Schweisfurth-Stiftung
„Münchner Forum Nachhaltigkeit“
Nichtwissen in der Wissensgesellschaft
Verlust an Naturwissen als Herausforderung für die Umweltbildung

Vortrag von Claus-Peter Hutter
(Leiter der Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg und Präsident der Stiftung Europäisches Naturerbe-Euronatur.) Das Zuviel an Wissen, die Schwierigkeit, Relevantes von Irrelevantem, Wissenswertes von Überflüssigem zu unterscheiden ist die eine Schattenseite der Wissensgesellschaft. Die andere ist der Verlust an tradiertem Erfahrungswissen, der mit jener Flut an neuem Wissen einhergeht. Alltagswissen vor allem über das Geschehen in Natur und Landschaft, aber auch über die Grundlagen von Landwirtschaft und Ernährung verliert an Bedeutung und wird kaum noch von Generation zu Generation weitergegeben. Infos Veranstalter:
Bürgerstiftung Zukunftsfähiges München
In Kooperation mit dem oekom e.V., der Selbach-Umwelt-Stiftung sowie der Schweisfurth-Stiftung
Montag, 26. September
25. Jahrestag des Attentats auf das Oktoberfest
am 26. September 2005 jährt sich zum 25. Mal das Attentat auf das Oktoberfest von 1980. Bis zum heutigen Tag ist dieser größte Terroranschlag der deutschen Nachkriegsgeschichte nicht aufgeklärt. Laut offiziell ermittelter Wahrheit hat ein unpolitischer Einzeltäter das Attentat alleine geplant, vorbereitet und durchgeführt. Die Alleintätertheorie der Ermittler des bayerischen Landeskriminalamtes und der Generalbundesanwaltschaft ist immer schon unschlüssig und lückenhaft. Ermittlungsansätze, die ihr widerliefen, wurden nicht konsequent verfolgt und schließlich gänzlich fallengelassen. Erst kürzlich sind wieder einmal durch neue Enthüllungen über die faschistische Geheimorganisation „Gladio“ und deren Verbindung zu staatlichen Stellen die Zweifel an der staatlich verordneten Einzeltätertheorie erneut bestärkt worden. Seit 1980 haben antifaschistische Organisationen den Jahrestag zum Anlass genommen, um auf diesen Skandal hinzuweisen: Seit 1982 sind die Akten geschlossen. 13 Menschen starben, über 200 wurden verletzt. Der Respekt vor den Opfern gebot schon immer und gebietet noch heute, endlich den offenen Fragen nachzugehen, wer außer dem mutmaßlichen Alleintäter Gundolf Köhler in das Oktoberfestattentat verwickelt gewesen ist. Für den 25. Jahrestag haben nun die Initiatoren der alljährlichen antifaschistischen Mahn- und Schutzwache, ver.di München und die VVN/BdA die Initiative für eine breit angelegte Bündnisaktion ergriffen, in deren Mittelpunkt die Forderung nach Wiederaufnahme der Ermittlungen stehen soll. Höhepunkt soll dabei eine öffentliche Rekonstruktion der staatlichen Ermittlungen und ihrer Versäumnisse sein, für die Ulrich Chaussy, Verfasser des Buches „Oktoberfest. Ein Attentat“, seine Recherchen zusammenfasst. Flugblatt Veranstalter:
die Freidenker
Die Initiatoren der Mahn und Schutzwache,
ver.di München,
Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (VVN/BdA)
u.a.
10 bis 18 Uhr
Mahnmal des Oktoberfestattentats, Haupteingang Theresienwiese
Antifaschistische Mahn- und Schutzwache
12 Uhr
Mahnmal des Oktoberfestattentats
GEDENKVERANSTALTUNG
der Landeshauptstadt München und der DGB-Jugend

18 Uhr
Mahnmal des Oktoberfestattentats
Kundgebung
Es sprechen:
Klaus Hahnzog, MdL, damals Kreisverwaltungsreferent von München,
ein Opfer des Attentats,
Werner Dietrich, Rechtsanwalt der Opfer anschließend
Gedenkzug zum Marienplatz
ca. 19:15
Marienplatz
Kundgebung am Marienplatz
Ein Opfer des Anschlages am 2. August 1980 in Bologna
Martin Löwenberg, Bündnis 26.9.2005
ca. 20:00
Marienplatz
Was wirklich geschah und was wir glauben sollen.
Wie sich die Ermittler anstrengten und einen Einzeltäter fanden.

EINE REKONSTRUKTION der Ermittlungen
von und mit Ulrich Chaussy, Autor des Buches „Oktoberfest. Ein Attentat“
Bilder vom 25. Jahrestag des Attentats auf das Oktoberfest :
Samstag, 24. September
12h-20h
Rotkreuzplatz
Fest der Solidarität
Pedro Soriano: Musik aus Lateinamerika
Lieder von Quergesang
Rockoldies mit Flashback Linker Infomarkt, Bücherbazar, Flohmarkt, Biergarten Flugblatt Veranstalter:
Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus – Attac München – Cuba Granma e.V. Soligemeinschaft – Deutscher Freidenkerverband München – DKP Deutsche Kommunistische Partei – Die Linkspartei.PDS – Freundschaftsgesellschaft BRD-Cuba – Münchner Friedensbündnis – Kurdisch-Deutscher Freundschaftsverein e.V. – Sozialforum München – SDAJ Sozialistische deutsche Arbeiterjugend – Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V. – VVN/BDA Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschist
Bilder vom Fest der Solidarität :
Samstag, 24. September
12:00 – 21:00
Odeonsplatz
AnderArt 05 – Fest der Kulturen
Traditionell am zweiten Wiesn-Samstag präsentiert die Stadt München am Odeonsplatz ihre kulturelle Vielfalt mit einem attraktiven Kulturprogramm für Jung und Alt. Infos Veranstalter:
LH München
Bilder von AnderArt 05


Samstag, 24. September
18:00
Olympiakirche
Das politische Samstagsgebet
Kleinkredite retten Leben
Flyer Veranstalter:
Politisches Samstagsgebet
Freitag, 23. September
19:30
Spanisches Kulturinstitut

Eintritt: Euro 7,- (5,- ermäßigt)
Der Tanz um den Gewinn –
Von der Besinnungslosigkeit zur Besinnung der Ökonomie

Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Bernd Senf, FHW Berlin Der Gewinn scheint das selbstverständlichste Kriterium für die Bewertung wirtschaftlicher Aktivitäten von Unternehmen zu sein, das üblicherweise nicht hinterfragt wird. Bei näherer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass von der einzelwirtschaftlichen Gewinnorientierung eine Reihe problematischer Entwicklungstendenzen ausgehen, die es in Zukunft zu vermeiden gilt. Auf allgemein verständliche und lebendige Art wird Bernd Senf herausarbeiten, in welche Richtung die Grundlagen der Gewinnermittlung verändert werden müssten, um dem Wirtschaften auch einen gesamtwirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Sinn zu geben und die Einsatzfaktoren – einschließlich Mensch und Natur – in ein Gleichgewicht zu bringen, um dramatische Fehlentwicklungen zu überwinden. Flugblatt Veranstalter:
EQUILIBRISMUS e.V., München
Sonntag, 18. September
11.00 bis 17.00 Uhr
Gut Riem
„Tag der Regionen“
Hoffest im städtischen Bio-Gut Riem
mit vielen Tieren, der großen Umweltnetz-München-Ost-Photovoltaik-/ Solarstrom-Anlage, dem Betrieb der TAGWERK-Ökokiste, vielen Bio-Erzeugern und -Verarbeitern, Bio- chmankerln, Infoständen, Musik und erlesenem Kinderprogramm. Veranstalter:
LH München
Bund Naturschutz,
TAGWERK Ökokiste
Bilder vom Hoffest in Riem 2005 :
Freitag, 16. September
19:30
EineWeltHaus, Großer Saal
Informationsveranstaltung
Chile – nicht vergessen und nach vorne schauen
Mit dem Militärputsch vom 11. September 1973 wurde für das chilenische Volk jäh die Hoffnung auf eine gerechte Welt beendet. Das Land wurde mit Terror überzogen und für die Übernahme seiner Wirtschaft durch multinationale Konzerne vorbereitet. Heute stellt die soziale Bewegung Chiles der neoliberalen Verarmung wieder menschliche Visionen entgegen. 1.Teil „nicht vergessen“ / Konzert
Die unvergessliche und geniale Musik von Victor Jara und Violetta Parra, Ausdruck der Hoffnungen der Chilenen vor dem Putsch, die auch heute aktuell sind 2.Teil: Chile heute 4 junge Münchnerinnen, die längere Zeit in Chile gelebt haben, berichten von ihren Erfahrungen in der sozialen Bewegung und zur aktuellen Lage. Das Partnerprojekt des Dritte Welt Zentrums „Casa Ukamau“ und die Möglichkeit eines Praktikums in Chile werden vorgestellt. Veranstalter:
Trägerkreis EineWeltHaus München e.V.
in Kooperation mit Dritte Welt Zentrum
und Eine Welt Netzwerk Bayern e.V.,
gefördert aus Mitteln des BMZ
Freitag, 16. September
ab 13:30
BUGA05 am Ort der Weltreligionen
„Das Bild des Islam in der Öffentlichkeit“
zu Gast Hep Monatzeder 13.30 Begrüßung durch Memduh Kapicibasi, Sprecher Muslimrat München 13.45 Freitagsgebet mit deutscher Predigt und Gebetserklärung 15.00 Uhr „Der richtige Islam in den Augen des Westens“,
Vortrag von Murad Hofmann, Botschafter a. D.;
anschließend Diskussion mit dem Publikum 16.00 „Dialog Traum-Haft“ Vorurteile von Christen und Muslimen auf die Schippe genommen, Kabarett der Christlich-Islamischen Gesellschaft Region Stuttgart 16.45 Nachmittagsgebet mit Gebetserklärung 17.00 Uhr „Muslime in der Öffentlichkeit“: Drei Kurzvorträge (à 5-10 Min) und Diskussion Den ganzen Nachmittag werden die Ausstellungen „Tritt ein in Meinen Garten“ (der Islam als grüne Religion) und „Entdecke den Islam“ gezeigt. Infos Veranstalter:
Muslimrat München
Donnerstag, 15. September
20:00
EineWeltHaus, Großer Saal
Film
NeueWut – vereinzelter Protest oder neue soziale Bewegung?
Montagsdemos gegen Hartz IV oder Arbeitskampf bei Opel. Wut und Angst treiben die Menschen: Wut über die schamlose Bereicherung bei „denen da oben“ und immer neue Einsparungen bei „denen da unten“. Der Dokumentarfilm entlarvt im besten Michael Moore-Stil die hohlen Phrasen der Politiker. Martin Keßler hat die Arbeitslose Barbara Willmann, den Opelarbeiter Paul Fröhlich, Attac-Aktivist Pedram Shahyar und Andreas Ehrholdt, Initiator der Montagsdemos im letzten Jahr begleitet. Er zeigt, wohin ihre Wut sie treibt. Leitung: Bernd Michl und Judith Fischer Veranstalter:
attac München
Dienstag, 13. September
19:00
EineWeltHaus, Raum 211/212 Eintritt 3. – Euro
Informationsveranstaltung
Perus Straßenkinder brauchen Deine Unterstützung
Lucy Borja Espinoza, Sozialarbeiterin und Direktorin des Straßenkinderprojektes Generación informiert über
– die aktuelle politische, ökonomische und soziale Situation in Peru
– die Situation der Straßenkinder und -jugendlichen
– das Projekt Generación
Mit der solidarischen Unterstützung verschiedener lateinamerikanischer MusikerInnen und Folklore-Tanzgruppen
– lateinamerikanische Live-Musik
– traditionelle peruanische Tänze
Veranstalter:
Peru Solidaritätskomitee,
Lateinamerika-AK des Nord Süd Forums
Montag, 12. September
19:30
EineWeltHaus Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
„Situation bei Infineon“
u.a. Einladung
Infineon Perlach – Chronologie einer Gegenwehr Veranstalter:
Sozialforum München
Samstag, 10. September
19:00
EineWeltHaus, Großer Saal
Vortrag
Über die Ermordung und Verfolgung der Kurden im Iran
Die Unterdrückung der Kurden im Iran hat in den letzten Monaten eine sehr dramatische Dimension erreicht. Das Mullah-Regime foltert und tötet. Aber die Weltöffentlichkeit, auch die deutschen Friedensbewegungen sind stumm. Referent: Ali Ghazi, kurdischer Politiker im Iran Veranstalter:
Deutsch-Kurdischer Freundschaftsverein
Donnerstag, 8. September
19:30
Fagana-Halle (Mehrzweckhalle Feldmoching)
Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl
Wem nützt ein Transrapid ?
Mit:
Fritz Schmalzbauer, Die Linke
Stefan Boes, BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN
Dr. Axel Berg, SPD
Johannes Singhammer, CSU
Dr. Daniel Volk, FDP
Bei der Wahl zum Bundestag geht es auch um ein Votum zum Transrapidprojekt.
Fast zwei Milliarden Euro soll die Trasse vom Münchner Hauptbahnhof zum Flughafen kosten, damit könnte man 1.666 Kindergärten oder 444 Seniorenheime bauen. Ist eine dritte Flughafenanbindung nötig, ist der Transrapid Vorzeigeprodukt für die deutsche Wirtschaft?
Der Abend soll mithelfen, diese Fragen zu klären … Flugblatt Veranstalter:
Bund Naturschutz in Bayern e.V., Kreisgruppe München
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Aktionskreis contra Transrapid, A.C.T. statt.
Samstag, 3. September
Sonntag, 4. September
jeweils 11-20h
Ludwigstr. / Leopoldstr.
Streetlife
Das Sozialforum München nimmt am Sonntag mit einem Info-Tisch teil.
(Ecke Ludwigstr. / Theresienstraße)
gemeinsam mit dem Aktionskreis contra Transrapid
Wir haben einen Tranrapid-„Wurm“ hergestellt, mit dem wir auf dieses unsinnige Projekt aufmerksam machen werden. Flugblatt des Sozialforum München weitere Infos Veranstalter:
Green City e.V.   u.a.
Bilder vom Streetlife September 2005 :
Donnerstag, 1. September
Antikriegstag 2005
14:00
Marienplatz
Mahnwache
17:00
Marienplatz
Kundgebung
Friedliches und soziales Europa: Ja!
Weltweite Bundeswehreinsätze: Nein!

19:00
Gewerkschaftshaus Ludwig-Koch-Saal
Diskussionsveranstaltung
„Aufrüsten ist das Ziel in der Europäischen Union“

Infos Veranstalter:
DGB-Region München
Bündnis München gegen Krieg und Rassismus
attac münchen Rede von Walter Listl
Bilder vom Antikriegstag 2005

Veranstaltungen August 2005

Mittwoch 31. August
20:00
Foyer der Hochschule für Musik
ERSTE STATION: „Führerbau“
STOLPERSTEINE ¦ auf dem Weg in den öffentlichen Raum München

Im Foyer der Hochschule für Musik und Theater München wird die ERSTE STATION der STOLPERSTEINE ¦ MÜNCHEN mit zunächst zwanzig Steinen des Kölner Künstlers Gunter Demnig in einer Vernissage vorgestellt. Vom Gelände der Hochschule – dem ehemaligen „Führer-bau“ – gingen die nationalsozialistischen Verbrechen der Hetzjagd, der Ausplünderung und der Ermordung der Opfer in allen Teilen Deutschlands und Europas aus. Eine Reihe von fachwissenschaftlichen und künstlerischen Veranstaltungen wird die Ausstellung der STOLPER-STEINE begleiten und die Diskussion um die Gedenkkultur in unserer Stadt lebendig halten. weitere Infos Veranstalter: Initiative STOLPERSTEINE ¦ MÜNCHEN.

Montag 22. August
18:00
Marienplatz
1 Jahr Montagsdemo – 1 Jahr Widerstand gegen Hartz IV und die Berliner Regierung
offenes Mikrofon, kulturelle Beiträge, Informationen aktuelles Flugblatt Veranstalter: Initiative Münchner Montagsdemo
Montag, 8. August
19:30
EineWeltHaus Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
„Berichte vom 1. Sozialforum in Deutschland“
u.a. Einladung Veranstalter:
Sozialforum München
Freitag, 5. August
19:00
EineWeltHaus

Eintritt: frei
Eröffnung der Ausstellung
„Okinawa – Spielball von Militärstrategen“
mit Vortrag
„Wohin treibt Japan? Geostrategische Allianz mit den USA“
von Prof. Eiichi Kido, Kyoto Die OKINAWA-Ausstellung ist Werk des
Deutsch-Japanisches Friedensforum Berlin e.V. Veranstalter:
attac-München,
Münchner Friedensbündnis,
Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus
Freitag 5. August
22:00 Uhr bis 0:15
Marienplatz
(zentrale Veranstaltung)
Nacht der 100.000 Kerzen
zum 60. Jahrestag der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki. Es wäre schön, wenn auch in München an möglichst vielen Plätzen Kerzen brennen würden, die an die Opfer erinnern und vor der atomaren Bedrohung warnen. Aufruf Veranstalter:
Münchner Friedensbündnis

Veranstaltungen Juli 2005

 
Sonntag, 31. Juli
10:30
Grafrath, Weiherweg 3
Welche Wahl haben wir?
Wahlprogramme auf dem Prüfstand!

Wenn es nach dem Willen der sog.etablierten Parteien geht, sollen wir am 18.September vorzeitig einen neuen Bundestag wählen. Welche Wahl haben wir tatsächlich? Wie unterscheiden sich CDU/CSU, FDP, SPD und Grüne, sowie die Linkspartei? Darüber wollen wir gemeinsam diskutieren, und die Wahlaussagen der Parteien in Hinblick auf die Kernfragen unserer Gesellschaft, wie Arbeitslosigkeit,soziale Gerechtigkeit, Kriegsbeteiligung und Umweltschutz analysieren. Referent: Thomas Lindner,GEW Einladung Veranstalter:
Sozialforum Amper
Initiative für gerechte Sozialordnung, Frieden und Ökologie
sozialforumamper@gmx.de
Freitag, 29. Juli
19:30
Amerika Haus
Eintritt: 8 EUR
Tanzshow der Superlative:
„Steps To World Peace“
Die Probleme unserer Gesellschaft und deren mögliche Lösungsansätze werden tänzerisch und atemberaubend in einer dramatischen Show umgesetzt.
Die einzigartige Show zeigt, dass die Gleichberechtigung, der Abbau von Vorurteilen, die Erhaltung der menschlichen Würde und die Einheit der Menschheit erreichbare Ziele sind.
„Einer unsere Tänze zeigt die Verwirrung in unserer Gesellschaft, das Streben in so viele Richtungen. Den Appell an die Ignoranz offensichtlicher Probleme.
Jeder kann was ändern und wir zeigen es.“ http://www.stepstoworldpeace.de
Donnerstag, 28. Juli
bis
Samstag 6. August

von Amberg über Ingolstadt, Augsburg, Günzburg, Ulm, Engstingen, Tübingen, Stuttgart, Ramstein nach Büchel
Aktions-Radltour der DFG-VK
Auf Achse für den Frieden
Am 6. August jährt sich zum 60. Mal der Atombombenabwurf auf Hiroshima. An diesen Jahrestag erinnern soll unter anderem die diesjährige Friedens-Fahrradtour der DFG-VK durch Bayern und Baden-Württemberg. Mit der Aktion soll auch auf das weitgehend verdrängte Problem aufmerksam hingewiesen werden, dass immer noch zehntausende von Atomwaffen die Welt unsicher machen. 9 Tagesetappen mit Streckenlängen zwischen 50 und 80 km.
Im Rahmen der Tour gibt es Veranstaltungen und Aktionen in Regensburg (Bundeswehr-Kommando Auslandseinsätze), an den EADS-Standorten in Manching, Sandizell bei Schrobenhausen, Augsburg-Haunstetten und Ulm.
Mitradeln auf einzelnen Teilabschnitten sowie die Unterstützung einzelner Aktionen ist möglich und erwünscht. Wir bitten aber um Anmeldung:
Tel.: 0711/2155112, Fax: 0711/2155214,
Ba-Wue@dfg-vk.de
Kontakt in München: muenchen@dfg-vk.de Flugblatt
www.schritte-zur-abruestung.de Veranstalter:
Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen e.V. (DFG-VK)
Donnerstag, 28. Juli
18:00
DGB-Haus, Ludwig-Koch-Saal
ver.di-Frauentreff
Was versprechen die Parteien uns Frauen im Wahlkampf
Diskussion mit
SPD: Claudia Tausend, Direktkandidatin, München Ost
Die Grünen: Ulrike Goldstein, Direktkandidatin, München Ost
CSU: angefragt
FDP: Julika Sandt, Direktkandidatin, München Süd
WASG: Michaele Siebe, Mitglied im Landesvorstand Bayern Moderation: das ver.di Frauenteam von Radio Lora Infos Veranstalter:
ver.di-Bezirksfrauenrat
Donnerstag, 28. Juli
19:30
EineWeltHaus, Großer Saal
Vortrag mit Diskussion
Simbabwe: Eine Nation im Würgegriff des Präsidenten
Podiumsgespräch zur Lage des Landes und den aktuellen Vorgängen in Harare, der Partnerstadt von München. Nachdem die von Staatspräsident Robert Mugabe beherrschte Regierungspartei in von weiten Teilen des Westens als nicht frei und fair qualifizierten Wahlen im Frühjahr eine 2/3 Mehrheit „errungen“ hat, gestaltet sich das Regime immer brutaler: „Die Menschen in Simbabwe leben schon lange unter schwierigsten Bedingungen, doch die aktuelle Gewaltwelle gegen das Volk ist neu: In … Blitzaktionen … (wurden) tausende Menschen verhaftet und ganze Siedlungen zerstört, hundertausende sind obdachlos“. ReferentInnen:
Sr. Dr. Astrid Hermes, Regionalpriorin der Missionsdominikanerinnen (die seit über 100 Jahren viele pädagogische und medizinische Einrichtungen in Simbabwe leiten) und
Dr. Stefan Mair, Mitglied der Institutsleitung „Stiftung Wissenschaft und Politik“, Simbabwe-Fachexperte, Veranstalter:
ESS-München im Nord Süd Forum München e.V. (Ecumenical Support Services)
Mittwoch, 27. Juli
17:00
DGB-Haus, Großer Saal
Diskussionsveranstaltung zur EU – Dienstleistungs – Richtlinie
Europa darf nicht zur Billigzone werden !!! Einführung:
Heinrich Birner (Geschäftsführer ver.di Bezirk)
Referat:
Sarah Bormann (WEED – Berlin, Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung e.V.)
„Gefahren und Probleme der EU – Richtlinie“ Berichte aus betroffenen Branchen und Unternehmen Moderation:
Haike Hirsch (Landesfachbereich 10) Infos Veranstalter:
ver.di LFB 10 und ver.di Bezirk München
Mittwoch, 27. Juli
19:30
SeidlVilla
Vortrag und Buchpräsentation
Im Fadenkreuz: Kuba
Terror Made in Florida Referent: Horst Schäfer Infos Veranstalter:
Gegenentwurf – für eine solidarische Gesellschaft e.V.
Gemeinnütziger Verein für politische Bildung

gemeinsam mit der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba und Venezuela Avanza München
Freitag, 22. Juli
14:00
Stachus (Karlsplatz)
Liebe Kolleginnen und Kollegen aus dem Einzelhandel,
liebe Kolleginnen und Kollegen des Freistaates Bayern,
liebe Studentinnen und Studenten, liebe Schülerinnen und Schüler,
kommt alle zur
Kundgebung gegen Bildungs- und Sozialabbau Der gesamte Bildungsbereich soll einer Markt- und Profitlogik unterworfen werden. Wer zahlen kann, bekommt eine gute Ausbildung und hat auf dem Arbeitsmarkt noch Chancen. Wessen Eltern nicht so viel Geld haben, der oder die hat Pech gehabt. Wir dagegen fordern eine kostenlose Bildung auf hohem Niveau für alle, unabhängig vom Geldbeutel der Eltern! Auch die Beschäftigten aus den Ländern und dem Handel sind massiven Angriffen ausgsetzt. Immer noch weigern sich die Länder den Tarifvertrag, den ver.di mit den Arbeitgebern des Bundes und den kommunalen Arbeitgebervertretern für den öffent-lichen Dienst ausgehandelt hat, zu übernehmen. Bayern fordert für die Beschäftigten des Landes die Einführung der 42 Stundenwoche. Wir dagegen fordern eine allgemeine Verkürzung der Wochenarbeitszeit bei vollem Lohn- und Personalausgleich, um die Massenarbeitslosigkeit zu bekämpfen! Es werden sprechen:
Eine Vertreterin des SchülerInnenbündnis AKB
Orhan Akman, Sekretär des Fachbereichs Handel / Verdi München
Eine Vertreterin des AStA der Universtät München
Helga Nützel, Personalrätin der Ludwig-Maximilian-Universität Flugblatt Veranstalter:
Aktionsbündnis für kostenlose Bildung (AKB)
Donnerstag, 21. bis Sonntag 24. Juli
Erfurt

Anmeldung von Teilnehmern ab 1.5.2005
1. Sozialforum in Deutschland
„Für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Natur“ Infos:
www.sozialforum2005.de
m-sf Einladungsflyer (niedrige Auflösung, 63kB) Einladungsflyer (hohe Auflösung, 534kB) Aufruf des Sozialforum München Programm (Index) Programm (EXEL) Pressemitteilung (m-sf)

Bilder vom 1. Sozialforum in Deutschland

Fotos: Sonja
Donnerstag, 21. Juli
17:30
U-Bahnhof Messestadt West, Bahnsteig
Lärmarm wohnen – ruhig leben – ohne Auto
Führung zu den Autofreien Wohnprojekten in der Messestadt Riem.
Inzwischen haben sich 52 Familien den Traum vom autofreien, für Kinder und Erwachsene idealen Wohngebiet erfüllt. Sie probieren neue (eigentlich alte) Wege für ihre Mobilität und machen sichtbar, was auch in einer Großstadt an Lebensqualität möglich ist. Weitere Infos unter 20 11 898 Veranstalter:
Bund Naturschutz in Bayern e.V. – Kreisgruppe München
Donnerstag, 21. Juli
20:00
DAS SCHLOSS Theaterzelt
Podiumsdiskussion
Die Zukunft des Olympiaparks
Der Olympiapark wandelt sich. Mit dem Umzug des Fußballs in die neue Arena eröffnen sich für das Olympiastadion und sein Umfeld neue Spielräume und neue Aufgaben, für Leistungs- und Breitensport, für Kultur, Freizeit und Erholung. Wie passen Freizeitnutzung und Naturerhaltung zusammen? Wie sind hier Spielräume zu schaffen, wo sind Grenzen zu setzen? Welche Funktion hat der Park für die angrenzenden Stadtteile und deren Bewohner? Im Gespräch sind:
Prof. Fritz Auer, Auer+Weber+Architekten München, ehemals Partner in Behnisch und Partner
Michael Brunner, Baureferat Stadt München, Hauptabteilung Gartenbau
Walter Buser, Planungsreferat Stadt München
Constanze Lindner-Schädlich, Stadträtin
Helmut Pöschl, BMW Welt
Christian Timmer, CTC Consulting (Event-Marketing)
Prof. Donata Valentien, Landschaftsarchitektin
Moderation: Gernot Brauer Einladung Veranstalter:
Münchner Forum e.V.
Mittwoch, 20. Juli
19:30
EineWeltHaus, Raum 211
Film und Vortrag
Gemeinsam gegen Genitalverstümmelung
Film von Ursula Biermann (deutsch) und Vortrag (englisch) von Frau Renju-Urasa über die Arbeit des Projektes NAFGEM in Nord-Tansania: Aufklärung gegen die Beschneidung von Mädchen. Infos Veranstalter:
TERRE DES FEMMES e. V. – Menschenrechte für die Frau
Mittwoch, 20. Juli
19:30
SeidlVilla
Vortrag
Die Verfassung Europas
Demokratie von oben? Ablehnung von unten?

Referent: Werner Ruf Infos Veranstalter:
Gegenentwurf – für eine solidarische Gesellschaft e.V.
Gemeinnütziger Verein für politische Bildung

mit Unterstützung des Kurt Eisner Vereins für politische Bildung in Bayern e.V.
5. bis 18.Juli 2005
in jedem bayrischen Rathaus in München:
Stadtinformation, Marienplatz
und in den Bezirksinspektionen
Öffnungszeiten Plakat zum Volksbegehren 'Für Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk'
Antrag auf Zulassung
Volksbegehren „Für Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk“
Die Standorte für Sendeanlagen müssen sorgfältiger ausgewählt werden. Nicht die geringsten Kosten dürfen ausschlaggebend für die Standortauswahl sein, sondern eine möglichst große Gesundheitsverträglichkeit. Bislang können die Mobilfunkbetreiber ihre Sendemasten bis zu einer Höhe von 10 Metern hinstellen, wo sie wollen. Das soll jetzt geändert werden. Mit einem erfolgreichen Volksbegehren werden öffentliche Genehmigungsverfahren mit Nachbarschaftsbeteiligung eingeführt. Dann können in lokalen Vorsorgeplanungen Tabu-Zonen (Wohnbereiche, Kindergärten, Schulen …) ausgewiesen und unproblematischere Sendemastenstandorte genehmigt werden. Denn wer möchte schon, dass der nächste Sender neben seinem Schlafzimmer strahlt! Für ein erfolgreiches Begehren sind 10% der bayerischen Wahlberechtigten erforderlich. Bitte Personalausweis mitbringen!
Infos zum Volksbegehren
Infos für München

Ergebnis:
400.286 Wahlberechtigte haben unterschrieben,
4,4 % für das Mobilfunk-Volksbegehren
Das Volksbegehren hat damit die erforderlichen 10% nicht erreicht. Träger:
überparteiliches Bündnis zum Volksbegehren „Für Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk“
Freitag, 15. Juli
19:30
EineWeltHaus, Großer Saal

Unkostenbeitrag: 2,- Euro
Gegen-Veranstaltung zur 2. Deutsch-Irakische Wirtschaftskonferenz am 19. und 20. Juli 2005 im Hotel Bayerpost – Dorint Sofitel am Hauptbahnhof in München
IRAK: Zerstört – Besetzt – Geplündert!
Privatisierung und Ausverkauf der irakischen Wirtschaft unter der Besatzungsherrschaft

Der Widerstand wächst: Irakische Gewerkschaften mobilisieren gegen die Besatzung und die Privatisierung des öffentlichen Sektors. Das Ende Juni in Istanbul durchgeführte Internationale Irak-Tribunal verurteilte die dem Land auferlegte Wirtschaftspolitik als illegale ökonomische Kolonisation. Referent:
Joachim Guilliard
Buchautor und Mitorganisator der internationalen Irak-Tribunale mehr Infos Veranstalter:
Münchner Bündnis Gegen Krieg und Rassismus
Freitag, 15. Juli
19:30
Seidlvilla

Eintritt: 5 EUR / 4 EUR / 10 Talente
Das Geld der Zukunft liegt in der Region
Vortrag von Martin Schmidt-Bredow
Das Geld der Zukunft könnte im regionalen Wirtschaften liegen. Mittels bewährter Tausch- und Handelsmodelle können Bürger neue Kaufkraft gewinnen sowie Nachbarschaft und regionale Kreisläufe stärken.
Ein weiteres Instrument dazu sind die derzeit boomenden Regionalwährungen.
Wenn Bürger sich an regenerativen Energien – z.B. mit Solarparks – beteiligen, wenn Städter sich mit Landwirten verbünden und Bauern Energiewirte werden, dann können bei 100.000 Einwohner mindestens 100 Mio. Euro jährlich an zusätzlicher Kaufkraft der Region verbleiben. Infos Veranstalter:
Regiogeld-Initiative München
unterstützt von der Schumacher-Gesellschaft e.V.
Kontakt Dr. Joyce Mayer Tel. (089) 280 96 81 – eMail: joyce.mayer@t-online.de
Donnerstag, 14. Juli
20:00
Refugio
Jour Fixe REFUGIO München
Erziehung in einer islamisch geprägten Kultur
In REFUGIO sind Flüchtlinge aus über 30 verschiedenen Nationen in Beratung. Sowohl in der Beratung von Familien als auch in der Einzeltherapie und Gruppenarbeit mit Kindern muss beachtet und anerkannt werden, dass Menschen aus anderen Kulturen und Religionen unterschiedliche Werte, Erziehungsstile, Verhaltensweisen und Umgangsformen miteinander haben. In manchen Fällen lösen diese unterschiedlichen Werte und Verhaltensweisen Unverständnis oder gar Konflikte aus, wenn sie gemessen werden an unseren eigenen Werten oder wenn sie in Institutionen wie Schulen oder Behörden aufeinander stoßen. Auch für die Betroffenen bedeutet es oft eine Gratwanderung, die eigenen Werte beizubehalten und sich mit den Werten der Exilgesellschaft auseinander zu setzen. Shqipe Krasniqi aus Kosova und Rasul Akhtar aus Afghanistan werden die Erziehungsstile und -werte aus ihrer Heimat vorstellen und sie mit den deutschen vergleichen. Einladung Veranstalter:
REFUGIO München
Mittwoch, 13. Juli
19:00
EineWeltHaus
NEUE LINKSPARTEI – WAHLVEREIN ODER PROJEKT DER AUSSERPARLAMENTARISCHEN OPPOSITION?
Diskussionsveranstaltung mit VertreterInnen von PDS und WASG.

Mit der gemeinsamen Kandidatur von PDS und WASG ist die Hoffnung verbunden, daß der Widerstand gegen den neoliberalen Gesellschaftsumbau und die Forderung nach einer anderen Politik eine stärkere parlamentarische Stimme erhalten. Das kann aber nicht allein durch den Zusammenschluss von Parteien des linken Spektrums bewirkt werden, sondern muss das Projekt aller sozialen Bewegungen, der außerparlamentarischen Opposition sein. Daher ist es wichtig, daß sich Gruppen und Initiativen der außerparlamentarischen Bewegung, die Linke insgesamt, an diesem Prozess beteiligt und ihre Vorstellungen und Forderungen einbringt. Die Veranstaltung soll die Bereitschaft von PDS und WASG erkunden, Forderungen und Vorstellungen dieser Bewegungen in eine spätere parlamentarische Arbeit aufzunehmen. Ihre Teilnahme an der Diskussion über das Projekt einer neuen Linkspartei haben VertreterInnen mehrerer Gruppen und Initiativen zugesagt, so von attac, der Münchner Gewerkschaftslinken, dem Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus, von antifaschistischen und antirassistischen Initiativen und Gruppen, dem Sozialforum München und viele andere. Veranstalter:
Kurt-Eisner-Verein für politische Bildung in Bayern e.V.
Kooperationspartner der Rosa-Luxemburg-Stiftung
Mittwoch, 13. Juli
20:00
EineWeltHaus
Informationsveranstaltung
Über die aktuelle Lage in Tschetschenien
Imran Eschejew, Menschenrechtsverteidiger aus Tschteschenien, ein von ai betreuter ehemaliger politischer Gefangener, berichtet von seinen Erfahrungen und seiner Menschenrechtsarbeit. Veranstalter:
amnesty international München und Oberbayern
Samstag, 9. Juli

Sonntag, 10. Juli

Marienplatz / Rindermarkt
Christopher Street Day
mit einer Parade durch die Innenstadt sowie einem umfangreichen Kultur- und Partyprogramm
Programm-Infos Veranstalter:
CSD München
Rosa Liste e.V.
Schwules Kommunikations- und Kulturzentrum e.V.
Lesbentelefon e.V. (LeTra)
Münchner Aids-Hilfe e.V.
Donnerstag, 7. Juli
18:30
EineWeltHaus, Raum 211/212
Globales Lernen macht Schule
„Globales Lernen bedeutet Bildungsarbeit, die den Blick und das Verständnis der Menschen für die Realitäten der Welt schärft und sie zum Einsatz für eine gerechtere, ausgewogenere Welt mit Menschenrechten für alle aufrüttelt. Globales Lernen umfasst entwicklungspolitische Bildungsarbeit, Menschenrechtserziehung, Nachhaltigkeitserziehung, Bildungsarbeit für Frieden und Konfliktprävention sowie interkulturelle Erziehung, also die globalen Dimensionen der staatsbürgerlichen Bildung“. („Maastrichter Erklärung“ 2002) Globalem Lernen ist an den Schulen ein enges Korsett angelegt. Der aus Lehrplänen abgeleitete Unterricht sichert zwar ein organisatorisches und inhaltliches Minimum, ist jedoch begrenzt durch die normierten Inhalte, die alters- und schulartspezifischen Festlegungen, die zeitlichen Vorgaben, usw. Können global orientierte Lernprozesse in Schulen dauerhaft eingerichtet und im Sinne nachhaltigen Lernens deutlich wirksam organisiert werden? Dass das geht, werden Lorenz Brüderl und SchülerInnen der EineWelt AG der Willy-Brandt-Gesamtschule an einem funktionierendem Modell erläutern. Die Veranstalter präsentieren was Lehrende und Lernende konkret tun können, um Freude an der Veränderung der Welt bei sich und anderen zu wecken – ohne sich dabei selbst und die Gesamtorganisation Schule zu überfordern. Die Veranstaltung richtet sich allgemein an alle Interessierten für ein innovatives (schul-)praktisches Konzept des Globalen Lernens, wie SchülerInnen und Eltern, und speziell an Lehrkräfte, SozialpädagogInnen, ErzieherInnen und SchulorganisatorInnen. ReferentInnen:
Lorenz Brüderl und SchülerInnen der Eine-Welt-AG an der Willy-Brandt-Gesamtschule Veranstalter:
Arbeitskreis Eine Welt Pädagogik des Nord Süd Forums München
und Arbeitsstelle Eine Welt am Pädagogischen Institut München
Mittwoch, 6. Juli
19:00
Löwenbräukeller
(Benno-Saal)
Münchner Pflegestammtisch
Veranstalter:
Forum zur Verbesserung der Situation pflegebedürftiger alter Menschen
Mittwoch, 6. Juli
19:30
Parkgaststätte
Unterschleißheim/Lohhof
Informationsveranstaltung
Nein zum Transrapid
Einwendungen im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens
Streckenbeschreibung
Argumente gegen den Transrapid Referenten:
Dr. Christian Magerl, MdL (Bündnis 90/ die Grünen)
Rainer Volkmann, MdL (SPD)
u.a. Veranstalter:
Aktionskreis contra Transrapid e.V.
Bund Naturschutz, Ortsgruppe Ober- und Unterschleißheim e.V.
Dienstag, 5. Juli
19:00
Evangelische Stadtakademie Eintritt: Euro 7.-, reduziert 6.-
Anmeldung erbeten bei der Evangelischen Stadtakademie, Tel. 089-5490270
Schumacher Forum
Globale Natur:
Was weltweite Umweltzerstörung tatsächlich kostet

Klimakatastrophen, Überbevölkerung, Wasserknappheit: Jeder ahnt, wie es um unser Überleben auf der Erde steht und dass der Schaden keine nationalen Grenzen kennt. Dennoch wird in den Kalkulationen für die Kosten unseres Handelns selten einbezogen, was es für kommende Generationen bedeutet, wenn sich am nachhaltigen Verhalten nichts ändert.
Drohende Zeigefinger allein bewirken jedoch nichts, die Mechanismen der Marktwirtschaft führen erst zu Veränderungen, wenn auf Heller und Pfennig berechnet wird, was Umweltzerstörung kostet. Höchste Zeit, dies zu tun. Referenten:
Dr. Gerhard Berz, Leiter der Abteilung GeoRisikoForschung bei der Münchner Rückversicherung
Dr. Dietrich Jörn Weder, Umweltjournalist, Buchautor und ehemaliger Leiter der Umweltredaktion des Hessischen Rundfunks Veranstalter:
E.F. Schumacher-Gesellschaft
in Kooperation mit Evangelische Stadtakademie

Veranstaltungen Juni 2005

Donnerstag, 30. Juni
19:00
Gewerkschafthaus

Podiumsdiskussion
Antisemitismus aus der Mitte der Gesellschaft
mit
Michael Wendl, ver.di
Miriam Magall, Schriftstellerin
Martin Löwenberg, VVN
David Gall, haGalil Veranstalter:
Studentischer Sprecherrat der Uni München
Dienstag, 28. Juni
19:00
EineWeltHaus, Großer Saal

Eintritt 3.- Euro
Vorträge mit Diskussion
Was rettet uns vor dem Retter?
Vorstellung und Diskussion von Alternativen zum neoliberalen Verarmungs- und Untergangsprogramm der Thesen von Hans-W. Sinn. Für unser vordringliches Problem, die Massenarbeitslosigkeit, macht H.W. Sinn Rettungsvorschläge, die in die falsche Richtung weisen. Er nimmt den neoliberalen Freihandel als Naturgesetz hin und meint, wir könnten den Wettbewerb mit den Niedriglohnländern Osteuropas und Asiens bestehen, indem wir unsere Löhne „marktgerecht“ senken. Bei niedrigen Löhnen gäbe es genug Arbeit für alle. Aber: woher sollen die Millionen Arbeitsplätze plötzlich kommen? Wir halten dagegen: das ist ein Wettlauf auf abschüssiger Bahn. Wir wollen weder ein menschenwürdiges Lohnniveau noch unsere sozialen und ökologischen Standards opfern auf dem Altar des globalen Konkurrenzkampfes. Wir wollen nicht den „amerikanischen Weg“ gehen, bei dem die Reichen immer reicher und die Armen immer mehr und ärmer werden. Veranstalter:
AK Grundlagen in Attac-München
Montag, 27. Juni
19:30
EineWeltHaus, Großer Saal
Vortrag
Ist ein Leben ohne Vorurteile und Feindbilder für uns Menschen möglich?
Normalerweise eher nicht. Feindbilder leiten sich oft aus politischen und sozialen Vorurteilen ab. Feinde dienen dazu, die eigene Identität zu definieren, Macht und Herrschaft zu erlangen und zu erhalten. Auch wenn Vorurteile und Feindbilder vom Inhalt her austauschbar sind – ohne sie wird kaum ein Mensch leben können. Die entscheidende Frage muss deshalb lauten: Wie können wir konstruktiv damit umgehen? Der Vortrag behandelt dieses Thema aus psychologischer Sicht. Referent: Dr. Petra Coleman
Veranstalter:
Dritte Welt Zentrum
in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der LH München
und Studiengesellschaft für Friedensforschung
Montag, 27. Juni
19:30
EineWeltHaus, Großer Saal
Fair Future?
Begrenzte Ressourcen und globale Gerechtigkeit

Dr. Wolfgang Sachs vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie und Leiter des Forschungsprojekts „Welche Globalisierung ist zukunftsfähig?“ stellt sein neues, gleichnamiges Buch vor und diskutiert über die zentralen Thesen. weitere Infos Veranstalter:
Petra-Kelly-Stiftung
Samstag, 25. Juni
13:30 – 0:00
EineWeltHaus
Eine Welt leben: Pace, Paz, Frieden …
Sommerfest 2005 im EineWeltHaus
13:30 Auftaktveranstaltung im großen Saal:
Friedensbewegung wohin?
Diskussion mit VertreterInnen verschiedener Friedensorganisationen und mit nicht organisierten Friedensbewegten. 15:00 Programm für Groß und Klein, Jung und Alt
Gruppen im EWH stellen sich auf kreative Weise mit Sketchen, Theateraufführungen und musikalischen Darbietungen vor. 22:00 Abschlusskonzert mit der Lygia Campos Band
Spirit & Groove – BrazilPopJazzWorld Music weitere Infos Veranstalter:
EineWeltHaus
Mittwoch, 22. Juni
19:30
TU München, Hörsaal N1070

Eintritt frei
Ringvorlesung Umweltschutz:
Nanotechnologie – Chance oder Risiko für die Nachhaltigkeit
Dipl.-Volkswirt Ulrich Petschow, Institut für ökologische Wirtschaftsforschung GmbH
Mit Nanotechnologien werden sehr unterschiedlicher Erwartungen verbunden:
Einerseits wird mit diesen Technologien eine grüne Vision verbunden, indem Umweltbelastungen bspw. durch neue produktionstechnische Verfahren minimiert werden und zugleich die Umwelttechnologien entwickelt werden können, die bestehende Umweltbelastungen umfassend mindern können.
Andererseits werden Horrorszenarien entwickelt, die im Grundsatz auf die Unbeherrschbarkeit der Technologie abheben.
Im Rahmen des Vortrags werden wesentliche Ergebnisse einer jüngst veröffentlichen Studie vorgestellt, die die Nachhaltigkeitseffekte durch Herstellung und Anwendung nanotechnologischer Produkte analysiert hat. Veranstalter:
Studentische Vertretung Technische Universität München – Umweltreferat
Dienstag, 21. Juni
19:00
Seidlvilla

EUR 4.- (3.-)
Schumacher Forum
(Diskussionsveranstaltung)
EU-Verfassung in der Diskussion
Die Kritik an der vorliegenden EU-Verfassung ist unüberhörbar:
– der Text ist für eine Verfassung viel zu lang,
– der Text ist unüberschaubar,
– der Text enthält eine Festlegung zu militärischer Aufrüstung (statt zu maßvoller Verteidigung?),
– der neoliberale Wirtschaftsansatz steht weit vor der Zielsetzung Sozialstaat, usw.
weitere Infos Veranstalter:
E.F. Schumacher Gesellschaft für politische Ökologie
Samstag, 18. Juni
Sonntag, 19. Juni
Ludwigstr. / Leopoldstr.
Streetlife
Das Streetlife-Festival findet seit dem Jahr 2000 anlässlich des europaweiten auto-freien Tages in München statt.
Ziel der Veranstaltung ist es, über nachhaltige Mobilitätsformen zu informieren. Zudem sollen alternative Nutzungsmöglichkeiten des öffentlichen Raums, insbesondere des Straßenraums, vorgestellt und praktisch umgesetzt werden. Die Südliche Veranstaltungshälfte:
das Streetlife-Festival bietet eine Plattform für Initiativen und Verbände, für die bessere Mobilität, für Straßenkunst, für Sport und Spiel und natürlich mit Musik für jeden Geschmack.
Erstmals in die Veranstaltung integriert ist die Solarparade mit eigener Bühne.
Das diesjährige Kinder- und Jugendprogramm läuft unter dem Titel „So jung ist Europa“. Jugendverbände zeigen, welche Möglichkeiten und Chancen sich im zusammen wachsenden Europa ergeben. In der nördlichen Veranstaltungshälfte zeigt der Corso Leopold, organisiert vom gleichnamigen Schwabinger Verein, faszinierende Möglichkeiten, die Leopoldstraße kunstvoll zu inszenieren. Das Sozialforum München nimmt am Samstag mit einem Info-Tisch teil. weitere Infos Protestbrief an Green City e.V. wegen Radio Lora
Mail von Lora München wg. Streetlife
Mail von Green City wg. LORA Veranstalter:
Green City e.V.   u.a.

Bilder vom Infostand des Sozialforum München auf dem „Streetlife Juni 2005“

Fotos: klaus
Freitag, 17. Juni
16:00
E.ON Energie Hauptverwaltung
Kommt zur Solidaritätswache!
Kampagne „E.ON, sei ein guter Nachbar!“
In Amerika zeigt die „freie Marktwirtschaft“ ihr Gesicht ungeschminkter als hierzulande. Aber auch in Amerika finden soziale Kämpfe dagegen statt. Jetzt brauchen Kolleginnen und Kollegen aus Kentucky unsere Unterstützung in ihrer Auseinandersetzung mit einem deutschen Unternehmen: E.ON. E.ON hat sich in Amerika schnell „zurechtgefunden“. Und was wir dort vorgeführt bekommen, kann uns auch in Europa erwarten, wenn die EU-Dienstleistungsrichtlinie wie geplant umgesetzt wird. Im kontinentalen Binnenmarkt werden soziale Rechte und Standards geografisch umgangen. Und mit den Dienstleistungen soll auch gleich die Verantwortung dafür outgesourct werden. Ein Kollege der amerikanischen Gewerkschaft GLBCTC wird am Freitag bei E.ON eine Petition übergeben. Wir wollen ihn begleiten, das schöne Wort von der internationalen Solidarität konkret werden lassen. Aufruf weitere Infos hier:
www.glbctc.org/localjobs.html       www.labournet.de/branchen/bergbau/bergbau.html Veranstalter:
Kampagne „E.ON sei ein guter Nachbar“,
Bilder von der „Protestwache vor der E.ON Energie Hauptverwaltung“
Mittwoch, 15. Juni
15 bis 19 Uhr
Info-Point,
Stadtinformation im Rathaus
Das Selbsthilfezentrum präsentiert die Tauschbörse LETS
Infos zu LETS Veranstalter:
Selbsthilfezentrum München
Mittwoch, 15. Juni
20:00
Rathaus, kleiner Sitzungssaal

Eintritt: frei
Podiumsdiskussion zu Essenspaketen: Flüchtlinge vs. Sozialministerium
Bayern gibt als letztes Bundesland nahezu ausschließlich Essenspakete an Flüchtlinge aus. Diese mit hohem logistischen und finanziellen Aufwand verbundene Praxis steht seit Jahren in der Kritik. Seit über einem Monat protestieren etwa 60 BewohnerInnen einer Münchner Asylunterkunft gegen diese Bevormundung.
Ihr Wunsch: Selbst zu bestimmen, was sie essen. Über Sinn und Unsinn von Essenspaketen diskutieren:
Bruno Lischke (Ministerialrat im Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen)
Ahmed Darwisch (Flüchtling und Mitinitiator des Essenspakete Boykotts)
Mitra Sharifi (Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Ausländerbeiräte in Bayern)
Matthias Weinzierl (Geschäftsführer Bayerischer Flüchtlingsrat)
Moderation: Tobias Hübner (Bayerischer Rundfunk) Veranstalter:
Bayerisches Aktionsbündnis „Stoppt die Essenspakete“,
Münchner Ausländerbeirat,
Münchner Flüchtlingsrat,
Bayerischer Flüchtlingsrat,
Karawane München.
Dienstag, 14. Juni
19:00
KDA
afa Abend
„Eine demografische Krise:
Ende des Generationenvertrags?“

Die Generationensolidarität – bisher eine tragende Säule unseres Gemeinwesens – scheint brüchig zu werden. Droht uns ein Kampf Jung gegen Alt? Wie wird sich die Rolle der älteren Menschen in unserer Gesellschaft künftig verändern? Und welche politischen Alternativen gibt es zur Lösung unserer demografischen Probleme? Referent: Philip Büttner, sozialwissenschaftlicher Referent, KDA Veranstalter:
Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt (KDA)
Montag, 13. Juni
19:00
Gasteig,
Vortragssaal der Stadtbibliothek

Eintritt frei
Um Anmeldung wird gebeten,
Telefon (089) 721 006 31
„Montagsforum – München und der Nationalsozialismus“
Das Erbe des Widerstands gegen den Nationalsozialismus
Ein Generationengespräch mit:
Dr. Barbara Distel, Leiterin der KZ-Gedenkstätte Dachau
Dr. Marie-Luise Schultze-Jahn, Nachfolgerin der Weißen-Rose-Gruppe
Josef Pröll, Sohn der Widerstandskämpfer Anna und Josef Pröll
Dr. Marion Detjen, Kuratorin der Ausstellung „Zum Staatsfeind ernannt“
Moderation:
Dr. Jürgen Zarusky, Institut für Zeitgeschichte Was bleibt vom Widerstand gegen das NS-Regime? Zeitzeugen und Wissenschaftler verschiedener Generationen diskutieren über die Bedeutung des Widerstands für die Gesellschaft der Bundesrepublik. Wie prägte die Widerstanderfahrung die Lebenswege der Zeitzeugen? Was motiviert Wissenschaftler, sich mit dem Thema zu beschäftigen? Veranstalter:
Münchner Volkshochschule
Montag, 13. Juni
19:30
EineWeltHaus, Raum 108 Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
Eine kleine Gruppe von Leuten aus verschiedenen Friedensgruppen war über Pfingsten in den USA und haben sich mit dortigen Friedensinitiativen getroffen und ausgetauscht.
Paul Kleiser war mit dabei und wird uns über die Reise einige Eindrücke und Informationen geben. 1. Sozialforum in Deutschland: konkrete Werbeaktivitäten
Teilnahme am Streetlife-Festival
Sommerfest im EWH
Mitgliedschaft im Trägerkreis des EineWeltHaus?
Beteiligung an einer Verdi -Veranstaltung zum Thema „EU-Dienstleistungsrichtlinie“? Veranstalter:
Sozialforum München
Montag, 13. Juni
19:30
Giesinger Bahnhof

Eintritt: frei
Diskussionsveranstaltung
Ein neues Polizeiaufgabengesetz für Bayern?
Es soll u.a. „präventive“ Telefonüberwachung möglich machen und neue Elektroschock-Waffen für die Polizei einführen. Diskussionsveranstaltung mit
Rechtsanwalt Hartmut Wächtler, Fachanwalt für Strafrecht
und
Florian Ritter, SPD-MdL, Mitglied des Ausschusses für Verfassungs-, Rechts- und Parlamentsfragen und des Ausschusses für Kommunale Fragen und Innere Sicherheit Veranstalter:
Freidenker München
Samstag, 11. Juni
SOZIALABBAU, STELLENABBAU, HARTZ IV…
DAS ENDE DER BESCHEIDENHEIT IST ERREICHT!
Frauendemo gegen Sozialabbau
Unsere Wut ist berechtigt! Unser Protest ist notwendig!
12:00
Isartor
Auftakt
ab 13:30
Stachus
Kundgebung mit anschließendem Infomarkt
(Solidarische Männer sind beim Infomarkt herzlich willkommen)
20:00
Gewerkschaftshaus
Fest
mit Musik und Nahrungs- bzw. Genussmitteln, Infos Veranstalter:
AK Gewerkschaften (Uni München),
FrauenLesben-Referat des AStA der Uni München,
Revolutionär Sozialistischer Bund (RSB),
Sozialistische Aktion München (S.A.M.)
Münchner Gewerkschaftslinke
Bilder von der „Frauendemo gegen Sozialabbau“ (Isartor und Stachus) :
Mittwoch, 8. Juni
19:30
TU München, Hörsaal N1070

Eintritt frei
Ringvorlesung Umweltschutz:
Profitabilität von ökologisch wirtschaftenden Unternehmen
Matthias Bönning, Vorstand der oekom research AG
In den vergangenen Jahren hat sich das Nachhaltigkeitsrating als Komplementärinstrument zum konventionellen Finanzrating in der Unternehmens- und Länderbewertung etabliert.
Es dient in erster Linie als Basis für Anlageentscheidungen im Bereich des nachhaltigen Investments. Grundgedanke des nachhaltigen Investments ist die bewusste Berücksichtigung ökologischer, sozialer und kultureller Kriterien als Ergänzung zum klassischen Finanzresearch. Der Vortrag stellt die verschiedenen Investmentansätze, Bewertungskriterien sowie Studien zur Performance von entsprechenden Anlageprodukten dar. Veranstalter:
Studentische Vertretung Technische Universität München – Umweltreferat
Sonntag, 5. Juni
11:00-13:00
EineWeltHaus
Diskussionsveranstaltung
„Ist das Kopftuch das Problem oder geht es um neue Feindbilder“
Moderation: Lili Schlumberger
Viel war in den letzten Monaten die Rede von Parallelgesellschaften, fehlender Integration von Musliminnen und Muslimen.
Mitunter wird „der Islam“ gleichgesetzt mit „Islamismus“ und „Terrorismus“. Bei Zulassung des Tragens christlicher oder jüdischer Symbole wurde per Landesgesetz in Bayern Lehrerinnen im staatlichen Schuldienst das Tragen des Kopftuches untersagt.
In dieser Debatte kamen diejenigen, über die es ging, muslimische Frauen mit und ohne Kopftuch, die unter uns leben, viel zu wenig zu Wort. Flugblatt Veranstalter:
ver.di Bezirks-Frauenrat München
Samstag, 4. Juni
18:00
Katholische Hochschulgemeinde
Das politische Samstagsgebet
Atomwaffen abschaffen!
Eine Dringlichkeitskampagne
mit Bericht von der UNO-Konferenz zur Überprüfung des Vertrages über die Nichtverbreitung von Atomwaffen, New York, Mai 2005 Flyer Veranstalter:
Politisches Samstagsgebet
Freitag, 3. Juni
18:00
DGB-Haus, Großer Saal
Diskussionsveranstaltung
„Neubeginn vor 60 Jahren – Wir wollten ein anderes, besseres Deutschland!“
Veranstalter:
Gruppen bei ver.di München
Donnerstag, 2. Juni
Freitag, 3. Juni
Samstag, 4. Juni
jeweils 19:30
EineWeltHaus, Großer Saal

jeweils EUR 3.-
Palästina/Israel Filmtage 2005
2.6.: „Hass und Hoffnung – Kinder im Nahostkonflikt“
3.6.: „Ariel Sharon und die Massaker von Sabra und Shatila“
4.6.: „Arnas Kinder“ weitere Infos Veranstalter:
Palästina Komittee München
Donnerstag, 2. Juni
18h-22h
vor der Gaststätte „Zur Freundschaft“
Kundgebung gegen Nazi-Veranstaltung
„Aufrechter Gang oder Kriechspur? Der Weg durch den Schutt der Zeit“
Einlass 19:00 Uhr, Beginn 20:00 Uhr
Referent: Sven Eggers Sven Eggers ist verantwortlicher Redakteur der „Nationalzeitung“ des Dr. Gerhard Frey und Vize-Landesvorsitzender der DVU in Hamburg.
Der „Politische Informations Club“ (PIC) München bietet seit einigen Jahren neonazistische Veranstaltungen für das eher ältere Publikum an.
Dies wurde so auch im Wiese-Prozess beschrieben. Mehreren Aussagen nach arbeitete der PIC nämlich sehr gut mit dem „Aktionsbüro Süddeutschland/Kameradschaft Süd“ unter Martin Wiese zusammen. unsere Kundgebung findet vor dem Lokal statt! Veranstalter der Kundgebung:
Bündnis gegen Nazi Aufmärsche
Mittwoch, 1. Juni
19:00
EineWeltHaus
Film mit Diskussion
Nazideutschland und Lateinamerika
Die Ratten verlassen das sinkende Schiff

Am Ende des Dritten Reiches und in den ersten Nachkriegsjahren flüchteten viele Nazis (darunter auch gesuchte Massenmörder) nach Lateinamerika und wurden dort mit offenen Armen aufgenommen.
Beispielhaft dafür zeigen wir den Dokumentarfilm Hotel Terminus von Max Ophüls (1988) über das Leben von Klaus Barbie, dem „Schlächter von Lyon“, der nach 45 zunächst für den CIA arbeitete, bevor er nach Bolivien auswanderte. Dort setzte er seine Karriere fort als Sicherheitsberater diverser Militärdiktaturen bis zu seiner Auslieferung nach Frankreich 1987.
Angesichts der Länge des Films (über 4 Std.) werden wir einige Teile weglassen müssen. Veranstalter:
Nord Süd Forum München e.V.
Mittwoch, 1. Juni
19:30
TU München, Hörsaal N1070

Eintritt frei
Ringvorlesung Umweltschutz:
Feinstaub – eine neue Herausforderung für deutsche Ballungsräume
Dr. Torsten Geißler, Uni Köln
Durch das Inkrafttreten neuer EU-Grenzwerte für Feinstaub (Partikel) im Jahr 2005 werden Länder und Kommunen dazu verpflichtet, Maßnahmen gegen die Luftverschmutzung zu ergreifen. Dies stellt die Gebietskörperschaften insbesondere in Ballungsräumen vor das Problem, geeignete Maßnahmen zur Reduzierung der Luftverschmutzung zu ergreifen. Im Blickpunkt der erwogenen Maßnahmen steht zumeist der Straßenverkehr (z.B. Fahrverbote, City-Maut). Der Vortrag zeigt auf, welche Ansatzpunkte zur Reduzierung der verkehrsbedingten Feinstaubemissionen bestehen, worin ihre Vor- und Nachteile bestehen und welchen Wirkungsbeitrag die Maßnahmen leisten können. Veranstalter:
Studentische Vertretung Technische Universität München – Umweltreferat

Veranstaltungen Mai 2005

Dienstag, 31. MaiZum Weltnichtrauchertag
Aktionstag zum Thema Tabak und Umwelt: Warnhinweis 2005 an die Philip Morris GmbH
Der diesjährige Warnhinweis geht an die Philip Morris GmbH für die Beteiligung an der Zerstörung des Miombo-Waldes in Malawi und an der Ausbeutung von Arbeiter/innen, Bauern und Bäuerinnen.
11:00
Konzernzentrale Philip Morris
Kundgebung und Verleihung des Warnhinweises
14-17 Uhr
Fußgängerzone Neuhauser Straße
Infostand der Kampagne Rauchzeichen!
19 Uhr
Pasinger Fabrik
Vortrag von John Waluye (Tansania)
mit Clips aus dem Film Rauchopfer von Peter Heller Die Kampagne Rauchzeichen! von BLUE 21 macht seit März 2004 auf die Auswirkungen des Tabakanbaus im Miombogebiet in Zentralafrika aufmerksam und versucht, durch Aktionen, Vorträge und eine Webseite (www.rauchopfer.org) politischen Druck gegenüber Tabak- bzw. Zigarettenkonzernen aufzubauen. Mit der Ausdehnung des Tabakanbaus in Länder des Südens geht die Abholzung von Primärwald und damit Desertifikation, die Gefährdung der Nahrungsmittelsicherheit und die Verschuldung von Kleinbäuer/innen einher. Veranstalter:
Kampagne Rauchzeichen!
Bilder von der Verleihung des „Warnhinweises“ an die Philip Morris GmbH :
Dienstag, 31. Mai
19:30
EineWeltHaus, Großer Saal
Wohin geht China?
China zwischen Gestern und Morgen
Vortrag und Diskussion
mit Prof. Dr. sc. Helmut Peters, Sinologe und Autor von isw-report 61 Einladungsflugblatt
Veranstalter:
institut für sozial-ökologische wirtschaftsforschung münchen e.V.
Samstag, 28. Mai
10h – 13h
Pfarrheim „Königin des Friedens“
Informationsveranstaltung
Philippinische Zuckerproduzenten zu Gast in Bayern – Jubiläum 30 Jahre gepa Fair Handelshaus
Zum 30. Geburtstag des Fair Handelshauses gepa laden das FAIR Handelshaus Bayern eG in Haimhausen-Amperpetten­bach sowie mehrere Weltläden in Bayern dazu ein, die Geschichte des Fairen Handels Revue passieren zu lassen: Vielen in Genossenschaften zusammengeschlossenen Kleinbauernfamilien hat der Faire Handel im Laufe der Zeiten durch Preise über dem Weltmarktniveau Perspektiven und Absicherung bei niedrigen Zuckerweltmarktpreisen gegeben. So auch den Produzenten der philippinischen Vermarktungsorganisation Alter Trade Corporation (ATC). Zwei Vertreterinnen aus dem Präsidium von ATC, Norma Mugar und Gilda Caduya, sind in München zu Gast, um über die Situation der Zuckerbauern auf den Philippinen zu berichten. Presse-Info Veranstalter:
FAIR Handelshaus Bayern e.G.
Dienstag, 24. Mai
18:00
Pfarrheim St. Joachim
17. Forum der Solidarität
Thema u.a.:
Stellenabbau bei Siemens Com FN: Die Freiwilligenphase geht zu Ende Info Flugblatt Veranstalter:
kath. Betriebsseelsorge d. Erzdiözese München
Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt (KDA)
Kath. Pfarrei St. Joachim
Ev. Pfarrei Passionskirche
NCI
Betriebsräte
Freitag, 20. Mai
19:00
EineWeltHaus, Großer Saal
Vortrag mit Diskussion
Venezuela – ein anderer Weg ist möglich.
Die venezolanische Verfassung von 1999 als Gegenentwurf zum Neoliberalismus 1999 führt die venezolanische Linksregierung nach einer Volksabstimmung eine neue Verfassung ein. Der Verfassungstext, von der Bevölkerung breit diskutiert und über Anträge verändert, gibt dem Volk umfangreichste Möglichkeiten der Mitbestimmung („partizipative Demokratie“). Ein Putschversuch der alten Eliten 2002 setzt sofort die Verfassung außer Kraft, scheitert aber bereits nach zwei Tagen durch einen Aufstand der Armen. Die Referenten geben einen Überblick über die jüngste Entwicklung, die Entstehung, den Inhalt und die Verwirklichung der sog. „Bolivarianischen Verfassung“ unter besonderer Berücksichtigung der aktuellen Situation und der Rechte der indigenen Völker. Referenten:
Univ.Prof. Dr. René Kuppe (Berater des ständigen Ausschusses für indigene Völker der Nationalversammlung Venezuelas),
Dr. Erich Wartecker (Internationaler Wahlbeobachter im Referendumsprozess 2003/2004 in Venezuela) weitere Infos
Veranstalter:
Venezuela Avanza München
Freitag, 20. Mai
17:00
Marienplatz
Palästina-Demo
Protestkundgebung gegen den zunehmenden Terror der israelischen „Sicherheits“kräfte, mit dem sie gegen friedliche Demonstranten entlang der Mauer in der Westbank vorgehen. Immer häufiger werden Demonstranten verletzt oder sogar erschossen, so kürzlich zwei Schulkinder, obwohl sie für die Soldaten keinerlei Gefahr darstellen.
Man glaubt die Palästinenser belehren zu sollen, dass sie sich an Gandhi orientieren und ihre Forderungen gewaltfrei vorbringen. Genau das tun sie – und werden dafür brutal bestraft. Veranstalter:
Friedensaktion Palästina
Donnerstag, 19. Mai
18:00-21:00
Englischer Garten

Kosten: 6 Euro, erm. 3 Euro
Vogel- und Kräuterwanderung im Englischen Garten
Führung: Dr. Eva Schneider, Tierärztin
Diesmal wird der dichter bewachsene nördliche Teil des Englischen Gartens von der Hirschau aus erwandert, seine Vogelarten und Kräuter erforscht. Keine Anmeldung erforderlich
Info: Tel.: 089-51 56 76 0 E-Mail: info@bn-muenchen.de Veranstalter:
Bund Naturschutz
Mittwoch, 18. Mai
19:30
EineWeltHaus
Nazideutschland und Lateinamerika
Argentinien: Militär, Menschenrechte und Justiz

mit Angelika Denzler, Sprecherin der „Koalition gegen Straflosigkeit“ 1976 putschte sich das argentinische Militär als „Retter der Nation“ an die Macht. Mehr als 30000 Oppositionelle verschwanden, wurden gefoltert und ermordet.
Die damalige Bundesregierung verweigerte jegliche Hilfe, selbst für die deutschen Opfer der Diktatur. Auch nach Ende der Diktatur blieben die Täter zunächst straflos. Erst Prozesse im Ausland machten es möglich, dass 20 Jahre später die Verfahren in Argentinien wieder aufgenommen wurden. Veranstalter:
Nord Süd Forum München e.V.
Donnerstag, 12. Mai
19:30-21:30
DGB Haus

gebührenfrei
Film und Vortrag
„Schafft Rote Hilfe!“
Zur Geschichte der Hilfsorganisation für politische Gefangene in der Weimarer Republik und unter dem Nationalsozialismus.
Der Roten Hilfe Deutschlands gehörten in den 1920er und frühen 30er Jahren Hunderttausende Mitglieder vor allem aus der Arbeiterschaft an. Zu ihren Unterstützern zählten so unterschiedliche Persönlichkeiten wie Erich Mühsam und Kurt Tucholsky, Wilhelm Pieck und Herbert Wehner, Albert Einstein und Thomas Mann, Clara Zetkin und Käthe Kollwitz. Die Rote Hilfe sammelte Gelder und Lebensmittel für die Familien politischer Gefangener aus der Arbeiterbewegung und stellte Rechtsanwälte bei politischen Prozessen. Sie leitete Massenkampagnen für die Freilassung des Räterepublikaners Erich Mühsam und des Sozialrebellen Max Hoelz und protestierte gegen die Hinrichtung der Anarchisten Sacco und Vanzetti in den USA. Unter dem Nationalsozialismus leisteten Rote Helfer aktiven Widerstand. Referent: Dr. Nikolaus Brauns,
Autor des Buches „Schafft Rote Hilfe! Geschichte und Aktivitäten der proletarischen Hilfsorganisation für politische Gefangene in Deutschland (1918-1938)“, Bonn 2003. Als Diskussionsgrundlage wird der DEFA Film „Rote Hilfe – Rechtsanwälte gegen rechte Justiz“ von 1988 gezeigt. Veranstalter:
DGB Bildungswerk Bayern e.V.
und Archiv der Münchner Arbeiterbewegung e.V.
Donnerstag, 12. Mai
19:45
EineWeltHaus, Großer Saal
Vortrag
Landminen, Streubomben … Welche Rechte haben die Opfer?
Mehrere Experten äußern sich über die Rechte der Menschen, die von explosiven Überresten von Kriegen betroffen sind. Die Juristin Elke Schwager arbeitet in einer Kommission, die Möglichkeiten zum Erlangen von Entschädigungen und Rehabilitationsleistungen für zivile Opfer auslotet. Der Minenräumer Frank Masche und Francois De Keersmaeker von Handicap International kennen die Situation betroffener Länder aus erster Hand. Ein Vertreter der Bundesregierung soll die deutsche Position in internationalen Verhandlungen deutlich machen. Jean-Pierre Ringler von der Landminenkampagne in Frankreich ist selbst Opfer einer Blindgänger-Explosion. Sein Beispiel weist hin auf die Verbindung des bis heute brisanten Themas mit unserer eigenen Geschichte. Einer Veranstaltung im Rahmen der Photoausstellung „Nachkrieg“ im Gasteig von 11.03. bis 31.05.2005. Veranstalter:
Handicap International e.V.
in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat und InWent
Info: Tel. 089 – 85637511
Donnerstag, 12. Mai
20:00
Refugio
jour fixe bei Refugio
Als Flüchtling in München – Eine Tschetschenin berichtet
weitere Infos
Veranstalter:
REFUGIO München, Beratungs- und Behandlungszentrum für Flüchtlinge und Folteropfer
Mittwoch, 11. Mai
19h – 23h
EineWeltHaus, Partykeller
Multikultureller Stammtisch mit Swadaya Indonesia
Informationen über Land und Leute und die Direkthilfe für Tsunami-Opfer in Aceh.
Für das leibliche Wohl wird mit indonesischen Spezialitäten gesorgt. Veranstalter:
Multikultureller Stammtisch
Harald Hackländer, Salbauerstr. 5, 81241 München
Tel. und Fax 089-82 07 10 97 (Anrufbeantworter)
E-Mail: multikultitreff@yahoo.de
Mittwoch, 11. Mai
19:30
TU München, Hörsaal N1070

Eintritt frei
Ringvorlesung Umweltschutz:
Gewerbegebiet unterm Gipfelkreuz: Die Alpen im Spannungsfeld zwischen Tourismus und nachhaltiger Entwicklung
Stefan Witty, Deutscher Alpenverein
Die Alpen zählen zu den besterschlossenen Berggebieten der Welt. Gleichzeitig liegen hier die Gegensätze eng beieinander: Siedlungsdichten wie sie das Ruhrgebiet kennt im Tiroler Inntal und verlassene Dörfer mit aufgebebener Kulturlandschaft im Piemont.
Aktuelle Entwicklungen im Bereich des Tourismus, Reaktionen von Politik und Verwaltung und Ergebnisse eines internationalen Vertragswerkes zum Schutz der Alpen – kurz die Alpenkonvention – werden im Rahmen dieser Veranstaltung vorgestellt. Veranstalter:
Studentische Vertretung Technische Universität München – Umweltreferat
Mittwoch, 11. Mai
19:30
EineWeltHaus, Großer Saal
Vortrag
Islam: Feind oder Feindbild?
Mit dem Zerfall des Erzfeindes des kapitalistischen Systems in Gestalt des real existierenden Sozialismus in den damaligen kommunistischen Staaten brachen für die westlichen Politik- und Militärstrategen im wahrsten Sinne des Wortes eine Feindwelt und ein Feindbild zusammen. Die Anschläge vom 11.September 2001 in New York und nicht zuletzt die aktuelle Diskussion über die „Integrationsunfähigkeit bzw. -nichtbereitschaft“ der im Westen lebenden Moslems haben ein Negativbild einer Weltreligion in ein Feindbild der dieser Religion angehörenden Völker verwandelt. Referentin: Dr. Sabine Schiffer – Erlangen Veranstalter:
Dritte Welt Zentrum e.V. in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der LH München
Info: Fuad Hamdan, Tel. 089 – 85637520
Mittwoch, 11. Mai
20:00
Münchner Volkshochschule in Hadern
Vortragsreihe. Klima schützen – in Hadern
„Klima schützen – Strom erzeugen, Wärme nutzen“
Zukunft für die Kraft-Wärme-Kopplung. weitere Infos
Veranstalter: Agenda 21 in Hadern
Dienstag, 10. Mai
11.00 – 23.00 Uhr
auf dem Königsplatz vor der Antikensammlung
Zur Erinnerung an die Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933
München liest – aus verbrannten Büchern
Vor 72 Jahren, wenige Wochen nach der nationalsozialistischen Machtübernahme, beteiligten sich 50.000 Münchnerinnen und Münchner an der Bücherverbrennung auf dem Königsplatz, die von Studenten der beiden Münchner Universitäten und der Deutschen Studentenschaft inszeniert wurde.
Verbrannt wurden Bücher von Autoren wie Bertolt Brecht, Lion Feuchtwanger, Sigmund Freud, Erich Kästner, Irmgard Keun, Heinrich Mann, Erich Mühsam, Erich Maria Remarque, Anna Seghers, Ernst Toller, Kurt Tucholsky, Arnold Zweig und Stefan Zweig. Ab März 1933 wurden in Deutschland (in über 50 Städten) und später in den besetzten Ländern Bücher und Bibliotheken verbrannt und vernichtet. Dem folgte die Vernichtung von Menschen und die Zerstörung von Städten und Ländern. Wir laden Sie ein, am 10. Mai aus einem der „verbrannten Bücher“ vorzulesen. Sie können den Text selbst auswählen oder auf einen der von uns ausgesuchten Texte, die wir gern zur Verfügung stellen, zurückgreifen. Es nehmen auch Autoren und Schauspieler teil. weitere Infos
Veranstalter:
AKTION PATENSCHAFTEN FÜR VERBRANNTE BÜCHER
Dienstag, 10. Mai
18:00
Englischer Garten

Kosten: 6 Euro, erm. 3 Euro
Vogel- und Kräuterwanderung im Englischen Garten
Führung: Dr. Eva Schneider, Tierärztin
Jetzt ist die beste Zeit, die zurückgekehrten Zugvögel zu beobachten. Aber auch die frischen Frühlingskräuter und ihre Verwendungsmöglichkeiten werden vorgestellt. Keine Anmeldung erforderlich
Info: Tel.: 089-51 56 76 0 E-Mail: info@bn-muenchen.de Veranstalter:
Bund Naturschutz
Dienstag, 10. Mai
19:30
Zunfthaus
Ohne Demokratie stirbt Europa
(Kein) Volksentscheid über EU-Verfassung Podiumsdiskussion mit:
Gerald Häffner, ehem. MdB, Publizist, Mehr Demokratie e.V.
Prof. Dr. Buchner, EU-Verfassungskritiker, ödp
Christiane Hansen, attac-München
u.a. Handzettel
Veranstalter:
Mehr Demokratie e.V.
Montag, 9. Mai
19:30
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München

Inge Ammon berichtet von ihrer Iran-Reise Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
Mittwoch, 4. Mai
19:00
Löwenbräukeller (Benno-Saal)

Münchner Pflegestammtisch
Veranstalter:
Forum zur Verbesserung der Situation pflegebedürftiger alter Menschen
Dienstag, 3. Mai
18:00
Treffpunkt: Eingang zum Ostpark, Feichtstraße.

Ersatztermin bei Dauerregen: Donnerstag, 5. Mai 2005
Führung:
Die Artenvielfalt im Ostpark
Nach den Themen Sanierung des Gehölzbestandes und zukunftsfähige Gestaltung und nachhaltige Nutzbarkeit des Ostparks in den vergangenen 4 Jahren steht in diesem Jahr die pflanzliche und tierische Artenvielfalt zur Debatte. Bei dem Rundgang werden Gartendirektor Michael Brunner, im Baureferat /Hauptabteilung Gartenbau zuständig für den Unterhalt des Stadtgrüns, und Markus Bräu von der Naturschutzabteilung des Referates für Gesundheit und Umwelt (RGU) die anzutreffenden Flora- und Fauna-Arten vorstellen. Teilnahme kostenfrei, Spenden für das Umweltnetz München-Ost sehr willkommen.
Wettertelefon: 089/43 27 64 (Heinz Brachvogel) weitere Infos
Veranstalter:
Umweltnetz München-Ost
Montag, 2. Mai
19:45
Pfarrheim Heiligkreuz
„Menschenrechte und ihre weltweite Verletzung – Einblick in die Arbeit von amnesty international“
Veranstalter:
amnesty international, Münchener Gruppe für Menchenrechtsbildung
1. Mai in München
Du bist mehr als eine Nummer.   Mehr als ein Kostenfaktor.
Du hast Würde – ZEIG SIE!
Sonntag, 1. Mai
ab 9:45
Viktualienmarkt
Info-Stand des Sozialforum München
10:45
Agentur für Arbeit
Musikalischer Auftakt
Münchner Trambahnerkapelle
11:15
Agentur für Arbeit
Demonstration
zum Marienplatz
12:00
Marienplatz
Kundgebung
Begrüßung: Helmut Schmid, DGB München
Grußwort: Christian Ude, OB München
Rede von Frank Bsirske, ver.di
13:00-18:00
Marienplatz und Viktualienmarkt
Kultur und Familienfest für Jung & Alt
Veranstalter:
Deutscher Gewerkschaftsbund

Veranstaltungen April 2005

Donnerstag, 28. April
18:00 – 21:00
VHS Lindwurmstr.
Vortrag
Entwicklungsländer – gibt es das noch?
Referent: Dr. Raúl Claro Huneeus Details Veranstalter: MVHS
Donnerstag, 28. April
19:00
EineWeltHaus, Großer Saal
Lidl&Schwarz – Billig gleich menschenfeindlich?
mit Berichten über ein Treffen mit tschechischen Lidl-Beschäftigten, gesellschaftlichen und beschäftigungspolitischen Auswirkungen der Konzernpolitik weitere Infos
Veranstalter:
ver.di Bezirk München
Donnerstag, 28. April
19:00
EineWeltHaus, 211/212
Mörder unterm Edelweiß – Kriegsverbrechen und Traditionspflege der deutschen Gebirgstruppe
Veranstaltung mit:
Ernst Grube, Zeitzeuge und Landessprecher der VVN Bayern
Jakob Knab , Initiative gegen falsche Glorie, Kaufbeuren
Ralph Klein, AK Angreifbare Traditionspflege, Historiker
Regina Mentner, AK Angreifbare Traditionspflege, Historikerin
Stephan Stracke, AK Angreifbare Traditionspflege, Historiker
Edmund Stoibers Bonmot von der „unangreifbaren Traditionspflege“ der deutschen Gebirgsjäger hat seit drei Jahren AntimilitaristInnen und AntifaschistInnen aus dem gesamten Bundesgebiet, Österreich, Italien, Griechenland und jetzt auch aus Slowenien zu Protesten motiviert. Ihr Protest richtet sich gegen die größte Wehrmachtssoldatenfeier, die jeden Pfingsten im bayerischen Mittenwald stattfindet. Dort wird mit logistischer Unterstützung der Bundeswehr und mit regelmäßigen Grußworten der bayrischen Staatsregierung seit 48 Jahren der Taten und der Helden der deutschen Gebirgstruppe gedacht. Die Kriegsver- brechen der Gebirgsjäger im Zweiten Weltkrieg und die Massaker an der Zivilbevölkerung in mehreren europäischen Staaten werden hingegen mit keinem Wort erwähnt, in ihren Zeitungen sogar geleugnet und als Antwort auf den Partisanenkampf legitimiert. In jedem Jahr nehmen auch ehemalige Angehörige der Waffen-SS und eines Polizei-Regiments in Mittenwald teil, die im „Kameradenkreis der Gebirgstruppe e.V.“ organisiert sind. Der Protest gegen diese Art von Traditionspflege begann mit den mutigen Initiativen von Pax Christi und der von Jakob Knab gegründeten „Initiative gegen falsche Glorie“. Zusammen mit Ralph Giordano begann er die Namenbenennung deutscher Kasernen zu thematisieren. Knab stieß bei der historischen Recherche darauf, das die Kasernen in Füssen und Mittenwald nach den Kriegsverbrechern Dietl und Kübler benannt waren. Erst nach jahrelangen Kampf in der Öffentlichkeit und nach vielfältigen Anfeindungen durch Soldatenverbände mussten die Gebirgsjäger-Kasernen umbenannt werden. Veranstalter:
AIDA e.V. (Antifaschistisches Archiv München)
AK Angreifbare Traditionspflege
AStA der Uni München
Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) Bayern
Donnerstag, 28. April
19:30
DGB Haus, Raum 007

Gebühr 3 Euro
Vortrag mit Diskussion
Trotzki als Alternative?
Lange Zeit wurde Leo Trotzki von der offiziellen kommunistischen Geschichtsschreibung totgeschwiegen. Nach dem Untergang des Stalinismus stoßen die Ideen des neben Lenin wichtigsten Führers der Oktoberrevolution zunehmend auf Interesse. Trotzkistische Parteien befinden sich unter anderem in Frankreich und Lateinamerika im Aufwind und stellen auch innerhalb der globalisierungskritischen Bewegung eine entscheidende Komponente. In diesem Vortrag wird auf Trotzkis Weg vom scharfen Kritiker Lenins vor dem 1. Weltkrieg zum Führer der Oktoberrevolution und Schöpfer der Roten Armee, seinen Kampf gegen den Stalinismus und die Gründung der IV.Internationale sowie seine Ermordung durch einen Agenten Stalins im mexikanischen Exil eingegangen. Auch Trotzkis Theorie der „Permanenten Revolution“ und seine Analyse des Nationalsozialismus wird erläutert. Gefragt wird, wieweit Trotzkis Analysen eine Erklärung für das Scheitern des Realsozialismus bieten und ob der Trotzkismus Antworten auf die Fragen der Gegenwart findet. Referent: Dr. Nikolaus Brauns, Journalist Veranstalter:
DGB Bildungswerk Bayern e.V.
Mittwoch, 27. April
19:00
Mathematischen Institut der LMU
GuHT-Forum 24:
Gesundheit a la Carte – Wer bedient sich Ihrer Gesundheitsdaten?
Im Zuge des „Gesundheitsmodernisierungsgesetzes“ wird die elektronische „Gesundheitskarte“ eingeführt. Wir wollen mit Fachleuten die Möglichkeiten und Auswirkungen, welche uns diese Karte bringt, aus technischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Sicht diskutieren. Veranstalter: Gesellschaft und High Tech e.V.
Mittwoch, 27. April
20:00
Münchner Volkshochschule in Hadern
Vortragsreihe. Klima schützen – in Hadern
„Klima schützen – Heizung sanieren!“
unabhängige Energieberater informieren. weitere Infos
Veranstalter: Agenda 21 in Hadern
Dienstag, 26. April
12:00 – 16:00
Marienplatz
19. Tschernobyljahrestag – 1 Million EuropäerInnen gegen Atomkraft und Euratom
Am 26. April 1986 explodierte das Atomkraftwerk Tschernobyl. Es war die schlimmste zivile Atomkatastrophe. Viele Menschen erkranken und sterben auch heute noch an den Folgen. Große Gebiete wurden radioaktiv verseucht und unbewohnbar. Selbst Bayern erreichte die radioaktive Wolke und es ging radioaktiver Regen nieder. Die MÜTTER GEGEN ATOMKRAFT e. V. veranstalten zum 19. Jahrestag des Atomunfalls in Tschernobyl eine Aktion auf dem Münchner Marienplatz.
Dabei informieren sie über die Möglichkeit, aus Atomstrom auszusteigen, indem man zu einem Ökostromanbieter wechselt. Des weiteren kann man sich am Infostand beteiligen an der europäischen Unterschriftenaktion „1 Million Europäer gegen Atomkraft und Euratom“ Veranstalter:
MÜTTER GEGEN ATOMKRAFT e. V.
Dienstag, 26. April
19:00
Restaurant Helena
Können wir durch Verzicht unsere Arbeitsplätze retten?
mit Markus Messing, Mitglied des IGM-Vertrauenskörpers bei Daimler in Untertürkheim Flyer (260 kB) Veranstalter: MünchnerGewerkschaftsLinke
Samstag, 23. April
14 – 18 Uhr
EineWeltHaus
offene Infobörse
„Hinaus in die Welt – Lernen und Helfen in Übersee“
Die Infobörse wendet sich wieder an all diejenigen, die überlegen, mal ins außereuropäische Ausland zu gehen: sei es als freiwilliger Mitarbeiter in einem Projekt, als Zivi, als Au pair, als Entwicklungshelfer, als Workcamper. Also an Jung und Alt, Abiturienten, Studierende, Berufstätige, Arbeitslose. Flyer (570 kB) Veranstalter:
NordSüdForum München e.V.
und
Fachbereich 11 Soziale Arbeit an der Fachhochschule München
Donnerstag, 21. April
18:00
Pfarrheim St. Joachim
16. Forum der Solidarität
u.a.:
Conrad Schuhler: „Beispiel Siemens: Verschärfter Export von Arbeitsplätzen – haben wir eine Alternative?“
Flugblatt Veranstalter:
kath. Betriebsseelsorge d. Erzdiözese München
Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt (KDA)
Kath. Pfarrei St. Joachim
Ev. Pfarrei Passionskirche
Betriebsräte
NCI
Donnerstag, 21. April
19:30
Seidl-Villa

Eintritt 3/5 Euro
Afghanistan nach den Taliban
Mehr als drei Jahre nach dem Krieg ist Afghanistan im Halbschatten der Aufmerksamkeit westlicher Medien von Freiheit und Demokratie so weit entfernt wie man es sich nur vorstellen kann. Der Referent, Matin Baraki, geb 1947 in Kabul, ist Dozent für internationale Politik. Er war unlängst in Afghanistan und berichtet von der Situation im Land. Infos Veranstalter:
Gegenentwurf München e.V.
Mittwoch, 20. Mai
Tag gegen Lärm
Infos zu vielen Veranstaltungen beim Gesundheitsladen München e.V.
International Noise Awareness Day
Dienstag, 19. April
19:00 – 21:00
ÖBZ
gebührenfrei
„Nichtregierungsorganisationen – Weltmacht der Zukunft?“
Der Vortrag gibt einen Überblick über unterschiedliche Formen von NGOs, ihre internationale Bedeutung sowie Chancen und Probleme für Demokratie und Gesellschaft, die aus ihrer zunehmenden Bedeutung erwachsen. Referent: Wolfgang Goede Details Veranstalter:
MVHS
Dienstag, 19. April
19:00
Münchner Volkshochschule im Gasteig

Eintritt: 5.- / 3.-
Wozu noch Gewerkschaften?
Vortrag von Prof. Dr. Oskar Negt
Oskar Negt, einer der renommiertesten Soziologen Deutschlands, der sich seit vielen Jahren für zukunftsfähige Gesellschaftsprojekte engagiert, plädiert für eine grundlegend neue Perspektive gewerkschaftlicher Arbeit: Er fordert Organisationen, die nicht nur die Interessen der Arbeitsplatzbesitzer vertreten, sondern Impulse für neues solidarisches Handeln geben und die Lebensbedingungen aller Menschen unseres Gemeinwesens mitgestalten.
Veranstalter:
Münchner Volkshochschule, Offene Akademie
Sonntag, 17. April
19:00
EineWeltHaus, Raum211/212
Peter Voß:
Bilder-Vortrag über meine Reise zur Olivenernte in Palästina
Im Herbst 2004 organisierte der International Women’s Peace Service für eine deutschsprachige Gruppe eine Reise in das Westjordanland, um dort palästinensischen Bauern bei der Olivenernte zu helfen. Eine solche Hilfe kann unterschiedliche Formen.haben: Begleitschutz gegen Attacken von israelischen Siedlern oder deren Organisationen, Verstärkung von größeren israelischen Helfergruppen, um die Ernte möglichst schnell einzubringen oder auch nur die Unterstützung kleiner Familiengruppen. Im Vortrag wird versucht, einen Eindruck zu vermitteln, wie das Leben der Palästinenser unter der israelischen Besatzung zur Zeit der Ernte im Gebiet nördlich von Jerusalem abläuft. Reise-Bericht
Samstag, 16. April
9:30 – 18:30
ÖBZ
gebührenfrei
Anmeldung erbeten
Tagesseminar
‚Ökologie – die neue Farbe der Gerechtigkeit‘ – Eine kleine Philosophie der Nachhaltigkeit
Globalisierung… für wen?
Wieviel Nachhaltigkeit ist dem Norden – und dem Süden – zumutbar?
Ist das Thema „Entwicklung“ für den Süden noch aktuell? Referent: Dr. Raúl Claro Huneeus Details Veranstalter:
MVHS
Freitag, 15. April
19:00
Samstag, 16. April
10:00-18:00
Weyprechthof

Eintritt:
pro Tag 5 EUR
beide Tage 8 EUR
ermäßigt die Hälfte
13. isw-forum
„Zukunft der Arbeit“ Prof. Oskar Negt: Arbeit und menschliche Würde – zur individuellen und gesellschaftlichen Bedeutung der Arbeit Prof. Dr. Dieter Sauer (isf München): Arbeit unter Druck – Wie Arbeit durch neue Produktions- und Steuerungsmodelle verändert wird Tatjana Fuchs (isw): Perspektiven in der Arbeit – gibt es ein Leitbild Guter Arbeit? Was sind die Anforderungen aus der Sicht von Beschäftigten? Klaus Pickshaus (IG Metall): „Gute Arbeit“ – Die Kampagne der IG Metall, Herausforderungen, Stand und Perspektiven Margret Mönig-Raane (ver.di): Wem gehört die Zeit? Gewerkschaftliche Arbeitszeitpolitik als zentraler Faktor guter Arbeit. Die arbeitszeitpolitische Initiative von ver.di
Einladungsflugblatt (pdf 44 kB)
Veranstalter:
isw – institut für sozial-ökologische wirtschaftsforschung e.V.
Freitag, 15. April
16:00
Haus der Eigenarbeit HEi

Dauer der Ausstellung:
15.4. – 10.6.2005
Di-Fr:15-21, Sa:12-18
Eröffnung der Ausstellung
mit Bildern von Flüchtlingskindern der Refugio Kunstwerkstatt
Das Pferd, das Handabdrücke hinterlässt
mit Auftritten der Musik- und Tanzgruppen von Refugio mehr Veranstalter:
REFUGIO München, Beratungs- und Behandlungszentrum für Flüchtlinge und Folteropfer
Mittwoch, 13. April
19:00
Tunesischer Kulturverein

Multikultureller Stammtisch: Tunesien
Veranstalter:
Multikultureller Stammtisch c/o Harald Hackländer
E-Mail: multikultitreff@yahoo.de
Mittwoch, 13. April
19:00
Löwenbräukeller (Benno-Saal)

Münchner Pflegestammtisch
Veranstalter:
Forum zur Verbesserung der Situation pflegebedürftiger alter Menschen
Mittwoch, 13. April
20:00
EineWeltHaus, Großer Saal
Vortrag
Herrschende Produktionsstandards wirken verheerend : Der Handel mit Nahrungsmitteln / Blumen und die Produktion von Kleidung
Marlies Olberz, FIAN München spricht über:
„Das Agrarabkommen der WTO vernichtet die Existenzgrundlage von Kleinbauern in den Ländern des Südens“
Infos dazu Juliane von Krause, Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) / TERRE DES FEMMES spricht über:
„Blumen, Mode, Macht und Frauenrechte“
Infos dazu Veranstalter:
NordSüdForum München e.V.
attac München
Dienstag, 12. April
19:00
KDA – Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt
Strafvollzug
Das Gefängnis ist keine „Verwahranstalt“. In der Bundesrepublik wird versucht, den Menschen eine Perspektive aus der Kriminalität hinaus aufzuzeigen und sie auch zu ermöglichen. An diesem Abend wollen wir die Arbeit aus der Sicht einer Seelsorgerin kennenlernen. Referentin: Frau Pace-Holzer, Seelsorgerin JVA Stadelheim Veranstalter:
afa, Aktionsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen, Kreis München
Montag, 11. April
19:30
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München

Themen:
1. Kommt der Transrapid? www.contratransrapid.de
2.  1.Sozialforum in Deutschland
3. Diverses (1. Mai , 8.Mai) Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Bericht Veranstalter:
Sozialforum München
Montag, 11. April
20:00
EineWeltHaus, Großer Saal
Vortrag
Fairer Handel – es geht auch anders
Rosa Guerrero Telcan, Vertreterin der Bananen-Kleinproduzenten-Vereinigung UROCAL, Machala/Ecuador spricht zu:
„Die Bananenproduktionsbedingungen in Ecuador und die Widerstandsgruppe AIKA“
Infos dazu Michael Drechsler, Vorstand des FAIRKAUF Handelskontor eG., München spricht über:
„Fairer Handel – Konsum mit Zukunft!“
Infos dazu Im Anschluss: Film „Apfel-Mango-Projekt“ (ca. 30 min) Veranstalter:
NordSüdForum München e.V.
attac München
Samstag, 9. April
11 – 16 Uhr
Marienplatz
8.-16.4.05: Global Week of Action – Aktionswoche für Gerechtigkeit im Welthandel!
Info-Stand: Konsumkritische Stadtführungen, WTO-Kritik, Infos & Aktionen.
Was bekommt die Näherin für ein Paar Markenturnschuhe? Wieso ist die weitgereiste Jeans so billig? Und was richten Handy-Rohstoffe im Kongo an? Kritik an Konzernwillkür und an der Missachtung von Sozialstandards bei der Herstellung unserer globalisierten Warenwunderwelt. Infos zur Aktionswoche für globale Gerechtigkeit
Global Week of Action Veranstalter:
attac München
Donnerstag, 7. April
17:00 Uhr
DGB-Haus
Informationsveranstaltung
BürgerInnenversicherung – Zukunft für Solidarität und Parität
Wer sind die Gewinner – wer sind die Verlierer von Bürgerversicherung und Kopfpauschale ?
Referent:
Herbert Weisbrod-Frey (Bereichsleiter für Gesundheitspolitik bei der ver.di Bundesverwaltung in Berlin) Einladungs-Flugblatt Veranstalter:
ver.di Bezirk München
Donnerstag, 7. April
19:00
EineWeltHaus, Raum 211
Kurdistan auf dem Weg zur Freiheit?
Bericht der süddeutschen Newroz-Delegation über aktuelle politische Entwicklungen in Nordkurdistan / Türkei
Die Fernsehbilder von der brutalen Niederschlagung einer Demonstration anläßlich des Internationalen Frauentages in Istanbul führten der europäischen Öffentlichkeit erneut die prekäre Menschenrechtssituation in der Türkei vor Augen. Dass es in den kurdischen Landesteilen in den letzten Monaten zu mehreren Fällen extralegaler Hinrichtungen und Folter an Festgenommenen kam, findet dagegen kaum noch Erwähnung in den Medien. Referent: Dr. Nikolaus Brauns, Journalist Details Veranstalter:
Deutsch-Kurdische Gesellschaft e.V.
Donnerstag, 7. April
20:00
Seidl-Villa
MigrantInnen unter Generalverdacht
Die Auswirkungen der ‚Anti-Terror‘-Gesetze auf die Situation von Nichtdeutschen Vortrag und Diskussion mit
Dr. Rolf Gössner
Präsident der Internationalen Liga für Menschenrechte Infos Veranstalter:
Bildungswerk der Humanistischen Union (HU) Bayern e.V.,
Humanistischen Union München-Südbayern,
Visum – Verein für interkulturelle Sozialinformation und Hilfe für ausländische Mitbürger e.V.,
G.F.T. – Gesellschaft zur Förderung der Familienpsychologie und Therapie e.V.,
MFR – Münchner Flüchtlingsrat /Verein zur Förderung der Flüchtlingsarbeit in München e.V.
Dienstag, 5. April
17 – 21 Uhr
Kath. Stiftungsfachhochschule

Anmeldung bis zum 29.3.05
WORKSHOP 9:
Wohnen für alle!? – Wohnungspolitische Perspektiven und Initiativen für München
Programm Veranstalter:
Geschäftsführung der Caritas-Zentren München Stadt/Land,
Münchner Trichter,
Sozialdienst Katholischer Frauen,
IN VIA Katholische Mädchensozialarbeit,
Katholische Jugendfürsorge,
Fachhochschule München,
Katholische Stiftungsfachhochschule München
Dienstag, 5. April
19:30
Instituto Cervantes, Spanisches Kulturinstitut

Eintritt frei
Gibt es einen „neuen“ Antisemitismus?
Antisemitismus ist in Deutschland nach wie vor präsent. Das Verhältnis zwischen Juden und Nichtjuden in Deutschland ist sehr komplex und schwierig. Angesichts der Vergangenheit, ist es schwer, vielleicht sogar unmöglich, so etwas wie „Normalität“ herzustellen. Wir wollen in unserer Veranstaltung, die Ausprägungen antijüdischer Einstellungen, die in der heutigen Zeit existieren, ergründen. Mit:
Prof. Dr. Wolfgang Benz
Prof. Dr. Micha Brumlik
Moderation: Marianne Zepp Veranstalter:
Petra-Kelly-Stiftung
Samstag 2. April
ab 10:00
Marienplatz
Kein Naziaufmarsch am 2. April 2005 in München!
Faschismus ist keine Meinung
sondern ein Verbrechen! „Wir werden nicht dulden, dass 60 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz und dem Ende des 2. Weltkriegs in München unverhohlen mörderische NS-Propaganda betrieben wird, gegen Flüchtlinge und MigrantInnen gehetzt und die Erinnerung an die Opfer der Vernichtungspolitik Nazideutschlands mit Stiefeln getreten wird.“ „Es ist legitim, ja legal, sich den Totengräbern der Demokratie entgegenzustellen“
Martin Löwenberg Flugblatt     Aufruf     Aufruf OB Ude Infos zum Naziaufmarsch :   nazipleite089     A.I.D.A. – Archiv Infos:   indynews.net

Veranstalter:   Bündnis gegen Naziaufmärsche

Veranstaltungen März 2005

Donnerstag 31. März
18:00 bis 20:00
Marienplatz
Protestkundgebung Wahlen sind zum Wählen da – auch in unserer Partnerstadt Harare Am 31. März 2005 finden in Zimbabwe Parlamentswahlen statt – in einer Atmosphäre von Angst und Einschüchterung der Bevölkerung durch Repressionen, massive Menschenrechtsverletzungen, Manipulation der Nahrungsmittelverteilung zu politischen Zwecken und der Verbreitung von Terror durch Milizen und Geheimpolizei. Bitte zieht etwas Oranges an – als Zeichen der Solidarität mit den Menschen, die sich friedlich für einen demokratischen Wandel in ihrem Land einsetzen. Veranstalter: Arbeitskreis HaMuPa (Harare-München-Partnerschaft) im Nord-Süd-Forum München e.V. und E.S.S.München – Ecumenical Support Services – Zimbabwe
Samstag 26. März
München
Ostermarsch München 2005 Unsere Vision:
„Abrüstung, Demokratie und soziale Gerechtigkeit – ein anderes Europa ist möglich.
Aufbruch zu politischen Alternativen!“ Ein Schwerpunkt ist dabei die Ablehnung der weiteren Militarisierung der Europäischen Politik, die durch die neue EU-Verfassung droht. Dazu gehört die klare Argumentation gegen die verheerenden neoliberalen Irreführungen in der gegenwärtigen Politik. Sie werden mit als Grund für die bleibenden Kriegsgefahren angesehen. Die weltweiten Einsätze der Bundeswehr sind durch nichts zu rechtfertigen. Der 60. Jahrestag des Kriegsendes soll Anlaß sein, eine Vision für ein anderes Europa darzustellen, die im entschiedenen Gegensatz zur offiziellen Politik steht. Ein hoffnungsvoller Ansatz ist die Zusammenarbeit im Rahmen der Sozialforen, lokal, europaweit und weltweit.
10:00
St. Markuskirche
Ökumenischer Gottesdienst
10:30
Platz der Opfer des Nationalsozialismus
Auftaktkundgebung
Es spricht: Martin Löwenberg vom Landesvorstand der VVN/BdA anschl. Demonstrationszug zum Marienplatz
12:15
Marienplatz
Abschlusskundgebung
es sprechen:
Heinrich Birner, Geschäftsführer ver.di Bezirk München
Arno Neuber von der Informationsstelle Militarisierung Tübingen
Das Grußwort der Stadt: Stadträtin Brigitte Wolf
Friedensfest:
mit „Willie-le-Truc – Weltmusik“
„Truderinger Frauen für Frieden und Abrüstung“ – Sketch. Infomarkt mit Ständen
Aufruf     Presseerklärung     Flugblatt (4 Seiten, 150k)
Veranstalter: Trägerkreis Münchner Friedensbündnis Bildergalerie:     bitte auf ein Bild klicken!
Samstag 19. März
Brüssel
Zentrale Demonstration
gegen Krieg und Rassismus und gegen ein neoliberales Europa, gegen Privatisierung, gegen das Bolkestein-Projekt und gegen die Angriffe auf die Arbeitszeit, für ein Europa der Rechte und der Solidarität zwischen den Völkern.
laufend aktualisierte Infos
Aufruf des DSF     Aufruf des ESF Fotos (attac.be)     Teil 2     Fotos (attac.france) Veranstalter:
Belgium Social Forum
Samstag 19. März
13:00
Marienplatz
2. Jahrestag des Irakkrieges
und EU-Gipfel in Brüssel:
INTERNATIONALER AKTIONSTAG – KUNDGEBUNG – Für ein Soziales Europa
– Für ein Europa der Solidarität
– Für ein Europa des Friedens
– Gegen Besatzung und Krieg
Redebeiträge:
   Conrad Schuhler, institut für sozial-ökologische wirtschaftsforschung isw, PDF (4 Seiten)
   Paul Kleiser, Sozialforum München, PDF (2 Seiten)
   Christiane Hansen, attac München, Wasserallianz, PDF (8 Seiten)
   Renate Münder, ver.di München, PDF (2 Seiten)
   Ernst Antoni, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschisten VVN/BdA, PDF (2 Seiten) Aufruf Pressemitteilung weitere Flugblätter zur EU-Verfassung:
EUROPA in schlechter Verfassung!
Neoliberalismus soll Verfassungsrang bekommen!
Militarismus soll Verfassungsrang bekommen!
EU: Der Binnenmarkt bekämpft die Daseinsvorsorge Veranstalter:
Bündnis München gegen KriegMünchner Friedensbündnis – Sozialforum München – attac MünchenAsG Wahlalternative München IngolstadtISL Internationale sozialistische Linkeödp Bundesverbandver.di Bezirk MünchenPDS MünchenChristen für gerechte Wirtschaftsordnung e.V. Artikel in der AZ (bitte auf das Bild klicken):



Samstag, 19. März
18:00
Evangelische Studentengemeinde/TU
Das politische Samstagsgebet
ERINNERN FÜR DIE ZUKUNFT – Stolpersteine auch in München
Aus München wurden in den Jahren 1941 bis 1945 allein 2991 jüdische Mitburger deportiert! Gunter Demnig arbeitet seit 1992 an ‚Stolpersteine – Ein Projekt für Europa‘, das die Erinnerung an die Vertreibung und Vernichtung der Juden, der Sinti und Roma, politsch und religiös Verfolgten, Homosexuellen und an die Euthanasieopfer während des deutschen Faschesmus lebendig hält. Flyer
www.stolpersteine-muenchen.de
Veranstalter:
Politisches Samstagsgebet
Freitag, 18. März
14:00
Odeonsplatz
und
Geschwister-Scholl-Platz
„Kein Spiel mit Bildung!“
Demonstration gegen Bildungabbau
für eine bessere Bildungspolitik und gegen Studiengebühren Auftakt-Kundgebungen:
SchülerInnen treffen sich am Odeonsplatz
Studierende treffen sich am Geschwister-Scholl-Platz
Abschluss-Kundgebung am Marienplatz um 16:00 weitere Infos
Veranstalter: AStA UNI München u.a.

Freitag, 18. März
20:00
Fraunhofertheater
„Lieber wütend als traurig“
„Die Lebensgeschichte der Ulrike Marie Meinhof“
Alois Prinz hat ein bemerkenswertes Buch geschrieben. Er wird sein Buch vorstellen und auch erzählen, wie er dazu kam und mit welchen Widrigkeiten er bei seinen Recherchen zu kämpfen hatte. weitere Infos
Veranstalter: Club-Voltaire München
Donnerstag, 17. März
19:30
Akademischer Gesangsverein
Die Wirtschaft wächst – global!
Wem nützt das? Ist die „Politik“ hilflos?

Wie wirkt sich das weltweite Wirtschaftswachstum auf die Staaten der „Dritten Welt“ aus? Welche Folgen hat es für die globale Ökologie? Welche Rolle spielt noch der Nationalstaat, welche die EU angesichts der globalen Ökonomie? Ist „global governance“ eine Lösung? Referenten:
Dr. Wolfgang Sachs, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, Projekt „Globalisierung und Nachhaltigkeit“
Dr. Ulrich Brand, Politologe, wiss. Mitarbeiter im Fachgebiet „Globalisierung und Politik“ an der Universität Kassel
Moderation: Klaus Kastan, Bayerischer Rundfunk Veranstalter:
Petra-Kelly-Stiftung
Mittwoch, 16. März
19:30
EineWeltHaus Großer Saal
Vortrag
„Der Islam und die Demokratie“
Der Islam, als eine der größeren Weltreligionen, scheint nach dem Verständnis der Mehrheit hierzulande als nicht demokratiekompatibel. Religiöse und politische Missstände in der arabischen und islamischen Welt werden dem Islam zugeschrieben.
Man vergisst zu leicht Europas langen, blutigen und schwierigen Weg zur Aufklärung und Demokratie. Referent: Magdi Gohary
Herr Gohary ist in Ägypten geboren und lebt seit über 40 Jahren in Deutschland. Er war lange Zeit in der Gewerkschafts- und Antiapartheidsbewegung aktiv. Er gilt als einer der Kenner sowohl der arabisch-islamischen als auch der europäischen Kultur. Veranstalter:
Dritte Welt Zentrum in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat
Mittwoch, 16. März
20:00
Münchner Volkshochschule in Hadern
Vortragsreihe. Klima schützen – in Hadern
„Klima schützen – Erdwärme nutzen!“
mit Führung an der Pullacher Bohrung (19.3.05 12:30 + 13:30) weitere Infos
Veranstalter: Agenda 21 in Hadern
Montag, 14. März
19:30
EineWeltHaus Raum 108
offenes Plenum Sozialforum München

Themen:
1. Was passiert bei LIDL?
2. Straßenaktion „Armutsmeile“
3. Internationaler Aktionstag am 19.März
4. 1. Sozialforum in Deutschland
5. Diverses
Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter: Sozialforum München
Mittwoch, 9. März
ab 19.30 Uhr
Seidlvilla
Weltwirtschaftskrise bis 2012 und danach
Kaum einer weiß, wie Geld außerhalb unseres Geldbeutels wirklich funktioniert. Muss es genauso viel Schulden wie Vermögen geben? Hat unsere schwierige Wirtschaftslage auch psychologische Hinter-gründe? Sind andere, sozialere Geldarten ergänzend zum Euro möglich? Vortrag von Martin Schmidt-Bredow im Rahmen der Reihe „Das Geld der Zukunft“, veranstaltet von der Regiogeld-Initiative München. Veranstalter: attac München
Freitag, 4. März
ab 18.00 Uhr
Gewerkschaftshaus München
zum Internationalen Frauentag 2005
DauerWellen – Lebenslinien Münchner Migrantinnen
Podiumsdiskussion
Infos
Veranstalter:
Stadtbund Münchner Frauenverbände
Montag, 7. März
ab 19.00 Uhr
Stadtmuseum, Großer Saal
zum Internationalen Frauentag 2005
„Was bringt mir das denn? – Frauenengagement im Wandel der Zeit“
Podiumsdiskussion
Infos
Veranstalter:
TEAM IFT 05
Dienstag, 8. März
ab 16.30 Uhr
Gewerkschaftshaus München
Internationaler Frauentag 2005
Programm:
16.00 Uhr: Markt der Möglichkeiten. Gewerkschaften und Münchner Frauenverbände stellen sich vor.
19.30 Uhr: Begrüßung durch Monika Huber, Sprecherin der DGB-Regionsfrauen München
Anschließend …
Therese Giehse-H. – german actress
Ein Stück von und mit Renate Schmidt
Infos
Veranstalter: Gewerkschaftsfrauen in München
Freitag, 4. März
18:30
nea

Jour Fixe
„Nea stellt sich vor: Ziele, Möglichkeiten, Nutzen und effektives Netzwerken“
neue Teilnehmer sind herzlich willkommen! Veranstalter: Netzwerk erwerbssuchender Akademiker
Donnerstag, 3. März
20:00
Refugio

Jour Fixe
Therapie als interkultureller Dialog
In Refugio werden Menschen aus über 30 Ländern beraten und psycho-therapeutisch behandelt. Die Beratung und Therapie ist damit auch als ein interkultureller Dialog zu verstehen.
Referentin: Barbara Abdallah-Steinkopff, Dipl.Psych. REFUGIO München
Einladung Veranstalter: REFUGIO
Mittwoch, 2. März
19:00
Löwenbräukeller (Benno-Saal)

Münchner Pflegestammtisch
Veranstalter: Forum zur Verbesserung der Situation pflegebedürftiger alter Menschen

Veranstaltungen Februar 2005

Freitag, 25. Februar
19:30
Literaturhaus

Eintritt: Euro 7.- (5.-)
„Unser krankes Geld zerstört unsere Welt –
welche Alternativen helfen aus der Krise?“

Vortrag und Podiumsdiskussion
Helmut Creutz, der Autor so grundlegender Bücher wie „Das Geld-Syndrom – Wege zu einer krisenfreien Marktwirtschaft“ (1993) und „Die 29 Irrtümer rund ums Geld“ (2004), wird in seinem Vortrag auf die Strukturfehler unseres Geldsystems und deren Folgen eingehen und anschließend mit Vertretern alternativer Wirtschaftsmodelle über Stärken und Schwächen dieser Alternativen diskutieren. weitere Infos
Veranstalter: EQUILIBRISMUS e.V.
Mittwoch, 23. Februar
Marienplatz
Für eine friedliche und soziale Welt
„Not Welcome, Mr. Bush“
anlässlich des Bush-Besuchs in Deutschland 16:00 Mahnwache
17:00 Kundgebung
Veranstalter:
Münchner Friedensbündnis
Bündnis München gegen Krieg


Mittwoch, 23. Februar
20:00
Münchner Volkshochschule in Hadern
Vortragsreihe. Klima schützen – in Hadern
„Klima schützen! – Forscher warnen“
Erkenntnisse der Forschergruppe der Münchner Rückversicherung weitere Infos
Veranstalter: Agenda 21 in Hadern
Samstag, 19. Februar
19:00
EineWeltHaus
AL FALLUJA
Zeugnisse aus einer verwüsteten Stadt

Dr. Mohammad J. Haded und Mohammad F. Awad berichten als Zeugen über eines der schwersten Verbrechen der US-Regierung im Krieg gegen den Irak „Operation Morgendämmerung“: Am 8. November 2004, unmittelbar nach den Präsidentenwahlen in den USA, griffen US-Truppen erneut Falluja, ein Großstadt ca. 50 km westlich von Bagdad an. Bei der angekündigten Strafaktion wurden weite Teile der Stadt am Euphrat, in der über 300.000 Einwohner lebten, zerstört. Der Rote Halbmond schätzt, dass mehr als 6.000 Menschen dabei ihr Leben verloren haben. Dr. Haded gehört zum medizinischen Stab des Zentralkrankenhauses von Falluja, das von US-Truppen besetzt wurde und arbeitet außerdem in einer kleinen Klinik im Zentrum von Falluja. Er war einer der wenigen Ärzte, die während des gesamten Angriffs im Zentrum Fallujas war. Mohammad Awas war von 1982 bis 1984 Bürgermeister des Städtchens Haditha in der Nähe von Falluja und 2003 bis 2004 Vorsitzender des Rats von Saqlawiya, einer Kleinstadt 9 km nördlich von Falluja. Seit letztem Jahr ist er Direktor des vom Roten Kreuz unterstützten Hilfezentrums für die Flüchtlinge aus Falluja in Saqlawiya. Er gehörte auch zu den Freiwilligen, die Leichen von getöteten Einwohnern Fallujas bargen und zur Identifikation und Bestattung nach Saqlawiya brachten. Veranstalter: Bündnis München gegen Krieg


Freitag, 18. Februar
18:30
Filmtheater Maxim

Eintritt: EUR 8,-
Filmvorführung
ÜBERLEBEN IM TERROR – ERNST FEDERNS GESCHICHTE
Ein Film von Wilhelm Rösing.
Ernst Federn war sieben Jahre in den Konzentrationslagern Dachau und Buchenwald als Jude und Trotzkist von den Nazis interniert und überlebte!
Einladung Veranstalter: REFUGIO
Donnerstag, 17. Februar
19:30
EineWeltHaus
Vortrag mit Diskussion
„Tragödien, Blumen, Träume“
Die Schnittblumenproduktion in vielen Ländern des Südens ist trotz einiger Erfolge in den meisten Fällen nach wie vor gekennzeichnet von sozialen und ökologischen Missständen. Seit Jahren beschäftigt sich die „Blumenkampagne“ unter Federführung der internationalen Menschenrechtsorganisation FIAN mit dieser Problematik.
Referent: Manley M. Kwaala, Dyness Lupande; beide von der sambischen Gewerkschaft NUPAWU
Veranstalter: FIAN-Gruppe München
Mittwoch, 16. Februar
19:00
EineWeltHaus
Plenum Sozialforum München
Thema: 1. Sozialforum in Deutschland

Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter: Sozialforum München

Mittwoch, 16. Februar
Mittwoch, 23. Februar
Mittwoch, 2. März
Mittwoch, 9. März
Mittwoch, 16. März

jeweils 19:30

EineWeltHaus

Die Kosten betragen 10 Euro für die gesamte Seminarreihe

Seminar an 5 Abenden
Lotsen für eine gerechtere Welt
Unsere diesjährige Seminarreihe bietet die Gelegenheit, sich in das wichtige und allgegenwärtige Thema Menschenrechte einzuarbeiten oder es zu vertiefen. Welche Menschenrechte gibt es überhaupt? Wie kam es beispielsweise zur Internationalen Erklärung der Menschenrechte? Was besagt sie? Welche internationalen Abkommen sind darüber hinaus von Bedeutung? Was ist Papier und was ist Praxis? Die ReferentInnen kommen aus den Mitgliedsgruppen des Nord Süd Forums; sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie das jeweilige Abend-Thema nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch behandeln können, weil sie sich speziell dafür einsetzen. An fünf Abenden machen Sie sich kundig, können dann kompetent mitreden und wissen, wo Sie selbst für die weltweite Durchsetzung der Menschenrechte etwas bewegen können. Allen TeilnehmerInnen des gesamten Seminars übergibt Bürgermeister Hep Monatzeder am letzten Abend die Urkunde „Lotse für die Eine Welt“. Themen:
1.Abend (16.2.): Menschenrechte im Aufwind oder unter Druck (Grundlagen)
2.Abend (23.2.): Uns kriegen sie nicht klein – Frauen haben Recht(e)
3.Abend (2.3.): Kinder an die Macht!? Kinder haben Rechte
4.Abend (9.3.): Nehmt uns endlich wahr – Indigene Völker und ihre Rechte
5.Abend (16.3.): Ein Präsident und sein Land: Machterhaltung oder Menschenrechte – konkretisiert am Beispiel Zimbabwes Anmeldung unter nordsuedforum@einewelthaus.de
oder Fax 0721 151 – 52 40 30 ; Tel. (089) 85 63 75 23
Weitere Informationen (Programm) oder auch hier Veranstalter: NordSüdForum München e.V.

Mittwoch, 16. Februar
19:30
Ökologisches Bildungszentrum

Der Hachinger Bach – ein Münchner Wasserl
Filme mit Erläuterungen und Diskussion
Eintritt: 3 EUR
http://www.umweltnetz-muenchen-ost.de/Veranstaltungen/VAaktuell.html
Veranstalter: Umweltnetz München-Ost

Dienstag, 15. Februar
19:30

DGB-Haus


Vortrag mit Diskussion
A bisserl Zeit hätt‘ i scho
Überblick und Erläuterung von Möglichkeiten, sich in München sinnvoll für eine etwas gerechtere Welt zu engagieren. Weitere Informationen Veranstalter: DGB-Bildungswerk
Aufruf zum Protest gegen die Nato-Sicherheitskonferenz vom 11. bis 13. Februar 2005
„Für Frieden und soziale Gerechtigkeit weltweit – Nein zu Krieg und Militarisierung“
ausführliches Programm und Infos       Flugblatt
Donnerstag, 10. Februar
19:00
DGB-Haus
Infos – Film – Party
PEACEMAKER EUROPA – Was suchen wir am Hindukusch ?
zu den militärischen Planungen der Europäischen Union und den daraus entstehenden neuen Aufgaben der Bundeswehr. Sind wir Europäer die besseren Friedensstifter?
Referat und Diskussion von und mit Gerald Oberansmayer (Friedenswerkstatt Linz) FILM:
„No Man’s Land“ (Oskarpreisträger) von Danis Tanovic
Im Schützengraben im Niemandsland stehen sich zwei verfeindete Soldaten im Bosnienkrieg 1993 auf einmal gegenüber…
mehr… Veranstalter: DGB-Jugend u.a.
Freitag, 11. Februar
16:30
vom Lenbachplatz zum Dorint Sofitel Hotel Bayerpost, Bayerstrasse Hauptbahnhof Süd
Demonstration und Protestkundgebung gegen BDI-Nordafrikakonferenz
 
Veranstalter:
AKTIONSBÜNDNIS GEGEN DIE NATO-SICHERHEITSKONFERENZ
Freitag, 11. Februar
19:00
Marienplatz
Kundgebung
Veranstalter:
AKTIONSBÜNDNIS GEGEN DIE NATO-SICHERHEITSKONFERENZ
Freitag, 11. Februar 2005
19:30
Marienplatz – Altes Rathaus

weitere Veranstaltungen am 12. und 13.2.05
Friedenskonferenz
Frieden und Gerechtigkeit gestalten – Nein zum Krieg !
Internationale und öffentliche Gegenveranstaltung zur „Sicherheits“- Konferenz in München vom 11.2.-13.2. 2005 Die Friedensbewegung nimmt die sogenannte Sicherheitskonferenz zum Anlass, gegen Krieg und Kriegsvorbereitung zu protestieren und eine zivile Sicherheitspolitik einzufordern. Aufruf und Programm
Trägerkreis:
Friedensbündnis München
DFG-VK Bayern
Friedensinitiative Christen in der Region München e.V.
Pax Christi München
NaturwissenschaftlerInnen- Initiative
Kreisjugendring München Stadt.
u.a.
Freitag, 11. Februar
20:00
Gasteig, Black Box

Eintritt: 10 / 6 EUR
Zatschistka/Säuberung – Das Tschetschenien-Protokoll
Theaterstück von Paul-Georg Dittrich Länger als 200 Jahre währt der bewaffnete Konflikt zwischen Russland und Tschetschenien. Dass kein Ende dieses Krieges in Sicht ist, deuten Berichte und Meldungen in den Medien an. In Auseinandersetzungen mit dokumentarischer und poetischer Literatur zu diesem Thema erweckt „Zatschistka“ vier verschiedene Kriegsteilnehmer in Tschetschenien zum Leben. Ihr gemeinsames Ausharren in einem belagerten Dorf wird zur Reflexion ihrer Vergangenheit und einer Gegenwart, in der das tschetschenische Volk näher vor seiner völligen Ausrottung steht als je zuvor.
Flugblatt
Veranstalter: AK Tschetschenien im Interkulturellen Forum e.V.
mit Unterstützung des Kulturreferates der LH München
Samstag, 12. Februar
10:00 – 12:00
EineWeltHaus
Tschetschenien – Russlands blutende Wunde
Referentin: Mainat Abdulajewa, Journalistin aus Tschetschenien
Moderation:Sonja Zekri, Süddeutsche Zeitung Flugblatt
Veranstalter: AK Tschetschenien im Interkulturellen Forum e.V.
Samstag, 12. Februar
11:30
Marienplatz
Auftaktkundgebung anschl. Internationale Demonstration
Flugblatt     Aufruf des ver.di-Bezirks München
Veranstalter: AKTIONSBÜNDNIS GEGEN DIE NATO-SICHERHEITSKONFERENZ
Sonntag, 13. Februar
11:30
St. Ursula, Pfarrsaal
Interreligiöses Friedensgebet
als Gegenveranstaltung zur „Sicherheitskonferenz“ in München
Mittwoch, 9. Februar
19:30
Seidl-Villa
Vortrag zur von Klaus Weber eingeleiteten Neuausgabe von:
Peter Brückner: Sozialpsychologie des Kapitalismus. Mit einem Vorwort von Klaus Weber. 184 S., br., 15,90 Euro, ISBN 3-88619-328-4
Psychologie der Gewalt im Kapitalismus
Weitere Informationen
Dr. Klaus Weber ist Psychologe und Professor an der Fachhochschule München Veranstalter:
Gegenentwurf – für eine solidarische Gesellschaft e.V.
Gemeinnütziger Verein für politische Bildung
www.gegenentwurf-muenchen.de
Mittwoch, 9. Februar
19:30
EineWeltHaus
Nach uns die Sintflut –
Streubomben als explosive Überreste des Krieges im Irak Film ergänzt durch aktuelle Berichte über die internationale Kampagne gegen Streubomben.
Infos
Veranstalter: Handicap-International
Mittwoch, 2. Februar
19:30
Gasteig, Raum 117

Eintritt frei
Ich habe getötet
Film von Alice Schmid, Schweiz 1999, Original mit Untertiteln, 26 Minuten Vortrag: Anne Jung:
Kindersoldaten – Täter und Opfer zugleich
Der Bürgerkrieg von Liberia war auch ein Krieg der Kinder: 6000 Kindersoldaten im Alter von 7 bis 17 Jahren verbreiteten als schwer Bewaffnete Angst und Schrecken unter der Bevölkerung.
Der Film von Alice Schmid bringt uns das Schicksal von fünf 21- bis 22-jährigen Kriegsveteran(inn)en näher. Irgendwo in den Ruinen der kaputten Stadt Monrovia erzählen sie von ihrem verpfuschten Leben und den schlaflosen Nächten mit Albträumen. Hinter den Schilderungen wird ein unmenschlicher Krieg sichtbar, in dem jede Ordnung zusammenbricht.
Der Film wurde mit dem „Deutscher Menschenrechtsfilmpreis Nürnberg 2000“ ausgezeichnet. Anne Jung ist Referentin von „medico international“, Frankfurt. Veranstalter: Offene Akademie der Münchner Volkshochschule

Veranstaltungen Januar 2005

Sonntag, 30. Januar
18:00
Werkstattkino

Internationalistische Filmreihe:
NATO – Sicherheitskonferenz Special
40 Min. Ausnahmezustand (Thies Marsen 2002)
10 Min. Trailer zur SIKO 2002
22 Min. NATO-Kriegskonferenz 2004 (kanal b)

Vom 1. bis 3. Februar 2002 fand in München die „38. Münchner Konferenz für Sicherheitspolitik“ statt. Während in der hermetisch abgeriegelten „Tagungsfestung“, dem Hotel Bayerischer Hof, rund 250 Militärexperten, darunter 38 Außen- und Kriegsminister der NATO- und EU-Staaten, das 40jährige Gründungsjubiläum der „Sicherheitskonferenz“ abfeierten, waren etwa 10 000 Menschen – trotz des über ganz München verhängten Demonstrationsverbotes – auf den Straßen der Bayernmetropole unterwegs, um ihren Protest und Widerstand gegen die Anwesenheit und aggressive Interventionspolitik dieser Kriegsstrategen zu artikulieren.
„Von Genua nach München!“
Mit diesem Motto stellte sich das „Bündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz“ bewusst in die Tradition der internationalistischen Bewegung gegen die kapitalistische Globalisierung und mobilisierte europaweit gegen das Treffen der Welt-Kriegselite in der Bayrischen Landeshauptstadt. Mehr als 120 Organisationen – aus München, zahlreichen Städten der Bundesrepublik, Europa u.a. Kontinenten (Schweiz, Slowenien, Schweden, Belgien, Niederlande, Österreich, Spanien, Italien, Großbritannien, Kroatien – Nepal, Nordamerika, Laos, Chile und Iran) – haben den Bündnisaufruf unterstützt. Flugblatt Veranstalter: Werkstattkino

Samstag, 29. Januar
18:00
Katholische Hochschulgemeinde

Politisches Samstagsgebet
Thema: EU als Supermacht?
Stellt der EU-Verfassungsentwurf die Weichen!
Veranstalter: Politisches Samstagsgebet,
Christen für gerechte Wirtschaftsordnung e.V.


Donnerstag, 27. Januar
8:00 – 10:00
vor der Olympiahalle

Demo zur Siemens Hauptversammlung
Die diesjährige Hauptversammlung hat einen besonderen Focus, da der bisherige Vorstandsvorsitzende Heinrich von Pierer in den Aufsichtsrat wechselt. So wie es derzeit aussieht, hinterlässt er seinem Nachfolger Klaus Kleinfeld einige große Baustellen wie z.B. Com, SBS, Sinitec, VA-Tech, Mobile Phones und einige andere mehr. Grund genug gibt es für diese Demo: Stellenabbau und die weitere Verschlechterung der Arbeitsbedingungen zeichnen sich bereits am Horizont deutlich ab. Von alleine geht nichts, wer nicht handelt, für den wird gehandelt. Der Arbeitskampf in Mch Hofmannstraße hat bewiesen: Es geht, wenn man es gemeinsam macht. Veranstalter: IG Metall München
Unterstützer: NCI  u.a. Bildergalerie:     bitte auf ein Bild klicken!

Fotos: klaus weitere Fotos von der Demo vor der Siemens Hauptversammlung 2005 gibt es bei   NCI
Donnerstag, 27.Januar
19:30
Gasteig, Vortragssal der Bibliothek

Eintritt frei
David Becker:
Überlebensstrategien von Opfern organisierter Gewalt – traumatisierte Kinder im Alltag
Ob sie als Kindersoldaten zu Mördern werden wie im Kongo, ob sie wie im Sudan neben ihren Eltern verhungern oder ob sie wie im Kosovo bei der Ermordung von Familienangehörigen zuschauen mussten. Kinder sind immer die unmittelbarsten Opfer des Terrors in der Welt. Und bei uns werden sie bestenfalls als ungewollte Besucher geduldet.
Zunächst fallen die meisten von ihnen nicht auf. Sie schweigen, kommen scheinbar besser als die Erwachsenen mit den Geschehnissen zu recht. Trotzdem haben alle diese Kinder tiefe Wunden, sind „traumatisiert“. Wie sollen wir nun das Leid dieser Kinder verstehen? Welche Möglichkeiten der Hilfe haben wir?
Dr. David Becker, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der FU-Berlin, war lange Jahre am lateinamerikanischen Institut für Menschenrechte in Santiago de Chile tätig. Er war und ist Berater in den verschiedensten Krisengebieten, unter anderem in El Salvador, in Angola, Bosnien und Nordirland. Veranstalter: Offene Akademie der Münchner Volkshochschule
Mittwoch, 26. bis Montag 31. Januar
Porto Alegre, Brasilien
Weltsozialforum 2005
Infos
Mittwoch, 26. Januar
20:00
Münchner Volkshochschule in Hadern
Vortragsreihe. Klima schützen – in Hadern
„Klima schützen – Bürgersolaranlagen bauen!“
Herr Wolfgang Bauer wird das Organisationsmodell der Haderner Bürgeranlagen vorstellen. Als erfahrener Energieberater wird er auch Grundlegendes zur Solarenergienutzung erläutern. weitere Infos
Veranstalter: Agenda 21 in Hadern
Dienstag, 25. Januar
19:30
EineWeltHaus
AFRIKA – im Fadenkreuz imperialer Interessen
Veranstaltung mit
Jürgen Wagner, Politologe
und mit Flüchtlingen aus Afrika weitere Infos auf dem Flugblatt
Veranstalter:
Bündnis München gegen Krieg
Karawane Bericht:
Der Referent Jürgen Wagner vom IMI Tübingen wußte, daß Siemens sich unter der Federführung von Thormählen Schweißtechnik an Aufträgen (Eisenbahnbau, Telekommunikation u.a.) im Südsudan in Höhe von 8 Milliarden Dollar beteiligt (zu finanzieren über das militärisch abgesicherte Öl).
http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/Sudan/schienen2.html Zur Absicherung des Geschäfts seien staatliche (steuerfinanzierte) Hermes-Kredite zugesichert worden:
http://netzwerk-regenbogen.de/sudand050109.html Dazu auch: „Der Siemens-Konzern kündigte im Januar 2002 an, dort (im Sudan, LR) das weltweit größte Dieselkraftwerk zu errichten…“
http://www.fastafrica.de/laenderinfos.php?id=46
http://www.irrc.org/prod_serv/Siemens_SampleRpt.pdf
http://www.sudan.net/news/press/postedr/95.shtml
Es ist anscheinend in Bau; für einen Boykott von Firmen, die die Regierung in Kartum unterstützen plädierte am 14.9.04 eine Zeitung aus dem Sudan (anscheind pro Sezession): „Good examples of especially culpable commercial presence in northern Sudan include Germany’s Siemens AG (listed on the New York Stock Exchange), presently building outside Khartoum the world’s largest diesel-powered electrical generating plan;“
http://www.sudantribune.com/article.php3?id_article=5421
Montag, 24. Januar
19:30
EineWeltHaus, Raum 211/212
Offener Stammtisch
Venezuela – Wenn Arme den Prozess machen
Referent: Raid Naim
Flugblatt
Veranstalter: Interkulturelles Forum e.V.,
Sonntag, 23. Januar
18:00
Werkstattkino

Doku, BRD 2001, 90 Min.
Internationalistische Filmreihe:
„Das negative Potential“ (Johannes Agnoli)
Zur Geschichte und Politik der Revolutionären Zelle Christoph Burgmer hat 2001 mit dem Video „Das negative Potential“ einen Film mit vier Interviews, die er 2001 in Lucca, Italien, mit Johannes Agnoli führte, produziert.
Unter demselben Titel erschienen sie 2002 in Freiburg beim ca­ira­Verlag, ohne – wie anders möglich bei einem Buch im DIN A5-Format, das lediglich 74 Seiten umfaßt – den Anspruch erheben zu können, einen adäquaten Überblick über die mehr als ein viertel Jahrhundert währende Tätigkeit Agnolis in Wissenschaft, Forschung und Lehre geben zu können.
Der Film kann bestenfalls Einstieg oder Ergänzung eines Programms sein, das sich unter explizit politischen Aspekten, z.B. dem der „Geschichte der Philosophie, Geschichts, Sozial ­ und Politikwissenschaften in Deutschland“, auch etwaigen Beiträgen Agnolis zuwendet, wenn es sich nicht aufgrund der Tatsache, dass Agnoli, nach populären Vertretern der kritischen Theorie, u.a Adorno, Horkheimer und Marcuse, neben Peter Brückner, später Henner Hess und Joachim Hirsch, einer der wenigen progressiven Hochschulprofessoren und Politikwissenschaftler in diesem Land war, mit verbliebenen Druckerzeugnissen auseinandersetzt. Flyer Veranstalter: Werkstattkino
Freitag, 14. Januar
ab 18:00

Samstag, 15. Januar
ab 10:00

Sonntag, 16. Januar
ab 10:30

Gewerkschafthaus
„innen und außen“
3. Antikriegs-Kongress
Der 3. Antikriegs-Kongress will kurz vor den Protesten gegen die ‚Münchner Sicherheitskonferenz‘ vom 11. bis 13. Februar 2005 und das World Economic Forum in Davos (WEF) Ende Januar die bundesweite Diskussion und Perspektivenentwicklung fortsetzen.
Immer deutlicher wird das strategische Verhältnis von sozialen Angriffen nach Innen und imperialer Kriegspolitik nach Außen: Agenda 2010 und Hartz IV, die Abschottung der Grenzen, der Krieg gegen Flüchtlinge, Folter, Zwangsprostitution, neokoloniale Besatzungs- und Sonderwirtschaftszonen. Der Münchner Kongress möche die Debatte über den Zusammenhang zwischen sozialer Demontage, militärischer Interventionspolititk und Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums von unten nach oben, von Süd nach Nord und das patriarchale Geschlechterverhältnis als globale Grundlage für Ausbeutung und Unterdrückung weiter entwickeln. Die Auftaktveranstaltung am Freitag hat das Motto „Gegen soziale Demontage und globalen Kieg intervenieren“.
Am Samstag stehen in mehreren Foren unter anderem die Asyl- und Migrationspolitik in der BRD und EU, der antimilitaristische Widerstand gegen die EU-Kriegspoltitik auf dem Programm.
Am Sonntag wird es gemäß des Titels „Der Kampf um die Köpfe – wie der Krieg nach Hause kommt“ um die Medien gehen und am Ende steht ein Ausblick auf das Jahr 2005. Weitere Informationen (Programm)
und hier
Anmeldung:
anti-kriegs-kongress@gmx.de
oder Tel.: 089-44 22 97 58 (Mo-Fr: 13-17 Uhr) Veranstaltergruppen:
ver.di Bayern,
Deutsche Journalistinnen- und Journalistenunion (dju),
Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V.,
Bayerischer Flüchtlingsrat,
Informationsstelle Militarisierung (IMI)
u.v.a.
Sonntag, 16. Januar
18:00
Werkstattkino

Irland 2002 74 min.
span. & engl. Original mit englischen Untertiteln.
Internationalistische Filmreihe:
„The Revolution will not be televised „
Venezuela 2002 – Präsident Chavez regiert seit vier Jahren und verspricht mehr Demokratie, mehr Bildung, eine Landreform und die Umverteilung der Gewinne des viertgrößten Ölexporteurs der Welt zugunsten der armen Bevölkerung.
Aber er hat starke Gegner in der Wirtschaftselite und so kommt es am 11. April 2002 zum Putsch. Chavez wird verschleppt, der Kampf um die Macht entbrennt.
Durch einen Zufall ist das Filmteam genau zu diesem Zeitpunkt im belagerten Präsidentenpalast und dokumentiert die dramatischen Ereignisse der folgenden Stunden und Tage.
Der vielfach ausgezeichnete Film stellt mit seiner „Heldenerzählung“ auch die Frage nach der Objektivität der Kamera: Welche Wirklichkeit bildet sie ab? Flyer Veranstalter: Werkstattkino
Freitag, 14. Januar
19:00
EineWeltHaus

Eintritt: 5 EUR
Solidaritätskonzert für Sri Lanka
mit Informationen zur Situation in den betroffenen Gebieten

Es spielen: Sorpresa Sabrosa – Internationale Jugendband mit lateinamerikanischer Musik Nikos Michael – Griechische Musik Musiker von CALA (Centro Amistad Latino-Aleman) – Lateinamerikanische Musik Spendenaufruf Veranstalter: Gesellschaft für Konfliktprävention, Demokratie und Minderheitenrechte e. V. (GEKODEM)
Mittwoch, 12. Januar
19:00
Löwenbraukeller, Bennosaal
Münchner Pflegestammtisch
Qualitätssicherung – Transparenz in Pflegeheimen –
„Qualitätsprüfung Plus“ hat bundesweiten Modellcharakter.

Norbert Rath, Geschäftsführer der „Gesellschaft für innovative Unterenehmensentwicklung (GIU) Hamburg“ und Dr. Meinolf Gerstkamp, Direktor des Geschäftsbereiches Gesundheitswesens bei der TÜV Rheinland Group, Köln, stellen das erste zugelassene Zertifizierungssystem für Pflegeeinrichtungen vor, das von den Landesverbänden der Pflegekassen in Thüringen auch bereits anerkannt wurde. Durch diese neutrale, unabhängige Prüfstelle wird Leistung messbar und vergleichbar gemacht – angestrebt wird eine dauerhafte Qualitätsverbesserung („Ergebnisqualität“!) ( u. a. durch Unterstützung des „Qualitätsmanagements“) in Pflegeheimen. Eine weitere Zielsetzung ist die seit Jahren geforderte Transparenz für Kunden und Angehörige durch die Veröffentlichung der zertifizierten Pflegeeeinrichtungen („PFLEGEMARKT!“) in den Medien und auf der TÜV Website. Herr Rath und Dr. Gerstkamp rufen alle in der Pflege Beteiligten auf, sich am Qualitätssicherungsprozess – als gesamtgesellschaftliche Aufgabe – in den stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen entsprechend ihrer jeweiligen Verantwortung einzubringen! Weiterer Gast: eine verantwortliche Mitarbeiterin eines Nürnberger Pflegeheimes, die über ihre Erfahrungen mit der Prüfstelle TÜV Rheinland Group und ihre Motive berichten wird: „Warum habe ich mich für eine freiwillige Zertifizierung entschieden?“
Eintritt: frei
Forum zur Verbesserung der Situation Pflegebedürftiger
Mittwoch, 12. Januar
19:30
Seidl-Villa
Vortrag von Mario Candeias
Neoliberalismus.
Grundrisse einer transnationalen kapitalistischen Produktions- und Lebensweise

Mario Candeias, Politologe, Institut für kritische Theorie, Redakteur der Zeitschrift „das Argument“ sowie des Historisch-kritischen Wörterbuchs des Marxismus.
Weitere Informationen
Gegenentwurf – für eine solidarische Gesellschaft e.V.
Gemeinnütziger Verein für politische Bildung
www.gegenentwurf-muenchen.de/
Dienstag, 11. Januar
10:00 – 12:00 Uhr oder Donnerstag, 13. Januar
15:00 – 17:00 Uhr oder Donnerstag, 13. Januar
18:00 – 20:00 Uhr
8 Wochen, jeweils 1x pro Woche
Pfarramt St. Rupert
Anmeldung erforderlich!
Kosten: 80 EUR / Arbeitslose: 40 EUR
Gruppen-Workshop
Arbeitslos …
gemeinsam unterwegs!

praktisch – analytisch – psychologisch – gesellschaftspolitisch – lösungsorientiert
Themen:
Aufarbeitung des Geschehenen
Umgang mit den psychischen Folgen
Struktur und Stabilität
Mein Leben wird anders
Neue Aktivitäten Weitere Informationen
Katholische Arbeitslosenseelsorge
www.arbeitslosenseelsorge.de
Montag, 10. Januar
19:30
EineWeltHaus
Plenum Sozialforum München
Thema: 1. Sozialforum in Deutschland

Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Einladung
Sozialforum München
Sonntag, 9. Januar
18:00
Werkstattkino

74 Minuten von Big Noise Films
Englischer Originalton
mit Untertiteln auf Deutsch
Internationalistische Filmreihe:
„The Fourth World War „
Der Vierte Weltkrieg taucht das Publikum in die vordersten Fronten aktueller sozialer Konflikte in Mexiko, Argentinien, Israel/Palästina, Korea, Südafrika, Nordamerika und Europa ein.
Millionen Obdachlose in Südafrika kämpfen für das Recht auf eine Unterkunft und gegen die Wasserprivatisierung. In Chiapas vertreiben Indigenas die Armee der mexikanischen Regierung, die ihr Land an den globalen Markt ausverkauft. Nach dem ökonomischen Zusammenbruch in Argentinien im Dezember 2001, sehen wir den Aufstand und den Versuch einer Bevölkerung, ein Leben jenseits von Staat und Markt zu organisieren.
Nach einer drastischen Liberalisierung des Arbeitsmarktes in Süd-Korea 1997 gehen Millionen Arbeiter und Arbeiterinnen auf die Straße in einem der größten Streiks der jüngsten Geschichte. Massiver ziviler Ungehorsam gegen Wirtschafts- und Regierungsgipfel in Quebec und Genua lösen bürgerkriegsähnliche Zustände in den Metropolen der Industriestaaten aus.
Hier kommen Menschen zu Wort, die sich weigern sich dem Terror zu beugen und die ihre Träume von einer gerechten Welt nicht durch Armeen, Angst oder Verzweiflung besetzen lassen.
Ein Film, der mit inspirierenden Bildern und poetischen Worten über die weltweiten sozialen Bewegungen gegen Neoliberalismus erzählt.
Er zeigt eine Welt, die zunehmend auf Gewalt und den sogenannten „Krieg gegen den Terror“ angewiesen ist, um ihre Regierbarkeit aufrecht zu erhalten. Flyer Werkstattkino
Samstag, 8. Januar
ab 14:30
Sonntag 9. Januar
ab 10:00

EineWeltHaus
Kleine Winterschule von Attac München
Nach den positiven Erfahrungen mit unserer „Kleinen Sommerschule“ wollen wir auch im Winter ein solches Seminar-Wochende anbieten! Das Programm wird sowohl Handwerkliches (Moderation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Aktionsvorbereitung etc.) als auch Inhaltliches (insbesondere zu den Attac-Schwerpunkten) enthalten. um Anmeldung unter schule@attac-m.org wird gebeten.
Unkostenbeitrag: freiwillige Spende
Weitere Informationen (Programm)
Ablaufplan attac München
Samstag, 8. bis Sonntag 9. Januar
Erfurt
Vorbereitungstreffen Sozialforum in Deutschland (Plenum)

Mittwoch, 5. Januar
19:00
Radio Lora (92,4 MHz, Münchner Kabelnetz 96,75 MHz)

attacRadio mit Renate Börger
„Wird Venezuela ein neuer Ort linker Hoffnung?“

Der neulich per Referendum bestätigte Präsident Hugo Chavez ist eine schillernde Figur, er hat ehrgeizige Pläne für mehre Gerechtigkeit, mehr Volks-Partizipation und mehr Gegengewicht zur USA. Wie kann man die Entwicklungen einschätzen? Was bedeuten sie für die internationale, globalisierungskritische Bewegung? Attac München
Mittwoch, 5. Januar
20:00
Radio Lora (92,4 MHz, Münchner Kabelnetz 96,75 MHz)
NCIonAir:
„rund um die Rente“

NCI
Montag, 3. Januar
9:30
Agentur für Arbeit München
bundesweite Aktion „Agenturschluss“
Am 3. Januar 2005 treten die sog. Hartz IV-Gesetze in Kraft!
Flugblatt
Infos bei labournet.de Aktion gegen Sozialkahlschlag – im Sozialforum München Bildergalerie:    
Sonntag, 2. Januar
18:00
Werkstattkino

Doku, BRD 2001, 90 Min.
Internationalistische Filmreihe:
„Zeiten des Zorns“
Zur Geschichte und Politik der Revolutionären Zelle Die Revolutionären Zellen (RZ) und die Rote Zora, waren eine von mehreren bewaffneten Gruppen, die in den 70er und 80er Jahren in der BRD aktiv waren.
Im Unterschied zur RAF oder zur Bewegung 2.Juni vertrat die RZ einen eher sozialrevolutionären Ansatz, ihre Mitglieder lebten legal und unternahmen ihre Aktionen aus der Legalität heraus. Viele Jahre galten die RZ als nicht greifbar, d.h. die Staatsschutzorgane konnten fast niemanden aus diesen militanten Strukturen festnehmen. Das änderte sich, als 5 Personen 2001 durch den Verrat eines ehemaligen Genossen verhaftet und vor Gericht gebracht wurden.
Der Film dokumentiert eine Solidaritäts- und Informationsveranstaltung, die 2001 im Vorfeld der Prozesse im Berliner SO36 stattfand. In der Veranstaltung geben Klaus Viehmann (Ex-2.Juni Mitglied) und Stefan Wischnewski (Ex-RAF) einen Einblick in die Geschichte und die Programmatik der RZ und thematisieren die Differenzen innerhalb ihrer Struktur. Flyer Werkstattkino

Veranstaltungen 2006

Veranstaltungen Dezember 2006

 
Sonntag, 17.Dezember
19:30
EineWeltHaus Eintritt 2.- Euro
Lesung und Vortrag mit Diskussion
Die Wahrheit über Tschetschenien – In Erinnerung an die ermordete russische Journalistin Anna Politkowskaja
Referentin:
Mainat Abdulajeva, Journalistin aus Tschetschenien,
Sonja Zekri (SZ) angefragt Vor drei Jahren erschien das Buch von Anna Politkowskaja „Tschetschenien – die Wahrheit über den Krieg“ – eine der wenigen direkten und langjährigen Recherchen über den schmutzigen Krieg in Tschetschenien. Am 7.Oktober 2006 wurde die Autorin Anna Politkovskaja in Moskau von Unbekannten mit vier Kopfschüssen ermordet. Mit ihr starb eine der wichtigsten und unermüdlichsten russischen Journalistinnen, die das andauernde System von Folter, Ermordung und Erpressungen im schmutzigen Krieg immer wieder anprangerte. Mainat Abdulajeva, eine tschetschenische Journalistin, verließ aufgrund der prekären Situation in ihrer Heimat das Land und lebt seit zwei Jahren als Stipendiatin des PEN-Clubs in Deutschland. Sie war eine Kollegin von Anna Politkovskaja und kannte sie seit vielen Jahren. Auch Mainat Abdulajeva kämpft mit ihren Recherchen und Berichten seit langem darum, dass authentische Informationen über die Situation in Tschetschenien nach außen dringen und darüber berichtet wird. Veranstalter:
Interkulturelles Forum,
in Kooperation mit der Petra-Kelly-Stiftung,
Donnerstag, 14. Dezember
20:00
REFUGIO München
Jour Fixe bei REFUGIO München
REFUGIO Kunstwerkstatt für Flüchtlingskinder
ReferentInnen:
Margit Türk, Leitung der Kunstwerkstatt
Line Kacprzak, Studentin Dipl. Soz. Päd. (FH)
Florian Stein, Dipl. Soz. Päd. (FH) Bei dem neuen Projekt „Mach mit!“ arbeitet die Kunstwerkstatt mit Schulen zusammen. Denn auch in der Schule werden die Folgen traumatischer Erlebnisse der Kinder sichtbar durch soziale Isolation, Aggressivität, Leistungsschwäche oder Schulabbrüche. Die Eltern können ihren Kindern oft keine schulische Unterstützung bieten. In der Zusammenarbeit mit den Schulen und den Eltern sowie den in den Unterkünften tätigen Sozialpädagogen geht es um die gezielte Förderung der einzelnen Kinder und eine gute Vernetzung der verschiedenen Bezugspersonen und Einrichtungen. mehr Infos       Einladung Veranstalter:
REFUGIO München
Beratungs- und Behandlungszentrum für Flüchtlinge und Folteropfer
 
Montag, 11. Dezember
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Themen u.a.:
Weltsozialforum vom 20. – 25. Januar 2007 in Nairobi
G8-Aktionen in Heiligendamm
2. Sozialforum in Deutschland
Vorstellung einer neuen Gruppe im Sozialforum München: IFOG e.V. Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
 
Freitag, 8.Dezember
19:30
Instituto Cervantes Eintritt 5.- / 3.- Euro
Podiumsdiskussion
Kampf für Menschenrechte – Kampf auf verlorenen Boden?
Bis zum heutigen Tag der Menschenrechte gab es in der Welt wieder unzählige Menschenrechtsverletzungen. Die spektakulärsten wurden bekannt: Gegen die massiven Angriffe der USA auf die Menschenwürde in Abu Ghraib und Guantanamo wurde weltweit protestiert. Scheinbar hilflos ist aber die Reaktion auf die Vergehen der israelischen Regierung an der palästinensischen und libanesischen Zivilbevölkerung oder des russischen Staates an den Menschen in Tschetschenien. Ein neuer UN-Menschenrechtsrat wurde gegründet, wie es heißt, um die Menschenrechtsverletzungen international konsequenter zu verfolgen. Anhand von Beispielen zur Menschenrechtssituation im Nahen Osten und auf dem afrikanischen Kontinent sollen die Gründe für den Verfall des Menschenrechtsschutzes und die Wege zur Rettung dieser grundlegenden Rechte unserer Zivilisation erörtert werden. ReferentInnen:
Gaby Lasky, Menschenrechtsanwältin aus Israel;
Andreas Zumach, diplomatischer Korrespondent bei der UNO in Genf
und Edoh Nicoue, Menschenrechtler aus Togo;
Moderation: Sophia Deeg, Autorin Infos     Einladung Veranstalter:
Interkulturelles Forum,
Petra-Kelly-Stiftung,
Kulturreferat,
InWent,
Katholischer Fonds,
FA-KED
Bayerisches Bildungswerk für Demokratie und Ökologie in der Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
Mittwoch, 6.Dezember
19:00
Löwenbräukeller
Pflegestammtisch
„Bezirk – Anwalt und Partner pflegebedürftiger Menschen!“ und „Tierische Mitbewohner im Pflegeheim erwünscht?“
Einladung Veranstalter:
Forum zur Verbesserung der Situation Pflegebedürftiger e. V.
bis Mittwoch, 6.Dezember
19:30
Maxim Kino
Karten unter
089/ 16 87 21
Dokumentarfilm
HALBWERTSZEITEN
ein Film von Irina Kosean, 80 Min. 20 Jahre sind seit dem Reaktorunfall in Tschernobyl vergangen. 20 Jahre ist es her, dass sich eine ganze Region gegen den Bau der Wiederaufarbeitungsanlage in Wackersdorf auflehnte:
„Aufruhr, Widerstand, keine WAA im Land!“
Die Sprechchöre sind verhallt, die Inschriften verblasst. Transparente und andere Reliquien des großen Widerstands verstauben unter ausgemustertem Kinderspielzeug. Wir Kinder der Aufruhrgeneration sind erwachsen geworden – und die Aufrührer irgendwie auch. Der ehemalige „Feind“ ist im Ruhestand. Was hat sie bewegt, die Kontrahenten von damals, was bewegt sie heute und wie sehen sie die damalige Bewegung jetzt? Die Halbwertszeit radioaktiver Isotope ist berechenbar lang. Tschernobyl hat die Welt physikalisch für Generationen verändert, aber wie sieht es mit den Veränderungen der Menschen durch den damaligen Widerstand aus? Infos
Montag, 4.Dezember
19:00
EineWeltHaus Unkostenbeitrag: EUR 3,-
Podiumsdiskussion
Der Fall el Masri:
Rechtsfreie Räume im Namen der Terrorbekämpfung

Teilnehmer:
Rechtsanwalt Manfred R. Gnjidic, Vertreter von Khaled el Masri Rechtsanwalt Thilo Pfordte, Vertreter von RA Gnijdic im Verfahren wegen Telefonüberwachung Nicolas Richter, Süddeutsche Zeitung, Redakteur Außenpolitik Rechtsanwältin Angelika Lex, Vorstand Initiative Bayerischer Strafverteidigerinnen und Strafverteidiger Da offenbar weder die politisch Verantwortlichen noch die Staatsanwaltschaft gewillt sind, Licht ins Dunkel zu bringen, kommt der Presse bei der Aufklärung des Entführungsfalls und der Verstrickung deutscher Behörden in illegale Geheimdienstaktionen eminent große Bedeutung zu. Einladung Veranstalter:
Initiative Bayerischer Strafverteidigerinnen und Strafverteidiger

Veranstaltungen November 2006

 

5. – 26.November

Münchner Friedenswochen
„… UND RAUS BIST DU.“

Das Motto „. . . UND RAUS BIST DU!“ erinnert an die vielfältigen Ausgrenzungen, die Menschen in unserer Gesellschaft erfahren können. Veranstaltungsübersicht       Programm (PDF) Veranstalter:
Münchner Friedensbündnis u.a.
Samstag, 25.November
18:00
Kath. Hochschulgemeinde
Politisches Samstagsgebet
„Ein Leben in Würde für alle ist möglich“-
Ein Portrait von Jean Ziegler

mit Renate Börger Infos Veranstalter:
Politisches Samstagsgebet
Donnerstag, 23.November
19:30
EineWeltHaus Eintritt 3.- Euro
Vortrag mit Diskussion
Freiheit stirbt mit Sicherheit – Antiterrorkampf auf Kosten der Bürgerrechte.
Rolf Gössner wird nach fünf Jahren „Antiterrorkampf“ Bilanz ziehen, was sich im Namen der Sicherheit seit dem 11.9.2001 verändert hat. Es soll untersucht werden, in wieweit die Substanz der Bürgerrechte ausgehöhlt und der Weg in einen autoritären „Sicherheitsstaat“ geebnet wird. Referenten: Rolf Gössner, Rechtsanwalt, Präsident der Internat. Liga für Menschenrechte
und Rote Hilfe: zur Polizei-Repression bei der Münchner Sicherheits-Konferenz Veranstalter:
Bündnis München gegen Krieg und Rassismus,
Humanistische Union Mchn und Südbayern,
Kurt Eisner Verein für polit. Bildung in Bayern,
Kooperationspartner der Rosa Luxemburg Stiftung
Montag, 20.November
20:00
Fraunhofertheater
‚Frauen in Konzentrationslagern‘
Vortag von Irene Stuiber, Journalistin und Historikerin Wie gestaltete sich das Lagerdasein der weiblichen KZ-Häftlinge? Gab es eine frauenspezifische Verfolgung? Was erlebten diese Frauen in der Nachkriegszeit? Infos Veranstalter:
Club Voltaire München
Sonntag, 19.November
11:00
Atlantis Kino
Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen
Filmvorführung und Diskussion
„BeFreier und Befreite“
Film von Helke Sander Der Film dokumentiert Gespräche mit Frauen, Rotarmisten, Ärztinnen und auch mit Männern als ZeitzeugInnen. Er brachte erstmalig ein lange verdrängtes und gesellschaftspolitisch brisantes Thema zur Sprache. Systematische Vergewaltigungen von Frauen werden als Kriegstaktik gegenwärtig in verschiedenen Gebieten gezielt eingesetzt. Die bisherigen internationalen Anstrengungen der Prävention und Ächtung kriegsbedingter sexualisierter Gewalt wie der Internationale Strafgerichtshof sind Fortschritte, doch sie reichen noch nicht. Vor dem Film werden Juliane von Krause (TDF, Bündnis Aktiv gegen Männergewalt),
Dr. Sybille Krafft (Historikerin und Filmemacherin),
Eleonore Broitzmann (Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit)
und Marita Wendt (REFUGIO München) einführend diskutieren. Veranstalter:
Münchner Bündnis „Aktiv gegen Männergewalt“
Donnerstag, 16.November
19:30
Initiativgruppe Saal
Vortrag mit Diskussion
Deutschland – München – Afrika – unser koloniales „Erbe“ in München
Es ist leicht, von anderen Kolonialmächten ein Aufarbeiten ihrer Kolonialzeit zu fordern. Wie sieht es aber mit unserer eigenen Kolonialzeit in Namibia aus? Die Herero fordern Wiedergutmachung. In München gibt es Straßennamen, mit denen Offiziere der deutschen Kolonialzeit trotz ihrer Taten geehrt werden. Eine Umbenennung der Straßen stößt auf erbittertsten Widerstand. Soll die deutsche Kolonialgeschichte verteidigt werden? Was im Zuge der Umbenennungsdebatte alles ans Licht kommt, deutet darauf hin. Referenten: Rolf-Henning Hintze, Journalist und Afrika-Kenner,
Siegfried Benker (Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen und „Betreiber“ der Straßennamen-Änderungen in München Trudering Veranstalter:
Nord Süd Forum München e.V.
Dienstag, 14.November
20:00
EineWeltHaus
Vortrag mit Diskussion.
Offene Grenzen für Flüchtlinge und MigrantInnen! Oder Freizügigkeit nur fürs Kapital?
Referent: Stephan Dünnwald, Bayerischer Flüchtlingsrat;
Claus Schreer, Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus;
Gertrud Scherer, Pax Christi München
Uche Apulu, Flüchtling aus Nigeria Die restriktive Ausländer- und Flüchtlingspolitik Deutschlands und der EU treibt tausende Menschen in den Tod, entrechtet Flüchtlinge und MigrantInnen. Als „Illegale“ werden sie zum Objekt skrupelloser Ausbeutung. Es geht um die Alternative zur staatlichen Flucht-Abwehr und um die Durchsetzung von Menschenrechten für alle. Veranstalter:
Bündnis gegen Krieg und Rassismus
Bayerischer Flüchtlingsrat,
Karawane für die Rechte der Flüchtlinge,
Trägerkreis EineWeltHaus München e.V.
Montag, 13.November
19:30
Freidenkerzentrum
Libanon – die Schweiz des Nahen Ostens
Was ist daraus geworden? Vom 12. bis 26. Mai besuchten Helmut und Emmi Menzel im Rahmen einer interkulturellen Studienreise den Libanon. Sechs Wochen später begann die israelische Armee damit, den Libanon in Schutt und Asche zu legen. Infos Veranstalter:
Deutscher Freidenkerverband, Ortsverband München e.V.
 
Montag, 13. November
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
1. Rückblick auf die Aktionswoche
2. Bürgerstiftung Zukunftsfähiges München (Frau Wolter ist angefragt)
3. Zusammenfassung der jetzigen Situation in der Sozialforumsbewegung
a) Regionalforen und Sozialforum in Deutschland
b) Stand Vorbereitung (und kleiner Rückblick auf Auswertung des letzten) Europäisches Sozialforum
c) Wie sieht es aus beim Weltsozialforum.
4. G8-Gipfel in Heiligendamm: was wollen wir tun? Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
 
Donnerstag, 9. November
19:30
Akademischer Gesangsverein
Veranstaltungsreihe: „Wohlstand für alle?“
Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit – das magische Werte-Dreieck
In einer tiefgreifenden gesellschaftlichen und politischen Krise wird die Frage nach einer möglichst gerechten Zukunft neu gestellt. Diese Frage kreist in der Moderne nach wie vor um das – immer wieder neu zu justierende – Verhältnis zwischen den Grundwerten der Freiheit, der Gleichheit und der Gerechtigkeit. Referent/inn/en:
Prof. Dr. Claus Offe, Humboldt-Universität Berlin
Dr. Christoph Spehr, Sozialwissenschaftler Weitere Informationen zur Veranstaltung Flyer zur Veranstaltungsreihe Veranstalter:
Petra-Kelly-Stiftung
Mittwoch, 8.November
19:00
Löwenbräukeller
Münchner Pflegestammtisch
Wann kommt endlich die „Stiftung Warentest“ für Pflegeheime?“
„Die Qualität in deutschen Pflegeheimen kann man nicht als zufriedenstellend bezeichnen. Deshalb muss die Position der Verbraucher, der Pflegebedürftigen und Angehörigen gestärkt werden“ erklärt der Geschäftsführer des Medizinischen Dienstes der Spitzenverbände der Krankenkassen (MDS), Herr Dr. PETER PICK aus Essen . Er fordert außerdem, „dass die MDK-Prüfberichte veröffentlicht werden sollen!“ Gäste:
Frau Dr. OTTILIE RANDZIO (ärztliche Leiterin des Ressort Pflege – MDK Bayern)
Herr Dr. HELMUT PLATZER (Vorstandsvorsitzender der AOK Bayern )
Herr GERD PETER (Geschäftsführer der MÜNCHENSTIFT GmbH)
Frau RENATE ACKERMANN (Landtagsabgeordnete der Grünen)
Herr FRIEDRICH GRAFFE (Münchner Sozialreferent )
HEIDEMARIE KRAUSE-BÖHM (Verbraucherzentrale Bayern e.V.) Einladung Veranstalter:
Forum zur Verbesserung der Situation Pflegebedürftiger

Veranstaltungen November 2006

 

5. – 26.November

Münchner Friedenswochen
„… UND RAUS BIST DU.“

Das Motto „. . . UND RAUS BIST DU!“ erinnert an die vielfältigen Ausgrenzungen, die Menschen in unserer Gesellschaft erfahren können. Veranstaltungsübersicht       Programm (PDF) Veranstalter:
Münchner Friedensbündnis u.a.
Samstag, 25.November
18:00
Kath. Hochschulgemeinde
Politisches Samstagsgebet
„Ein Leben in Würde für alle ist möglich“-
Ein Portrait von Jean Ziegler

mit Renate Börger Infos Veranstalter:
Politisches Samstagsgebet
Donnerstag, 23.November
19:30
EineWeltHaus Eintritt 3.- Euro
Vortrag mit Diskussion
Freiheit stirbt mit Sicherheit – Antiterrorkampf auf Kosten der Bürgerrechte.
Rolf Gössner wird nach fünf Jahren „Antiterrorkampf“ Bilanz ziehen, was sich im Namen der Sicherheit seit dem 11.9.2001 verändert hat. Es soll untersucht werden, in wieweit die Substanz der Bürgerrechte ausgehöhlt und der Weg in einen autoritären „Sicherheitsstaat“ geebnet wird. Referenten: Rolf Gössner, Rechtsanwalt, Präsident der Internat. Liga für Menschenrechte
und Rote Hilfe: zur Polizei-Repression bei der Münchner Sicherheits-Konferenz Veranstalter:
Bündnis München gegen Krieg und Rassismus,
Humanistische Union Mchn und Südbayern,
Kurt Eisner Verein für polit. Bildung in Bayern,
Kooperationspartner der Rosa Luxemburg Stiftung
Montag, 20.November
20:00
Fraunhofertheater
‚Frauen in Konzentrationslagern‘
Vortag von Irene Stuiber, Journalistin und Historikerin Wie gestaltete sich das Lagerdasein der weiblichen KZ-Häftlinge? Gab es eine frauenspezifische Verfolgung? Was erlebten diese Frauen in der Nachkriegszeit? Infos Veranstalter:
Club Voltaire München
Sonntag, 19.November
11:00
Atlantis Kino
Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen
Filmvorführung und Diskussion
„BeFreier und Befreite“
Film von Helke Sander Der Film dokumentiert Gespräche mit Frauen, Rotarmisten, Ärztinnen und auch mit Männern als ZeitzeugInnen. Er brachte erstmalig ein lange verdrängtes und gesellschaftspolitisch brisantes Thema zur Sprache. Systematische Vergewaltigungen von Frauen werden als Kriegstaktik gegenwärtig in verschiedenen Gebieten gezielt eingesetzt. Die bisherigen internationalen Anstrengungen der Prävention und Ächtung kriegsbedingter sexualisierter Gewalt wie der Internationale Strafgerichtshof sind Fortschritte, doch sie reichen noch nicht. Vor dem Film werden Juliane von Krause (TDF, Bündnis Aktiv gegen Männergewalt),
Dr. Sybille Krafft (Historikerin und Filmemacherin),
Eleonore Broitzmann (Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit)
und Marita Wendt (REFUGIO München) einführend diskutieren. Veranstalter:
Münchner Bündnis „Aktiv gegen Männergewalt“
Donnerstag, 16.November
19:30
Initiativgruppe Saal
Vortrag mit Diskussion
Deutschland – München – Afrika – unser koloniales „Erbe“ in München
Es ist leicht, von anderen Kolonialmächten ein Aufarbeiten ihrer Kolonialzeit zu fordern. Wie sieht es aber mit unserer eigenen Kolonialzeit in Namibia aus? Die Herero fordern Wiedergutmachung. In München gibt es Straßennamen, mit denen Offiziere der deutschen Kolonialzeit trotz ihrer Taten geehrt werden. Eine Umbenennung der Straßen stößt auf erbittertsten Widerstand. Soll die deutsche Kolonialgeschichte verteidigt werden? Was im Zuge der Umbenennungsdebatte alles ans Licht kommt, deutet darauf hin. Referenten: Rolf-Henning Hintze, Journalist und Afrika-Kenner,
Siegfried Benker (Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen und „Betreiber“ der Straßennamen-Änderungen in München Trudering Veranstalter:
Nord Süd Forum München e.V.
Dienstag, 14.November
20:00
EineWeltHaus
Vortrag mit Diskussion.
Offene Grenzen für Flüchtlinge und MigrantInnen! Oder Freizügigkeit nur fürs Kapital?
Referent: Stephan Dünnwald, Bayerischer Flüchtlingsrat;
Claus Schreer, Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus;
Gertrud Scherer, Pax Christi München
Uche Apulu, Flüchtling aus Nigeria Die restriktive Ausländer- und Flüchtlingspolitik Deutschlands und der EU treibt tausende Menschen in den Tod, entrechtet Flüchtlinge und MigrantInnen. Als „Illegale“ werden sie zum Objekt skrupelloser Ausbeutung. Es geht um die Alternative zur staatlichen Flucht-Abwehr und um die Durchsetzung von Menschenrechten für alle. Veranstalter:
Bündnis gegen Krieg und Rassismus
Bayerischer Flüchtlingsrat,
Karawane für die Rechte der Flüchtlinge,
Trägerkreis EineWeltHaus München e.V.
Montag, 13.November
19:30
Freidenkerzentrum
Libanon – die Schweiz des Nahen Ostens
Was ist daraus geworden? Vom 12. bis 26. Mai besuchten Helmut und Emmi Menzel im Rahmen einer interkulturellen Studienreise den Libanon. Sechs Wochen später begann die israelische Armee damit, den Libanon in Schutt und Asche zu legen. Infos Veranstalter:
Deutscher Freidenkerverband, Ortsverband München e.V.
 
Montag, 13. November
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
1. Rückblick auf die Aktionswoche
2. Bürgerstiftung Zukunftsfähiges München (Frau Wolter ist angefragt)
3. Zusammenfassung der jetzigen Situation in der Sozialforumsbewegung
a) Regionalforen und Sozialforum in Deutschland
b) Stand Vorbereitung (und kleiner Rückblick auf Auswertung des letzten) Europäisches Sozialforum
c) Wie sieht es aus beim Weltsozialforum.
4. G8-Gipfel in Heiligendamm: was wollen wir tun? Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
Donnerstag, 9. November
19:30
Akademischer Gesangsverein
Veranstaltungsreihe: „Wohlstand für alle?“
Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit – das magische Werte-Dreieck
In einer tiefgreifenden gesellschaftlichen und politischen Krise wird die Frage nach einer möglichst gerechten Zukunft neu gestellt. Diese Frage kreist in der Moderne nach wie vor um das – immer wieder neu zu justierende – Verhältnis zwischen den Grundwerten der Freiheit, der Gleichheit und der Gerechtigkeit. Referent/inn/en:
Prof. Dr. Claus Offe, Humboldt-Universität Berlin
Dr. Christoph Spehr, Sozialwissenschaftler Weitere Informationen zur Veranstaltung Flyer zur Veranstaltungsreihe Veranstalter:
Petra-Kelly-Stiftung
Mittwoch, 8.November
19:00
Löwenbräukeller
Münchner Pflegestammtisch
Wann kommt endlich die „Stiftung Warentest“ für Pflegeheime?“
„Die Qualität in deutschen Pflegeheimen kann man nicht als zufriedenstellend bezeichnen. Deshalb muss die Position der Verbraucher, der Pflegebedürftigen und Angehörigen gestärkt werden“ erklärt der Geschäftsführer des Medizinischen Dienstes der Spitzenverbände der Krankenkassen (MDS), Herr Dr. PETER PICK aus Essen . Er fordert außerdem, „dass die MDK-Prüfberichte veröffentlicht werden sollen!“ Gäste:
Frau Dr. OTTILIE RANDZIO (ärztliche Leiterin des Ressort Pflege – MDK Bayern)
Herr Dr. HELMUT PLATZER (Vorstandsvorsitzender der AOK Bayern )
Herr GERD PETER (Geschäftsführer der MÜNCHENSTIFT GmbH)
Frau RENATE ACKERMANN (Landtagsabgeordnete der Grünen)
Herr FRIEDRICH GRAFFE (Münchner Sozialreferent )
HEIDEMARIE KRAUSE-BÖHM (Verbraucherzentrale Bayern e.V.) Einladung Veranstalter:
Forum zur Verbesserung der Situation Pflegebedürftiger

Veranstaltungen Oktober 2006

 
Montag, 30.Oktober
19:30
EineWeltHaus
Raum 211/212
Vortrag mit Diskussion
Brot für alle und Kuchen für mich!? Eigentum und gutes Leben
„Wo kein Eigentum ist, da ist auch keine Freude zum Geben.“ meinte Aristoteles, warnte aber auch schon vor Habgier und sozialer Zerstörung durch Akkumulation. Wie können die Interessen des Individuums und des Gemeinwohls gut balanciert werden? Eigentumsideen zwischen links und liberal…im Gespräch. Referenten: Paul Kleiser und Conrad Schuhler Veranstalter:
Attac München
Freitag, 27.Oktober
18:00
Himmelfahrtskirche Wir bitten um Voranmeldung unter pfarramt@himmelfahrtskirche.de oder telefonisch unter 30 90 7610.
Wir behalten uns vor, nicht angemeldete Personen von der Veranstaltung auszuschließen. Bitte verstehen Sie das als Schutzmaßnahme, die wir aufgrund von schlechten Erfahrungen meinen treffen zu müssen.
Christen und Muslime im Gespräch
Was wollen wir mit dem „interreligiösen Dialog“?
Die Himmelfahrtskirche und St. Korbinian legen programmatische Äußerungen vor und laden ein zur gemeinsamen Standortbestimmung. Programm Veranstalter:
Gesprächsabende der evangelischen Himmelfahrtskirche Sendling in Kooperation mit St. Korbinian und ditim
„Begegnung am Gotzinger Platz“
Freitag, 27.Oktober
19:00
EineWeltHaus
Vortrag mit Diskussion
Neoliberal ist asozial – und trotzdem mehrheitsfähig!?
Referent: Dr. Mario Candeias; Mitarbeiter am Lehrstuhl für Arbeits-, Industrie- und Wirtschaftssoziologie der Uni Jena Privatisierung, Sozialabbau, Flexibilisierung, Massenarbeitslosigkeit, arm trotz Arbeit, Arbeit ohne Ende, ständige Unsicherheit in Arbeit und Leben, Krieg – Stichworte, die Erscheinungen des heutigen Kapitalismus kennzeichnen.
Und trotzdem – wo bleibt der Aufschrei? Infos Veranstalter:
isw – Institut für sozialökologische Wirtschaftsführung Marxismus im Dialog
Mittwoch, 25.Oktober
19:00
Kulturzentrum im alten Giesinger Bahnhof Kurt-Mahler-Saal
27. GuHT-Forum
Designer Food – gesund für Mensch und Wirtschaft?
Unter der Moderation von Dipl.-Oecotrophologin Susanne Wendel diskutieren auf dem Podium und mit uns:
Prof. Dr. Dr. Harun Parlar, Technische Universität München
Dr. rer. nat. habil. Gerd Harzer, Kraft Foods R&D Inc.
Dr. Wolfgang Schmid, Bayer. Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und
Dr. Inci Sieber, Initiative n-a-h-r-u-n-g-s-k-e-t-t-e Zunächst soll die Frage geklärt werden, welche Eigenschaften solch ein „aufgepepptes“ Lebensmittel zum „Designer Food“ machen. Dann werden die positiven Potentiale wie auch die potentiellen Gefahren besprochen, welche der ständig steigende Verbrauch dieser konditionierten Nahrungsmittel für Wirtschaft wie für Gesundheit und Gesellschaft in sich birgt.
Von den ökonomischen Faktoren über konstante Qualität, mögliche gesundheitsfördernde Auswirkungen, aber auch Fehlernährung, Allergiegefahren, Steuerung, Bindung und vielleicht sogar Täuschung der Verbraucher bis hin zu katastrophalen Auswirkungen von Fertigungsfehlern reicht die Palette der Fragen, welche man sich beim „Designer Food“ stellen muss. Veranstalter:
Gesellschaft und High Tech e. V.
Dienstag, 24.Oktober
19:30
EineWeltHaus
„Colonia Dignidad“ – die psychosoziale Begegnung mit den Betroffenen
Lange schon waren die Verletzungen der Menschenrechte innerhalb der „Colonia Dignidad“ bekannt. Auf Initiative der Deutschen Botschaft in Chile wurde ein psychosoziales und therapeutisches Programm zur Betreuung der Mitglieder der Kolonie begonnen. Notwendig ist auch der Eingliederungsprozess der noch weithin isolierten Gemeinschaft in die chilenische Gesellschaft. In der Zusammenarbeit wurde die innere Zersplitterung einer bis vor kurzem durch Psychoterror gleichgeschalteten Gemeinschaft deutlich, sowie die Verwirrungen und psychischen Nöte der dort unter extrem abnormen Verhältnissen aufgewachsenen Menschen. Es wird über die Methoden und Folgen der Zerstörung der Individualität und deren Rehabilitation berichtet. Referent:
Prof. Niels Biedermann, Chile Einladung Veranstalter:
REFUGIO München
und amnesty international / ai-Chile-Gruppe, ai Aktionsnetz der Heilberufe
Montag, 23.Oktober
19:00
EineWeltHaus
Vortrag mit Diskussion
Wasser ist keine Ware!
Widerstand gegen Privatisierung und Megaprojekte in El Salvador.

Seit einigen Jahren können wir weltweit Konflikte um die Kommerzialisierung und Privatisierung von Wasser verfolgen. Unter dem Druck knapper werdenden Ressourcen versuchen internationale Finanzorganisationen und Konzerne ein Gut von weltweit strategischer Bedeutung unter ihre Kontrolle zu bringen. Nicht neu ist, dass die Folgen solcher Entwicklungen generell mehr zu Lasten eines Großteils der Bevölkerung des Südens gehen. Am Beispiel El Salvador wollen wir untersuchen, wie sich diese vor Ort auswirken und auf welche Widerstandsmöglichkeiten die Bevölkerung zurückgreift. Wilfredo Romero, Gewerkschafter des nationalen Wasserunternehmens ANDA und Luis Rivera, Aktivist im Widerstand gegen das Staudammprojekt El Chaparral werden über die Auseinandersetzungen um Staudammprojekte und die drohende Wasserprivatisierung berichten. Gemeinsam wollen wir außerdem diskutieren, welche Rolle dabei nationale Regierungen, internationale Finanzinstitutionen und Konzerne sowie der umstrittene neoliberale Entwicklungsplan Plan Puebla Panamá spielen. Veranstalter:
Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V. ,
Attac-Wasser AK,
Ver.di München
Samstag, 21.Oktober
11:40
DGB-Haus 13:00
Marienplatz
Bundesweiter Aktionstag der Gewerkschaften und sozialen Bewegungen gegen die neoliberalen „Reformen“ der Regierung
Das geht besser. Aber nicht von allein!
Für die soziale Erneuerung Deutschlands.
Um den Interessen der ArbeitnehmerInnen im Gesetzgebungsverfahren deutlich mehr Gewicht zu verleihen, mobilisieren DGB und Gewerkschaften mit zahlreichen Aktivitäten für die Zukunft der sozialen Sicherung. einige der bestimmenden Themen:
– Gesundheit für alle
– Arbeit für Jung und Alt. Altersrente für alle.
– Löhne und Gehälter, die zum Leben reichen. Mindestlöhne.
– Arbeitslose nicht verarmen – Schutz vor Willkür am Arbeitsplatz. Mehr Mitbestimmung.
– Steuerpolitik, die die Binnenkonjunktur und die Kapitalgesellschaften fordern 11:40 Auftaktkundgebung Schwanthalerstraße
Hauptredner: Fritz Schösser, Vorsitzender des DGB Bayern 11:55 Demonstrationszug zum Marienplatz
13:00 Kundgebung
Hauptredner: Franz Josef Möllenberg, Vorsitzender NGG Zeitgleich finden Veranstaltungen in Berlin, Dortmund, Frankfurt und Stuttgart statt. Aufruf         ver.di-Broschüre         Programm Veranstalter:
DGB
Dienstag, 17.Oktober
ab 17:30
Zentrum St. Bonifaz
UNO-Welttag zur Überwindung von Armut und Ausgrenzung
17:30 Ökumenische Andacht 18:15 Menschenrechte für alle gleichGÜLTIG ?!
              – Vernissage im Foyer
              – Gedanken zum Anschauen 19:30 Vortrag: Aids in Afrika und Deutschland (MISSIO) 21:00 Sinti erzählen musikalisch ihre Geschichte (kleines Konzert) Plakat      (400kB) Veranstalter:
ATD Vierte Welt
Dienstag, 17.Oktober
20:00
EineWeltHaus
Informationsveranstaltung
Frauenmorde in Mexiko und Mittelamerika
Seit einigen Jahren nimmt in Mexiko und Mittelamerika die Gewalt gegen Frauen zu. Abgesehen von den weit verbreiteten alltäglichen (und meist straflosen) Übergriffen, gibt es immer mehr Morde an jüngeren Frauen und Mädchen in hauptsächlich städtischen Gebieten. Sie folgen einem gemeinsamen Schema: Sie zeichnen sich durch äusserste Brutalität aus. Die Opfer werden zuvor vergewaltigt und gefoltert, und ihre Leichen planvoll entsorgt. Daniel Tapia, Mexiko-Menschenrechtsreferent des Ökumenischen Büros für Frieden und Gerechtigkeit, beantwortet Fragen zum Thema. Infos Veranstalter:
Lateinamerika-Arbeitskreis des Nord Süd Forums München e.V.
Montag, 16.Oktober
19:30
EineWeltHaus
Informationsveranstaltung
„Saubere Steine“ – Grab- und Natursteine ohne Kinderarbeit
Circa 2/3 der in Deutschland verkauften Grabsteine und immer mehr Natursteine kommen aus Indien. Benjamin Pütter, MISEREOR-Kinderarbeitsexperte, informiert über ausbeuterische Kinderarbeit in Steinbrüchen und die „Sauberen Steine“ mit dem XERTIFIX-Siegel. Veranschaulicht wird sein Vortrag durch erschütternde Filmaufnahmen. Infos Veranstalter:
Nord Süd Forum München e.V. in Kooperation mit dem Eine Welt Netzwerk Bayern e.V. und der Agenda 21 – Eine Welt Koordination in München. Gefördert vom Referat für Gesundheit und Umwelt der LHM und vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
Samstag, 14.Oktober
19:30
EineWeltHaus
Vortrag
Das gespaltene Land / Peru aktuell – aus der Sicht eines Comiczeichners
Im Juni kam es zur Stichwahl um die Präsidentschaft in Peru. Der politische Alltag ist eine Fundgrube für Karikaturisten und Comiczeichner. Einer ihrer Besten ist Juan Acevedo. Der “Humor-Professor” (Uni Alcalá) kommentiert mit Zeichnungen die Situation. Sein Vortrag ist ein Wechselbad der Gefühle. Referent: Juan Acevedo Veranstalter:
Peru-Gruppe München und Nord Süd Forum München e.V.
Freitag, 13.Oktober
19:00
Unionsbräu Eintritt Euro 3
Vortrag mit Diskussion
Teuer und krank: unser Gesundheitswesen
Referenten: Prof. Dr. Hans-Ulrich Deppe; + evt. Dominik Schirmer, verdi Über Risiken und Nebenwirkungen der geplanten Gesundheitsreform. Alternative Vorstellungen für ein Gesundheitswesen, das den Bedürfnissen aller Menschen entspricht. Flugblatt Veranstalter:
isw-Institut für sozialökologische Wirtschaftsforschung e.V.
Freitag, 13.Oktober
19:30
EineWeltHaus
Vortrag
„Die Kinder zuerst“ – Können Comics Kinderrechte verteidigen?
Juan Acevedo, Zeichner und Pädagoge aus Peru, stellt seine Comics vor, die Kinderarbeit, Straßenkinder und Gewalt an Kindern thematisieren (für UNICEF u.a.). Er erzählt über Erfahrungen, Probleme und Erfolge. Können Comics Lehrmittel für Globales Lernen sein? Yerar Chavez begleitet den Abend mit Musik. Referent: Juan Acevedo Veranstalter:
Peru-Gruppe München, Nord Süd Forum München e.V.. Paulo Freire Gesellschaft e.V., AK Pädagogik Eine Welt/Globales Lernen des Nord Süd Forums München
Donnerstag, 12. Oktober
19:30
EineWeltHaus
Film
Leben außer Kontrolle – von Genfood und Designerbabies
Der Film zeigt Beispiele u.a. aus Indien, Kanada und Island, um die fortschreitende Genmanipulation bei Pflanzen, Tieren und Menschen zu erkunden. Eindringlich schildern unabhängige Wissenschaftler die verheerenden Auswirkungen auf die Umwelt und unsere Gesundheit. Referentin: Marita Matschke, Nord Süd Forum, BUKO Agrar Koordination Hamburg Veranstalter:
Nord Süd Forum München e.V.
Donnerstag, 12. Oktober
19:30
Akademischer Gesangsverein
Veranstaltungsreihe: „Wohlstand für alle?“
„Modell Venezuela – eine Perspektive für die „Dritte Welt“?“
Die „Wohlstandsdebatte“ darf – wenn sie der aktuellen Globalisierung der Wirtschaft Rechnung tragen soll – nicht europazentriert geführt werden, sondern muss auch Perspektiven für die weniger entwickelten Staaten der sog. „Dritten Welt“ aufzeigen.
Wie kann Wohlstand und Gerechtigkeit auch in der „Dritten Welt“ erreicht werden?
Ist Venezuela unter Hugo Chávez ein Erfolg versprechendes Entwicklungsmodell? Referent/inn/en:
Dario Azzellini, Dipl.-Politologe, Journalist, Autor zahlreicher Artikel und eines Films über Venezuela
Anja Dargatz, Friedrich-Ebert-Stiftung, Lateinamerika-Abteilung
Ute Koczy, entwicklungspolitische Sprecherin Bündnis 90/DIE Grünen im Bundestag Weitere Informationen zur Veranstaltung Flyer zur Veranstaltungsreihe Veranstalter:
Petra-Kelly-Stiftung
Donnerstag, 12. Oktober
20:00
REFUGIO München
Jour Fixe bei REFUGIO München
Verfolgung und Folter in Tibet – Asyl in Deutschland
Bericht einer Klientin von Refugio

Weshalb fliehen Tibeter 56 Jahre nach dem Einmarsch der Chinesen nach Europa? Sind es wirtschaftliche Gründe, oder liegt es an der Unterdrückung einer Minderheit im Heimatland? Welche Erwartungen haben die Menschen? Eine tibetische Klientin berichtet über ihre Erfahrungen im Heimatland, ihre Wünsche und Hoffnungen für die Zukunft. Welche Bedeutung haben dabei Therapie und Beratung durch REFUGIO München? Der Vortrag mit anschließendem Gespräch wird in deutscher Sprache, evtl. teilweise mit Dolmetscher, stattfinden. ReferentInnen:
Tibetische Klienten von REFUGIO München. Einladung Veranstalter:
REFUGIO München
Beratungs- und Behandlungszentrum für Flüchtlinge und Folteropfer
Mittwoch, 11.Oktober
19:00
Löwenbräukeller
Münchner Pflegestammtisch
Mangelernährung bei Menschen mit Demenz ? – Es geht auch anders!
Die Ernährung demenziell erkrankter Menschen stellt Pflegende vor eine große Herausforderung. Bei 41 % der pflegebedürftigen Menschen in Pflegeheimen wurden erhebliche Mängel in der Ernährungs- und Flüssigkeitsversorgung festgestellt. Die Magensonde als „pflegeerleichternde Maßnahme“ ist in zahlreichen Pflegeheimen und Krankenhäusern kein „bedauerlicher Einzelfall“, sondern bittere Realität! Einladung Veranstalter:
Forum zur Verbesserung der Situation Pflegebedürftiger
Montag, 9. Oktober
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Thema:
Vorbereitung des Aktionstages der Gewerkschaften am 21. Oktober Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
Freitag, 6.Oktober
13:00
Wittelsbacherplatz
Demo
BenQ-Insolvenz: Solidarität mit den Kollegen von BenQ
als Zeichen der Solidarität mit den Kolleginnen und Kollegen von BenQ, die wg. der Insolvenz befürchten müssen ihren Job zu verlieren, ruft die IG Metall zu einer Demo auf. Veranstalter:
IG Metall
Donnerstag, 5.Oktober
19:30
EineWeltHaus Eintritt Euro 3
Vortrag mit Diskussion
Bundeswehr in alle Welt und für Soziales fehlt das Geld
Referent: Dr. Peter Strutynski vom Kasseler Friedensratschlag Veranstaltung zur Vorbereitung der DGB-Demo am 21.10.06 in München gegen Sozialabbau und Arbeitslosigkeit Flugblatt Veranstalter:
Bündnis gegen Krieg und Rassismus
Mittwoch, 4.Oktober
19:30
EineWeltHaus
Vortrag mit Diskussion
Die (un)heimliche Demontage der Bürgerrechte im Namen der Sicherheit
Die Überwachungsinstrumente des Staates breiten sich immer mehr aus. Kameras, Internet- und Telefonüberwachung, biometrische Pässe … jede/r wird überwachbar. Wir wollen Zusammenhänge aufzeigen und diskutieren, wie der Zugriff der Überwacher im Namen der Sicherheit an unserer Freiheit sägt. ReferentInnen: Hanspeter Grünfelder, Margit Staltmayr Veranstalter:
Humanistische Bewegung
Mittwoch, 4.Oktober
20:00
Gasteig, Vortragssaal der Bibliothek

Wenn der Muezzin ruft –
Zum Streit um den Bau von Moscheen in Deutschland

Referent: Thomas Schmitt Mit dem Zuzug von Menschen aus islamisch geprägten Ländern wurden in den letzten Jahren zunehmend Moscheen mit einer erkennbar islamischen Architektur in Deutschland errichtet. Um die baulichen Symbole Minarett und Kuppel, sowie um das akustische Zeichen des Muezzin-Rufes entzünden sich nicht selten Konflikte und Debatten. Städtebauliche, interkulturelle und religionsbezogene Fragen werden im Vorfeld des Baus von Moscheen emotional und kontrovers diskutiert. Thomas Schmitt hat Konfliktfälle um den Bau von Moscheen eingehend untersucht und zeigt an Fallbeispielen, welche Struktur diese Konflikte haben, was dahintersteckt, wie diese Konflikte sinnvoll gelöst werden können und wie ein Miteinander möglich wird. Thomas Schmitt ist Kulturgeograph und promovierte 2002 mit dem Thema „Moscheen in Deutschland. Konflikte um ihre Errichtung und Nutzung“ an der TU München. Einladung Veranstalter:
Münchner Forum e.V.
Montag, 2.Oktober
21:00
feierwerk eintritt: 17 euro, ermäßigt 15
zum sechsten Mal!
Rage against Abschiebung – hiergeblieben!
Es rocken zahlreiche bekannte KünstlerInnen und lokale Subkulturgrößen unentgeltlich, um so auf die prekäre Situation von Flüchtlingen in Deutschland aufmerksam zu machen und die Flüchtlingsarbeit finanziell zu unterstützen. Veranstalter:
rage against abschiebung

Veranstaltungen Oktober 2006

 
Montag, 30.Oktober
19:30
EineWeltHaus
Raum 211/212
Vortrag mit Diskussion
Brot für alle und Kuchen für mich!? Eigentum und gutes Leben
„Wo kein Eigentum ist, da ist auch keine Freude zum Geben.“ meinte Aristoteles, warnte aber auch schon vor Habgier und sozialer Zerstörung durch Akkumulation. Wie können die Interessen des Individuums und des Gemeinwohls gut balanciert werden? Eigentumsideen zwischen links und liberal…im Gespräch. Referenten: Paul Kleiser und Conrad Schuhler Veranstalter:
Attac München
Freitag, 27.Oktober
18:00
Himmelfahrtskirche Wir bitten um Voranmeldung unter pfarramt@himmelfahrtskirche.de oder telefonisch unter 30 90 7610.
Wir behalten uns vor, nicht angemeldete Personen von der Veranstaltung auszuschließen. Bitte verstehen Sie das als Schutzmaßnahme, die wir aufgrund von schlechten Erfahrungen meinen treffen zu müssen.
Christen und Muslime im Gespräch
Was wollen wir mit dem „interreligiösen Dialog“?
Die Himmelfahrtskirche und St. Korbinian legen programmatische Äußerungen vor und laden ein zur gemeinsamen Standortbestimmung. Programm Veranstalter:
Gesprächsabende der evangelischen Himmelfahrtskirche Sendling in Kooperation mit St. Korbinian und ditim
„Begegnung am Gotzinger Platz“
Freitag, 27.Oktober
19:00
EineWeltHaus
Vortrag mit Diskussion
Neoliberal ist asozial – und trotzdem mehrheitsfähig!?
Referent: Dr. Mario Candeias; Mitarbeiter am Lehrstuhl für Arbeits-, Industrie- und Wirtschaftssoziologie der Uni Jena Privatisierung, Sozialabbau, Flexibilisierung, Massenarbeitslosigkeit, arm trotz Arbeit, Arbeit ohne Ende, ständige Unsicherheit in Arbeit und Leben, Krieg – Stichworte, die Erscheinungen des heutigen Kapitalismus kennzeichnen.
Und trotzdem – wo bleibt der Aufschrei? Infos Veranstalter:
isw – Institut für sozialökologische Wirtschaftsführung Marxismus im Dialog
Mittwoch, 25.Oktober
19:00
Kulturzentrum im alten Giesinger Bahnhof Kurt-Mahler-Saal
27. GuHT-Forum
Designer Food – gesund für Mensch und Wirtschaft?
Unter der Moderation von Dipl.-Oecotrophologin Susanne Wendel diskutieren auf dem Podium und mit uns:
Prof. Dr. Dr. Harun Parlar, Technische Universität München
Dr. rer. nat. habil. Gerd Harzer, Kraft Foods R&D Inc.
Dr. Wolfgang Schmid, Bayer. Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und
Dr. Inci Sieber, Initiative n-a-h-r-u-n-g-s-k-e-t-t-e Zunächst soll die Frage geklärt werden, welche Eigenschaften solch ein „aufgepepptes“ Lebensmittel zum „Designer Food“ machen. Dann werden die positiven Potentiale wie auch die potentiellen Gefahren besprochen, welche der ständig steigende Verbrauch dieser konditionierten Nahrungsmittel für Wirtschaft wie für Gesundheit und Gesellschaft in sich birgt.
Von den ökonomischen Faktoren über konstante Qualität, mögliche gesundheitsfördernde Auswirkungen, aber auch Fehlernährung, Allergiegefahren, Steuerung, Bindung und vielleicht sogar Täuschung der Verbraucher bis hin zu katastrophalen Auswirkungen von Fertigungsfehlern reicht die Palette der Fragen, welche man sich beim „Designer Food“ stellen muss. Veranstalter:
Gesellschaft und High Tech e. V.
Dienstag, 24.Oktober
19:30
EineWeltHaus
„Colonia Dignidad“ – die psychosoziale Begegnung mit den Betroffenen
Lange schon waren die Verletzungen der Menschenrechte innerhalb der „Colonia Dignidad“ bekannt. Auf Initiative der Deutschen Botschaft in Chile wurde ein psychosoziales und therapeutisches Programm zur Betreuung der Mitglieder der Kolonie begonnen. Notwendig ist auch der Eingliederungsprozess der noch weithin isolierten Gemeinschaft in die chilenische Gesellschaft. In der Zusammenarbeit wurde die innere Zersplitterung einer bis vor kurzem durch Psychoterror gleichgeschalteten Gemeinschaft deutlich, sowie die Verwirrungen und psychischen Nöte der dort unter extrem abnormen Verhältnissen aufgewachsenen Menschen. Es wird über die Methoden und Folgen der Zerstörung der Individualität und deren Rehabilitation berichtet. Referent:
Prof. Niels Biedermann, Chile Einladung Veranstalter:
REFUGIO München
und amnesty international / ai-Chile-Gruppe, ai Aktionsnetz der Heilberufe
Montag, 23.Oktober
19:00
EineWeltHaus
Vortrag mit Diskussion
Wasser ist keine Ware!
Widerstand gegen Privatisierung und Megaprojekte in El Salvador.

Seit einigen Jahren können wir weltweit Konflikte um die Kommerzialisierung und Privatisierung von Wasser verfolgen. Unter dem Druck knapper werdenden Ressourcen versuchen internationale Finanzorganisationen und Konzerne ein Gut von weltweit strategischer Bedeutung unter ihre Kontrolle zu bringen. Nicht neu ist, dass die Folgen solcher Entwicklungen generell mehr zu Lasten eines Großteils der Bevölkerung des Südens gehen. Am Beispiel El Salvador wollen wir untersuchen, wie sich diese vor Ort auswirken und auf welche Widerstandsmöglichkeiten die Bevölkerung zurückgreift. Wilfredo Romero, Gewerkschafter des nationalen Wasserunternehmens ANDA und Luis Rivera, Aktivist im Widerstand gegen das Staudammprojekt El Chaparral werden über die Auseinandersetzungen um Staudammprojekte und die drohende Wasserprivatisierung berichten. Gemeinsam wollen wir außerdem diskutieren, welche Rolle dabei nationale Regierungen, internationale Finanzinstitutionen und Konzerne sowie der umstrittene neoliberale Entwicklungsplan Plan Puebla Panamá spielen. Veranstalter:
Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V. ,
Attac-Wasser AK,
Ver.di München
Samstag, 21.Oktober
11:40
DGB-Haus 13:00
Marienplatz
Bundesweiter Aktionstag der Gewerkschaften und sozialen Bewegungen gegen die neoliberalen „Reformen“ der Regierung
Das geht besser. Aber nicht von allein!
Für die soziale Erneuerung Deutschlands.
Um den Interessen der ArbeitnehmerInnen im Gesetzgebungsverfahren deutlich mehr Gewicht zu verleihen, mobilisieren DGB und Gewerkschaften mit zahlreichen Aktivitäten für die Zukunft der sozialen Sicherung. einige der bestimmenden Themen:
– Gesundheit für alle
– Arbeit für Jung und Alt. Altersrente für alle.
– Löhne und Gehälter, die zum Leben reichen. Mindestlöhne.
– Arbeitslose nicht verarmen – Schutz vor Willkür am Arbeitsplatz. Mehr Mitbestimmung.
– Steuerpolitik, die die Binnenkonjunktur und die Kapitalgesellschaften fordern 11:40 Auftaktkundgebung Schwanthalerstraße
Hauptredner: Fritz Schösser, Vorsitzender des DGB Bayern 11:55 Demonstrationszug zum Marienplatz
13:00 Kundgebung
Hauptredner: Franz Josef Möllenberg, Vorsitzender NGG Zeitgleich finden Veranstaltungen in Berlin, Dortmund, Frankfurt und Stuttgart statt. Aufruf         ver.di-Broschüre         Programm Veranstalter:
DGB
Dienstag, 17.Oktober
ab 17:30
Zentrum St. Bonifaz
UNO-Welttag zur Überwindung von Armut und Ausgrenzung
17:30 Ökumenische Andacht 18:15 Menschenrechte für alle gleichGÜLTIG ?!
              – Vernissage im Foyer
              – Gedanken zum Anschauen 19:30 Vortrag: Aids in Afrika und Deutschland (MISSIO) 21:00 Sinti erzählen musikalisch ihre Geschichte (kleines Konzert) Plakat      (400kB) Veranstalter:
ATD Vierte Welt
Dienstag, 17.Oktober
20:00
EineWeltHaus
Informationsveranstaltung
Frauenmorde in Mexiko und Mittelamerika
Seit einigen Jahren nimmt in Mexiko und Mittelamerika die Gewalt gegen Frauen zu. Abgesehen von den weit verbreiteten alltäglichen (und meist straflosen) Übergriffen, gibt es immer mehr Morde an jüngeren Frauen und Mädchen in hauptsächlich städtischen Gebieten. Sie folgen einem gemeinsamen Schema: Sie zeichnen sich durch äusserste Brutalität aus. Die Opfer werden zuvor vergewaltigt und gefoltert, und ihre Leichen planvoll entsorgt. Daniel Tapia, Mexiko-Menschenrechtsreferent des Ökumenischen Büros für Frieden und Gerechtigkeit, beantwortet Fragen zum Thema. Infos Veranstalter:
Lateinamerika-Arbeitskreis des Nord Süd Forums München e.V.
Montag, 16.Oktober
19:30
EineWeltHaus
Informationsveranstaltung
„Saubere Steine“ – Grab- und Natursteine ohne Kinderarbeit
Circa 2/3 der in Deutschland verkauften Grabsteine und immer mehr Natursteine kommen aus Indien. Benjamin Pütter, MISEREOR-Kinderarbeitsexperte, informiert über ausbeuterische Kinderarbeit in Steinbrüchen und die „Sauberen Steine“ mit dem XERTIFIX-Siegel. Veranschaulicht wird sein Vortrag durch erschütternde Filmaufnahmen. Infos Veranstalter:
Nord Süd Forum München e.V. in Kooperation mit dem Eine Welt Netzwerk Bayern e.V. und der Agenda 21 – Eine Welt Koordination in München. Gefördert vom Referat für Gesundheit und Umwelt der LHM und vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
Samstag, 14.Oktober
19:30
EineWeltHaus
Vortrag
Das gespaltene Land / Peru aktuell – aus der Sicht eines Comiczeichners
Im Juni kam es zur Stichwahl um die Präsidentschaft in Peru. Der politische Alltag ist eine Fundgrube für Karikaturisten und Comiczeichner. Einer ihrer Besten ist Juan Acevedo. Der “Humor-Professor” (Uni Alcalá) kommentiert mit Zeichnungen die Situation. Sein Vortrag ist ein Wechselbad der Gefühle. Referent: Juan Acevedo Veranstalter:
Peru-Gruppe München und Nord Süd Forum München e.V.
Freitag, 13.Oktober
19:00
Unionsbräu Eintritt Euro 3
Vortrag mit Diskussion
Teuer und krank: unser Gesundheitswesen
Referenten: Prof. Dr. Hans-Ulrich Deppe; + evt. Dominik Schirmer, verdi Über Risiken und Nebenwirkungen der geplanten Gesundheitsreform. Alternative Vorstellungen für ein Gesundheitswesen, das den Bedürfnissen aller Menschen entspricht. Flugblatt Veranstalter:
isw-Institut für sozialökologische Wirtschaftsforschung e.V.
Freitag, 13.Oktober
19:30
EineWeltHaus
Vortrag
„Die Kinder zuerst“ – Können Comics Kinderrechte verteidigen?
Juan Acevedo, Zeichner und Pädagoge aus Peru, stellt seine Comics vor, die Kinderarbeit, Straßenkinder und Gewalt an Kindern thematisieren (für UNICEF u.a.). Er erzählt über Erfahrungen, Probleme und Erfolge. Können Comics Lehrmittel für Globales Lernen sein? Yerar Chavez begleitet den Abend mit Musik. Referent: Juan Acevedo Veranstalter:
Peru-Gruppe München, Nord Süd Forum München e.V.. Paulo Freire Gesellschaft e.V., AK Pädagogik Eine Welt/Globales Lernen des Nord Süd Forums München
Donnerstag, 12. Oktober
19:30
EineWeltHaus
Film
Leben außer Kontrolle – von Genfood und Designerbabies
Der Film zeigt Beispiele u.a. aus Indien, Kanada und Island, um die fortschreitende Genmanipulation bei Pflanzen, Tieren und Menschen zu erkunden. Eindringlich schildern unabhängige Wissenschaftler die verheerenden Auswirkungen auf die Umwelt und unsere Gesundheit. Referentin: Marita Matschke, Nord Süd Forum, BUKO Agrar Koordination Hamburg Veranstalter:
Nord Süd Forum München e.V.
Donnerstag, 12. Oktober
19:30
Akademischer Gesangsverein
Veranstaltungsreihe: „Wohlstand für alle?“
„Modell Venezuela – eine Perspektive für die „Dritte Welt“?“
Die „Wohlstandsdebatte“ darf – wenn sie der aktuellen Globalisierung der Wirtschaft Rechnung tragen soll – nicht europazentriert geführt werden, sondern muss auch Perspektiven für die weniger entwickelten Staaten der sog. „Dritten Welt“ aufzeigen.
Wie kann Wohlstand und Gerechtigkeit auch in der „Dritten Welt“ erreicht werden?
Ist Venezuela unter Hugo Chávez ein Erfolg versprechendes Entwicklungsmodell? Referent/inn/en:
Dario Azzellini, Dipl.-Politologe, Journalist, Autor zahlreicher Artikel und eines Films über Venezuela
Anja Dargatz, Friedrich-Ebert-Stiftung, Lateinamerika-Abteilung
Ute Koczy, entwicklungspolitische Sprecherin Bündnis 90/DIE Grünen im Bundestag Weitere Informationen zur Veranstaltung Flyer zur Veranstaltungsreihe Veranstalter:
Petra-Kelly-Stiftung
Donnerstag, 12. Oktober
20:00
REFUGIO München
Jour Fixe bei REFUGIO München
Verfolgung und Folter in Tibet – Asyl in Deutschland
Bericht einer Klientin von Refugio

Weshalb fliehen Tibeter 56 Jahre nach dem Einmarsch der Chinesen nach Europa? Sind es wirtschaftliche Gründe, oder liegt es an der Unterdrückung einer Minderheit im Heimatland? Welche Erwartungen haben die Menschen? Eine tibetische Klientin berichtet über ihre Erfahrungen im Heimatland, ihre Wünsche und Hoffnungen für die Zukunft. Welche Bedeutung haben dabei Therapie und Beratung durch REFUGIO München? Der Vortrag mit anschließendem Gespräch wird in deutscher Sprache, evtl. teilweise mit Dolmetscher, stattfinden. ReferentInnen:
Tibetische Klienten von REFUGIO München. Einladung Veranstalter:
REFUGIO München
Beratungs- und Behandlungszentrum für Flüchtlinge und Folteropfer
Mittwoch, 11.Oktober
19:00
Löwenbräukeller
Münchner Pflegestammtisch
Mangelernährung bei Menschen mit Demenz ? – Es geht auch anders!
Die Ernährung demenziell erkrankter Menschen stellt Pflegende vor eine große Herausforderung. Bei 41 % der pflegebedürftigen Menschen in Pflegeheimen wurden erhebliche Mängel in der Ernährungs- und Flüssigkeitsversorgung festgestellt. Die Magensonde als „pflegeerleichternde Maßnahme“ ist in zahlreichen Pflegeheimen und Krankenhäusern kein „bedauerlicher Einzelfall“, sondern bittere Realität! Einladung Veranstalter:
Forum zur Verbesserung der Situation Pflegebedürftiger
Montag, 9. Oktober
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Thema:
Vorbereitung des Aktionstages der Gewerkschaften am 21. Oktober Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
Freitag, 6.Oktober
13:00
Wittelsbacherplatz
Demo
BenQ-Insolvenz: Solidarität mit den Kollegen von BenQ
als Zeichen der Solidarität mit den Kolleginnen und Kollegen von BenQ, die wg. der Insolvenz befürchten müssen ihren Job zu verlieren, ruft die IG Metall zu einer Demo auf. Veranstalter:
IG Metall
Donnerstag, 5.Oktober
19:30
EineWeltHaus Eintritt Euro 3
Vortrag mit Diskussion
Bundeswehr in alle Welt und für Soziales fehlt das Geld
Referent: Dr. Peter Strutynski vom Kasseler Friedensratschlag Veranstaltung zur Vorbereitung der DGB-Demo am 21.10.06 in München gegen Sozialabbau und Arbeitslosigkeit Flugblatt Veranstalter:
Bündnis gegen Krieg und Rassismus
Mittwoch, 4.Oktober
19:30
EineWeltHaus
Vortrag mit Diskussion
Die (un)heimliche Demontage der Bürgerrechte im Namen der Sicherheit
Die Überwachungsinstrumente des Staates breiten sich immer mehr aus. Kameras, Internet- und Telefonüberwachung, biometrische Pässe … jede/r wird überwachbar. Wir wollen Zusammenhänge aufzeigen und diskutieren, wie der Zugriff der Überwacher im Namen der Sicherheit an unserer Freiheit sägt. ReferentInnen: Hanspeter Grünfelder, Margit Staltmayr Veranstalter:
Humanistische Bewegung
Mittwoch, 4.Oktober
20:00
Gasteig, Vortragssaal der Bibliothek

Wenn der Muezzin ruft –
Zum Streit um den Bau von Moscheen in Deutschland

Referent: Thomas Schmitt Mit dem Zuzug von Menschen aus islamisch geprägten Ländern wurden in den letzten Jahren zunehmend Moscheen mit einer erkennbar islamischen Architektur in Deutschland errichtet. Um die baulichen Symbole Minarett und Kuppel, sowie um das akustische Zeichen des Muezzin-Rufes entzünden sich nicht selten Konflikte und Debatten. Städtebauliche, interkulturelle und religionsbezogene Fragen werden im Vorfeld des Baus von Moscheen emotional und kontrovers diskutiert. Thomas Schmitt hat Konfliktfälle um den Bau von Moscheen eingehend untersucht und zeigt an Fallbeispielen, welche Struktur diese Konflikte haben, was dahintersteckt, wie diese Konflikte sinnvoll gelöst werden können und wie ein Miteinander möglich wird. Thomas Schmitt ist Kulturgeograph und promovierte 2002 mit dem Thema „Moscheen in Deutschland. Konflikte um ihre Errichtung und Nutzung“ an der TU München. Einladung Veranstalter:
Münchner Forum e.V.
Montag, 2.Oktober
21:00
feierwerk eintritt: 17 euro, ermäßigt 15
zum sechsten Mal!
Rage against Abschiebung – hiergeblieben!
Es rocken zahlreiche bekannte KünstlerInnen und lokale Subkulturgrößen unentgeltlich, um so auf die prekäre Situation von Flüchtlingen in Deutschland aufmerksam zu machen und die Flüchtlingsarbeit finanziell zu unterstützen. Veranstalter:
rage against abschiebung

Veranstaltungen September 2006

 
Samstag, 30.September
12:00 – 20:00
Rotkreuzplatz
Fest der Solidarität
mit Infomarkt und Kulturprogramm mit verschiedenen Musikgruppen Veranstalter:
Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus
Freitag, 29.September
13:00
Wittelsbacherplatz
BenQ-Insolvenz
Solidarität mit den Kollegen von BenQ
als Zeichen der Solidarität mit den Kolleginnen und Kollegen von BenQ, die wg. der Insolvenz befürchten müssen ihren Job zu verlieren, ruft die IG Metall zu einer spontanen Demo auf. Veranstalter:
IG Metall
Dienstag, 26.September
19:30
EineWeltHaus
Film
Das blaue Gold im Garten Eden – Der Kampf ums Wasser und das Menschenrecht auf Gemeingüter
Der Film thematisiert das gigantische Staudammprojekt im Südosten der Türkei, seine sozialen, ökologischen und geopolitischen Folgen: Zerstörung von Umwelt und kurdischem Lebensraum, und Gefahr für den Frieden der Region.
Wie ist der politische Kampf um die Gemeingüter als Menschenrecht zu führen? Referent: Leslie Franke, Hamburg, Regisseurin Veranstalter:
Attac München. Arbeitskreis „Wasser und Privatisierung“
Samstag, 23.September
18:00
Kath. Hochschulgemeinde
Das Politische Samstagsgebet
Der Atomkonflikt mit dem Iran.
Referent:
Clemens Ronnefeldt Einladung Veranstalter:
Das Politische Samstagsgebet
Freitag, 22.September
19:00
EineWeltHaus Eintritt 3.- Euro
Filmvorführung mit Gespräch und Vortrag
Südafrika – Abend
ReferentInnen: Filmemacher Christoph Böck und Denise Landes, Mitbegründerin Arbeitskreis Südafrika und AIDS Wohin entwickelt sich Südafrika? Christoph Böck spricht nach seinem Film HAKUNA MATATA (55 min) über seine Erfahrungen. Denise Landes vom AK Südafrika & AIDS berichtet über Veränderungen im Heimatland. WASUNGU & Friends spielen afrikanische Klänge. Mit Büchertisch und Schmuckverkauf für ein Frauenprojekt. Infos Veranstalter:
The Light Project e.V. und Nord Süd Forum München e.V.
Freitag, 22.September
19:00
Kulturzentrum Giesinger Bahnhof Unkostenbeitrag
Info-Veranstaltung mit Video-Dokumentation und anschließender Diskussion
Recyceln statt verbrennen!
Wenn Müll nicht mehr Müll hieße, wer käme auf die Idee, teure Ware in Deponien zu vergraben oder schadstoffbildend zu verbrennen? Die Gefahren der Schadstoffbildung spitzten sich extrem zu, als sich ab 1990 die ersten großen Abfallberge aus alten Computern anhäuften….. Den besten Ausweg, die Gefahren der Hochtemperatur-Zersetzung von Abfällen zu vermeiden, bieten die physikalisch geordnete Aufbereitung bei tiefen Temperaturen…. Einladung Veranstalter:
Bürgerbewegung für Kryo-Recycling und Kreislaufwirtschaft
Donnerstag, 21.September
19:30
EineWeltHaus
Anarchists against the Wall
Vom 15.-30. September ist eine junge Aktivistin der israelischen Gruppe „Anarchists against the Wall“ gemeinsam mit einem palästinensischen Aktivisten auf einer Tour durch Deutschland, Frankreich und England, um mit Fotos und Filmen von gemeinsamen gewaltfreien palästinensisch-israelischem Widerstand gegen den Bau der Apartheidsmauer in der Westbank zu berichten. Diese Tour soll auch dazu dienen, Geld für den Rechtshilfefond der „Anarchists“ zu sammeln. Aufgrund der zahlreichen Festnahmen bei Demonstrationen und direkten Aktionen ist die Gruppe in finanziellen Schwierigkeiten und braucht Unterstützung aus Europa. AATW (Anarchists against the Wall) unterstützen aktiv den palästinensischen Graswurzelwiderstand gegen die so genannte israelische Trennungsmauerť. Diese Mauer bedeutet den Diebstahl eines großen Teisls des Landes, das Israel den PalästinenserInnen noch nicht weggenommen hat. Dadurch entsteht eine Situation, in der die PalästinenserInnen in kleinen, nicht lebensfähigen Enklaven eingeschlossen werden. Website Veranstalter:
Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe München
unterstützt von der Friedensaktion Palästina und dem Palästinakomitee München
Mittwoch, 20.September
19:00
EineWeltHaus
Vortrag mit Diskussion
Sri Lanka zwischen Krieg und Frieden – Ist der Waffenstillstand noch zu retten?
Referenten: Ranjith Henayaka-Lochbihler, Nadarja Suseenthiran Straube Trotz offiziell erklärtem Waffenstillstand gibt es täglich Kämpfe zwischen dem Militär und der LTTE. Die beiden Referenten, einer tamilischer einer singhalesischer Herkunft, berichten über die aktuelle Lage und diskutieren Möglichkeiten, wieder zu ernsthaften Friedensverhandlungen zu kommen. Veranstalter:
GEKODEM – Gesellschaft für Konfliktprävention, Demokratie und Minderheitenrechte e.V.
Montag, 18.September
18:00
Marienplatz
Weg mit Hartz IV – gegen Sozialkahlschlag
100. Münchner Montagsdemo
Also wollen wir feiern mit Musik, Liedern und Sketchen, mit Essen&Trinken, vielleicht mit Tanzeinlagen und mit allem, was den vielen Unterstützern so einfällt. … tausende von Menschen haben seit August 2004 an unseren Montagsaktionen gegen Hartz IV und Sozialkahlschlag teilgenommen, in mehr als hundert deutschen Städten finden diese Protestaktionen jeden Montag statt. Die sog. „Reformen“ der großen Koalition gegen uns alle bestätigen unsere schlimmsten Befürchtungen, aber auch unseren Widerstand. Nicht nur einzelne Aktive (z.B. aus den Erwerbslosen-Initiativen) haben in diesen zwei Jahren viel gelernt und einen enormen Politisierungsschub bekommen – sich mit der Polizei herumzuschlagen (sogar sehr erfolgreich), für die Unkosten Geld zu sammeln und widersinnige Gebühren wegzubekommen oder den Unbillen des Wetters standzuhalten, sind bleibende Werte. Genauso prägend und nachhaltig sind die Erfahrungen, die eigenen Interessen intern zu diskutieren und abzustimmen, um sie dann vor Menschenmengen verständlich zu artikulieren. Einladung Veranstalter:
Initiative Münchner Montagsdemonstration
Sonntag, 17.September
11:00 – 18:00
Städtisches Gut Riem
„Tag der Regionen“
Hoffest in Riem
Kultur, Infos, Kinderprogramm, und natürlich gibt’s reichlich Gutes zu essen. Das Umweltinstitut München veranstaltet eine Unterschriftensammlung gegen einen geplanten Freisetzungsversuch mit genmanipuliertem Weizen.
Informationen Mini-Wertstoffbörse Das Umweltnetz München-Ost sammelt scheinbar wertlose Dinge – um sie zu recyceln oder sozialen und ökologischen Zwecken zukommen zu lassen. Abgeben können Sie: Briefmarken, Brillen, Bücher, CDs, Handwerkzeug, Honiggläser, Hörgeräte, Korken, Münzen, Telefonkarten, leere Tintenpatronen/Tonerkartuschen und Wachsreste. Infos Veranstalter:
Bund Naturschutz
Kommunalreferat
Tagwerk Ökokiste
Umweltinstitut München e.V.
Umweltnetz München-Ost
Montag, 11. September
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
– Aktionstag der Gewerkschaften und sozialen Bewegungen gegen die neoliberalen „Reformen“ der Regierung am 21.10.06 – Vorstellung der Arbeitsgemeinschaft „Begegnung am Gotzingerplatz“ Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
 
Freitag, 8.September
19:00
EineWeltHaus Eintritt 3,50 Euro
Vortrag mit Diskussion
Brasilien vor den Wahlen
Referenten: Antonio Andrioli und Gilberto Calcagnotto Die Perspektiven der brasilianischen Linken hängen stark von den Ergebnissen der Wahlen im nächsten Oktober ab, die nach jüngsten Umfragen von Lula gewonnen werden könnten. Sind jedoch die politischen Chancen der PT bereits verpasst worden?
Wird eine zweite Regierung Lula handlungsfähig bleiben? Veranstalter:
Casa do Brasil e.V.
Samstag, 2. September
Sonntag, 3. September
Ludwigstr. / Leopoldstr.
Münchner Freiheit bis Schellingstraße
Streetlife
Das Streetlife-Festival findet seit dem Jahr 2000 anlässlich des europaweiten auto-freien Tages in München statt.
Ziel der Veranstaltung ist es, über nachhaltige Mobilitätsformen zu informieren. Zudem sollen alternative Nutzungsmöglichkeiten des öffentlichen Raums, insbesondere des Straßenraums, vorgestellt und praktisch umgesetzt werden. Im der südlichen Hälfte bietet das Streetlife-Festival unter dem Motto „eine lebendige Straße für die Stadt“ ein Naherholungsgebiet für alle Münchnerinnen und Münchner. In der nördlichen Hälfte der Meile präsentiert auf dem Corso Leopold, der gleichnamige Verein gemeinsam mit Partnern aus Schwabing und Umgebung künstlerische und kulturelle Dimensionen Schwabings und organisiert unter dem Motto „Was kann eine Straße alles sein?“ experimentelle Erlebniswelten für den öffentlichen Raum. www.streetlife-festival.de Veranstalter:
Green City e.V.
Corso Leopold e.V.
Freitag, 1.September
17:00
Marienplatz
Kundgebung
ANTI-KRIEGSTAG:
„Gerechter Frieden für Libanon und Palästina“

Nein zur Bundeswehr im Nahen Osten! Mohamad Saleh, Libanesische Gemeinde München
mit Conrad Schuhler, isw
Martin Löwenberg, VVN-Bund der Antifaschisten
Rezitation von Esther Kuhn, Schauspielerin Veranstalter:
Münchner Friedensbündnis,
Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus

Veranstaltungen September 2006

 
Samstag, 30.September
12:00 – 20:00
Rotkreuzplatz
Fest der Solidarität
mit Infomarkt und Kulturprogramm mit verschiedenen Musikgruppen Veranstalter:
Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus
Freitag, 29.September
13:00
Wittelsbacherplatz
BenQ-Insolvenz
Solidarität mit den Kollegen von BenQ
als Zeichen der Solidarität mit den Kolleginnen und Kollegen von BenQ, die wg. der Insolvenz befürchten müssen ihren Job zu verlieren, ruft die IG Metall zu einer spontanen Demo auf. Veranstalter:
IG Metall
Dienstag, 26.September
19:30
EineWeltHaus
Film
Das blaue Gold im Garten Eden – Der Kampf ums Wasser und das Menschenrecht auf Gemeingüter
Der Film thematisiert das gigantische Staudammprojekt im Südosten der Türkei, seine sozialen, ökologischen und geopolitischen Folgen: Zerstörung von Umwelt und kurdischem Lebensraum, und Gefahr für den Frieden der Region.
Wie ist der politische Kampf um die Gemeingüter als Menschenrecht zu führen? Referent: Leslie Franke, Hamburg, Regisseurin Veranstalter:
Attac München. Arbeitskreis „Wasser und Privatisierung“
Samstag, 23.September
18:00
Kath. Hochschulgemeinde
Das Politische Samstagsgebet
Der Atomkonflikt mit dem Iran.
Referent:
Clemens Ronnefeldt Einladung Veranstalter:
Das Politische Samstagsgebet
Freitag, 22.September
19:00
EineWeltHaus Eintritt 3.- Euro
Filmvorführung mit Gespräch und Vortrag
Südafrika – Abend
ReferentInnen: Filmemacher Christoph Böck und Denise Landes, Mitbegründerin Arbeitskreis Südafrika und AIDS Wohin entwickelt sich Südafrika? Christoph Böck spricht nach seinem Film HAKUNA MATATA (55 min) über seine Erfahrungen. Denise Landes vom AK Südafrika & AIDS berichtet über Veränderungen im Heimatland. WASUNGU & Friends spielen afrikanische Klänge. Mit Büchertisch und Schmuckverkauf für ein Frauenprojekt. Infos Veranstalter:
The Light Project e.V. und Nord Süd Forum München e.V.
Freitag, 22.September
19:00
Kulturzentrum Giesinger Bahnhof Unkostenbeitrag
Info-Veranstaltung mit Video-Dokumentation und anschließender Diskussion
Recyceln statt verbrennen!
Wenn Müll nicht mehr Müll hieße, wer käme auf die Idee, teure Ware in Deponien zu vergraben oder schadstoffbildend zu verbrennen? Die Gefahren der Schadstoffbildung spitzten sich extrem zu, als sich ab 1990 die ersten großen Abfallberge aus alten Computern anhäuften….. Den besten Ausweg, die Gefahren der Hochtemperatur-Zersetzung von Abfällen zu vermeiden, bieten die physikalisch geordnete Aufbereitung bei tiefen Temperaturen…. Einladung Veranstalter:
Bürgerbewegung für Kryo-Recycling und Kreislaufwirtschaft
Donnerstag, 21.September
19:30
EineWeltHaus
Anarchists against the Wall
Vom 15.-30. September ist eine junge Aktivistin der israelischen Gruppe „Anarchists against the Wall“ gemeinsam mit einem palästinensischen Aktivisten auf einer Tour durch Deutschland, Frankreich und England, um mit Fotos und Filmen von gemeinsamen gewaltfreien palästinensisch-israelischem Widerstand gegen den Bau der Apartheidsmauer in der Westbank zu berichten. Diese Tour soll auch dazu dienen, Geld für den Rechtshilfefond der „Anarchists“ zu sammeln. Aufgrund der zahlreichen Festnahmen bei Demonstrationen und direkten Aktionen ist die Gruppe in finanziellen Schwierigkeiten und braucht Unterstützung aus Europa. AATW (Anarchists against the Wall) unterstützen aktiv den palästinensischen Graswurzelwiderstand gegen die so genannte israelische Trennungsmauerť. Diese Mauer bedeutet den Diebstahl eines großen Teisls des Landes, das Israel den PalästinenserInnen noch nicht weggenommen hat. Dadurch entsteht eine Situation, in der die PalästinenserInnen in kleinen, nicht lebensfähigen Enklaven eingeschlossen werden. Website Veranstalter:
Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe München
unterstützt von der Friedensaktion Palästina und dem Palästinakomitee München
Mittwoch, 20.September
19:00
EineWeltHaus
Vortrag mit Diskussion
Sri Lanka zwischen Krieg und Frieden – Ist der Waffenstillstand noch zu retten?
Referenten: Ranjith Henayaka-Lochbihler, Nadarja Suseenthiran Straube Trotz offiziell erklärtem Waffenstillstand gibt es täglich Kämpfe zwischen dem Militär und der LTTE. Die beiden Referenten, einer tamilischer einer singhalesischer Herkunft, berichten über die aktuelle Lage und diskutieren Möglichkeiten, wieder zu ernsthaften Friedensverhandlungen zu kommen. Veranstalter:
GEKODEM – Gesellschaft für Konfliktprävention, Demokratie und Minderheitenrechte e.V.
Montag, 18.September
18:00
Marienplatz
Weg mit Hartz IV – gegen Sozialkahlschlag
100. Münchner Montagsdemo
Also wollen wir feiern mit Musik, Liedern und Sketchen, mit Essen&Trinken, vielleicht mit Tanzeinlagen und mit allem, was den vielen Unterstützern so einfällt. … tausende von Menschen haben seit August 2004 an unseren Montagsaktionen gegen Hartz IV und Sozialkahlschlag teilgenommen, in mehr als hundert deutschen Städten finden diese Protestaktionen jeden Montag statt. Die sog. „Reformen“ der großen Koalition gegen uns alle bestätigen unsere schlimmsten Befürchtungen, aber auch unseren Widerstand. Nicht nur einzelne Aktive (z.B. aus den Erwerbslosen-Initiativen) haben in diesen zwei Jahren viel gelernt und einen enormen Politisierungsschub bekommen – sich mit der Polizei herumzuschlagen (sogar sehr erfolgreich), für die Unkosten Geld zu sammeln und widersinnige Gebühren wegzubekommen oder den Unbillen des Wetters standzuhalten, sind bleibende Werte. Genauso prägend und nachhaltig sind die Erfahrungen, die eigenen Interessen intern zu diskutieren und abzustimmen, um sie dann vor Menschenmengen verständlich zu artikulieren. Einladung Veranstalter:
Initiative Münchner Montagsdemonstration
Sonntag, 17.September
11:00 – 18:00
Städtisches Gut Riem
„Tag der Regionen“
Hoffest in Riem
Kultur, Infos, Kinderprogramm, und natürlich gibt’s reichlich Gutes zu essen. Das Umweltinstitut München veranstaltet eine Unterschriftensammlung gegen einen geplanten Freisetzungsversuch mit genmanipuliertem Weizen.
Informationen Mini-Wertstoffbörse Das Umweltnetz München-Ost sammelt scheinbar wertlose Dinge – um sie zu recyceln oder sozialen und ökologischen Zwecken zukommen zu lassen. Abgeben können Sie: Briefmarken, Brillen, Bücher, CDs, Handwerkzeug, Honiggläser, Hörgeräte, Korken, Münzen, Telefonkarten, leere Tintenpatronen/Tonerkartuschen und Wachsreste. Infos Veranstalter:
Bund Naturschutz
Kommunalreferat
Tagwerk Ökokiste
Umweltinstitut München e.V.
Umweltnetz München-Ost
Montag, 11. September
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
– Aktionstag der Gewerkschaften und sozialen Bewegungen gegen die neoliberalen „Reformen“ der Regierung am 21.10.06 – Vorstellung der Arbeitsgemeinschaft „Begegnung am Gotzingerplatz“ Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
 
Freitag, 8.September
19:00
EineWeltHaus Eintritt 3,50 Euro
Vortrag mit Diskussion
Brasilien vor den Wahlen
Referenten: Antonio Andrioli und Gilberto Calcagnotto Die Perspektiven der brasilianischen Linken hängen stark von den Ergebnissen der Wahlen im nächsten Oktober ab, die nach jüngsten Umfragen von Lula gewonnen werden könnten. Sind jedoch die politischen Chancen der PT bereits verpasst worden?
Wird eine zweite Regierung Lula handlungsfähig bleiben? Veranstalter:
Casa do Brasil e.V.
Samstag, 2. September
Sonntag, 3. September
Ludwigstr. / Leopoldstr.
Münchner Freiheit bis Schellingstraße
Streetlife
Das Streetlife-Festival findet seit dem Jahr 2000 anlässlich des europaweiten auto-freien Tages in München statt.
Ziel der Veranstaltung ist es, über nachhaltige Mobilitätsformen zu informieren. Zudem sollen alternative Nutzungsmöglichkeiten des öffentlichen Raums, insbesondere des Straßenraums, vorgestellt und praktisch umgesetzt werden. Im der südlichen Hälfte bietet das Streetlife-Festival unter dem Motto „eine lebendige Straße für die Stadt“ ein Naherholungsgebiet für alle Münchnerinnen und Münchner. In der nördlichen Hälfte der Meile präsentiert auf dem Corso Leopold, der gleichnamige Verein gemeinsam mit Partnern aus Schwabing und Umgebung künstlerische und kulturelle Dimensionen Schwabings und organisiert unter dem Motto „Was kann eine Straße alles sein?“ experimentelle Erlebniswelten für den öffentlichen Raum. www.streetlife-festival.de Veranstalter:
Green City e.V.
Corso Leopold e.V.
Freitag, 1.September
17:00
Marienplatz
Kundgebung
ANTI-KRIEGSTAG:
„Gerechter Frieden für Libanon und Palästina“

Nein zur Bundeswehr im Nahen Osten! Mohamad Saleh, Libanesische Gemeinde München
mit Conrad Schuhler, isw
Martin Löwenberg, VVN-Bund der Antifaschisten
Rezitation von Esther Kuhn, Schauspielerin Veranstalter:
Münchner Friedensbündnis,
Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus

Veranstaltungen August 2006

 
Donnerstag, 31.August
19:00
EineWeltHaus
zum Antikriegstag
Keine Präventivkriege! Für ein starkes Völkerrecht!
Film, Vortrag, Diskussion
Der Film „Planspiel Iran“ zeigt Ausschnitte aus einer Dokumentation des WDR über die Vorbereitungen und strategischen Planspiele der Amerikaner. Andreas Zumach, Autor und Internationaler Korrespondent der taz referiert zum Thema „Die kommenden Kriege“. Veranstalter:
Münchner Friedensbündnis
DGB München
Mittwoch, 30.August
19:30
EineWeltHaus
Attac-Palaver:
Höchste Eisenbahn: Stoppt die Börsenbahn!
Egal, welche Varianten einer Bahnprivatisierung gewählt werden: Sie wird die Fahrgäste und die Steuerzahler teuer zu stehen kommen. Die einzige Variante, die nicht untersucht wurde, ist die einzige Möglichkeit, der Schiene eine Zukunft zu sichern: eine optimierte Bahn in öffentlichem Eigentum. Referent: Winfried Wolf
„Bürgerbahn statt Börsenbahn“ und „Bahn für Alle“, Buch: „In den letzten Zügen – Zur Kritik der Bahnprivatisierung“ VSA, Juli 2006 Veranstalter:
Attac München, Kampagne gegen die Bahnprivatisierung
Samstag, 19.August
11:30
Marienplatz
Antifaschistische Kundgebung
Neo-Nazis wollen heuer auch in München am 19.8. einen „Rudolf-Hess-Gedenkmarsch“ abhalten. Die Münchnerinnen und Münchner mit und ohne deutschen Pass haben in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, dass sie faschistische Propaganda in ihrer Stadt nicht dulden und sind gemeinsam gegen Versuche der Neonazis, öffentlich aufzutreten, auf die Straße gegangen.
Diese Demonstration wird abermals deutlich machen, dass Neonazis in dieser Stadt unerwünscht sind und keine Chance haben. Aufruf Veranstalter:
Bündnis gegen Naziaufmärsche
Freitag, 18.August
ab 16 Uhr
Stachus
ca 19 Uhr
Marienplatz
Gerechter Frieden für Libanon und Palästina
16h: Auftakt
17h: Demonstration
19h: Kundgebung am Marienplatz Flugblatt Veranstalter:
Libanesische Gemeinschaft München,
Münchner Friedensbündnis,
Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus,
Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe München,
Palästinensische Gemeinde München e.V.,
Palästina-Hilfe,
Palästina-Komitee,
Friedenskreis,
Ägyptische Gesellschaft in Bayern,
Deutsch-islamischer Sozial- u. Kultur-Verein,
Deutsch-Tunesischer Verein,
Al-Rafedain e.V.,
Friedensaktion Palästina,
Arabisches KulturForum,
Interkulturelles Forum,
Islamisches Zentrum München,
Marokkanischer Verein
14.08 17:00-21:00 Uhr Richard-Strauss Brunnen 15.08 17:00-21:00 Uhr Marienplatz Mittwoch, 16.August
17:00-21:00 Uhr Marienplatz Donnerstag, 17.August
17:00-21:00 Uhr Stachus
Mahnwachen gegen den Krieg im Libanon
Infos Veranstalter:
Freunde des Libanon
 
Montag, 14. August
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
1. „Vergesst den Libanon nicht“
– Info + Diskussion zum Krieg im Nahen Osten
2. Rückblick auf das Streetlife-Festival und Beurteilung unserer Beteiligung
3. Planungen für den Herbst:
– Veranstaltungen im Rahmen des Sozialforum,
– DGB-Aktionen etc. Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
 
Sa/So, 12. / 13. August
Münchner Christopher Street Day
CSD-Parade am 12.8. 12:00 ab Marienplatz
Route: Marienplatz, Rindermarkt, Oberanger, Sendlinger Tor, Sonnenstraße (ost), Stachus, Sonnenstraße (west), Sendlinger Tor, Blumenstraße, Pestalozzistraße, Müllerstraße, Fraunhoferstraße, Klenzestraße, Gärtnerplatz, Reichenbachstraße, Viktualienmarkt, Frauenstraße, Isartor, Tal, Marienplatz Infos Veranstalter:
Münchner Aids-Hilfe
LeTra
Sub (Schwulenzentrum)
Freitag, 11.August
ab 16 Uhr
>Stachus
Kundgebung gegen die Militäraktionen im Nahen Osten“
16h: Infomarkt
18h: Bühnenprogramm mit Redebeiträgen Veranstalter:
SDAJ
08.08 17:00-21:00 Uhr Richard-Strauss Brunnen 09.08 17:00-21:00 Uhr Richard-Strauss Brunnen 10.08 18:00-22:00 Uhr Münchner Freiheit 11.08 18:00-22:00 Uhr Münchner FreiheitMahnwachen gegen den Krieg im Libanon
Infos Veranstalter:
Freunde des Libanon
Sonntag, 6.August
18:00 – 21:00
Forum Münchner Freiheit
Kundgebung – Gedenkveranstaltung
Hiroshimatag 2006
Die “Truderinger Frauen für Frieden und Abrüstung” tragen Texte zum Gedenken und Mahnen vor. Emmi Menzel von der “Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung”, die vor wenigen Wochen von einer Libanon-Reise zurückkehrte, spricht zu den Zusammenhängen des akuten Krieges. Ulrich Stark begleitet die Veranstaltung musikalisch. Die Gefahr eines Atomwaffeneinsatzes ist gewachsen: USA und Frankreich beharren – mit Unterstützung der anderen NATO-Staaten – weiter auf dem angeblichen Recht zum “Erstschlag” mit Atomwaffen. Beim völkerrechtswidrigen Krieg Israels gegen Palästina und Libanon, der die gesamte Region noch mehr zum Pulverfass macht, wird erneut klar, welche Rolle es auch spielt, daß Israel mit ausdrücklicher Unterstützung des westlichen Militärbündnisses als einziges Land in der Region über Atomwaffen verfügt. Auch am Hiroshimatag wollen wir die Zusammenhänge mit den machtpolitischen Interessen deutlich machen, die Frieden und Versöhnung im Wege stehen, und fordern dazu auf, den israelischen Angriff auf Gaza und Libanon zu stoppen:
Waffenstillstand sofort ohne Vorbedingungen! Veranstalter:
Münchner Friedensbündnis
Samstag, 5.August
16 Uhr
Isartor
„Gegen die israelische Militäroffensive im Libanon“
Demonstrationszug vom Isartor zum Sendlingertorplatz Veranstalter:
Libanesische Gemeinde München
unterstützt durch ‚Münchner Friedensbündnis‘ und ‚Bündnis München gegen Krieg und Rassismus‘
Freitag, 4.August
19:30
Veranstaltungsforum Fürstenfeld Seminarraum S5 (Einlass 19 Uhr)
GENTECHNIK – Gefahr oder Chance
Erfahrungen aus Brasilien

Vortrag von Antonio Andrioli Am Beispiel der Ausbreitung der Gensoja in Brasilien legt Antonio Inacio Andrioli (Brasilien) Doktorand der Sozialwissenschaften (Universität Osnabrück) und Stipendiat des Evangelischen Entwicklungs-Dienstes die ökologischen, agronomischen und sozialen Folgen der Gentechnik dar. Einladung Veranstalter:
Sozialforum Amper – Initiative für gerechte Sozialordnung, Frieden und Ökologie
Bund Naturschutz Ortsgruppe Fürstenfeldbruck/Emmering und Ortsgruppe Maisach
Campo Limpo / Solidarität mit Brasilien e.V., Puchheim

Veranstaltungen August 2006

 
Donnerstag, 31.August
19:00
EineWeltHaus
zum Antikriegstag
Keine Präventivkriege! Für ein starkes Völkerrecht!
Film, Vortrag, Diskussion
Der Film „Planspiel Iran“ zeigt Ausschnitte aus einer Dokumentation des WDR über die Vorbereitungen und strategischen Planspiele der Amerikaner. Andreas Zumach, Autor und Internationaler Korrespondent der taz referiert zum Thema „Die kommenden Kriege“. Veranstalter:
Münchner Friedensbündnis
DGB München
Mittwoch, 30.August
19:30
EineWeltHaus
Attac-Palaver:
Höchste Eisenbahn: Stoppt die Börsenbahn!
Egal, welche Varianten einer Bahnprivatisierung gewählt werden: Sie wird die Fahrgäste und die Steuerzahler teuer zu stehen kommen. Die einzige Variante, die nicht untersucht wurde, ist die einzige Möglichkeit, der Schiene eine Zukunft zu sichern: eine optimierte Bahn in öffentlichem Eigentum. Referent: Winfried Wolf
„Bürgerbahn statt Börsenbahn“ und „Bahn für Alle“, Buch: „In den letzten Zügen – Zur Kritik der Bahnprivatisierung“ VSA, Juli 2006 Veranstalter:
Attac München, Kampagne gegen die Bahnprivatisierung
Samstag, 19.August
11:30
Marienplatz
Antifaschistische Kundgebung
Neo-Nazis wollen heuer auch in München am 19.8. einen „Rudolf-Hess-Gedenkmarsch“ abhalten. Die Münchnerinnen und Münchner mit und ohne deutschen Pass haben in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, dass sie faschistische Propaganda in ihrer Stadt nicht dulden und sind gemeinsam gegen Versuche der Neonazis, öffentlich aufzutreten, auf die Straße gegangen.
Diese Demonstration wird abermals deutlich machen, dass Neonazis in dieser Stadt unerwünscht sind und keine Chance haben. Aufruf Veranstalter:
Bündnis gegen Naziaufmärsche
Freitag, 18.August
ab 16 Uhr
Stachus
ca 19 Uhr
Marienplatz
Gerechter Frieden für Libanon und Palästina
16h: Auftakt
17h: Demonstration
19h: Kundgebung am Marienplatz Flugblatt Veranstalter:
Libanesische Gemeinschaft München,
Münchner Friedensbündnis,
Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus,
Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe München,
Palästinensische Gemeinde München e.V.,
Palästina-Hilfe,
Palästina-Komitee,
Friedenskreis,
Ägyptische Gesellschaft in Bayern,
Deutsch-islamischer Sozial- u. Kultur-Verein,
Deutsch-Tunesischer Verein,
Al-Rafedain e.V.,
Friedensaktion Palästina,
Arabisches KulturForum,
Interkulturelles Forum,
Islamisches Zentrum München,
Marokkanischer Verein
14.08 17:00-21:00 Uhr Richard-Strauss Brunnen 15.08 17:00-21:00 Uhr Marienplatz Mittwoch, 16.August
17:00-21:00 Uhr Marienplatz Donnerstag, 17.August
17:00-21:00 Uhr Stachus
Mahnwachen gegen den Krieg im Libanon
Infos Veranstalter:
Freunde des Libanon
 
Montag, 14. August
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
1. „Vergesst den Libanon nicht“
– Info + Diskussion zum Krieg im Nahen Osten
2. Rückblick auf das Streetlife-Festival und Beurteilung unserer Beteiligung
3. Planungen für den Herbst:
– Veranstaltungen im Rahmen des Sozialforum,
– DGB-Aktionen etc. Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
Sa/So, 12. / 13. August
Münchner Christopher Street Day
CSD-Parade am 12.8. 12:00 ab Marienplatz
Route: Marienplatz, Rindermarkt, Oberanger, Sendlinger Tor, Sonnenstraße (ost), Stachus, Sonnenstraße (west), Sendlinger Tor, Blumenstraße, Pestalozzistraße, Müllerstraße, Fraunhoferstraße, Klenzestraße, Gärtnerplatz, Reichenbachstraße, Viktualienmarkt, Frauenstraße, Isartor, Tal, Marienplatz Infos Veranstalter:
Münchner Aids-Hilfe
LeTra
Sub (Schwulenzentrum)
Freitag, 11.August
ab 16 Uhr
>Stachus
Kundgebung gegen die Militäraktionen im Nahen Osten“
16h: Infomarkt
18h: Bühnenprogramm mit Redebeiträgen Veranstalter:
SDAJ
08.08 17:00-21:00 Uhr Richard-Strauss Brunnen 09.08 17:00-21:00 Uhr Richard-Strauss Brunnen 10.08 18:00-22:00 Uhr Münchner Freiheit 11.08 18:00-22:00 Uhr Münchner FreiheitMahnwachen gegen den Krieg im Libanon
Infos Veranstalter:
Freunde des Libanon
Sonntag, 6.August
18:00 – 21:00
Forum Münchner Freiheit
Kundgebung – Gedenkveranstaltung
Hiroshimatag 2006
Die “Truderinger Frauen für Frieden und Abrüstung” tragen Texte zum Gedenken und Mahnen vor. Emmi Menzel von der “Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung”, die vor wenigen Wochen von einer Libanon-Reise zurückkehrte, spricht zu den Zusammenhängen des akuten Krieges. Ulrich Stark begleitet die Veranstaltung musikalisch. Die Gefahr eines Atomwaffeneinsatzes ist gewachsen: USA und Frankreich beharren – mit Unterstützung der anderen NATO-Staaten – weiter auf dem angeblichen Recht zum “Erstschlag” mit Atomwaffen. Beim völkerrechtswidrigen Krieg Israels gegen Palästina und Libanon, der die gesamte Region noch mehr zum Pulverfass macht, wird erneut klar, welche Rolle es auch spielt, daß Israel mit ausdrücklicher Unterstützung des westlichen Militärbündnisses als einziges Land in der Region über Atomwaffen verfügt. Auch am Hiroshimatag wollen wir die Zusammenhänge mit den machtpolitischen Interessen deutlich machen, die Frieden und Versöhnung im Wege stehen, und fordern dazu auf, den israelischen Angriff auf Gaza und Libanon zu stoppen:
Waffenstillstand sofort ohne Vorbedingungen! Veranstalter:
Münchner Friedensbündnis
Samstag, 5.August
16 Uhr
Isartor
„Gegen die israelische Militäroffensive im Libanon“
Demonstrationszug vom Isartor zum Sendlingertorplatz Veranstalter:
Libanesische Gemeinde München
unterstützt durch ‚Münchner Friedensbündnis‘ und ‚Bündnis München gegen Krieg und Rassismus‘
Freitag, 4.August
19:30
Veranstaltungsforum Fürstenfeld Seminarraum S5 (Einlass 19 Uhr)
GENTECHNIK – Gefahr oder Chance
Erfahrungen aus Brasilien

Vortrag von Antonio Andrioli Am Beispiel der Ausbreitung der Gensoja in Brasilien legt Antonio Inacio Andrioli (Brasilien) Doktorand der Sozialwissenschaften (Universität Osnabrück) und Stipendiat des Evangelischen Entwicklungs-Dienstes die ökologischen, agronomischen und sozialen Folgen der Gentechnik dar. Einladung Veranstalter:
Sozialforum Amper – Initiative für gerechte Sozialordnung, Frieden und Ökologie
Bund Naturschutz Ortsgruppe Fürstenfeldbruck/Emmering und Ortsgruppe Maisach
Campo Limpo / Solidarität mit Brasilien e.V., Puchheim

Veranstaltungen Juli 2006

 
Montag, 31.Juli
19:30
EineWeltHaus
Attac-Palaver:
Alte und neue Linke – Ein Abend mit Dieter Lattmann
80 Jahre Leben, als friedensengagierter Schriftsteller, noch immer SPD, im Bundestag unter Willy Brandt, als politischer Brückenbauer, Ost-West-Grenzgänger. Was denkt er über alte und neue Linke? Über Attac und die Zivilgesellschaft? Wie versteht er demokratischen Sozialismus? Worauf hofft er? ReferentInnen: Dieter Lattmann, Renate Börger, Angelika Holtermann Veranstalter:
Attac München
Samstag, 29.Juli
16 – 18 Uhr
Odeonsplatz
Protestkundgebung gegen den Krieg im Libanon
Wir rufen alle Münchner Bürgerinnen und Bürger auf, die Libanesen in ihrem Protest zu unterstützen! Aufruf Veranstalter:
Libanesische Gemeinde München
unterstützt durch ‚Münchner Friedensbündnis‘ und ‚Bündnis München gegen Krieg und Rassismus‘
Mittwoch, 26.Juli
20:00
Münchner Volkshochschule in Hadern
„Regionalentwicklung mit Erneuerbaren Energien“
Berichtet wird aus der Praxis: In der Region vom Watzmann bis zum Wendelstein wird die Nutzung der Solarenergie seit dem Jahr 2000 erfolgreich vorangebracht. Der Chiemgau entwickelt sich zur Solar-Region, die konsequent auf Erneuerbare Energien setzt, allen voran auf Solarstrom und Solarwärme, aber auch auf Holz, Biogas, Wasserkraft und Windenergie. Das erfolgreiche bayerische „Mitmachmodell“ zeigt wie Kommunalpolitik, Handwerk, engagierte Bürger und Solarinitiativen erfolg-reich kooperieren können. Der Referent, Dipl.-Ing. (FH) Peter Rubeck koordiniert für den Bundesverband Solarwirtschaft im Rahmen der bundesweiten Aktion „Wärme von der Sonne“ 22 Aktionsbündnisse in Süddeutschland. Gleichzeitig ist Peter Rubeck seit 7 Jahren Sprecher der Initiative „Sonnenenergie vom Watzmann bis zum Wendelstein“. Veranstalter:
Agenda 21 in Hadern
Dienstag, 25.Juli
19:00
Schweisfurth Stiftung Bitte um Anmeldung: buero@bszm.de
Münchner Forum Nachhaltigkeit
Generationenbilanz – Erbschaften und Erblasten für das Deutschland von morgen
Vortrag von Dr. Günther Bachmann Deutschland steht am Beginn einer großen Veränderung. In vielen Regionen schrumpft die Bevölke­rung und die Zahl der Erwerbspersonen nimmt ab. Der demografische Wandel hin zu einer alternden Gesellschaft führt absehbar zu ökonomischen und sozialen Verwerfungen. Unter rein ökologischem Blickwinkel könnte der Wandel jedoch als durchaus wünschenswert erscheinen. Was spricht dagegen, wenn die Menschen der reichen Industrienationen, die durch ihre hohen Ressourcenverbrauchs am meisten zu den globalen Nachhaltigkeitsproblemen beitragen, weniger werden? Der Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung hat jüngst eine Studie angeregt, die der Frage nachgeht, wie demografische und nachhaltige Entwicklung zusammenhängen. Welche positiven Erbschaften, aber auch welche negativen Erblasten hinterlässt das Deutschland von heute den Generationen von morgen? Erarbeitet wurde eine faktenreiche Generationenbilanz für die zentralen Felder nachhaltiger Entwicklung: Energie und Mobilität, Bildung und Integration, Siedlung und Natur, Arbeit und Einkommen. Dr. Günther Bachmann hat gemeinsam mit dem ehemaligen Bundesminister und Vorsitzenden des Rates für Nachhaltige Entwicklung Dr. Volker Hauff die jüngst im oekom verlag erschienene Studie herausgegeben und wird deren zentrale Ergebnisse vorstellen. Herr Bachmann war lange Zeit im Umweltbundesamt tätig bevor er 2001 die Geschäftsführung des Rates für Nachhaltige Entwicklung in Berlin übernahm. Veranstalter:
Bürgerstiftung „Zukunftsfähiges München“
in Kooperation mit der Selbach-Umwelt-Stiftung, dem oekom e.V. und der Schweisfurth-Stiftung
Montag, 24.Juli
19:30
EineWeltHaus
VsP- Forum München
Spanien: 70 Jahre Bürgerkrieg und Revolution
Am 17. Juli 1936 putschte General Franco gegen die in den Februarwahlen siegreiche Regierung der „Volksfront“. Die Bevölkerung reagierte mit einem Generalstreik, der sich zu einem Massenaufstand auswuchs, die Ländereien des Großgrundbesitzes und zahlreiche Fabriken wurden besetzt, Kirchen niedergebrannt, Arbeiter und Bauern suchten sich zu bewaffnen. Es begann ein dreijähriger „totaler Krieg“, der Hunderttausenden das Leben kostete. Wir gehen insbesondere der Frage nach, weshalb die Politik der „Volksfront“ scheiterte und welche Rolle die verschiedenen Strömungen der Linken (PSOE, KP, Anarchisten, POUM) in der Revolution spielten. Einladung Veranstalter:
Verein für solidarische Perspektiven e.V.
Samstag, 22. Juli
ab 15:00
EineWeltHaus
Sommerfest „5 Jahre EineWeltHaus“
Kinderprogramm – Live-Musik – Tanz – Sketche – Mitmachaktionen – Schnupperkurse – Gewinnquiz – Gerechtigkeitswaage – interkulturelles Haareschneiden – Filme – Infos – Cocktailbar – Kulinaria aus aller Welt – Festreden – Biergarten – Disco und vieles mehr … Ab 15 h Spannendes Programm für Groß und Klein:
– Swadaya Indonesia München e.V. – Kindertrachtenshow
– Straßentheater der Truderinger Frauen für Frieden und Abrüstung – „Gelöbnis“
– Horizonte – Angolanische Jugendtanzgruppe – Street Crazy Kids – Breakdance – One World Project – Mädchen-Reggae-Chor Programm Veranstalter:
EineWeltHaus
Samstag, 22.Juli
18:00
Kath. Hochschulgemeinde
Das Politische Samstagsgebet
ANGST LEBEN – ANGST ÜBERWINDEN!
Referenten:
Marlene Brummer, Dipl.Psychologin
Walter Listl, Bündnis gegen Krieg und Rassismus Angst ist eine Grundbefindlichkeit, die auftritt bei wirklicher sowie bei vermeintlicher Gefahr. Insofern gehört Angst zum menschlichen Leben, muss Angst gelebt werden. Auf Dauer kann jedoch ein Mensch mit Angst nicht wirklich zufrieden sein. Angst geht in einer, für viele sozial schwieriger gewordenen Situation, konkret von der drohenden Arbeitslosigkeit aus. Angst kann lähmen oder einen wichtigen Impuls zum Handeln auslösen. Einigkeit macht stark und kann das scheinbar Unmögliche möglich machen. Solidarität in der Gemeinschaft hilft gegen Angst und Entmutigung. Einladung Veranstalter:
Das Politische Samstagsgebet
Freitag, 21.Juli
17:00
Odeonsplatz
Kundgebung
Stoppt den Israels Feldzug gegen die arabischen Nachbarn!
Schluß mit dem israelischen Besatzungsterror“
Gegen Rassismus, Antisemitismus und antiislamische Hetze

Veranstalter:
Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus
u.a.
Mittwoch, 19.Juli
19:00
Vortragssaal BayernForum um Anmeldung wird gebeten
Podiumsdiskussion und Ausstellungseröffnung
Der Flughafen München – so nah und doch so fern
Die Flughafen Gesellschaft möchte eine 3. Startbahn bauen. Die Fluggäste haben schon heute Probleme, den Flughafen zu erreichen. Mit einer 3. Startbahn, sollte sie denn unvermeidlich sein, wird das nicht besser. Liegt die Zukunft beim Ausbau der S-Bahnstrecke im Sinne der Express-S-Bahn oder setzen sich die Befürworter des Baus des Transrapid durch? Podium:
Dr. Axel Berg, MdB
Dr. Thomas Beyer, MdL
Willi Scheib
Florian Fischer Moderation: Dr. Evamaria Brehm Ausstellung: „Im Dienst der Mobilität“
Fotographien von Rüdiger Brödner Flyer Seite 1       Flyer Seite 2 Veranstalter:
Friedrich-Ebert-Stiftung
Mittwoch, 19.Juli
19:30
EineWeltHaus
Die Veranstaltung konnte wegen einer Polizeiaktion im EineWeltHaus nicht stattfinden.
Gemeinsame Presseerklärung des KJR, dju, InSight e.V. und A.I.D.A. Im Blickpunkt:
Was tun gegen Rechts?! – Opfer stärken – Tätern Grenzen setzen
Podiumsdiskussion Auch in München und Umgebung gab es in den letzten Monaten Angriffe auf Menschen, die nicht ins rechte Weltbild rassistischer und neonazistischer Gruppen passen. Im Kampf gegen rechte Gewalt gehen wir davon aus, dass eine öffentliche Solidarisierung mit den Betroffenen den Tätern Grenzen setzt und potenzielle Opfergruppen stärkt. Wir stellen die Erfahrungen und die Arbeitsweise des Projekts der Mobilen Opferberatung in Sachsen-Anhalt vor, informieren über rechte Aktivitäten in München und Bayern und wollen über eigene Handlungsmöglichkeiten gegen rechte Gewalt diskutieren. Auf dem Podium:
Heike Kleffner, Mobile Opferberatung Sachsen-Anhalt
Sylvia Schlund, KJR München-Stadt
Thies Marsen, dju München
Moderation: Michael Backmund, Journalist und Autor Veranstalter:
Eine Kooperationsveranstaltung von
Kreisjugendring München-Stadt,
insight e.V.,
Deutsche Journalistinnen und Journalisten Union KV München und
A.I.D.A. e.V.
Mittwoch, 19.Juli
19:30
EineWeltHaus Raum 211
Bundeswehr und EU-Truppen im Kongo – Wahlkampf mit Kampftruppen – für wen?
Vortrag mit Videoausschnitten, Frage und Antwort sowie Diskussion (BIFA-Team) Am 1. Juni segnete der deutsche Bundestag den Regierungsbeschluss zum Militäreinsatz im Kongo (DRC) ab. Alle Fraktionen außer der Linkspartei sind für den Einsatz im Kongo, sie konkurrieren allenfalls um das Konzept, das manchen nicht weit genug geht. Die Stellungnahmen der Friedensgruppen im Lande dagegen lehnen diesen Einsatz ab wie die anderen Militäreinsätze auch – Aufklärung tut not. Infos (HTML)     Flugblatt (PDF) 232 kB, 2 Seiten A4 Veranstalter:
Münchner Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung (BIFA)
Montag, 17.Juli
20:00
Frauenhofer Theater
‚Attentat auf das Oktoberfest‘ Was wirklich geschah und was wir glauben sollen.
Eine Gegenermittlung von Ullrich Chaussy Der Hörfunkjournalist und Autor des Busches ‚Ein Attentat‘ stellt das Ergebnis der Ermittlungen in Frage und fordert die Wiederaufnahme des Verfahrens. Seine Gegenermittlung ist eine Montage aus Ermittlungsakten, Zeugenaussagen, Filmszenen und Tagesschauzuspielungen. Veranstalter:
Club Voltaire
Samstag, 15. Juli
Sonntag, 16. Juli
Ludwigstr. / Leopoldstr.
Streetlife
Das Streetlife-Festival findet seit dem Jahr 2000 anlässlich des europaweiten auto-freien Tages in München statt.
Ziel der Veranstaltung ist es, über nachhaltige Mobilitätsformen zu informieren. Zudem sollen alternative Nutzungsmöglichkeiten des öffentlichen Raums, insbesondere des Straßenraums, vorgestellt und praktisch umgesetzt werden. Im der südlichen Hälfte bietet das Streetlife-Festival unter dem Motto „eine lebendige Straße für die Stadt“ ein Naherholungsgebiet für alle Münchnerinnen und Münchner. In der nördlichen Hälfte der Meile präsentiert auf dem Corso Leopold, der gleichnamige Verein gemeinsam mit Partnern aus Schwabing und Umgebung künstlerische und kulturelle Dimensionen Schwabings und organisiert unter dem Motto „Was kann eine Straße alles sein?“ experimentelle Erlebniswelten für den öffentlichen Raum. nur am Sonntag 16.Juli !! München – sozial und solidarisch Unter diesem Motto koordiniert das „Sozialforum München“ auf dem Streetlife-Festival Gruppen aus verschiedenen Bereichen. Ein breites Spektrum – von Gewerkschaften, kirchlichen Gruppen, Initiativen der Erwerbslosen, der Friedensbewegung bis zu Tauschringen und Transrapid-Gegnern – stellt sich vor. Die Gruppen präsentieren mit Infoständen und Schautafeln ihre Kritik an den Lebensumständen in unserer Gesellschaft und stellen ihre Ideen zur Diskussion. Abrüstung, internationale Solidarität, mehr Demokratie und menschenwürdige Arbeits- und Lebensbedingungen sind nur einige der Themen. Bühnenprogramm:
12:00 Eröffnung und Begrüßung
12:30 Tibaten Snowlions – Tibetischer Tanz und Gesang
13:00 WOB – Der Transrapid-Song
13:30 Verdi: Sketch zum Thema Mindestlohn
14:00 Zwoastoa – Bayern-Rock + Gstanzl
14:45 Montagsdemo: offenes Mikrophon
15:00 Tibaten Snowlions – Tibetischer Tanz und Gesang
15:30 Impro-Theater – Thema: Arbeitslose (Mike Gallen/Mike Winterstein)
16:00 Azubi-Versteigerung (Verdi-Jugend)
16:30 Karl-Heinz Wassermann (Liedermacher)
17:00 Banda Mosaico – Latinjazz
17:45 Montagsdemo: offenes Mikrophon
18:00 Michaela Dietl mit den Quetschuno’s
Kommen Sie vorbei. Machen Sie aktiv mit, denn:
Ein anderes München ist möglich – sozial und solidarisch. www.streetlife-festival.de Veranstalter:
Green City e.V.
Corso Leopold e.V.
Sonntag, 16.Juli
11:30
EineWeltHaus
Abschluss der deutschlandweiten Informationstour
„von-Armut-bis-Zucker“
politischer Frühschoppen, Weltmusik und Ausstellung mit VertreterInnen von Bund, Freistaat Bayern und Stadt München Infos Veranstalter:
Nord Süd Forum München e.V.
Eine Welt Netzwerk Bayern e.V.
Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt Landesnetzwerke in Deutschland e.V. (AGL)
Sonntag, 16. Juli
12h-20h
Westpark
Internationales Sommerfest
München- Stadt der kulturellen Vielfalt

Programm Veranstalter:
Ausländerbeirat München
Samstag, 15.Juli
11h bis 20h
Odeonsplatz
Gentechnikzelt bei den Bioerlebnistagen
Ausstellung über die Zukunft unserer Nutzpflanzen Der Einzug der Agro-Gentechnik bedroht den Ökolandbau existenziell. Die Ausstellung informiert über Risiken und Handlungsmöglichkeiten für Verbraucher. Eine der zentralen Forderungen ist ein zehnjähriges Anbaumoratorium für Gen-Pflanzen. Infos zu den Bioerlebnistagen Veranstalter:
Umweltinstitut München
Tagwerk
Bund Naturschutz
Donnerstag, 13. Juli
9h bis 11h
Cafe Glanz
Arbeitskreis „Rechte für Frauen“
Hier trifft frau sich, um speziellen Fragestellungen nach zu gehen, um Antworten und Lösungen zu finden – eben aus dem Sichtwinkel von Frauen in und um München. Weitere Informationen hierzu bei:
Einspruch e.V. München, Tel.: 4802649, Fax: 671241
email: einspruch.muenchen@web.de Veranstalter:
Einspruch e.V. München
Donnerstag, 13. Juli
17:00h
Richard-Strauss-Brunnen
Mahnwache – Aktion zum Bush-Besuch
Infos: www.bush-in-stralsund.de Veranstalter:
Münchner Friedensbündnis
Montag, 10. Juli
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
16. Juli 2006 – Streetlife-Festival in München!
Attac-Kampagne gegen die Privatisierung der Bahn Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
Freitag, 7.Juli
20:00
EineWeltHaus
Vortrag
Menschenrechte zum Schutz für MigrantInnen
Nivedita Prasad stellt Beispiele vor, wie MigrantInnen und ihre Vereine auf UN- Ebene ihre Interessen selbst vertreten können und behandelt die Themen: Welche UN-Konventionen schützen MigrantInnen? Helfen Menschenrechte weiter, wenn das innerstaatliche Rechtssystem nicht weiter hilft? Wenn ja, wie? Referent: Nivedita Prasad Veranstalter:
Nord Süd Forum München e.V.,
Visiones e.V. (in Gründung),
migranet – Verein zur Förderung ethnischer Minderheiten e.V.
Montag, 3.Juli
20:00
Frauenhofer Theater
‚Ssehstörung‘ Referent: Klaus Liebig Alljährlich marschieren in Salzburg am 1. November SS-Veteranen mit Anhang und Blasmusik zum Kriegerdenkmal am Kommunalfriedhof, wo sie einen Kranz mit einer schwarzen Banderole niederlegen, auf welcher zu lesen ist: ‚Zum ehrenden Gedenken an unsere gefallenen Kameraden von der Waffen-SS‘. Der Künstler Wolfram P. Kastner versah diesen Skandal erstmals 1994 mit einem ‚Scherenschnitt‘ – wie auch 1999, 2001, 2003, 2004, 2005. Die SS-Veteranen erstatteten Anzeige. Zwar wurden die Strafverfahren in Österreich gegen Kastner eingestellt, jedoch fand ein deutscher Staatsanwalt von sich aus ein besonderes deutsches Strafverfolgungsinteresse: das zuständige Oberlandesgericht fasste den Beschluss, wonach die Salzburger SS-Kranzschleife durch das Eigentumsgrundrecht des deutschen Grundgesetzes geschützt sei. Gegen diesen Beschluss wurde Verfassungsbeschwerde eingelegt. Wolfram Kastner zeigt den ‚Stoff‘, der den Richtern so schützenswert ersheint und wird uns den Fall schildern. Mit diesem gegenwärtigen Stand der gerichtlichen Auseinandersetzungen, sieht Kastner dem diesjährigen 1. November entgegen… Veranstalter:
Club Voltaire
Samstag, 1.Juli
10 – 18 Uhr
Taverna Odyssee Eintritt: 5 EUR / ermäßigt 3 EUR
14. isw-forum
Alternativen zum Neoliberalismus
Spielräume für keynesianische Reformen – marxistische Perspektiven einer neuen Gesellschaft Referenten:
Dr. Harald Werner (Berlin), Dr. Jürgen Leibiger (Leipzig), Detlev Hensche (Berlin), Leo Mayer (isw), Conrad Schuhler (isw), Helmut Ruge (München) Einladung Veranstalter:
isw – institut für sozial-ökologische wirtschaftsforschung e.V.
Samstag, 1.Juli
11:00
Marienplatz
Die NPD hat ihre Veranstaltung abgesagt. Die Kundgebung auf dem Marienplatz findet statt, wir feiern unseren Erfolg. Kundgebung
Kein Naziaufmarsch am 1. Juli in München!
Kickt Nazis Raus!

Protest dort, wo die Neonazis marschieren wollen! Am 1. Juli 2006 will die NPD in München eine Kundgebung mit Demonstration abhalten. Während die Welt auf Deutschland blickt und München sich als weltoffene Stadt präsentieren möchte, wollen Neonazis unter anderem mit der widerlichen Parole „Massenzuwanderung ist Völkermord“ ihre rassistischen, militaristischen, antisemitischen und fremdenfeindlichen Parolen verbreiten. Wir wollen an diesem Tag auf der Straße sein und den Versuch der Neonazis verhindern, sich in dieser Stadt breit zu machen. Die Stadt gehört den MünchnerInnen mit und ohne deutschen Pass und allen, die gegen Rassismus und Faschismus auf die Straße gehen! Aufruf Veranstalter:
Bündnis gegen Naziaufmärsche
(Details s. Aufruf)

Veranstaltungen Juni 2006

 
Mittwoch, 28.Juni
18:00
Gewerkschaftshaus Großer Saal
politischer Frauentreff
Leben mit Hartz IV – immer mehr Frauen landen in der Armutsfalle.
Diskussion mit:
Claudia Scheck, stellv. Bezirksgeschäftsführerin ver.di München
Irmgard Ernst, Münchner Arbeitslosen Zentrum (MALZ)
Anneliese Pabst, Arbeitsagentur München
Erich Guttenberger, Bundes-Erwerbslosen-Ausschuss, ver.di
Ab ca. 20 Uhr findet dann unser Sommerfest im Innenhof des DGB Hauses statt. Mit Getränken, kleinem Imbiss und Kultur von Michaela Dietl und Susanne Förster. Veranstalter:
Bezirksfrauenrat von ver.di München
Mittwoch, 28.Juni
19:00
EineWeltHaus Raum 211/212
Vortrag mit Diskussion
Religion und Fundamentalismus Referent: Prof. Dr. Gilbert Achcar.
(Der Referent stammt aus Beirut und ist Hochschullehrer für politische. Wissenschaften in Paris.) Seit geraumer Zeit scheint die Bedeutung von Religion in der Politik zuzunehmen. Vor allem fundamentalistische Strömungen haben Zulauf. In Europa: Streit über religiöse Symbole wie das Kopftuch. In den USA stützt sich ein evangelikaler Präsident auf die christliche Rechte und führt einen „Kreuzzug“ gegen islamische Länder. Im Iran, im Irak, in Palästina… Die Liste ließe sich fortsetzen. Wie sollten sich emanzipatorische Bewegungen den religiösen Gruppen und Bewegungen gegenüber verhalten? Veranstalter:
Nord Süd Forum München e.V.,
Verein für solidarische Perspektiven,
Neuer ISP Verlag,
Marxismus im Dialog
Mittwoch, 28.Juni
19:00
Seidlvilla Eintritt: Euro 5, ermäßigt 4, Talente 10
Schumacher Forum
Global Marshall Plan Initiative –
heute für morgen handeln

Referent: Frithjof Finkbeiner, Koordinator der Initiative Global Marshall Plan, Für viele Menschen auf dem Globus verkörpert Europa die Hoffnung auf eine gerechtere Welt und gleichzeitig – trotz aller Mängel – das erfolgreichste, Frieden und Wohlstand schaffende Modell.
Vor diesem Hintergrund ist der Gobal Marshall Plan zu verstehen – er versucht die Hoffnung, die Idee der Solidarität und das Beispiel Europa als eine Anregung für eine bessere Globalisierung zu vermitteln. Veranstalter:
E.-F.-Schumacher-Gesellschaft für politische Ökologie e.V.
Montag, 26.Juni
19:30
EineWeltHaus Raum 211/212
Film
Wolken über Kerala – Ein Entwicklungsland unter dem Druck der Globalisierung Der Dokumentarfilm (45 Min.) von Klaus Liebig stellt den indischen Bundesstaat Kerala vor. Sein Entwicklungsmodell leidet unter dem neoliberalen Kurs der Zentralregierung. Gespräche mit Betroffenen (u. a. Arundhati Roy) weisen auf ein Widerstandskonzept und seine Perspektiven für die Zukunft hin. Referent: Klaus Liebig Veranstalter:
Attac München , Arbeitskreis „Fairer Handel / WTO“
Freitag, 23.Juni
19:30
Griechisches Haus Unkostenbeitrag 3.- Euro
Vortrag mit Diskussion
„Afrika in Palästina – Das südafrikanische Modell als Lösung“
mit dem israelischen Autor, Journalisten und Friedensaktivisten Shraga Elam Er erörtert die „einzige Alternative“: die südafrikanische Lösung eines gemeinsamen Staates, mit gleichen Rechten für all seine jüdischen und arabischen Bürger und Flüchtlinge. Moderation Fuad Hamdan Infos Veranstalter:
Palästina Komitee München,
Friedensaktion Palästina im Interkulturellen Forum,
Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus
in Kooperation mit dem Griechischen Haus – Evangelisches Migrationszentrum
Donnerstag, 22. Juni
9h bis 11h
Cafe Glanz
Arbeitskreis „Rechte für Frauen“
Hier trifft frau sich, um speziellen Fragestellungen nach zu gehen, um Antworten und Lösungen zu finden – eben aus dem Sichtwinkel von Frauen in und um München. Weitere Informationen hierzu bei:
Einspruch e.V. München, Tel.: 4802649, Fax: 671241
email: einspruch.muenchen@web.de Veranstalter:
Einspruch e.V. München
Donnerstag, 22.Juni
19:30
EineWeltHaus
Vortrag mit Diskussion
Gewaltfreier Widerstand gegen Landraub im besetzten Palästina
Referent: Mohammed Khatíb Ein Zentrum des gewaltfreien Widerstandes gegen die Enteignung von Land für den Ausbau illegaler Siedlungen und den Bau von Mauern und Sperranlagen im Westjordanland ist das Dorf Bil’in. Seit 15 Monaten demonstriert das Dorf jeden Freitag, gemeinsam mit israelischen und internationalen UnterstützerInnen und mit immer neuen, phantasievollen Ideen und trotz der harschen Repression durch die israelische Armee. Gleichzeitig wendet sich Bil’in ganz bewusst an die israelische und internationale Öffentlichkeit und versucht, vor dem höchsten israelischen Gericht eine Klage gegen den Landraub durchzusetzen. Mohammed Khatíb, eines der aktivsten Mitglieder des Dorfkomitees, das den Widerstand in Bil’in organisiert, wird über die Entwicklungen und Ereignisse in Bil’in berichten, neues Videomaterial zeigen und darüber diskutieren, wie der gemeinsame israelisch-palästinensische Widerstand gegen die Besatzung von außen unterstützt werden kann. Veranstalter:
Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe München
Montag, 19. Juni
20:00
REFUGIO München
Jour Fixe bei REFUGIO München
Krankheitsbegriffe in verschiedenen Kulturen
Referentinnen:
Barbara Abdallah-Steinkopff, Dipl. Psych.
Beatrix Weidinger von der Recke, Dipl. Psych
beide REFUGIO München Unser Verständnis von Krankheit und Gesundheit ist vor allem kulturell geprägt. Die Menschen, die bei REFUGIO Beratung und Unterstützung suchen, kommen aus Kulturen und Gesellschaften, die unserer deutschen Kultur häufig sehr fremd sind.
Für uns als deutsche PsychotherapeutInnen bedeutet dies, offen und neugierig zu sein, um zu verstehen, was körperliche und seelische Beschwerden für die jeweiligen Klienten bedeuten. Mit diesem jour fixe möchten wir Ihnen unsere therapeutische Haltung und Krankheitskonzepte aus verschiedenen Kulturen vorstellen.
Mit Beispielen unserer Praxis werden wir die unterschiedlichen Auffassungen von Symptomen verdeutlichen. Veranstalter:
REFUGIO München
Beratungs- und Behandlungszentrum für Flüchtlinge und Folteropfer
Montag, 19.Juni
20:00
Frauenhofer Theater siehe auch 26.6.
Film
Wolken über Kerala – Ein Entwicklungsland unter dem Druck der Globalisierung Referent: Klaus Liebig Der Film stellt den siüdindischen Bundesstaat Kerala vor. Zwischen 1960 und 1990 erlangte das tropische Land als sogenanntes „Entwicklungsmodell“ Berühmtheit. Kerala ist Beispiel dafür, dass auch in einem armen Land durch kluge Politik eine relativ hohe Lebensqualität erreicht werden kann. Als die indische Zentralregierung in Delhi 1990 einen neo-liberalen Kurs einschlug und 1995 der WTO beitrat, hatte dies v.a. für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung in Kerala schwerwiegende Folgen. Die Parteien der LDF (Left Democratic Front) entwickelten ein Konzept, das vor der weiteren Verelendung schützen sollte. In Interviews sprechen BürgerInnen Keralas über die Lage und die Perspektiven für die Zukunft ihres Landes – unter ihnen auch die Schriftstellerin Arundhati Roy. Der Film hält einige Denkanstöße bereit, wie auch hier in Europa mit der Globalisierung und ihren Folgen umgegangen werden könnte. Klaus Liebig, Autor und Produzent, ist gerade aus Kerala zurückgekehrt und wird über die aktuelle Situation berichten, u.a. wie die Aufbauarbeiten in den vom Tsunami betroffenen Gebieten vorangekommen sind. Veranstalter:
Club Voltaire
Dienstag, 13.Juni
18:00
EineWeltHaus
„Gegen Zwangsprostitution – nicht nur zu WM-Spitzenzeiten“
Zu den hässlichen Begleiterscheinungen von Großereignissen wie der gerade stattfindenden Fußball-Weltmeisterschaft gehört auch die brutale Geschäftemacherei skrupelloser Menschenhändler, die Tausende Prostituierte ins Land bringen, sehr oft unter falschen Versprechungen und mit Gewalt. Dagegen wenden sich der Deutsche Frauenrat und eine Vielzahl von Verbänden und Frauenprojekte. Sie nutzen die besondere Öffentlichkeit zur WM-Zeit, um den Blick auf dieses Verbrechen zu lenken. Aber Zwangsprostitution ist schlimmer Alltag, auch in dieser Stadt. Daher ist die klare Forderung der deutschen Frauenverbände, Zwangsprostitution und Menschenhandel mit aller Macht zu bekämpfen und die Opfer dieser Verbrechen zu schützen – und zwar dauernd, nicht nur zu WM-Spitzenzeiten. Podiumsdiskussion mit
Angelika Graf MdB, Menschenrechtsexpertin,
stellvertretende Vorsitzende der AsF Bayern
Brunhilde Raiser, Vorsitzende des Deutschen Frauenrates
Monika Cissek-Evans, Jadwiga München
Einladung Informationsstände gegen Zwangsprostitution
Donnerstag, 8. Juni 2006 16.00 – 19.00 Uhr:
Riem Arcarden – Platz der Menschenrechte
Mittwoch, 21. Juni 2006, 14.00 bis 16.00 Uhr
Sendlinger-Tor-Platz
Veranstalter:
STADTBUND MÜNCHNER FRAUENVERBÄNDE
Montag, 12. Juni
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
Viertes Europäisches Sozialforum in Athen, Bericht von Stefan Hügel
Streetlife-Festival u.a. Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
Samstag, 3. Juni
Berlin
Großdemo gegen Sozialabbau Busfahrkarten von München nach Berlin erhältlich:
in der Basisbuchhandlung, Adalbertstr. 41
und im EineWeltHaus Aufruf zur Großdemo am 3.6.2006 in Berlin Website Großdemo am 3.6.2006 in Berlin

Veranstaltungen Mai 2006

 
Mittwoch, 31.Mai
19:30
EineWeltHaus Eintritt 3.- / 2.- Euro
Vortrag mit Diskussion
Die neuen 10 Gebote – Ethik ohne Religion
Referent: Dr. Michael Schmidt-Salomon, Philosoph und Schriftsteller Der Referent stellt den 10 Geboten der Bibel die „10 Angebote des evolutionären Humanismus“ gegenüber und zeigt, warum eine zeitgemäße Ethik auf religiöse Versatzstücke zwingend verzichten muss, um der letztlich kriegstreiberischen religiösen Gettoisierung der Menschheit entgegenzuwirken. Veranstalter:
Humanistische Union e.V., RV München-Südbayern u.a.
in Koop. mit der Petra-Kelly-Stiftung
Dienstag, 30.Mai
19:00
EineWeltHaus
Diskussionsveranstaltung
Für eine bessere Zukunft ohne Transrapid
– eine andere, soziale Verkehrspolitik ist möglich –
Podiumsteilnehmer:
Dr. Winfried Wolf, Verkehrsexperte/WASG
Harald Pürzel, Bezirksvorsitzender ver.di
Rudi Remm, Bund Naturschutz
Einladung weitere Infos zum Thema Veranstalter:
WASG München und Linkspartei.PDS
Montag, 29.Mai
19:30
EineWeltHaus Raum 211/212
Informationsveranstaltung
Attac-Palaver: Was ist Europa und wie wollen wir es aufbauen? Was heißt es, EuropäerIn zu sein? Welche Ziele kann ein „Europa von unten“ haben, das von seiner Bevölkerung aufgebaut wird? Referent: Anne Karrass, wiss. Beirat von Attac Deutschland Veranstalter:
Attac München
Samstag, 20. Mai
19:00
EineWeltHaus
Das Politische Samstagsgebet:
Jesus und Mohammed
Ihre Botschaft für die heutige Gesellschaft

Dialog zwischen Christen und Muslimen Dialog-Podium:
Enisa Bilalovic, Muslimrat München
Memduh Kapicibasi, Muslimrat München
Gerhard Heinz, FI Christen in der Region München
Rosemarie Wechsler Pax Christi München
Moderation: Hans-Dieter Strack Veranstalter:
Das Politische Samstagsgebet
Freitag, 19.Mai
19:00
EineWeltHaus
Geburtstagsfest:
Fünf Jahre Attac München

Im Mai 2001 wurde die Attac-Ortsgruppe München gegründet und wir wollen unseren fünften Geburtstag gebührend feiern – mit einem Rückblick auf unsere Arbeit, mit Politik, Kultur, Musik und Tanz und natürlich mit all den Menschen, die sich in diesen Jahren bei uns begegnet sind. Alle MitstreiterInnen, KritikerInnen, Neugierigen oder Feierwilligen sind herzlich eingeladen! Veranstalter:
Attac München
Samstag, 13.Mai
1. Teil von 10.00 – 13.00 h,
2. Teil von 14.00 – 17.00 h
Mohrvilla Teilnehmergebühr: Euro 10, ermäßigt 8, Talente 20
Kolloquium im Rahmen des Schumacher-Forums
Wasser in Bürgerhand –
Sicherung des Grundnahrungsmittels gegen „Übernahmen“

Einführung Jörg Schuchardt (Stadtwerke München GmbH, Bereich Wasser):
Münchner Wasser (Gewinnung, Qualität, Kosten) Harald Wutte (angefragt):
Wasserallianz in Augsburg (Wasser soll in Bürgerhand bleiben) Martin Schmidt-Bredow:
Wer will in Europa am Wasser profitieren? (Bürger- gegenüber Konzerninteressen, welche Lösungen, welche Konflikte gibt es?) Der Kampf ums Wasser (Film) Christiane Hansen, Ernst Schrimpff:
Auseinandersetzungen ums Wasser in anderen Kontinenten: ausgewählte Beispiele Ernst-Friedrich Lauppe:
Rechtliche Rahmenbedingungen rund um „Wasser in Bürgerhand“ (z. B. Stadtwerke als Rahmen, Anstalt öffentlichen Rechts, Genossenschaft, Aktiengesellschaft o. ä.: Sicherheit gegen unerwünschten Zugriff / Nutzen / Kosten) Resümee / Schlussdiskussion Veranstalter:
E.-F.-Schumacher-Gesellschaft für politische Ökologie e.V.
Freitag, 12. Mai
14:30 bis 18:00
EineWeltHaus Großer Saal
Informationsveranstaltung
Menschenrechte zweiter Klasse? Nahrung, Gesundheit, Bildung, faire Arbeitsbedingungen. Der Internationale Pakt über Wirtschaftliche, Soziale und Kulturelle Rechte
In der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte stehen wirtschaftliche, soziale und kulturelle sowie bürgerliche und politische Rechte gleichberechtigt nebeneinander. Dennoch führte die weltpolitische Entwicklung zur Schaffung zweier UN-Menschenrechtspakte, des so genannten „Zivilpaktes“ und des „Sozialpaktes“. Bis heute werden bürgerliche und politische Rechte als die einzig „echten“ Menschenrechte angesehen. Aber wie steht es beispielsweise mit den Rechten tausender Menschen, die täglich an den Folgen von Hunger sterben oder medizinisch nicht versorgter HIV-Kranker? ReferentInnen:
Dr. Peter Krennerich, Renate Schüssler, Peter Amsler, Dr. Sonja Weinreich, Regina Barendt Veranstalter:
Internationale Menschenrechtsorganisation FIAN in Kooperation mit dem Nürnberger Menschenrechtszentrum und dem Nord-Süd-Forum, gefördert vom Katholischen Fonds
Freitag, 12.
bis Sonntag 14.Mai

Beginn: 12.4. 19h30
EineWeltHaus Teilnahmebetrag: 16 € / 12 € (inkl. Verpflegung)
attac – Regionalkonferenz
„Internationale Steuern“

Attac führt 2006 eine Kampagne zur Durchsetzung von internationalen Steuern, mit denen die die Profiteure der Globalisierung gezwungen werden sollen, einen Beitrag zur dringend benötigten Finanzierung von Entwicklung, von sozialen und ökologischen Anliegen zu leisten. Auf der Regionalkonferenz in München wollen wir die Aktionen dieser Kampagne in Süddeutschland planen und die Ortsgruppen vernetzen. Anmeldungen bitte frühzeitig per e-Mail an tagung@attac-m.org oder telefonisch unter (089) 322 66 64 bei Sue Dürr. Website der Kampagne Einladung zur Konferenz Veranstalter:
Attac München
Samstag, 13.Mai
1. Teil von 10.00 – 13.00 h,
2. Teil von 14.00 – 17.00 h
Mohrvilla Teilnehmergebühr: Euro 10, ermäßigt 8, Talente 20
Kolloquium im Rahmen des Schumacher-Forums
Wasser in Bürgerhand –
Sicherung des Grundnahrungsmittels gegen „Übernahmen“

Einführung Jörg Schuchardt (Stadtwerke München GmbH, Bereich Wasser):
Münchner Wasser (Gewinnung, Qualität, Kosten) Harald Wutte (angefragt):
Wasserallianz in Augsburg (Wasser soll in Bürgerhand bleiben) Martin Schmidt-Bredow:
Wer will in Europa am Wasser profitieren? (Bürger- gegenüber Konzerninteressen, welche Lösungen, welche Konflikte gibt es?) Der Kampf ums Wasser (Film) Christiane Hansen, Ernst Schrimpff:
Auseinandersetzungen ums Wasser in anderen Kontinenten: ausgewählte Beispiele Ernst-Friedrich Lauppe:
Rechtliche Rahmenbedingungen rund um „Wasser in Bürgerhand“ (z. B. Stadtwerke als Rahmen, Anstalt öffentlichen Rechts, Genossenschaft, Aktiengesellschaft o. ä.: Sicherheit gegen unerwünschten Zugriff / Nutzen / Kosten) Resümee / Schlussdiskussion Veranstalter:
E.-F.-Schumacher-Gesellschaft für politische Ökologie e.V.
Donnerstag, 11. Mai
9h bis 11h
Cafe Glanz
Arbeitskreis „Rechte für Frauen“
Hier trifft frau sich, um speziellen Fragestellungen nach zu gehen, um Antworten und Lösungen zu finden – eben aus dem Sichtwinkel von Frauen in und um München. Weitere Informationen hierzu bei:
Einspruch e.V. München, Tel.: 4802649, Fax: 671241
email: einspruch.muenchen@web.de Veranstalter:
Einspruch e.V. München
Donnerstag, 11. Mai
19:30
Akademischer Gesangsverein
Veranstaltungsreihe: „Wohlstand für alle?“
„Wohlstand und Verteilungsgerechtigkeit durch Grundeinkommen? „
Wohlstand hat immer auch mit der Verteilung des erwirtschafteten materiellen Reichtums zu tun. Wie und bis zu welchem Maße dies geschehen kann, steht schon immer im Zentrum wirtschafts- und sozialpolitischer Debatten. Wie kann „Verteilungsgerechtigkeit“ erreicht werden?
Können aktuelle Vorschläge wie die Forderung nach einem „Grundeinkommen“ weiterhelfen?
Lässt sich eine solche „armutsfeste Grundsicherung“ nur in reichen, ohnehin „privilegierten“ Ländern durchsetzen?
Wie sieht es international aus?
Und wie soll die zur Finanzierung eines solchen Grundeinkommens notwendige Umverteilung erreicht werden? Referent/inn/en:
Prof. Dr. Michael Opielka, Fachhochschule Jena, Institut für sozialökologische Forschung
Christine Bauer-Jelinek, Wirtschaftscoach und Psychotherapeutin, Leiterin Institut für Macht-Kompetenz, Vorsitzende der MIK- Intitiative für Mikro-UnternehmerInnen,
Albrecht Müller, Nationalökonom, Herausgeber der „NachDenkSeiten.de“ Flyer zur Veranstaltungsreihe Veranstalter:
Petra-Kelly-Stiftung
Donnerstag, 11. Mai
20:00
EineWeltHaus Großer Saal
Mit „Tempo“ gegen Indianer Brasiliens
Indianische Augenzeugen berichten über Land- und Umweltkonflikte ihrer Region Am 20.1.06 zerstörte Bundespolizei zwei indianische Dörfer und verschärfte damit den Konflikt um Land und Ökologie zwischen Guaraní und Tupinikim Gemeinschaften und der Zellulose-Fabrik Aracruz. Grossabnehmer des Rohstoffs sind die Multis Procter & Gamble und Kimberley-Clark mit den bekannten Marken Tempo, Hakle, Kleenex u.a. Referent:
Paolo Henrique Vicente de Olivira , Repräsentant der 4 letzten Tupinikim Gemeinschaften in Espirito Santo; Antonio Carvalho (Werá Kwari), Repräsentant von 3 Guaraní-Gemeinden Veranstalter:
Lateinamerika AK im Nord-Süd-Forum,
Pro Regenwald
(unterstützt durch das Kulturreferat der LHS München)
Mittwoch, 10.Mai
19:00
Mathematischen Institut der LMU, Hörsaal B005
GuHT-Frühjahrsforum
Wellensalat satt – wieviel Elektrosmog verträgt der Mensch?
Elektrosmog betrifft jeden von uns in zunehmendem Maße, sei es durch die eigene Benutzung elektrischer und elektronischer Geräte oder durch Mobilfunk-, Radio- und Fernsehsender, Hochspannungsleitungen, Radar usw. Inwieweit Elektrosmog oder die elektromagnetische Strahlung bestimmter Geräte krank machen kann, darüber gehen die Meinungen auseinander. In unserer kostenlosen Veranstaltung nehmen Experten unterschiedlicher Fachrichtungen und Erfahrungen auf dem Podium dazu Stellung. Wir hoffen, Ihnen/Euch dadurch Informationen liefern zu können, die eine gute Grundlage für eine qualifizierte eigene Meinung bieten. Unter der Moderation von Sissi Pitzer, Journalistin, isip communications, diskutieren:
Prof. Dr. Franz Adlkofer, VERUM-Stiftung
Prof. Dr. Jürgen Bernhardt, ehem. Vorsitzender der ICNIRP (International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection)
Rüdiger Möller, T-Mobile
Hans Ulrich-Raithel, Umweltinstitut München
Dr. med. Cornelis Waldmann-Selsam, Ärzteinitiative Bamberger Appell.
Einführung: Erwin Karl, GuHT e.V. Flyer (Seite 1)     Flyer (Seite 2) Veranstalter:
GuHT e.V. – Gesellschaft und Hightech e.V.
Mittwoch, 10. Mai
11.00 – 23.00 Uhr
auf dem Königsplatz vor der Antikensammlung
Zur Erinnerung an die Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933
München liest – aus verbrannten Büchern
Vor 73 Jahren, wenige Wochen nach der nationalsozialistischen Machtübernahme, beteiligten sich 50.000 Münchnerinnen und Münchner an der Bücherverbrennung auf dem Königsplatz, die von Studenten der beiden Münchner Universitäten und der Deutschen Studentenschaft inszeniert wurde.
Verbrannt wurden Bücher von Autoren wie Bertolt Brecht, Lion Feuchtwanger, Sigmund Freud, Erich Kästner, Irmgard Keun, Heinrich Mann, Erich Mühsam, Erich Maria Remarque, Anna Seghers, Ernst Toller, Kurt Tucholsky, Arnold Zweig und Stefan Zweig. Ab März 1933 wurden in Deutschland (in über 50 Städten) und später in den besetzten Ländern Bücher und Bibliotheken verbrannt und vernichtet. Dem folgte die Vernichtung von Menschen und die Zerstörung von Städten und Ländern. Wir laden Sie ein, am 10. Mai aus einem der „verbrannten Bücher“ vorzulesen. Sie können den Text selbst auswählen oder auf einen der von uns ausgesuchten Texte, die wir gern zur Verfügung stellen, zurückgreifen. Es nehmen auch Autoren und Schauspieler teil. Fotos von 2005
weitere Fotos
Veranstalter:
AKTION PATENSCHAFTEN FÜR VERBRANNTE BÜCHER u.a.
Dienstag, 9. Mai
19:00
EineWeltHaus Eintritt 1.- Euro
Vortrag mit Diskussion
Kinder in Tschetschenien ohne Kindheit – 12 Jahre Krieg und Chancen für eine Friedenserziehung
Die tschetschenische Menschenrechtlerin und Trägerin des Weimarer Friedenspreises 2005 Lipkhan Basaeva berichtet. Nach Ausbruch des Tschetschenienkrieges organisierte sie Antikriegsdemonstrationen und Friedensmärsche und half russischen Müttern, heimlich ihre Söhne von der Front zu holen. Zwischen den Kriegen arbeitete sie unter dem Präsidenten Mashadow im tschet­schenischen Außenministerium. 1999 gründete sie die „Union der tschetschenischen Frauen in Itschkeria“ und eine Landwirtschaftskooperative. Sie ist Mitarbeiterin der russischen Menschenrechtsorganisation „Memorial“ und sammelt Zeugenaussagen im Zusammenhang mit Kriegsverbrechen.
Im Jahr 2000 vermittelte sie gegen den Willen der russischen Regierung eine Begegnung der UN Kommissarin Mary Robinson mit tschetschenischen Flüchtlingen. Infos Veranstalter:
Interkulturelles Forum e.V.
in Kooperation mit der Petra-Kelly-Stiftung, bayerisches Bildungswerk für Ökologie und Demokratie in der Heinrich-Böll-Stiftung
Montag, 8.Mai
17:00
Marienplatz
am 8 Mai keinen Raum für Nazis in München
Die militärische Befreiung vom Faschismus feiern – Naziprovokation verhindern
antifaschistische Kundgebung
Wie letztes Jahr ist auch 2006 wieder eine neonazistische „Mahnwache“ am 8. Mai, Tag der Befreiung vom Faschismus, in München angemeldet. Roland Wuttke (NPD, Pro München) und Norman Bordin (NPD, JN-Landesvorstand, Kameradschaft München, Pro München) mobilisieren zu dieser neonazistischen Provokation unter dem Motto „8. Mai – wir feiern nicht“ bzw. „8. Mai: Besiegt und besetzt. Wir feiern erst, wenn wir wieder frei sind!“. geplanter Ort der Neonazi-Veranstaltung:
Max-Josephs-Platz, vor der Oper
17.00 – 21.00 Uhr Auf dem ursprünglich von den Nazis angemeldeten Marienplatz gibt es von ca. 15.00 Uhr an eine antifaschistische Kundgebung (Redebeiträge ab ca. 17.00 Uhr u. a. von hagalil, A.I.D.A.-Archiv, AK Antisemitismus, Deutsch-Israelische Gesellschaft). Letztes Jahr zeigten über 2000 MünchnerInnen den Nazis ihre entschiedene Ablehnung. Dies sollten wir dieses Jahr noch steigern können. Eine große Zahl AntifaschistInnen aller politischen Spektren und Generationen ist auch eine wichtige Maßnahme gegen den immer repressiveren Umgang der Münchner Polizei gegenüber AntifaschistInnen. „Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung! Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel!“ (aus dem Schwur von Buchenwald) Veranstalter:
Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus
Montag, 8. Mai
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
„Streetlife-Festival“
kleines „Münchner Sozialforum“
Info zu Transrapid – die Phase der Einsprüche hat begonnen
Verdi-Streik
u.a. Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
 
Freitag, 5.Mai
20:00
Kulturladen Westend 3 Euro / 2 Euro
Filmvorführung
Komm und sieh
UdSSR 1985, 146 min., Regie: Elem Klimow
nach dem Roman »Stätten des Schweigens« von Alex Adamowitsch Erzählt wird aus der Perspektive des Bauernjungens Fljora, dessen Gesicht unter grausamsten Erlebnissen erschrekkend schnell altert. Aus Schützengräben holt sich Fljora ein Gewehr, um zu den Partisanen in den nahen Wald zu gehen. Als diese abziehen und ihn zurücklassen, muss er ein Flächenbombardement der Deutschen überstehen. Aus dem Heimatdorf Perechody, wo die Faschisten inzwischen seine Mutter und kleinen Geschwister ermordet haben, ist die Bevölkerung in die Sümpfe geflüchtet, wohin er ihnen nun folgt. Bei nächtlicher Nahrungssuche gerät der Junge in eine faschistische ?Vergeltungsaktion“ Sämtliche BewohnerInnen eines Dorfes werden in einer ehemaligen Holzkirche verbrannt. Nur Fljora und ein wahnsinnig gewordenes Mädchen entkommen. Am Ende schießt Fljora, dessen Gesicht inzwischen die Züge eines Greises angenommen hat, in ohnmächtiger Verzweiflung auf ein Hitlerbild in einer Pfütze. Veranstalter:
Ökumenisches Büro München
Donnerstag, 4.Mai
19:00
Seidlvilla
Marxismus im Dialog:
„Sozialismus neu denken“
Was ist gescheitert? Was bleibt? Welche Konsequenzen? Neue Wege – neue Kräfte? Kontrastpunkte eines künftigen Sozialismus zum gescheiterten Realsozialismus. Nach der großen Zeitenwende von 1989 war der Marxismus ins Reich der „toten Hunde“ verbannt worden. Allerdings haben Marx und Engels dem Zeitgeist ein Schnippchen geschlagen. „Das Gespenst geht wieder um“, wenn auch vorerst nur in der Debatte…. Wie lässt sich der Widerspruch auflösen, dass der Sozialismus notwendiger ist denn je, die Möglichkeit, ihn zu erreichen, anscheinend geringer als jemals zuvor…Worin muss sich der Sozialismus des 21. Jahrhunderts vom gescheiterten Sozialismus unterscheiden?… Diese und ähnliche Fragen stehen zur Diskussion! Referent:
Prof. Dr. Harald Neubert – bis 1990 Direktor des Instituts für internationale Arbeiterbewegung an der Akademie für Gesellschaftswissenschaften in Berlin Veranstalter:
Seidlvilla
Mittwoch, 3. Mai
17:00
Marienplatz
BLEIBERECHT !
Aufruf zur internationalen Demonstration für ein dauerhaftes Bleiberecht der geduldeten Flüchtlinge und Migrant/innen Am 04./05. Mai 2006 treffen sich in Garmisch-Partenkirchen die Innenminister von Bund und Ländern. Erneut wird das Thema einer Bleiberechtsregelung auf der Tagesordnung stehen. Damit die Politiker endlich den Forderungen nach einem sicheren Aufenthalt für die geduldeten Flüchtlinge nachkommen, wollen wir schon am Vorabend der Konferenz in München demonstrieren. Wir rufen daher alle betroffenen Flüchtlinge und ihre Freund/innen, Nachbarn, Mitschüler/innen, Kommilitonen, Arbeitgeber und sonstige Unterstützer/innen und auch die Familien, die in den Genuss der 2004 erkämpften Münchner Bleiberegelung gekommen sind, dazu auf, sich solidarisch zu zeigen und gemeinsam für eine umfassende Bleiberegelung einzutreten. Das Bleiberecht geht alle etwas an. Aufruf Informationen zur Kampagne Infos bei IndynewsNet Veranstalter:
Bayerischer Flüchtlingsrat     Münchner Flüchtlingsrat     Karawanegruppe
und viele Unterstützer, u.a.:
Münchner Ausländerbeirat,
REFUGIO München,
Bundesfachverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V.,
Initiative Afrika Zentrum e.V.,
buntkicktgut – Interkulturelle Straßenfußballiga München,
amnesty international,
Friedensinitiative Christen in der Region München,
Ostturkestanische Union in Europa e.V.,
Jesuiten-Flüchtlingsdienst,
Bund der Türkischen und Islamischen Vereine e.V. München,
Association des femmes togolaises en Allemagne e.V.,
Aktionsprogramm Hier Geblieben!,
Jugendliche ohne Grenzen, ….
Montag, 1. Mai
ab 9:45
Agentur für Arbeit
Deine Würde ist unser Maß –
Tag der Arbeit – Demo/Kundgebung
9:45 Musikalischer Auftakt 10:15 Demonstrationszug 11:00 Kundgebung auf dem Marienplatz Redner:
Helmut Schmid, DGB
Christian Ude, OB
Jürgen Peters, IG Metall 11-17h Infomarkt am Viktualienmarkt
mit Infostand Sozialforum München 12-22h Kultur- und Familienfest am Marienplatz und Viktualienmarkt Programm Flugblatt Veranstalter:
DGB

Veranstaltungen April 2006

 
Samstag, 29. April
11:00
Odeonsplatz
Großkundgebung 20 Jahre Tschernobyl
RednerInnen:
Gina Gillig, Mütter gegen Atomkraft,
Dana Kuchtova, Böhmische Mütter gegen Temelin
Raimund Kamm, FORUM Augsburg
Mycle Schneider, Träger des alternativen Nobelpreises
Prof. Hubert Weiger, Landesvorsitzender des Bund Naturschutz Wir protestieren gegen die Pläne zur Verlängerung der Laufzeit alter, maroder Atomkraftwerke und für den sofortigen Atomausstieg. Plakat (530kB)         Plakat (260kB) Aufruf Veranstalter:
Bund Naturschutz Bayern
Mütter gegen Atomkraft e.V.
Bürger gegen Atomreaktor Garching, David gegen Goliath, Naturfreunde u.a.
Samstag, 29. April
13.00 bis 17.00
Michaeli-Gymnasium

Abfall-Wertstoff-Börse mit Öko-Flohmarkt in Berg am Laim
Gebrauchtes kaufen, verkaufen oder tauschen, defekte Elektrogeräte oder Fahrräder reparieren lassen oder einfach nur gesammelte Wertstoffe abgeben – beim Familien-Flohmarkt, bei der Wertstoffbörse mit Reparaturtag, dem Radl-, Pflanzen- und LETS-Tauschmarkt kann man das alles an einem Ort erledigen. Folgende Wertstoffe können für soziale und ökologische Zwecke abgegeben werden: Kork, Wachs, CD´s, Fahrräder, Werkzeug, Honiggläser, Brillen, Hörgeräte, Briefmarken, Münzen, Telefonkarten, Handys, Rollstühle, Gehhilfen und einiges mehr. Veranstalter:
Umweltnetz München-Ost und Michaeli-Gymnasium
Freitag, 28. April
10:00 bis 18:00
Marienplatz
Münchner Solartage
Faszination Solartechnik auf dem Marienplatz in München Infos Veranstalter:
Innung Spengler, Sanitär- und Heizungstechnik München
Donnerstag, 27. April
19:30
EineWeltHaus, Raum 107
Vortrag mit Diskussion
Lateinamerika im Umbruch?
Steht Lateinamerika vor – oder im – politischen Wandel? Lula in Brasilien, Chavez in Venezuela, Evo Morales in Bolivien – und nun sind Wahlen in Peru. Ob dort die Dezentralisierung, die Demokratisierung von unten sowie die Aufarbeitung des „schmutzigen Krieges“ im Land weitergehen kann, darüber bestimmen die WählerInnen. Spanisch mit Übersetzung Referenten:
Carlos Herz (Red Peru), Lima, Projektleiter diverser „Runder Tische“ für eine andengemäße Entwicklung;
Dr. Julio Diaz Palacios (Foro Ecologico), Exbürgermeister von Ila, Exparlamentarier, Kämpfer für eine gerechte Entwicklung (Lima,Peru) Veranstalter:
Nord Süd Forum München e.V. – Lateinamerika-Arbeitskreis
Mittwoch, 26. April
12:00
Marienplatz
Mahnwache – 20 Jahre Tschernobyl
Veranstalter:
Mütter gegen Atomkraft e.V.
Umweltinstitut München e.V.
u.a.
Mittwoch, 26. April
19:00
EineWeltHaus
Attac-Monatsveranstaltung
„Wirtschaft in Arbeitnehmerhand? Mondragon und andere.“
Neue Formen des Eigentums und der Wirtschaftsorganisation werden immer nötiger. In manchen Orten der Welt werden Firmen als Eigentum ihrer eigenen Arbeitnehmer und von diesen selbst geführt. Aufgrund einiger dieser Fälle selbstverwalteter Betriebe, und vor allem der seit vielen Jahrzehnten erfolgreich wirtschaftenden Kooperative Mondragon in Spanien, wird über diese Möglichkeiten diskutiert. Veranstalter:
Attac München
Mittwoch, 26. April
20:00
Volkshochschule in Hadern Eintritt frei
Infoveranstaltung
Der Unfall von Tschernobyl
Taggenau zwanzig Jahre nach dem Unfall stellt die Gruppe Agenda 21 in Hadern die beiden Fragen was war? und was ist?. In zwanzig Jahren ist eine Generation herangewachsen, die dieses Unglücks nur vom Hörensagen kennt. Die Information über den „Störfall“ und seine Auswirkungen richtet sich deshalb vor allem an junge Leute. Die Katastrophe von Tschernobyl hat in schrecklicher Weise die Risiken der Kernenergienutzung gezeigt. Tausende Menschen mussten mit ihrem Leben und ihrer Gesundheit dafür bezahlen, dass billig Strom produziert werden soll. Ganze Landstriche sind heute noch wegen Verstrahlung unbewohnbar.
Tschernobyl hat dazu beigetragen, dass Alternativen zur Kernenergie beschleunigt entwickelt wurden. Veranstalter:
Agenda 21 in Hadern
Dienstag, 25.April
19:00
Mohrvilla Eintritt: Euro 5, ermäßigt 4, Talente 10
Schumacher Forum
Die Zukunft der Arbeit –
Finanzierungsmodelle und Globalisierung

Referent: Martin Schmidt-Bredow, Wirtschaftsgeograf Geht uns die Arbeit aus? Fachleute sagen, dass nur noch für 20% der Menschen gewerbliche Arbeit zu tun bleiben wird. Wovon und wofür werden die Menschen dann künftig leben? Notwendig ist eine Wertedebatte um einen neuen Begriff von „Arbeit“. Es werden verschiedene Zukunftsmodelle aufgezeigt: einerseits Arbeit mit komplementärem Geld finanziert, andererseits mit einem Grundeinkommen bzw. Bürgergeld, wie es bereits drei im Bundestag vertretene Parteien in verschiedenen Varianten fordern. Veranstalter:
E.-F.-Schumacher-Gesellschaft für politische Ökologie e.V.
Montag, 24. April
12:00 bis 20:00 Uhr
Marienplatz
Tag gegen Lärm
Infomarkt mit Hörtests im Untersuchungsmobil der BG BAU,
Beratung durch einen Hörgeräteakustiker,
Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mit Earaction,
Tinnitus-Selbsthilfegruppe München,
Schwerhörigenverein München und Oberbayern.
Gesundheitsladen München e.V.,
Pädagogisches Projekt Mobilität,
Wohnen ohne Auto,
Bürgerinitiative f. Bahntunnel v. Zamdorf bis Johanneskirchen e.V.,
Aktionskreis contra Transrapid e.V. und andere. Das Straßentheater Ohrwerk spielt. Infos Veranstalter:
Gesundheitsladen München e.V.
Montag, 24.April
19:30
Ökologisches Bildungszentrum München
20 Jahre Atomkatastrophe in Tschernobyl
Vortrag von Wolfgang Roth, Süddeutsche Zeitung, mit anschließender Diskussion. Seit dem Tschernobyl-Schock wurden in Deutschland und den USA keine neuen Atomkraftwerke mehr gebaut. Unter dem ökonomischen Druck der hohen Ölpreise ist die Atomkraft heute erneut als „billige“ Energiequelle der Zukunft in der Diskussion. Schon bei zwei früheren Reisen hatte Roth den Unglücksort aufgesucht und das Geschehen für die SZ recherchiert und dokumentiert. Er berichtet mit aktuellen Bildern von seiner jüngsten Reise in das Unglücksgebiet. Welche Auswirkungen des Reaktorunfalls sind bis heute zu spüren? Wie sicher ist der betonierte „Sarg“ des Reaktors nach neuesten Erkenntnissen? Anmeldung erbeten unter Tel. (089) 93 94 89 61 Veranstalter:
Ökologisches Bildungszentrum München
Sonntag, 23. April
11:00
Alter Rathaussaal Karten EUR 15,-, erm. EUR 10,-
20 Jahre Tschernobyl – nie wieder, Energiewende – jetzt
Benefizveranstaltung für die Kinder von Tschernobyl

mit trio-infernale und Jörg Hube als Gast Karten EUR 15,-, erm. EUR 10,-
bei G. Gillig Tel. 089-31 77 28 13
und im Zentralen Kartenvorverkauf (UG Marienplatz und Karlsplatz) Flyer Veranstalter:
Mütter gegen Atomkraft e.V.
Umweltinstitut München e.V.
Münchner Friedensbündnis e.V.
Bürger gegen Atomreaktor Garching e.V.
Donnerstag, 20. April
11:00
Odeonsplatz (Finanzministerium)
Benefizveranstaltung für Stoiber:
Übergabe unserer „letzten Hemden“
Wer gibt, dem wird gegeben!

Wir müssen Ministerpräsident Stoiber finanziell unter die Arme greifen. Schließlich will er seinen Haushalt sanieren und er braucht Geld, um den Transrapid zu finanzieren.
Die streikenden Arbeiter und Angestellten des Freistaats Bayern haben deshalb die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, für Stoiber ihr „letztes Hemd“ zu opfern. 11h: Aufhängen der „letzten Hemden“ auf eine Wäscheleine
11h30: Abmarsch der wandelnden Wäscheleine
12h30: Aufstellung der wandelnden Wäscheleine vor der Bay. Staatskanzlei
Schlusskundgebung mit Redebeiträgen der Streikenden Abgabestellen für die „letzten Hemden“
1. Mahnwache vor der Staatskanzlei (Franz-Josef-Strauss-Ring)
2. Info-Point ver.di-München (Schwanthalerstr. 64)
3. Poststelle ver.di-München (Bayerstr. 69).
Bitte nicht bis zum letzten Tag (Mittwoch, 19.04.2006, 12.00 Uhr) mit der Abgabe warten. Danke! Flugblatt Veranstalter:
Verdi München
Donnerstag, 20.April
19:00
EineWeltHaus
Forum für Europa
Thema im April: Friedenspolitik Der Europäischen Union mangelt es an Demokratie. Es gibt jedoch eine Reihe von Ansätzen, wie eine demokratische Gesellschaft unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger gestaltet werden kann. Im Forum wollen wir solche Modelle vorstellen und Perspektiven für eine demokratische EU diskutieren. Veranstalter:
Attac München
Mittwoch, 19. April
20:30
Fußball Globus FIFA WM 2006, Marienhof
Lasst uns doch spielen – Fußbälle und Kinderarbeit
mit Expertenrunde, Film und Originalhandwerkszeug Ein Fußball-kritischer Informationsabend für alle, die am Thema „fair play – fair pay“ interessiert sind und wissen wollen, wie die Produktions- und Handelsgepflogenheiten im Reich des Fußballs sind. 80% aller bei uns gekauften, genähten Fußbälle werden in Pakistan produziert, im WM-Jahr bis zu 40 Millionen Stück. Weil die Erwachsenen zu wenig verdienen, müssen oft auch Kinder mitarbeiten. Informieren Sie sich: Was heißt „frei von Kinderarbeit“, was sind „fair gehandelte Fußbälle“, welche Möglichkeiten haben wir als KonsumentInnen, wenn wir mit dem Kauf von Fußbällen nicht nur die Kapitaleigner reich machen wollen? Veranstalter:
Agenda 21-Koordination Eine Welt (c/o RGU)
in Kooperation mit dem Referat für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München,
dem Nord Süd Forum München e.V.
und InWent
Dienstag, 18. April
19:00
EineWeltHaus
Vortrag mit Diskussion
20 Jahre Tschernobyl – Eine Liquidatorin berichtet
Natalia Manzurova was als sog. Liquidatorin in Tschernobyl. Sie berichtet über ihre Erfahrungen, ihre heutige Lebenssituation und die Energiepolitik ihres Landes.
Dipl.Phys. Karin Wurzbacher referiert über die Auswirkungen von Tschernobyl bei uns und den aktuellen Stand der Energiedebatte. Referentinnen:
Natalia Manzurova, Russland
und Karin Wurzbacher, Umweltinstitut München e.V. Veranstalter:
Umweltinstitut München e.V.
zusammen mit Women in Europe for a Common Future (WECF)
in Kooperation mit der Petra-Kelly-Stiftung,
bayerisches Bildungswerk für Demokratie und Ökologie in der Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
OsterMontag, 17. April
9:15
Treffpunkt Hauptbahnhof München
vor Gleis 30 (Starnberger Bf.)
Ostermarsch-Draussen-2006
Garmisch hat was !
„Friede in den Bergen – Kriegsideologen nach Hause schicken!“

am Ostermontag nach Garmisch-Partenkirchen.
Im Brennpunkt der Panoramarundwanderung liegt das Marshall-Center, das „Europäische Zentrum für Sicherheitsstudien“ des US-Verteidigungsministeriums. Treffpunkt Hauptbahnhof München 9:15 (! wg. Bayernticket) vor Gleis 30 (Starnberger Bf.) . Begrüßung/Auftakt 11 Uhr am Zugspitzbahnhof in Garmisch. Informationen unter www.bifa-muenchen.de oder Tel. 089/181239. Anmeldung nicht erforderlich aber willkommen (Gehzeit 2 1/h Std. + reichlich Pausen/Picknick). Infos Veranstalter:
MÜNCHNER BÜRGERINITIATIVE FÜR FRIEDEN UND ABRÜSTUNG
Samstag, 15. April
9:45
St. Johanneskirche

10:45
Orleansplatz (Ostbahnhof)

12:15
Marienplatz
Ostermarsch München 2006
Eine andere Welt, eine friedliche Welt ist möglich!
Nein zum Krieg gegen den Iran!

Wir wollen eine friedliche Welt und globale Gerechtigkeit statt Präventivkriege und militärische Vorherrschaft.
Abrüstung statt Sozialabbau! Referenten: Clemens Ronnefeld, Jürgen Wagner und andere 9.45 Uhr Ökumenischer Gottesdienst, St. Johanneskirche, Preysingplatz 10.45 Uhr Auftaktkundgebung, Orleansplatz (Ostbahnhof) Clemens Ronnefeld, Internationaler Versöhnungsbund 11.15 Uhr Demonstration zum Marienplatz 12.15 Uhr Kundgebung auf dem Marienplatz
Jürgen Wagner, Vorstand Informationsstelle Militarisierung, Tübingen 11.15 Uhr – 15.00 Marienplatz: Musik, Straßentheater, Infomarkt mit Ständen Aufruf Clemens Ronnefeldt: „Iran-Konflikt. Akteure, Interessen und Auswege aus der Eskalation“ Reden: Clemens Ronnefeldt; Jürgen Wagner; Gina Gillig; Ernst Antoni Infos zu weiteren Ostermärschen 2006 Veranstalter:
Münchner Friedensbündnis   und andere
Donnerstag, 13. April
19:00
Gaststätte Goldener Hirsch
Solidaritätsveranstaltung mit dem BAYERISCHEN FLÜCHTLINGSRAT
Verfolgt – heimatlos und in Zukunft schutz-und rechtslos? Rechtzeitig zum 20-jährigen Jubiläum des Bayerischen Flüchtlingsrates hat die nationale Verteilstelle des Europäischen Flüchtlingsfonds beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge entschieden, den Bayerischen Flüchtlingsrat nicht mehr zu fördern. Der Bayerische Flüchtlingsrat zählt zu den letzten verbleibenden Strukturen unabhängiger, aktiver Flüchtlingssolidarität und ist für ganz Bayern Anlaufstelle zum Thema Flucht und Asyl. Ohne diesen Zuschuss kann der BFR seine Arbeit nicht mehr fortsetzen. Es spricht: Matthias Weinzierl, BFR,
Zur Situation und Arbeit des BFR und zur aktuellen Notlage Moderation: Beate Jenkner Flugblatt Veranstalter:
Bayerischer Flüchtlingsrat und WASG München Nord
Montag, 10. April
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München
Themen: Teilnahme am Streetlife-Festival 16.Juli 2006?
Ideen und Vorschläge für ein kleines „Münchner Sozialforum“
Info zu Transrapid
Teilnahme am Ostermarsch und 1.Mai-Kundgebung
u.a. Einladung Protokoll Veranstalter:
Sozialforum München
Sonntag, 9. April
15:00
Ökologisches Bildungszentrum München (ÖBZ)
Informationsveranstaltung
Wie fair ist fairer Kaffee?
Referent: Hans-Otto Schmitt – gepa Was versteht man unter fairen Produktionsbedingungen? Wie kann Kontrolle erfolgen über große Distanzen? Was bedeutet „bio“ im fairen Handel? Veranstalter:
Ökologisches Bildungszentrum , MVHS
Donnerstag, 6. April
9h bis 11h
Cafe Glanz
Arbeitskreis „Rechte für Frauen“
Hier trifft frau sich, um speziellen Fragestellungen nach zu gehen, um Antworten und Lösungen zu finden – eben aus dem Sichtwinkel von Frauen in und um München. Weitere Informationen hierzu bei:
Einspruch e.V. München, Tel.: 4802649, Fax: 671241
email: einspruch.muenchen@web.de Veranstalter:
Einspruch e.V. München
Donnerstag, 6. April
19:30
Akademischer Gesangsverein
Neue Veranstaltungsreihe: „Wohlstand für alle?“
„Modell Skandinavien? – Europäische Sozialstaatsmodelle im Vergleich“
– Gibt es aktuelle „Modelle“ für Gesellschaften und Staaten, die das Wohlstands- und Verteilungsproblem zumindest ansatzweise „lösen“?
– Kann der Blick nach Skandinavien uns bei der Gestaltung unserer Sozialsysteme helfen?
– Welche politischen Folgerungen können wir aus einem Vergleich verschiedener europäischer Sozialstaatsmodelle ziehen? Referent/inn/en:
Prof. Dr. Christoph Butterwege, Leitung der Abteilung für Politikwissenschaft am Seminar für Sozialwissenschaften der Universität zu Köln
Dr. Daniel Dettling, Jurist, Politikwissenschaftler, Gründer und Vorsitzender des „think tanks“ berlinpolis e.V.
Dr. Thea Dückert, MdB, stv. Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/DIE GRÜNEN Flyer zur Veranstaltungsreihe Veranstalter:
Petra-Kelly-Stiftung
Donnerstag, 6. April
20:00
REFUGIO München
Jour Fixe bei REFUGIO München
Flüchtlingskinder bei REFUGIO München
Überlebens-Geschichten – Entwicklungs-Geschichten

Referentin:
Gisela Framhein, Dipl.Psychologin, REFUGIO München Kinder, die einen Krieg miterlebt haben, vergessen nicht.
Kinder, die die Verfolgung ihrer Eltern sahen, haben Angst.
Besorgte Eltern oder Lehrer melden sie zur Therapie bei REFUGIO an. Einige dieser Schicksale stellen wir Ihnen vor. Dabei zeigen wir die Entwicklung auf, die bei diesen Kindern im Verlauf ihrer Behandlung bei REFUGIO sichtbar wird. Anhand von Bildern und Therapiesequenzen lassen wir diesen Prozess lebendig werden.
Wir zeigen Ihnen, welche enorme Überlebenskraft diese Kinder besitzen. Einladung Veranstalter:
REFUGIO München
Beratungs- und Behandlungszentrum für Flüchtlinge und Folteropfer
Mittwoch, 5. April
18:00
DGB-Haus
politischer Frauentreff der ver.di Frauen
Gut – besser – Mindestlohn
Arm trotz Arbeit
Von Arbeit muss man leben können.
Wir brauchen den Gesetzlichen Mindestlohn, für München und ähnliche Großstädte 7,50 Euro + Ballungsraumzulage = 9 Euro. Referentin: Martina Helbing, Vorstandsmitglied des ver.di Frauenrat Flugblatt Veranstalter:
Bezirksfrauenrat München
Mittwoch, 5. April
19:00
Ökologisches Bildungszentrum
Eintritt 6,50 Euro
Vortrag mit Diskussion
Gentechnik und Biopiraterie – oder: Wer bestimmt, was wir essen?
Was verbirgt sich hinter den Begriffen „Biopiraterie“ und „Patent auf Leben“? Was versprechen uns Saatgut-Multis?
Was gibt es für Alternativen? Leitung: Marita Matschke Veranstalter:
Ökologisches Bildungszentrum München
Montag, 3. April
19:30 bis 22:00
Ökologisches Bildungszentrum München (ÖBZ)

Teilnahmegebühr: 5.50 EUR
Vortrag:
Bienen und Agro-Gentechnik
Was ist unter grüner Gentechnik zu verstehen und wie wirken gentechnisch veränderte Organismen (GVO) auf den Naturhaushalt und insbesondere auf die Imkerei ein? Welchen Einflüssen unterliegen die Bienenprodukte? Welchen Risiken werden Nutzpflanzen, Vegetation, Natur- und Kulturlandschaft durch die Freisetzung gentechnisch veränderter Organismen ausgesetzt? Referent: Wilhelm Völker, Imker, Bienenfachwart des Landesverbandes Bayerischer Imker Anmeldung erbeten beim ÖBZ/MUZ, Tel. 93 94 89 71 Veranstalter:
Münchner Umwelt-Zentrum (MUZ) und
Umweltnetz München-Ost und Michaeli-Gymnasium
Samstag, 1. April
18:00
Ev. Studentengemeinde
Das Politische Samstagsgebet:
Bürger regieren ihre Stadt!
Das Bürgerparlament von Porto Alegre
Musik: Hans Ulrich Stark
Referenten: Judith Fischer, Christof Weisenbacher
Geistliches Wort: Dr. H. Probst, Studentenpfarrer Flyer Veranstalter:
Das Politische Samstagsgebet
Gestaltende Gruppe: attac München, AK Gesellschaftliche Alternativen

Veranstaltungen April 2006

 
Samstag, 29. April
11:00
Odeonsplatz
Großkundgebung 20 Jahre Tschernobyl
RednerInnen:
Gina Gillig, Mütter gegen Atomkraft,
Dana Kuchtova, Böhmische Mütter gegen Temelin
Raimund Kamm, FORUM Augsburg
Mycle Schneider, Träger des alternativen Nobelpreises
Prof. Hubert Weiger, Landesvorsitzender des Bund Naturschutz Wir protestieren gegen die Pläne zur Verlängerung der Laufzeit alter, maroder Atomkraftwerke und für den sofortigen Atomausstieg. Plakat (530kB)         Plakat (260kB) Aufruf Veranstalter:
Bund Naturschutz Bayern
Mütter gegen Atomkraft e.V.
Bürger gegen Atomreaktor Garching, David gegen Goliath, Naturfreunde u.a.
Samstag, 29. April
13.00 bis 17.00
Michaeli-Gymnasium

Abfall-Wertstoff-Börse mit Öko-Flohmarkt in Berg am Laim
Gebrauchtes kaufen, verkaufen oder tauschen, defekte Elektrogeräte oder Fahrräder reparieren lassen oder einfach nur gesammelte Wertstoffe abgeben – beim Familien-Flohmarkt, bei der Wertstoffbörse mit Reparaturtag, dem Radl-, Pflanzen- und LETS-Tauschmarkt kann man das alles an einem Ort erledigen. Folgende Wertstoffe können für soziale und ökologische Zwecke abgegeben werden: Kork, Wachs, CD´s, Fahrräder, Werkzeug, Honiggläser, Brillen, Hörgeräte, Briefmarken, Münzen, Telefonkarten, Handys, Rollstühle, Gehhilfen und einiges mehr. Veranstalter:
Umweltnetz München-Ost und Michaeli-Gymnasium
Freitag, 28. April
10:00 bis 18:00
Marienplatz
Münchner Solartage
Faszination Solartechnik auf dem Marienplatz in München Infos Veranstalter:
Innung Spengler, Sanitär- und Heizungstechnik München
Donnerstag, 27. April
19:30
EineWeltHaus, Raum 107
Vortrag mit Diskussion
Lateinamerika im Umbruch?
Steht Lateinamerika vor – oder im – politischen Wandel? Lula in Brasilien, Chavez in Venezuela, Evo Morales in Bolivien – und nun sind Wahlen in Peru. Ob dort die Dezentralisierung, die Demokratisierung von unten sowie die Aufarbeitung des „schmutzigen Krieges“ im Land weitergehen kann, darüber bestimmen die WählerInnen. Spanisch mit Übersetzung Referenten:
Carlos Herz (Red Peru), Lima, Projektleiter diverser „Runder Tische“ für eine andengemäße Entwicklung;
Dr. Julio Diaz Palacios (Foro Ecologico), Exbürgermeister von Ila, Exparlamentarier, Kämpfer für eine gerechte Entwicklung (Lima,Peru) Veranstalter:
Nord Süd Forum München e.V. – Lateinamerika-Arbeitskreis
Mittwoch, 26. April
12:00
Marienplatz
Mahnwache – 20 Jahre Tschernobyl
Veranstalter:
Mütter gegen Atomkraft e.V.
Umweltinstitut München e.V.
u.a.
Mittwoch, 26. April
19:00
EineWeltHaus
Attac-Monatsveranstaltung
„Wirtschaft in Arbeitnehmerhand? Mondragon und andere.“
Neue Formen des Eigentums und der Wirtschaftsorganisation werden immer nötiger. In manchen Orten der Welt werden Firmen als Eigentum ihrer eigenen Arbeitnehmer und von diesen selbst geführt. Aufgrund einiger dieser Fälle selbstverwalteter Betriebe, und vor allem der seit vielen Jahrzehnten erfolgreich wirtschaftenden Kooperative Mondragon in Spanien, wird über diese Möglichkeiten diskutiert. Veranstalter:
Attac München
Mittwoch, 26. April
20:00
Volkshochschule in Hadern Eintritt frei
Infoveranstaltung
Der Unfall von Tschernobyl
Taggenau zwanzig Jahre nach dem Unfall stellt die Gruppe Agenda 21 in Hadern die beiden Fragen was war? und was ist?. In zwanzig Jahren ist eine Generation herangewachsen, die dieses Unglücks nur vom Hörensagen kennt. Die Information über den „Störfall“ und seine Auswirkungen richtet sich deshalb vor allem an junge Leute. Die Katastrophe von Tschernobyl hat in schrecklicher Weise die Risiken der Kernenergienutzung gezeigt. Tausende Menschen mussten mit ihrem Leben und ihrer Gesundheit dafür bezahlen, dass billig Strom produziert werden soll. Ganze Landstriche sind heute noch wegen Verstrahlung unbewohnbar.
Tschernobyl hat dazu beigetragen, dass Alternativen zur Kernenergie beschleunigt entwickelt wurden. Veranstalter:
Agenda 21 in Hadern
Dienstag, 25.April
19:00
Mohrvilla Eintritt: Euro 5, ermäßigt 4, Talente 10
Schumacher Forum
Die Zukunft der Arbeit –
Finanzierungsmodelle und Globalisierung

Referent: Martin Schmidt-Bredow, Wirtschaftsgeograf Geht uns die Arbeit aus? Fachleute sagen, dass nur noch für 20% der Menschen gewerbliche Arbeit zu tun bleiben wird. Wovon und wofür werden die Menschen dann künftig leben? Notwendig ist eine Wertedebatte um einen neuen Begriff von „Arbeit“. Es werden verschiedene Zukunftsmodelle aufgezeigt: einerseits Arbeit mit komplementärem Geld finanziert, andererseits mit einem Grundeinkommen bzw. Bürgergeld, wie es bereits drei im Bundestag vertretene Parteien in verschiedenen Varianten fordern. Veranstalter:
E.-F.-Schumacher-Gesellschaft für politische Ökologie e.V.
Montag, 24. April
12:00 bis 20:00 Uhr
Marienplatz
Tag gegen Lärm
Infomarkt mit Hörtests im Untersuchungsmobil der BG BAU,
Beratung durch einen Hörgeräteakustiker,
Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mit Earaction,
Tinnitus-Selbsthilfegruppe München,
Schwerhörigenverein München und Oberbayern.
Gesundheitsladen München e.V.,
Pädagogisches Projekt Mobilität,
Wohnen ohne Auto,
Bürgerinitiative f. Bahntunnel v. Zamdorf bis Johanneskirchen e.V.,
Aktionskreis contra Transrapid e.V. und andere. Das Straßentheater Ohrwerk spielt. Infos Veranstalter:
Gesundheitsladen München e.V.
Montag, 24.April
19:30
Ökologisches Bildungszentrum München
20 Jahre Atomkatastrophe in Tschernobyl
Vortrag von Wolfgang Roth, Süddeutsche Zeitung, mit anschließender Diskussion. Seit dem Tschernobyl-Schock wurden in Deutschland und den USA keine neuen Atomkraftwerke mehr gebaut. Unter dem ökonomischen Druck der hohen Ölpreise ist die Atomkraft heute erneut als „billige“ Energiequelle der Zukunft in der Diskussion. Schon bei zwei früheren Reisen hatte Roth den Unglücksort aufgesucht und das Geschehen für die SZ recherchiert und dokumentiert. Er berichtet mit aktuellen Bildern von seiner jüngsten Reise in das Unglücksgebiet. Welche Auswirkungen des Reaktorunfalls sind bis heute zu spüren? Wie sicher ist der betonierte „Sarg“ des Reaktors nach neuesten Erkenntnissen? Anmeldung erbeten unter Tel. (089) 93 94 89 61 Veranstalter:
Ökologisches Bildungszentrum München
Sonntag, 23. April
11:00
Alter Rathaussaal Karten EUR 15,-, erm. EUR 10,-
20 Jahre Tschernobyl – nie wieder, Energiewende – jetzt
Benefizveranstaltung für die Kinder von Tschernobyl

mit trio-infernale und Jörg Hube als Gast Karten EUR 15,-, erm. EUR 10,-
bei G. Gillig Tel. 089-31 77 28 13
und im Zentralen Kartenvorverkauf (UG Marienplatz und Karlsplatz) Flyer Veranstalter:
Mütter gegen Atomkraft e.V.
Umweltinstitut München e.V.
Münchner Friedensbündnis e.V.
Bürger gegen Atomreaktor Garching e.V.
Donnerstag, 20. April
11:00
Odeonsplatz (Finanzministerium)
Benefizveranstaltung für Stoiber:
Übergabe unserer „letzten Hemden“
Wer gibt, dem wird gegeben!

Wir müssen Ministerpräsident Stoiber finanziell unter die Arme greifen. Schließlich will er seinen Haushalt sanieren und er braucht Geld, um den Transrapid zu finanzieren.
Die streikenden Arbeiter und Angestellten des Freistaats Bayern haben deshalb die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, für Stoiber ihr „letztes Hemd“ zu opfern. 11h: Aufhängen der „letzten Hemden“ auf eine Wäscheleine
11h30: Abmarsch der wandelnden Wäscheleine
12h30: Aufstellung der wandelnden Wäscheleine vor der Bay. Staatskanzlei
Schlusskundgebung mit Redebeiträgen der Streikenden Abgabestellen für die „letzten Hemden“
1. Mahnwache vor der Staatskanzlei (Franz-Josef-Strauss-Ring)
2. Info-Point ver.di-München (Schwanthalerstr. 64)
3. Poststelle ver.di-München (Bayerstr. 69).
Bitte nicht bis zum letzten Tag (Mittwoch, 19.04.2006, 12.00 Uhr) mit der Abgabe warten. Danke! Flugblatt Veranstalter:
Verdi München
Donnerstag, 20.April
19:00
EineWeltHaus
Forum für Europa
Thema im April: Friedenspolitik Der Europäischen Union mangelt es an Demokratie. Es gibt jedoch eine Reihe von Ansätzen, wie eine demokratische Gesellschaft unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger gestaltet werden kann. Im Forum wollen wir solche Modelle vorstellen und Perspektiven für eine demokratische EU diskutieren. Veranstalter:
Attac München
Mittwoch, 19. April
20:30
Fußball Globus FIFA WM 2006, Marienhof
Lasst uns doch spielen – Fußbälle und Kinderarbeit
mit Expertenrunde, Film und Originalhandwerkszeug Ein Fußball-kritischer Informationsabend für alle, die am Thema „fair play – fair pay“ interessiert sind und wissen wollen, wie die Produktions- und Handelsgepflogenheiten im Reich des Fußballs sind. 80% aller bei uns gekauften, genähten Fußbälle werden in Pakistan produziert, im WM-Jahr bis zu 40 Millionen Stück. Weil die Erwachsenen zu wenig verdienen, müssen oft auch Kinder mitarbeiten. Informieren Sie sich: Was heißt „frei von Kinderarbeit“, was sind „fair gehandelte Fußbälle“, welche Möglichkeiten haben wir als KonsumentInnen, wenn wir mit dem Kauf von Fußbällen nicht nur die Kapitaleigner reich machen wollen? Veranstalter:
Agenda 21-Koordination Eine Welt (c/o RGU)
in Kooperation mit dem Referat für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München,
dem Nord Süd Forum München e.V.
und InWent
Dienstag, 18. April
19:00
EineWeltHaus
Vortrag mit Diskussion
20 Jahre Tschernobyl – Eine Liquidatorin berichtet
Natalia Manzurova was als sog. Liquidatorin in Tschernobyl. Sie berichtet über ihre Erfahrungen, ihre heutige Lebenssituation und die Energiepolitik ihres Landes.
Dipl.Phys. Karin Wurzbacher referiert über die Auswirkungen von Tschernobyl bei uns und den aktuellen Stand der Energiedebatte. Referentinnen:
Natalia Manzurova, Russland
und Karin Wurzbacher, Umweltinstitut München e.V. Veranstalter:
Umweltinstitut München e.V.
zusammen mit Women in Europe for a Common Future (WECF)
in Kooperation mit der Petra-Kelly-Stiftung,
bayerisches Bildungswerk für Demokratie und Ökologie in der Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
OsterMontag, 17. April
9:15
Treffpunkt Hauptbahnhof München
vor Gleis 30 (Starnberger Bf.)
Ostermarsch-Draussen-2006
Garmisch hat was !
„Friede in den Bergen – Kriegsideologen nach Hause schicken!“

am Ostermontag nach Garmisch-Partenkirchen.
Im Brennpunkt der Panoramarundwanderung liegt das Marshall-Center, das „Europäische Zentrum für Sicherheitsstudien“ des US-Verteidigungsministeriums. Treffpunkt Hauptbahnhof München 9:15 (! wg. Bayernticket) vor Gleis 30 (Starnberger Bf.) . Begrüßung/Auftakt 11 Uhr am Zugspitzbahnhof in Garmisch. Informationen unter www.bifa-muenchen.de oder Tel. 089/181239. Anmeldung nicht erforderlich aber willkommen (Gehzeit 2 1/h Std. + reichlich Pausen/Picknick). Infos Veranstalter:
MÜNCHNER BÜRGERINITIATIVE FÜR FRIEDEN UND ABRÜSTUNG
Samstag, 15. April
9:45
St. Johanneskirche

10:45
Orleansplatz (Ostbahnhof)

12:15
Marienplatz
Ostermarsch München 2006
Eine andere Welt, eine friedliche Welt ist möglich!
Nein zum Krieg gegen den Iran!

Wir wollen eine friedliche Welt und globale Gerechtigkeit statt Präventivkriege und militärische Vorherrschaft.
Abrüstung statt Sozialabbau! Referenten: Clemens Ronnefeld, Jürgen Wagner und andere 9.45 Uhr Ökumenischer Gottesdienst, St. Johanneskirche, Preysingplatz 10.45 Uhr Auftaktkundgebung, Orleansplatz (Ostbahnhof) Clemens Ronnefeld, Internationaler Versöhnungsbund 11.15 Uhr Demonstration zum Marienplatz 12.15 Uhr Kundgebung auf dem Marienplatz
Jürgen Wagner, Vorstand Informationsstelle Militarisierung, Tübingen 11.15 Uhr – 15.00 Marienplatz: Musik, Straßentheater, Infomarkt mit Ständen Aufruf Clemens Ronnefeldt: „Iran-Konflikt. Akteure, Interessen und Auswege aus der Eskalation“ Reden: Clemens Ronnefeldt; Jürgen Wagner; Gina Gillig; Ernst Antoni Infos zu weiteren Ostermärschen 2006 Veranstalter:
Münchner Friedensbündnis   und andere
Donnerstag, 13. April
19:00
Gaststätte Goldener Hirsch
Solidaritätsveranstaltung mit dem BAYERISCHEN FLÜCHTLINGSRAT
Verfolgt – heimatlos und in Zukunft schutz-und rechtslos? Rechtzeitig zum 20-jährigen Jubiläum des Bayerischen Flüchtlingsrates hat die nationale Verteilstelle des Europäischen Flüchtlingsfonds beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge entschieden, den Bayerischen Flüchtlingsrat nicht mehr zu fördern. Der Bayerische Flüchtlingsrat zählt zu den letzten verbleibenden Strukturen unabhängiger, aktiver Flüchtlingssolidarität und ist für ganz Bayern Anlaufstelle zum Thema Flucht und Asyl. Ohne diesen Zuschuss kann der BFR seine Arbeit nicht mehr fortsetzen. Es spricht: Matthias Weinzierl, BFR,
Zur Situation und Arbeit des BFR und zur aktuellen Notlage Moderation: Beate Jenkner Flugblatt Veranstalter:
Bayerischer Flüchtlingsrat und WASG München Nord
Montag, 10. April
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München
Themen: Teilnahme am Streetlife-Festival 16.Juli 2006?
Ideen und Vorschläge für ein kleines „Münchner Sozialforum“
Info zu Transrapid
Teilnahme am Ostermarsch und 1.Mai-Kundgebung
u.a. Einladung Protokoll Veranstalter:
Sozialforum München
Sonntag, 9. April
15:00
Ökologisches Bildungszentrum München (ÖBZ)
Informationsveranstaltung
Wie fair ist fairer Kaffee?
Referent: Hans-Otto Schmitt – gepa Was versteht man unter fairen Produktionsbedingungen? Wie kann Kontrolle erfolgen über große Distanzen? Was bedeutet „bio“ im fairen Handel? Veranstalter:
Ökologisches Bildungszentrum , MVHS
Donnerstag, 6. April
9h bis 11h
Cafe Glanz
Arbeitskreis „Rechte für Frauen“
Hier trifft frau sich, um speziellen Fragestellungen nach zu gehen, um Antworten und Lösungen zu finden – eben aus dem Sichtwinkel von Frauen in und um München. Weitere Informationen hierzu bei:
Einspruch e.V. München, Tel.: 4802649, Fax: 671241
email: einspruch.muenchen@web.de Veranstalter:
Einspruch e.V. München
Donnerstag, 6. April
19:30
Akademischer Gesangsverein
Neue Veranstaltungsreihe: „Wohlstand für alle?“
„Modell Skandinavien? – Europäische Sozialstaatsmodelle im Vergleich“
– Gibt es aktuelle „Modelle“ für Gesellschaften und Staaten, die das Wohlstands- und Verteilungsproblem zumindest ansatzweise „lösen“?
– Kann der Blick nach Skandinavien uns bei der Gestaltung unserer Sozialsysteme helfen?
– Welche politischen Folgerungen können wir aus einem Vergleich verschiedener europäischer Sozialstaatsmodelle ziehen? Referent/inn/en:
Prof. Dr. Christoph Butterwege, Leitung der Abteilung für Politikwissenschaft am Seminar für Sozialwissenschaften der Universität zu Köln
Dr. Daniel Dettling, Jurist, Politikwissenschaftler, Gründer und Vorsitzender des „think tanks“ berlinpolis e.V.
Dr. Thea Dückert, MdB, stv. Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/DIE GRÜNEN Flyer zur Veranstaltungsreihe Veranstalter:
Petra-Kelly-Stiftung
Donnerstag, 6. April
20:00
REFUGIO München
Jour Fixe bei REFUGIO München
Flüchtlingskinder bei REFUGIO München
Überlebens-Geschichten – Entwicklungs-Geschichten

Referentin:
Gisela Framhein, Dipl.Psychologin, REFUGIO München Kinder, die einen Krieg miterlebt haben, vergessen nicht.
Kinder, die die Verfolgung ihrer Eltern sahen, haben Angst.
Besorgte Eltern oder Lehrer melden sie zur Therapie bei REFUGIO an. Einige dieser Schicksale stellen wir Ihnen vor. Dabei zeigen wir die Entwicklung auf, die bei diesen Kindern im Verlauf ihrer Behandlung bei REFUGIO sichtbar wird. Anhand von Bildern und Therapiesequenzen lassen wir diesen Prozess lebendig werden.
Wir zeigen Ihnen, welche enorme Überlebenskraft diese Kinder besitzen. Einladung Veranstalter:
REFUGIO München
Beratungs- und Behandlungszentrum für Flüchtlinge und Folteropfer
Mittwoch, 5. April
18:00
DGB-Haus
politischer Frauentreff der ver.di Frauen
Gut – besser – Mindestlohn
Arm trotz Arbeit
Von Arbeit muss man leben können.
Wir brauchen den Gesetzlichen Mindestlohn, für München und ähnliche Großstädte 7,50 Euro + Ballungsraumzulage = 9 Euro. Referentin: Martina Helbing, Vorstandsmitglied des ver.di Frauenrat Flugblatt Veranstalter:
Bezirksfrauenrat München
Mittwoch, 5. April
19:00
Ökologisches Bildungszentrum
Eintritt 6,50 Euro
Vortrag mit Diskussion
Gentechnik und Biopiraterie – oder: Wer bestimmt, was wir essen?
Was verbirgt sich hinter den Begriffen „Biopiraterie“ und „Patent auf Leben“? Was versprechen uns Saatgut-Multis?
Was gibt es für Alternativen? Leitung: Marita Matschke Veranstalter:
Ökologisches Bildungszentrum München
Montag, 3. April
19:30 bis 22:00
Ökologisches Bildungszentrum München (ÖBZ)

Teilnahmegebühr: 5.50 EUR
Vortrag:
Bienen und Agro-Gentechnik
Was ist unter grüner Gentechnik zu verstehen und wie wirken gentechnisch veränderte Organismen (GVO) auf den Naturhaushalt und insbesondere auf die Imkerei ein? Welchen Einflüssen unterliegen die Bienenprodukte? Welchen Risiken werden Nutzpflanzen, Vegetation, Natur- und Kulturlandschaft durch die Freisetzung gentechnisch veränderter Organismen ausgesetzt? Referent: Wilhelm Völker, Imker, Bienenfachwart des Landesverbandes Bayerischer Imker Anmeldung erbeten beim ÖBZ/MUZ, Tel. 93 94 89 71 Veranstalter:
Münchner Umwelt-Zentrum (MUZ) und
Umweltnetz München-Ost und Michaeli-Gymnasium
Samstag, 1. April
18:00
Ev. Studentengemeinde
Das Politische Samstagsgebet:
Bürger regieren ihre Stadt!
Das Bürgerparlament von Porto Alegre
Musik: Hans Ulrich Stark
Referenten: Judith Fischer, Christof Weisenbacher
Geistliches Wort: Dr. H. Probst, Studentenpfarrer Flyer Veranstalter:
Das Politische Samstagsgebet
Gestaltende Gruppe: attac München, AK Gesellschaftliche Alternativen

Veranstaltungen März 2006

 
Mittwoch, 29. März
19:00
EineWeltHaus
Attac-Monatsveranstaltung (NEU!)
„Kuba – Sozialismus oder was?“
Diagespräch mit Diskussion
Referentin: Renate Börger Kuba hält einerseits auf phänomenale Weise „revolutionäre“ Ideale aufrecht, andererseits durchlebt es heftig Experimente, Nöte und Sonderlichkeiten, bedingt durch US-Hassliebe und Embargo, karibische Geschichte, die Person Fidel Castros und des ideellen Erbes Che Guevaras. Die neuen lateinamerikanischen Hoffnungssterne Hugo Chavez und Evo Morales sorgen nun wiederum für neue globalisierungskritische Bewegung auf dem Kontinent. Veranstalter:
Attac München
Montag, 27. März
19:00
EineWeltHaus, R.211/212

Eintritt 5.- / 3.- Euro
Vortrag
Ausländer vor deutschen Gerichten – Bürger zweiter Klasse?
Referentin: Danica Stanojevic, Rechtsanwältin, München Veranstalter:
Bildungswerk der Humanistischen Union (HU) Bayern e.V.,
Visum – Verein für interkulturelle Sozialinformation und Hilfe für ausländische Mitbürger e.V.,
G.F.T., Gesellschaft zur Förderung der Familienpsychologie und Therapie e.V.,
Deutsche Liga für Menschenrechte und Menschenrechtsbund, Landesgruppe Bayern,
Arbeitskreis Zivilcourage, München,
MFR – Münchner Flüchtlingsrat/Verein zur Förderung der Flüchtlingsarbeit in München e.V.
Donnerstag, 23. März
19:00
St. Rupert, Pfarrsaal
Wir stellen uns vor!
Kulturabend der arbeitslosen Aktivisten
Fotos, Filmen, Improtheater, Bilder Veranstalter:
M. Gallen, Arbeitslosenseelsorge
Mittwoch, 22. März
19:00
EineWeltHaus, Raum 108
Informationsveranstaltung
Aktiv gegen ausbeuterische Kinderarbeit In München tut sich eine ganze Menge gegen die ausbeuterische Kinderarbeit. Die Kampagne „München gegen ausbeuterische Kinderarbeit“ stellt sich und ihre Aktivitäten vor. Mitglieder aus Münchener Gruppen, die in diesem Bereich aktiv sind, laden zu konkreten Mitmachaktionen ein. (Fußball-WM, Straßenaktionen, politische Kampagne, Projektunterstützung etc.) Veranstalter:
Agenda 21- Eine Welt Koordination,
Nord Süd Forum München (Kampagne made by kinderhand)
Mittwoch, 22. März
19:30
EineWeltHaus
– 100 Tage Soziale Bewegungen im Bundestag –
Mit Eva Bulling-Schröter, MdB aus Bayern. Weil sie sich als „parlamentarischer Arm“ der Sozialen Bewegungen verstehen wollte, hatte die Linkspartei ihre KandidatInnenlisten für die Bundestagswahl auch für Engagierte in sozialen Bewegungen geöffnet. 100 Tage nachdem sich die Linke Bundestagsfraktion konstituiert hat wollen wir nachfragen und überprüfen: ist sichtbar, dass diese guten Vorsätze in die Tat umgesetzt werden? Flugblatt Veranstalter:
Sozialforum München
Dienstag, 21. März
19:30
EineWeltHaus, Weltraum U09
Informationsveranstaltung
Schluss mit den Reformen gegen uns – Gemeinsam gegen Massenentlassungen und Sozialabbau!
Referentin: Renate Münder In vielen EU-Staaten gibt es einen gesetzlichen Mindestlohn, in Deutschland wird bisher auf ihn verzichtet. Wie könnte dieser gesetzliche Rahmen aussehen und warum wird innerhalb der Linken heftig darum gestritten? Diese Fragen wollen wir mit Euch an diesem Abend näher beleuchten. Darüber hinaus informieren wir über die geplante Großdemo am 3.6.2006 in Berlin gegen die neoliberale Reformpolitik der Bundesregierung. Aufruf zur Großdemo am 3.6.2006 in Berlin Veranstalter:
Aktion gegen sozialen Kahlschlag/München
Montag, 20. März
19:00
Ludwig-Maximilians-Universität Hörsaal 217 (Hauptgebäude)
Mein Leben als Minenräumerin
Vortrag mit Vera Bohle
Minenräumerin und Autorin, Berlin In ihrem Vortrag wird sie nicht nur die Strapazen einer hoch riskanten Tätigkeit beschreiben, sondern auch über politische Hintergründe ihrer Einsätze berichten Infos Veranstalter:
Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen
Landesverband Bayern e.V.
Montag, 20. März
19:30
Volkshochschule Unterschleißheim
Folter – Verhandlungssache auch in Deutschland?
Referentin: Anni Kammerlander, Dipl.Soz.Päd., Familientherapeutin,
Geschäftsführerin von REFUGIO München Vor mehr als einem Jahr gingen die Bilder der von amerikanischen Soldaten gefolterten Gefangenen im Irak um die Welt. Gleichzeitig setzte man sich in Deutschland auseinander mit der Frage: „Darf gefoltert werden, wenn damit Menschenleben gerettet werden können?“, nach der Entführung eines Kindes. Diese Diskussion wird auch im Umgang mit Terroristen geführt. Damit zeigt sich, dass Folter nicht nur ein Thema in Diktaturen ist.
In mehr als der Hälfte der Staaten wird gefoltert, in manchen Ländern wird sie auch systematisch zur Unterdrückung eingesetzt. REFUGIO München, Behandlungszentrum für Folteropfer, hat tagtäglich mit den Überlebenden von Folter und organisierter Gewalt zu tun und stellt die Auswirkungen auf die Betroffenen fest. Psychotherapeuten, Sozialarbeiter und Ärzte behandeln und beraten Betroffene und helfen ihnen, sich zu stabilisieren und sich mit dem Trauma auseinander zu setzen. weitere Infos zum Thema Folter Veranstalter:
VHS Unterschleißheim
Samstag, 18. März
14:00
Marienplatz
Protestkundgebung – Gegen Folter, Krieg und Besatzung
STOPPT DEN DROHENDEN KRIEG GEGEN DEN IRAN
Internationaler Aktionstag zum dritten Jahrestag des völkerrechtswidrigen Angriffs auf den Irak Es spricht: Bahman Nirumand, Autor und Publizist aus dem Iran Wir rufen alle Münchnerinnen und Münchner, alle Organisationen und Initiativen auf, sich den Kriegsplänen gegen den Iran zu widersetzen, Stellung zu beziehen und sich an Protestaktionen gegen diesen drohenden Krieg zu beteiligen. Wir fordern Schluss mit den Kriegsdrohungen und Kriegsvorbereitungen gegen den Iran. Keinerlei deutsche Unterstützung oder Beihilfe zum Krieg gegen den Iran; d.h. eine verbindliche, dem Völkerrecht entsprechende Erklärung der Bundesregierung, die den USA und anderen kriegführenden Staaten Überflugrechte und die Nutzung ihrer Militärbasen verweigert. Verhandlungen für Atomwaffenfreie Zone im Nahen und Mittleren Osten; Abrüstung und die weltweite Beseitigung aller Atomwaffen. Ab 15:30 Uhr Fahrraddemo gegen politische Verfolgung, Flüchtlingslager und Folter zur EU-Vertretung, zum US-Konsulat, Bayerischen Innenministerium und Münchner Polizeipräsidium Aufruf Veranstalter:
Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus
Donnerstag, 16. März
19:30
Instituto Cervantes
Neue Veranstaltungsreihe: „Wohlstand für alle?“
„Wohlstand für alle – aber welchen für wen?“
– Was heißt „Wohlstand“ überhaupt?
– Und zwar auf regionaler wie globaler Ebene?
– Welchen Wohlstand können wir uns ökologisch „leisten“?
– Wie wird „Wohlstand“ überhaupt „gemessen“?
– Welche Maßstäbe gibt es für gesellschaftlichen „Wohlstand“? Unter der Moderation von Stephanie Heinzeller, vom Bayerischer Rundfunk werden diskutieren:
Prof. Dr. Birgit Mahnkopf, Professorin für Europäische Gesellschaftspolitik an der Fachhochschule für Wirtschaft in Berlin,
Dr. Manfred Linz, Leiter des Forschungsprojekts „Ökosuffizienz und Lebensqualität“ beim Wuppertal-Institut,
Prof. Dr. Markus Vogt (Professor für Christliche Sozialethik, Philosophisch-Theologische Hochschule Benediktbeuern) Weitere Informationen zur Veranstaltung Flyer zur Veranstaltungsreihe Veranstalter:
Petra-Kelly-Stiftung
Donnerstag, 16. März
19:30
Volkshochschule in Hadern

Gebührenfrei
Wurzeln schlagen in der Fremde – die Erfolgsgeschichte „Interkulturelle Gärten“
Referentin: Dr. Christa Müller, Geschäftsführerin der Stiftung Interkultur
Was sind interkulturelle Gärten? Auf kleinen Parzellen arbeiten Migrantinnen und Migranten gemeinsam mit deutschen Gärtnerinnen und Gärtnern für ihre Eigenversorgung. Die gemeinsame Sprache ist Deutsch, das in der täglichen Praxis schnell gelernt wird. Ebenso wichtig wie der Reichtum an Blumen, Kräutern und Früchten ist das, was in den Gärten noch produziert wird: Kommunikation, Kooperation und neue Perspektiven. In den Gärten können die Migrant(inn)en ihr mitgebrachtes Wissen anwenden und Neues kennen lernen. Die Gärten werden zu Passagen zwischen Herkunfts- und Ankunftsland und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur gelingenden Integration. Anmeldung erbeten unter : 089/72 1006-31/48006-6239 oder anna.barnsteiner@mvhs.de (Kurs-Nr. : BS 81) Veranstalter:
Münchner Volkshochschule – Stiftung Interkultur
Donnerstag, 16. März
19:30
Seidlvilla

Eintritt 6 EUR, erm. 4 EUR bzw. 12 Talente
Vortragsreihe „Das Geld der Zukunft“
Privatisierung
Referent: Martin Schmidt-Bredow, Wirtschaftsgeograf
Verkauf von Wasser und Energie als Subventionierung für Konzerne oder Beteiligung der Bürger zur Sicherung ihrer Daseinsvorsorge? Nach dem Vortrag wird der Film „Wasser unterm Hammer“ gezeigt. Veranstalter:
Regiogeld-Initiative München
unterstützt von der Schumacher-Gesellschaft e.V.
Dienstag, 14. März
19:30
Kulturhaus Milbertshofen
Fremd in Zion- Aufzeichnungen eines Unzuverlässigen
Lesung mit Daniel Cil Brecher aus seinem Buch mit anschließender Diskussion Der Autor, Kind von Überlebenden 1951 geboren, berichtet über seine Erfahrungen als Einwanderer in Israel und seine Erlebnisse im Erziehungskorps der Israelischen Verteidigungsarmee, in dem er als Historiker im Rahmen seiner Wehrpflicht und später als Reservist zwischen 1979 und 1984 diente. Sein Buch ist ein persönlicher Bericht und zugleich eine politische Reflexion über Israel, Zionismus und jüdische Identität. Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit den ideologischen Grundlagen des Staates, seiner Entstehungsgeschichte und der Frage nach der Schuld für das Schicksal der Palästinenser. Heute lebt er wieder in Europa. Veranstalter:
Petra-Kelly-Stiftung
Montag, 13. März
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München

Thema:
„Aktion: „München sozial und solidarisch“ beim Streetlife 2006“
u.a. Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
Samstag, 11. März
10:00 bis 17:00
EineWeltHaus, Raum 211/212

Teilnehmerbeitrag: 2 Euro
Workshop
Das Ganze verändern – Wenn es im Kapitalismus keine Alternativen gibt, brauchen wir Alternativen zum Kapitalismus
Ein Workshop zum Nachdenken über Kapitalismus und Widerstand mit Referenten des Ökumenischen Netzes Rhein-Mosel-Saar. Kapitalistische Globalisierung ist strukturelle Gewalt. Der Kapitalismus bestimmt immer umfassender die Lebensbedingungen der Menschen, prägt das Menschenbild und die Konzepte des Zusammenlebens. Das verlangt Widerstand gegen den Absolutheitsanspruch des Kapitalismus, das Nachdenken über Alternativen, das Wissen um alternative Entwürfe und die phantasiereiche Suche nach neuen Wegen. Das wird uns an diesem Tag beschäftigen. Einladung Veranstalter:
Münchner Friedensbündnis und Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus
Samstag, 11. März
13:00
Geschwister-Scholl-Platz
Demonstration
STOPPT GENFOOD – Außen Tomate, Innen ???
Verbraucher bewegen sich für sichere und unverfälschte LEBENsmittel ohne Gentechnik Auftaktkundgebung Geschwister-Scholl-Platz/Ludwigstraße: 13.00 Uhr,
anschließend Demonstrationszug zum Odeonsplatz
Schlusskundgebung am Odeonsplatz: 14.00 Uhr Redebeiträge:
Edith von Welser-Ude, Schirmherrin der n-a-h-r-u-n-g-s-k-e-t-t-e
Christian Hierneis, 1. Vorsitzender des Bund Naturschutz, Kreisgruppe München
Harald Nestler, Vorstand Umweltinstitut München e.V.
Jens Karg, Gentechniksprecher von Global 2000 (Österreich)
Dr. Inci Sieber, Sprecherin der n-a-h-r-u-n-g-s-k-e-t-t-e
mit Tanz- und Musikgruppen sowie Kabarett von Maria Peschek Pressemitteilung Flyer mit weiteren Details Veranstalter:
n-a-h-r-u-n-g-s-k-e-t-t-e Initiative für sichere und gesunde LEBENsmittel Unterstützer:
Bund Naturschutz in Bayern e.V.,
Bund Naturschutz Kreisgruppe München,
Ökologischer Ärztebund,
Umweltinstitut München e.V.,
Friends of the Earth Europe
Initiative „Kein Patent auf Leben!“,
Deutscher Berufs- und Erwerbsimkerbund,
Kinderschutzbund München e.V.,
Naturkost Südbayern e.V.,
Gesundheitsladen München e.V.,
Verein für Fraueninteressen e.V.,
Stadtbund Münchner Frauenverbände e.V.
Mittwoch, 8. März
ab 16:30
DGB-Haus

EINTRITT FREI!
Internationaler Frauentag
Markt der Möglichkeiten
Gewerkschaften und Münchner Frauenverbände stellen sich vor 19.30 Uhr
Begrüßung, anschließend:
Frauenkabarett mit den „Schrägschrauben“: Am Rande des Wahnsinns
Mittwoch, 8. März
19:00
Münchner Rathaus,
Großer Sitzungssaal
Podiumsdiskussion
Ohne Atom zu preiswertem Strom
Im April beginnt die Energiedebatte im Bundestag. Eine „Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke“ schlagen einige Abgeordnete vor. Brauchen wir diese Verlängerung? NEIN sagen viele Bürgerinnen und Bürger und sie haben dafür sehr gute Gründe. Begrüßung: Hep Monatzeder Auf dem Podium:
Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Peter Dürr, Kernphysiker, alternativer Nobelpreis Dr. Hermann Scheer, MdB, Präsident von Eurosolar, alternativer Nobelpreis Dr. Holger Krawinkel, Verbraucherzentrale, Bereiche: Bauen, Energie und Umwelt Moderation:
Frauke Liesenborghs, Global Challenges Network (GCN) Veranstalter:
Global Challenges Network (GCN),
Landeshauptstadt München,
Ärzte gegen Atomkraft (IPPNW),
Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Solarinitiativen,
Ludwig Bölkow Stiftung,
Umweltbeauftragter der Evangelischen Kirche Bayern,
attac München,
Bürgerstiftung Zukunftsfähiges München,
E.F. Schumacher-Gesellschaft,
Natur und Umwelt Südost,
Green City,
Mütter gegen Atomkraft,
Nuclear Free Future Award,
Schweisfurth-Stiftung,
Selbach-Umwelt-Stiftung,
Die Umwelt-Akademie
Mittwoch, 8. März
19:00
Löwenbräukeller
40. P F L E G E S T A M M T I S C H
„Änderungen im Betreuungsrecht “ Können gesetzliche Betreuer mitwirken, um eine menschenwürdige Pflege sicherzustellen?“
Betreuer sind nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch verpflichtet zum Wohl ihrer Betreuten zu handeln. Eine menschenwürdige Pflege ist in sehr vielen Pflegeheimen und in der häuslichen Versorgung oft nicht sichergestellt. Welche Möglichkeiten haben Betreuer an einer Verbesserung der Situation mitzuwirken? Welche Auswirkungen haben die am 1.07.2005 in Kraft getretenen Änderungen des Betreuungsrechts? Beiträge u.a. von:
Herr Johannes Sicheneder, selbstständiger Berufsbetreuer aus München, erklärt die aktuellen rechtlichen Grundlagen. Herr Alexander Frey, Rechtsanwalt, Mitglied des Forums zur Verbesserung der Situation Pflegebedürftiger, gibt einen Überblick über die Geschichte des Betreuungsrechts. Herr Alois Krumbachner, selbstständiger Berufsbetreuer, erläutert die Auswirkungen der neuen Pauschalvergütung für die Arbeit der Berufsbetreuer – Aufgaben des Betreuers im Bereich Pflege – Möglichkeiten und Grenzen. Frau Erika Pfaff, Vereinsbetreuerin, stellt die Arbeit der Münchner Betreuungsvereine vor. Einladung Veranstalter:
Forum zur Verbesserung der Situation pflegebedürftiger Menschen
Dienstag, 7. März
17 – 19 Uhr
Stadtteilbüro Neuperlach
„Mein Recht auf ALG II“
mögliche Themen:
Energieschulden
was ist zumutbare Arbeit?
alles zur sog. Eingliederungsvereinbarung
und vieles mehr… Falls Sie zu dieser Veranstaltung spezielle Fragen haben, stellen Sie diese bitte mindestens eine Woche vorab per email an: einspruch.muenchen@web.de Veranstalter:
Einspruch e. V. München
Montag, 6. März
19:00
DGB-Haus
Podiumsdiskussion zum Intern. Frauentag 2006
Schöne neue Arbeitswelt? – Wirtschaftliche Auswirkungen der Globalisierung auf die Frauen
Podium mit:
Dr. Hildegard Kronawitter, MdL
Prof. Dr. Erika Regnet, FH Würzburg, EWMD
Elisabeth Rumpfinger, Unternehmerfrauen im Handwerk e.V.
Dagmar Fries, ver.di
Moderation:
Dr. Bettina Marquis, Vorsitzende des Stadtbunds Münchner Frauenverbände
Veranstalter:
Bündnis team IFT München 2006
Stadtbund Münchner Frauenverbände
Donnerstag, 2. März
19:30
EineWeltHaus, Raum 211
Vortrag mit Diskussion
Zivilgesellschaftliche Krisenprävention
Referent: Volker Bialas
Leitung / Moderation: Franz Iberl mehr Infos Veranstalter:
Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung.

Veranstaltungen Februar 2006

 
Dienstag, 28. Februar
18:00
EineWeltHaus

Eintritt: EUR 2
Karikaturenstreit oder Kampf der Kulturen?
Der Westen zeigt sich schockiert über die gewaltsamen Reaktionen in der islamischen Welt auf die Mohammed-Karikaturen. Mittelalterliche Finsterlinge gegen Freigeister, religiöse Intoleranz kontra Meinungsfreiheit? Mit dieser Kurzformel wird der Konflikt um Karikaturen vom Propheten Mohammed in der dänischen Zeitung Jyllands-Posten meist gedeutet. Sehr viele im Westen haben wenig Verständnis für die aufgebrachten Gefühle in den arabischen und islamischen Ländern. Für sie steht die Pressefreiheit auf dem Spiel, es gilt diese zu verteidigen. Religionskritik, Freiheit der Kunst gibt’s nicht im luftleeren Raum, sie ist kein Selbstzweck, sie hat immer gesellschaftlichen Inhalt. Ausgerechnet reaktionäre Kräfte stimmen jetzt das Hohelied der Pressefreiheit an. Wem würde einfallen, die rassistischen antijüdischen Karikaturen des »Stürmer« als Ausdruck der Pressefreiheit zu verteidigen? Für Flemming Rose geht es laut International Herald Tribune jedenfalls um eine weit größere Geschichte als bloß die Frage von 12 Karikaturen in einer kleinen dänischen Zeitung. Es gehe um den „Zusammenprall der Zivilisationen“: der „weltlichen westlichen Demokratien mit den islamischen Gesellschaften“. Am wenigsten wissen manche Bescheidwisser offenbar über Dänemark. Seit 2001 regiert dort eine reaktionäre und rassistische Koalition, deren Politik der Londoner Guardian als »Flirt mit dem Faschismus« bezeichnete. Wir wollen nicht zulassen, dass der Terror einiger selbsternannter Islamisten und der Staatsterror der USA und einiger europäischer Staaten die Beziehungen zwischen Orient und Okzident bestimmen. Rassismus ist in jeglicher Form und auf welcher Seite auch immer zu verdammen. Deeskalation tut Not. Referenten:
Christine Ulrich, Münchner Merkur
Dr. Ahmad v. Denfer, Islamisches Zentrum Müchen
Dr. Hermann Probst, Evangelische Studenten Gemeinde TU Veranstalter:
Dritte Welt Zentrum, Trägerkreis EineWeltHaus
Montag, 27. Februar
19:00
EineWeltHaus, 211/212
Attac-Monatsveranstaltung (NEU!)
WASSER UNTERM HAMMER
Dokumentarfilm von Leslie Franke. Anschließend Diskussion Der (vorerst wirtschaftliche) Kampf ums Wasser hat bereits begonnen. Es war eine große demokratische Errungenschaft, dass das Wasser der Gemeinde angehörte – also allen, die davon lebten. Und in Deutschland ist Wasser in der Regel noch ein öffentliches, kommunal verwaltetes Gut. Doch seit deutsche Gemeinden in Schulden versinken und die EU auf Liberalisierung drängt, schreitet die Privatisierung der Quelle allen Lebens auch hierzulande voran. In vielen deutschen Städten steht ein Verkauf der eigenen, meist exzellent gewarteten, Wasserwerke zur Debatte – als Sanierungsversuch für die Haushaltskassen. Akteure der großen Wasser-Geschäfte sind meist internationale Unternehmen. Der Film dokumentiert sowohl Privatisierungskonzepte und -strategien als auch deren Probleme und Fragwürdigkeiten. So z. B. in Berlin, wo die Wasserwerke an zwei Global Player: „Thames Water“ (RWE-Konzern) und „Veolia“ (französischen Riesen) verkauft wurde. Ein Ausverkauf kommunaler Interessen?
Weitere Fälle in Kiel und Hamburg mit unterschiedlichen Ergebnissen. Wir diskutieren dann:
Welche Interessen sind im Spiel? Wo liegen unsere? Wie steht es allgemein mit öffentlichen Gütern?
Ist dies ein Anlass für Attac-Aktivitäten?
Referentin: Christiane Hansen Veranstalter:
Attac München, Arbeitskreis „Wasser“
Mittwoch, 22. Februar
19:00
KDA
„Soziales Engagement in München“
am Beispiel einer gelungenen Schulsozialarbeit

Referentin: Frau Korbmacher, Lehrerin im Hasenbergl Veranstalter:
Aktionsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen AfA
Kreis Politik und Gesellschaftsfragen
Dienstag, 21. Februar
19:30
EineWeltHaus, Großer Saal

Eintritt 2.- Euro
Vortrag
Adieu L’Excision! Auf Nimmerwiedersehen, Beschneidung!
Im April 2005 wurde in Benin (Westafrika) ein großes Volksfest gefeiert. Anlass war der Bruch mit einer der ältesten Traditionen – der weiblichen Beschneidung. Wesentlichen Anteil an diesem Erfolg hatte der deutsche Verein (I)NTACT – Internationale Aktion gegen die Beschneidung von Mädchen und Frauen. Wie war es gelungen, über 200 Beschneiderinnen zur Aufgabe ihres traditionellen Handwerks zu bewegen?
Welche Strategien hat (I)NTACT entwickelt und angewendet, welche Hindernisse überwunden?
Wie wird das Erreichte gesichert und welche Ziele werden jetzt in Angriff genommen?
Barbara Schirpke, Produzentin des Internetportals AfroPort.de und Gründerin der Städtegruppe (I)NTACT München, berichtet über die Arbeit von (I)NTACT in den letzten 10 Jahren, zeigt Fotos von ihrer Reise nach Benin und gibt Ausblicke auf kommende Vorhaben. Veranstalter:
(I)NTACT Städtegruppe München in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der LHM und Kim Azas
Montag, 20. Februar
19:30
EineWeltHaus
VsP-Forum München
Bolivien nach dem Wahlsieg der MAS
Veranstalter:
VsP München (Verein für solidarische Perspektiven)
Donnerstag, 16. Februar
19:30
Seidlvilla Max-Gorbach-Zimmer EG

Eintritt 6 EUR, erm. 4 EUR bzw. 12 Talente
Vortragsreihe „Das Geld der Zukunft“
Globalisierung
Referent: Martin Schmidt-Bredow, Wirtschaftsgeograf
Die Globalisierung der Welt, wie sie seit dem Kolonialzeitalter existierte, wurde forciert, als die Märkte in den Industrieländern ihre Sättigungsgrenzen zu erreichen drohten. Auch aus diesem Grunde soll die EU immer wieder erweitert werden. Über zwei Milliarden Menschen sind seit 1990 zusätzlich in den Kapitalismus eingetreten. Gibt es dabei wenige Gewinner – wie Konzerne -und viele Verlierer – wie den Mittelstand und die Kleinbauern? Welche Verluste an Kultur und Identität stehen dem Gewinn an weltweitem Austausch und Verständnis gegenüber? Wieweit können Niedriglöhne aus „Billigländern“ bei uns das Lohnniveau drücken und Arbeitsplätze abziehen? Fachleute meinen, ein rascher Rückgang der Globalisierung könnte durch einen weltweiten Konjunkturrückschlag ausgelöst werden und zu einer Weltwirtschaftskrise führen. Dies würde am härtesten den Export-Weltmeister Deutschland treffen. Veranstalter:
Regiogeld-Initiative München
unterstützt von der Schumacher-Gesellschaft e.V.
Mittwoch, 15. Februar
19:00
EineWeltHaus, Raum 211/212
Anmeldung erforderlich.
Kosten für die gesamte Reihe 10 EUR
Veranstaltungsreihe an fünf Abenden zum Thema Millenniumsziele
Lotsen für die eine Welt
Unsere diesjährige Seminarreihe bietet die Gelegenheit, sich in die derzeit hochaktuelle Debatte um die tatsächliche Umsetzung der sog. Millenniumsziele einzuarbeiten, mit deren Hilfe bis zum Jahr 2015 die Vereinten Nationen die weltweit vordringlichsten Probleme lösen wollen. 1. Abend: 15.02.2006
Das Recht auf Bildung
Referenten:
Einführung in die Millenniumsziele und in die Seminarreihe: Heinz Schulze, Nord Süd Forum;
Thema des Abends: Michael Cordes, Terre des Hommes
Eine allgemeine Grundschulbildung für alle Kinder dieser Welt rangiert gleich auf Platz zwei von insgesamt 8 Millenniums-Entwicklungszielen. Warum ist Bildung so eminent wichtig? Wie realistisch ist die Verwirklichung eines solchen Ziels innerhalb weniger Jahre, wenn heute weltweit noch etwa 114 Millionen Kinder ohne Grundschulbildung bleiben? 2. Abend: 22.02.2006
Millenniumsziel Gesundheit
Referent: Jobst Münderlein, Deutsch-Gambischer Verein e.V.
Alle drei Sekunden stirbt ein Kind. Vier Millionen Kinder sterben im ersten Lebensmonat. Eine von 48 Frauen stirbt bei der Geburt. Gesunde Lebensbedingungen, Zugang zu sauberem Wasser und ausreichend Nahrung – davon träumt ein Großteil der Menschheit noch. Malaria, Tuberkulose, AIDS und andere Krankheiten wären vermeidbar oder mit guten Erfolgsaussichten zu behandeln. 3. Abend: 01.03.2006
Gleichstellung der Geschlechter und Ermächtigung der Frauen 4. Abend: 08.03.2006
Abbau von Hunger und Armut 5. Abend: 15.03.2006
Weltweite Umwelt- und Entwicklungspartnerschaft Infos
Anmeldung: Lotsenseminar@nordsuedforum.de Veranstalter:
Nord Süd Forum München e.V.
Montag, 13. Februar
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Thema:
„5 % mehr Lohn : „nur“ Lobbypolitik für Beschäftigte?
Was haben z.B. Erwerbslose und Rentner davon??“

Teilnehmer u.a.:
Wiebke Oldsen, Gewerkschaftssekretärin bei ver.di
und Wolfgang Linke, ex-VK bei Rhode und Schwarz IG Metall Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
Donnerstag, 9. Februar
20:00
REFUGIO München
Jour Fixe bei REFUGIO München
Ein Jahr Zuwanderungsgesetz – eine Bilanz aus Sicht von REFUGIO München
Referent:
Jürgen Soyer, Dipl.Sozialpädagoge, REFUGIO München Es sollte ein modernes und weltoffenes Gesetz werden. Es sollte frauenspezifische Verfolgung berücksichtigen. Und Zehntausende von langjährigen Geduldeten sollten einen Aufenthalt bekommen. Nach einem Jahr Praxis berichtet Jürgen Soyer, Sozialpädagoge bei REFUGIO, von den Erfahrungen mit diesem Gesetz. Was hat sich verbessert, wo gibt es Lücken? Ein Bericht aus der Praxis. Am Anfang wird für „Laien“ ein Überblick über die gesetzlichen Neuerungen des Zuwanderungsgesetzes für Flüchtlinge gegeben. Sie sind herzlich eingeladen sich zu informieren und mit uns zu diskutieren. Einladung Veranstalter:
REFUGIO München
Beratungs- und Behandlungszentrum für Flüchtlinge und Folteropfer
Montag, 6. Februar
19:00
Schweisfurth Stiftung
Münchner Forum Nachhaltigkeit
„Lernen neu zu denken“
Das „Potsdamer Manifest 2005“ Vortrag von
Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Peter Dürr Die vielfältigen ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Krisen, mit denen wir heute konfrontiert sind, sind Ausdruck einer geistigen Krise im Verhältnis des Menschen zur lebendigen Welt und hängen eng mit dem vorherrschen¬den materialistisch-mechanistischen Weltbild zusammen. – So lautet die zentrale These des „Potsdamer Manifests“, das anlässlich des Einstein-Jahres 2005 von dem Physiker Hans-Peter Dürr, dem Geographen Daniel Dahm und dem Philosophen Rudolf zur Lippe verfasst wurde. Einladung Veranstalter:
Selbach-Umwelt-Stiftung
in Kooperation mit dem oekom e.V., der Schweisfurth-Stiftung und der Bürgerstiftung Zukunftsfähiges München
Freitag, 3. Februar
Samstag, 4. Februar

München
Proteste
gegen die NATO-Militärtagung am 3./4. Februar 2006 in München
Für Frieden und soziale Gerechtigkeit weltweit
Nein zu Krieg und Militarisierung

Aufruf Seite 1     Seite 2 Infos Veranstalter:
Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus
Freitag, 3. Februar
bis
Sonntag, 5. Februar

München

Festsaal Altes Rathaus

DGB-Haus

EineWeltHaus<
Internationale Friedenskonferenz
„Frieden und Gerechtigkeit gestalten – Nein zum Krieg“
Internationale öffentliche Gegenveranstaltung zur „Sicherheits“- Konferenz in München vom 3.2. – 5.2. 2006 Unsere öffentliche Friedenskonferenz mit internationaler Beteiligung soll die Kritik an der bestehenden Kriegspolitik ausdrücken und Konzepte für Frieden, Abrüstung und Konfliktbearbeitung öffentlichkeitswirksam vorstellen. Sie soll zeigen, dass Krieg Probleme immer nur verschärft und auch die Gefahren durch den „internationalen Terrorismus“ erhöht, wie uns die jüngste Vergangenheit drastisch vor Augen geführt hat. Aufruf   Programm Flyer
Mittwoch, 1. Februar
19:30
TU München, Hörsaal N1070
Ringvorlesung Umweltschutz:
„Grüne“ Gentechnik – Schlüsseltechnologie und/oder Risikotechnologie?
Dr. Martha Mertens, Institut für Biodiversität-Netzwerk e.V., Regensburg Der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen hat in den letzten Jahren weltweit erheblich zugenommen und wird verstärkt zur Bekämpfung des Hungers empfohlen.
Doch Gentechnik in der Landwirtschaft war von Anbeginn an umstritten, Kritiker sehen Risiken für Mensch und Umwelt durch die Freisetzung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO). Infos Veranstalter:
asta-umweltreferat

Veranstaltungen Januar 2006

 
Samstag, 28. Januar
18:00
Katholische Hochschulgemeinde
Das Politische Samstagsgebet:
SICHERHEIT …
für wen & wovor ?

IMPULS+GESPRÄCH: THOMAS MOHR
Musik: Hans Ulrich Stark Sicherheit ist ein menschliches Grundbedürfnis. Wir – Politik, Gesellschaft und jede/r Einzelne – tun viel, um Sicherheit zu schaffen und zu erhalten: Rüstung, Kampf gegen den Terror, Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen, Einsatz von Militär auch innerhalb Deutschlands, Verschärfung des Strafrechts, Auffang-lager für Asylsuchende in Afrika …
Schaffen wir so wirklich Sicherheit?? Flyer Veranstalter:
Das Politische Samstagsgebet
Donnerstag, 26. Januar
17 Uhr
Wiener Platz

18 Uhr 30
Haidenauplatz
Demonstration gegen die 2. Stammstrecke für die S-Bahn
gegen mindestens 6 Jahre lang Lärm, Dreck und Lastwagen-Verkehr rund um die Kirchen- und Einsteinstraße. Wir verlangen ein Konzept, das den Münchner Bürgern und allen Nutzern des S-Bahn-Netzes aus München und dem Umland gerecht wird und fordern einen maß- und sinnvolleren Umgang mit unseren Steuermitteln. Beginn des Demonstrationszugs um 17h am Wienerplatz, über die Kirchenstr. zur Schlusskundgebung gegen 18h30 am Haidenauplatz. Info Veranstalter:
Bürgerinitiative S-Bahn-Tunnel Haidhausen
Donnerstag, 26. Januar
19:00
EineWeltHaus, Raum 211/212
Vortrag
Krieg gegen Iran?
Die von den USA und drei EU-Staaten betriebene Eskalationsstrategie gegenüber dem Iran gleicht dem Szenario vor dem Krieg gegen den Irak. Clemens Ronnefeld (Internationaler Versöhnungsbund) analysiert den Konflikt und gibt einen aktuellen Erfahrungsbericht von seiner Reise in den Iran. Veranstalter:
Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus
Mittwoch, 25. Januar
19:30
TU München, Hörsaal N1070
Ringvorlesung Umweltschutz:
Meteorologische Extreme
Prof. Friedrich-Wilhelm Gerstengarbe, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, Potsdam Eingangs wird die Frage geklärt, was meteorologische Extreme sind. Danach werden ausgewählte meteorologische Extreme bezüglich ihrer Ursachen, Häufigkeiten, Lokalisierung und Wirkung vorgestellt.Dies sind u. a. Tornados, Hurrikane, Dürren und Überschwemmungen. Zum Abschluss wird ein kurzer Ausblick auf mögliche Entwicklungstendenzen im Zusammenhang mit der globalen Erwärmung gegeben. Infos Veranstalter:
asta-umweltreferat
Montag, 23. Januar
18:15 – 20:00
Universität, HS A030 (Audimax)
Weiße-Rose-Gedächtnisvorlesung –
Bischof Dr. Wolfgang Huber, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland Infos Veranstalter:
Studierendenvertretung der Universität München
Samstag, 21. Januar
14:00
Rosa-Luxemburg-Platz

15:00
Pelkovenschlössl Eintritt 3.-, ermäßigt 1,50
Gedenkveranstaltungen zum 87. Jahrestag der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht
14h Rosa-Luxemburg-Platz:
Ansprache und Blumenniederlegung am Rosa-Luxemburg-Platz, es spricht Walter Listl vom Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus. 15h Pelkovenschlössl:
„Deutsche Interessensphären in der Türkei (19. Jhd.)“
Inge Knoeckel referiert die Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei, wie sie Rosa Luxemburg 1916 analysierte. Veranstalter:
Freidenkerverband München u.a.
Freitag, 20. Januar
19:00
EineWeltHaus, Großer Saal
Vortrag
Neue Drohungen – Neue Kriege
Unter dem Vorwand von Demokratie-Export und Friedenssicherung wird der Präventivkrieg zum Dauerzustand. Die beiden Referenten beleuchten die Rolle Deutschlands und der EU in den neuen Weltordnungskriegen. Referenten: Tobias Pflüger (Europaabgeordneter) und Jürgen Wagner (Informationsstelle Militarisierung) Veranstalter:
Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus
Mittwoch, 18. Januar
18:00
Freidenkerverband München
Wie verhalte ich mich bei/nach Demonstrationen?
Eine offene Veranstaltung, eingeladen sind alle – nicht nur jugendliche – Interessierten Veranstalter:
Freidenker-Jugendgruppe mit der Roten Hilfe
Mittwoch, 18. Januar
19:30
TU München, Hörsaal N1070
Ringvorlesung Umweltschutz:
Nanotechnologie – Chance oder Risiko für die Nachhaltigkeit
Dipl.-Volkswirt Ulrich Petschow, Institut für ökologische Wirtschaftsforschung, Berlin In die Nanotechnologie werden sehr unterschiedliche Erwartungen gesetzt. Einerseits wird mit diesen Technologien eine grüne Vision verbunden, indem Umweltbelastungen beispielsweise durch neue produktionstechnische Verfahren minimiert werden und zugleich die Umwelttechnologien entwickelt werden können, die bestehende Umweltbelastungen umfassend mindern können. Andererseits werden Horrorszenarien entwickelt, die im Grundsatz auf die Unbeherrschbarkeit der Technologie abheben. Infos Veranstalter:
asta-umweltreferat
Samstag, 14. Januar
14:00
Sendlinger-Tor-Platz
Kundgebung
5. Jahrestag des Nazi-Überfalls an der Zenettistr. –
Kein Neonazi-Marsch durch München am 14. Januar 2006!

Immer häufiger versuchen Neo-Nazis, öffentlich unter einem scheinbar harmlosen Motto faschistische Gedenktage und die Jahrestage ihrer brutalen Überfälle zu feiern. So sieht es auch am 14. Januar 2006 in München aus: Angeblich wollen die Neonazis aus dem Umfeld der Autonomen Nationalisten/AN gegen Polizeirepression demonstrieren – in Wirklichkeit werden sie den 5. Jahrestag des Anschlags auf den Griechen Artemios T. in der Zenettistr., bei dem dieser von Neonazis der Gruppe um Martin Wiese verprügelt und schwer verletzt wurde, auf ihre Weise begehen. Wir werden nicht zulassen, dass die Nazis in München ihre grausamen Taten auch noch öffentlich feiern. Deshalb rufen wir alle Münchnerinnen und Münchner auf, sich diesem Treiben entgegenzustellen und deutlich zu machen, dass in dieser Stadt kein Platz für nazistische Aktivitäten ist. Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda!
Wir überlassen unsere Stadt nicht den Nazis! Wir sind präsent!
Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!
Veranstalter:
Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten
und zahlreiche Unterstützer
Donnerstag, 12. Januar
19.30 Uhr
Kulturladen Westend
Infoveranstaltung zum Nazi-Aufmarsch am 14.1.
Es spricht Martin Löwenberg (VVN-BdA und KZ-Überlebender)
zum Thema „Methoden der Nazis heute und damals im Vergleich“. Außerdem Vortrag des A.I.D.A.-Archivs über Nazi-Strukturen in München und den Stand der Gegenaktivitäten zum 14.01. Veranstalter:
A.I.D.A. – Archiv München
Montag, 9. Januar
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
„2. S-Bahn-Tunnel“
„Finanzbericht 2005“
„Arbeitsplanung für 2006“
u.a. Einladung Protokoll Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München

Veranstaltungen 2007

Veranstaltungen Dezember 2007

 
Donnerstag, 13. Dezember
20:00
REFUGIO München
Jour Fixe REFUGIO München
Menschenrecht auf Gesundheit: das Beispiel Zimbabwe
Referent:
Dr. Richard Bischoff, Mitarbeiter von REFUGIO München Dr. Richard Bischoff arbeitet seit 1989 im zimbabwischen Gesundheitswesen, seit 2000 vorwiegend mit Opfern von Folter und anderen Menschenrechtsverletzungen. Seit Ende letzten Jahres ist er Mitarbeiter von Refugio. Von einem Arbeitsaufenthalt in Zimbabwe im Oktober/November hat er Eindrücke und Informationen mitgebracht: von Regierungs- und Missionskrankenhäusern, von Fahrten über Land, von Gesprächen mit früheren Kollegen, die immer noch versuchen, eine medizinische Versorgung aufrechtzuerhalten, und von einem Kongress der Zimbabwe Doctors for Human Rights. Wie schätzen seine Gesprächspartner die Zukunftsperspektiven Zimbabwes ein? Wie können interessierte Ärzte, Psychologen, Psychotherapeuten und Sozialarbeiter praktische Solidarität üben mit ihren zimbabwischen Kollegen, für die Gesundheitsversorgung und Menschenrechtsarbeit zwei Seiten derselben Medaille sind? Wir meinen, dass das Beispiel Zimbabwe auch Fragen aufwerfen kann im Zusammenhang von Menschenrechten und Gesundheitsversorgung in Deutschland. Veranstalter:
REFUGIO München
Mittwoch, 12. Dezember
15:30
H&M-Regionalbüro, Kaufingerstr. 18

Zwei Betriebsrätinnen gekündigt – Ver.di ruft auf zum Protest gegen H&M
Protestaufruf Veranstalter:
Ver.di München
Montag, 10. Dezember
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
– Aktionswoche vom 21. – 26. Januar 2008
– Volksbegehren zur Verhinderung des Transrapid
– Grobplanung für 2008 Einladung
Flyer „Friedenspolitischer Kongress zum Internationalen Global Action Day 2008“ Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
Freitag, 7. Dezember
19:30
EineWeltHaus Eintritt 3 / 2 Euro
Podiumsdiskussion zum Tag der Menschenrechte
Recht auf Land und Nahrungsmittel – ein Menschenrecht
Auf dem Podium:
Renate Börger (Moderation),
Christopher Hak, Casa do Brasil;
Katja Maurer, Medico International Gegenüber den anerkannten Menschenrechten wie Freiheit und Gleichheit bleiben die sozialen Menschenrechte in der Öffentlichkeit zumeist unberücksichtigt. Ausreichende Versorgung mit Lebensmitteln, bestellbares Land, ein gesicherter Arbeitsplatz mit menschenwürdiger Entlohnung – all diese Voraussetzungen für soziale Gerechtigkeit sind uns als fundamentale Grundrechte nicht präsent. In der Politik ist es nicht anders: Im neuen UN-Menschenrechtsrat streiten sich zum Beispiel die Mitgliedsländer darüber, ob soziale Rechte überhaupt als Menschenrechte gelten dürfen. Dass diese Frage die Arbeit des Rats seit seiner Gründung blockiert, ist verständlich, denn welches Land möchte auch noch für weltweite Verletzungen dieses Menschenrechts verantwortlich gemacht werden? Während sich das Interkulturelle Forum in seiner letztjährigen Veranstaltung zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember den „klassischen“ Menschenrechten widmete, wollen wir dieses Jahr den Schutz der sozialen Menschenrechte zum Thema machen. Der Schwerpunkt soll dabei auf dem Recht auf Land liegen. Zum einen haben Landreformen in der Geschichte bis heute immer eine zentrale Rolle im Modernisierungsprozess von Gesellschaften gespielt. Zum anderen ist der Kampf um Boden auch der aktuelle Ausgangspunkt der sozialen Bewegungen in den Ländern der Dritten Welt. In den Landlosenbewegungen haben sich inzwischen weltweit viele Kräfte vernetzt. Sie setzen sich – jenseits von Politik und Parteien – von der Basis der betroffenen Bevölkerung aus für soziale Gerechtigkeit ein. Am Beispiel der Länder Brasilien und Venezuela soll über Erfahrungen mit verschiedenen Konzepten einer Agrarreform und deren Entwicklung berichtet werden. Vertreter von Organisationen, die in den Landlosenbewegungen aktiv sind, werden dann Perspektiven aufzeigen, wie derzeit und in Zukunft das Recht auf Land und Nahrungsmittel wirkungsvoll eingefordert werden kann. Daran wird sich eine gemeinsame Diskussion anschließen. Veranstalter:
Interkulturelles Forum e.V. in Kooperation mit der Petra-Kelly-Stiftung, InWent, Kulturreferat der LH München, Kath. Fonds, FA KED

Veranstaltungen November 2007

 
Samstag, 24. November
18:00
Kath.Hochschulgemeinde
Politisches Samstagsgebet
Europa wohin? – wir wollen gefragt werden.
Unser Referent, Bernward Sauer vom attac-Arbeitskreis EU, wird uns zur aktuellen Entwicklung Hintergrundinformation geben. Es gab kaum kritische Stimmen in den Medien, als der sog. EU-Reformvertrag am 18./19.Okt. von den 27 Mitgliedsstaaten in Lissabon angenommen wurde. Dabei werden wir die Auswirkungen dieses Vertrages in unser aller Leben hautnah zu spüren bekommen! Mit Recht kritisiert der wissenschaftliche Beirat von attac den Vertrag und lehnt ihn ab. Vertreter der Europäischen Attac-Gruppen nennen ihn ein neoliberales Machwerk.
Mit Recht werden auch die zu Militarismus und Aufrüstung verpflichtenden Bestimmungen kritisiert. Eine Referendum für den REformvertrag zu fordern, ist eine erste Möglichkeit. Klickt im Internet www.X09.eu an und unterzeichnet mit Eurem Namen. Veranstalter:
Politisches Samstagsgebet
Donnerstag, 22. November
19:00
EineWeltHaus Eintritt 3.- Euro
Vortrag mit Diskussion
Mit Hochgeschwindigkeit auf’s falsche Gleis – Bahnprivatisierung in Deutschland und international
Heiß umstritten ist derzeit das Thema Privatisierung der Bahn. Aktuell dazu ist die Studie mit dem gleichnamigen Titel erschienen, herausgegeben von ‚isw ‚ in Zusammenarbeit mit ‚Bündnis Bahn für alle‘. Der Autor, unser Referent, ist einer der profiliertesten Kenner der Materie, und seit vielen Jahren streitet er für die Verstärkung der öffentlichen Verkehrssysteme. Wir laden ein zu einer spannenden Diskussion. Referent: Winfried Wolf Flugblatt Veranstalter:
isw – Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung e.V., München
Attac München
Mittwoch, 21. November
18:30
Kulturzentrum Gasteig
Raum 0.131
Veranstaltung zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25.11
Frauenrechte in Afghanistan: Frauen und Bildung brauchen Schutz
* Film von Akela Hotak
* Diskussion mit dem afghanischen Menschenrechtler Abdul Hotaki, Kabul
* Karola Schaaf, Afghanistan Expertin von Amnesty International, Hamburg
Herr Hotaki von A0HREP leistet in Afghanistan Menschenrechts- und Frauenrechtsarbeit und wird über die akutelle Situation und Perspektiven für Frauen berichten. Unser Ziel ist der Aufbau eines Bildungs- und Schutzzentrums für Frauen im Süden Afghanistans. Veranstalter:
TERRE DES FEMMES e.V.
AMNESTY INTERNATIONAL, Gruppe 1210
Frauengleichstellungsstelle der Stadt München
Samstag, 17. November
14:00 – 18:00
REFUGIO München
Buchflohmarkt zugunsten REFUGIO München
Mit Kaffee, Kuchen, Glühwein 15 Uhr Lesung für Kinder
17 Uhr Lesung mit Cornelia von Schelling Erlös zugunsten von REFUGIO München,
BERATUNGS- UND BEHANDLUNGSZENTRUM FÜR FLÜCHTLINGE UND FOLTEROPFER Plakat Veranstalter:
REFUGIO München
Montag, 12. November
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
– Bericht aus Cottbus vom 2. Sozialforum in Deutschland
– Aktionen/Veranstaltung am 26.1.08 – zum globalen Aktionstag der weltweiten Sozialforumsbewegung Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
Dienstag, 6. November
18:00
Marienplatz
Bundesweite dezentrale Demos am 6. November
Freiheit statt Angst
Gegen die totale Protokollierung von Telefon, Handy, e-Mail und Internet Nach Plänen von CDU, CSU und SPD soll ab 2008 nachvollziehbar werden, wer mit wem in den letzten sechs Monaten per Telefon, Handy oder E-Mail in Verbindung gestanden oder das Internet genutzt hat. Bei Handy-Telefonaten und SMS soll auch der jeweilige Standort des Benutzers festgehalten werden. Anonymisierungsdienste sollen verboten werden. 16:00 Infostand am Marienplatz
18:00 Auftaktkundgebung am Marienplatz, anschließend Demozug zum Odeonsplatz
20:00 Abschlusskundgebung am Odeonsplatz Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung (AK Vorrat) ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Bürgerrechtlern, Datenschützern und Internet-Nutzern, der die Arbeit gegen die geplante Vollprotokollierung der Telekommunikation koordiniert. Infos           Infos           Flyer Veranstalter:
Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung (AK Vorrat)
Samstag, 3. November
11:00
Karlsplatz ca. 13:00
Marienplatz
Jetzt oder nie!
Groß-Demo gegen den Transrapid
Start: Karlsplatz in München 11 Uhr
Ziel: Marienplatz mit Schlusskundgebungen ca. 13 Uhr Wir fordern alle Gegner, Betroffenen und entfernt Betroffenen auf, sich an der Demo zu beteiligen. Betroffen sind natürlich die, die entlang der geplanten Trasse wohnen, aber auch alle, die durch die hohen Kosten des Baus und den nicht Kosten deckenden Betrieb finanzielle Nachteile für andere Verkehrsmittel und Infrastrukturprojekte befürchten und in Zeiten knapp werdender Ressourcen ein Energie fressendes Projekt ablehnen. Bayern braucht keinen Luxusflitzer, der nur wenigen nützt, sondern: bessere öffentliche Verkehrsmittel Abbau der Kinderarmut Soziale Einrichtungen für Jung und Alt Bessere Bildungschancen U. v. a. Werbematerial:
Flyer    Flyer (ohne Text)
Autofolie     Plakat     Plakat (ohne Text) Veranstalter:
Aktionskreis contra Transrapid ( A.c.T. ) e.V.

Veranstaltungen Oktober 2007

 
Donnerstag, 25. Oktober
19:30
Kreuzkirche Eintritt frei
Vortrag
„Nähern wir uns chinesischen Arbeitsverhältnissen?“
Das Grünbuch der EU zum Arbeitsrecht

Attac-Gründer Sven Giegold referiert über das EU-Grünbuch „Ein modernes Arbeitsrecht für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts“. Im November 2006 hat die EU-Kommission ein Grünbuch vorgelegt mit dem Titel „Ein modernes Arbeitsrecht für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts“. Das Grünbuch befasst sich mit der Frage, wie durch eine erhöhte Flexibilisierung im Arbeits- und Tarifvertragsrecht die Erwerbslosigkeit reduziert werden kann und fordert konkret zum Abbau von Arbeitnehmerrechten auf. So soll die „typische“ Beschäftigung, also das sozialversicherungspflichtige Vollzeit-Arbeitsverhältnis, den zahlreichen Formen der „atypischen“ Beschäftigungsverhältnisse wie Dauerpraktikum, Ein-Euro-Job oder Zeitarbeit rechtlich angeglichen werden, indem die Rechte der regulär Beschäftigten abgebaut werden. Dies betrifft zunächst Kündigungsschutz, Tarifbindung, betriebliche Mitbestimmung und Gewerkschaftsrechte sowie die zulässigen Höchstarbeitszeiten, die von 48 Wochenstunden auf mindestens 60 Wochenstunden ausgeweitet werden sollen. Hinter all dem steht die Annahme, dass der Abbau arbeitsrechtlicher Standards – und damit der Weg zu weiterer sozialer Unsicherheit – der Reduzierung der Erwerbslosigkeit und damit der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der EU diene. Einladungsflyer Veranstalter:
Attac München, ver.di Bezirk München und der ver.di-Jugend München
Donnerstag, 25. Oktober
19:30
EineWeltHaus Raum 211/212 Eintritt frei
(Möglichkeit zur Spende)
Themenabend
Zwangsprostitution in Europa – Die Frau als Ware und Konsumgut
mit Vorträgen von Katja Leonhardt (SOLWODI München) und Inge Bell (Frau Europas 2007),
Lesungen (Kathrin Ackermann) und
Filmbeiträgen (von Marion Pfeifer und Inge Bell) Einladung Veranstalter:
SOLWODI e.V. München
Sonntag, 21. Oktober
14:00
EineWeltHaus
EineWeltHaus-Tag
Eine Welt (er)leben
Das EineWeltHaus mit seinen über 80 festen Nutzergruppen präsentiert sich allen, die es noch nicht kennen oder näher kennenlernen möchten. In allen Räumen des Hauses können Sie die vielfältigen Aktivitäten, die das EineWeltHaus prägen, erleben bzw. daran teihaben: Aktionen zum Thema Menschenrechte, Schnupper-Sprachkurse, Musik, Tanz, Filme, Lesungen, Vorträge, Ausstellungen, kulinarische Spezialitäten. Veranstalter:
Trägerkreis EineWeltHaus München e.V. in Kooperation mit dem Kulturreferat der LH München
Dienstag, 16.Oktober
19:00
EineWeltHaus (Portugiesisch oder englisch, mit deutscher Übersetzung)
Vortrag und Gespräch
*Vom schwierigen Umgang mit der Macht*
Herrschaftsmacht oder Befreiungsmacht?

mit Chico Whitaker, Mitglied des Organisationskomitees des Weltsozialforums und Träger des Alternativen Nobelpreises, São Paulo, Brasilien. Chico Whitaker, Mitbegründer des Weltsozialforums, sieht die größte Herausforderung für erfolgreiche gesellschaftliche Veränderung in der Machtfrage. Er unterscheidet zwischen gewaltbereiter „Herrschaftsmacht“ und solidarischer „Befreiungsmacht“. Herrschaftsmacht zwingt sich auf und bringt andere in Abhängigkeit. Befreiungsmacht ruht in einer Haltung gegenseitiger Anerkennung und Zusammenarbeit. Nach dieser „dienenden Macht“ sehnen sich die Menschen. Aber noch überwiegt die „Herrschaftsmacht“, selbst in den menschlichen Beziehungen derer, die für Gerechtigkeit kämpfen. Von seinen in einem erfahrungsreichen Leben gewonnenen Einsichten, wie eine neue Art sozialen Widerstands die „Herrschaftsmacht“ überwinden kann, wird Chico Whitaker an diesem Abend berichten. Chico Whitakers Buch „Das Weltsozialforum — Offener Raum für eine andere Welt“ ist in deutscher Übersetzung im VSA-Verlag erschienen. Veranstalter:
Sozialforum München,
und Lateinamerika-Arbeitskreis des Nord-Süd-Forums,
gefördert vom Kulturreferat der LHM
unterstützt von Attac München,
Casa do Brasil,
dem KDA und Pax-Christi
Montag, 8. Oktober
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
Samstag, 6. Oktober
19:00
EineWeltHaus
Benefizveranstaltung zu Gunsten eines Entwicklungsprojektes in Togo (West-Afrika)
Kulturabend mit Diavortrag, Projektbericht, Tanz und afrikanischem Essen. Veranstalter:
Initiative Freundschaft ohne Grenzen e.V.

Veranstaltungen September 2007

 
Samstag, 29. September
19:00
EineWeltHaus Raum 212
Politisches Samstagsgebet
Privatisierung …wem nützt sie ?
Referent: Markus Henn, attac München; Geistlicher Impuls Bernd Michl Flyer Veranstalter:
Politisches Samstagsgebet
Donnerstag, 27.September
19:30
EineWeltHaus Raum 211/212
Psychische Gesundheit und Menschenrechte unter Kriegsbedingungen im Irak
Ein Erfahrungsbericht Der Referent, Dr. Nurmann Ali hat bis vor kurzem als Psychiater in Bagdad gearbeitet. Er berichtet über die Lebenssituation der Bevölkerung im Irak, der ständigen Bedrohung durch Anschläge, die Auswirkungen der Anwesenheit amerikanischer und europäischer Militärs. Veranstalter:
REFUGIO München und Bayerischer Flüchtlingsrat
und Bayerischer Flüchtlingsrat
Dienstag, 25.September
19:00
EineWeltHaus
Das Integrationskonzept der Stadt München – wurden die Flüchtlinge vergessen?
Podiumsdiskussion mit: Siegfried Benker, Fraktionsvorsitzender Die Grünen / rosa liste
Claudia Vollmer, Leiterin der Ausländerbehörde im KVR München
Anni Kammerlander, Geschäftsführerin von REFUGIO
Philipp Anderson, Migrationsforscher
Rudolf Stummvoll, stellvertr. Leitung Amt für Wohnen und Migration
Moderation: Dr. Florian Roth, Sprecher des Grünen-AK EinwanderInnen und Füchtlinge Veranstalter:
Fraktionsgemeinschaft Die Grünen /rosa liste
Montag, 24. September
19:30
EineWeltHaus
Vortrag
Kooperation ist das erfolgreichere Prinzip!
Die Schule prägt die Gesellschaft von morgen. Heute verschärft sie durch ständigen Druck, überflüssige „Leistungstests“ und frühe Auslese das Konkurrenz-Prinzip. Das behindert die Entfaltung menschlicher Potenziale. Wenn wir selbstbewusste Menschen heranbilden wollen, die für sich und das gemeinsame Ganze der Gesellschaft Verantwortung übernehmen können, müssen wir auf das Prinzip der Kooperation bauen. Referentin: Fee Czisch, Aktion Humane Schule; „Kinder können mehr“ Veranstalter:
Attac-München
Samstag, 22. September
10.30 bis 19.00
Goethe-Forum Eintritt frei!
Panafrikanismus Tag
Wir wollen, dass der Afrikaner weiß, wer er ist, damit er weiß, wohin er geht. Die aktuelle Debatte über Afrika thematisiert nur Kriege, Hunger, Naturkatastrophen und Schulden. Unser Ziel ist es, diesen stereotypen Bildern entgegenzuwirken und ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass der Schlüssel zur Entwicklung Afrikas in Afrika und bei den Afrikanern liegt. Es geht darum, vergangene und aktuelle Entwicklungen des afrikanischen Kontinents in einem größeren Kontext zu reflektieren, der auch Europa miteinbezieht.
Unser zentrales Anliegen ist die Vermittlung, dass das Konzept des Panafrikanismus als zentrale Punkte sowohl Selbstachtung als auch Selbsthilfe beinhaltet. Am Panafrikanismus-Tag werden Experten aus verschiedenen Ländern in Referaten und Diskussionen ihre Sichtweise Afrikas vermitteln. Mit Filmvorführung und Einführungen in die Geschichte der panafrikanischen Bewegung wird Hintergrundwissen vermittelt, ein Kulturprogramm mit traditionellen und zeitgenössischen afrikanischen Musikern rundet das Programm ab. mehr Infos Der Panafrikanismus Tag ist Thomas Sankara gewidmet, dem fünften Präsidenten von Burkina Faso, einem der führenden Panafrikanisten, der vor 20 Jahren ermordet wurde (15. Oktober 1987). Veranstalter:
Panafrikanismus Arbeitskreis München, c/o Bayerischer Flüchtlingsrat Schirmherrschaft: Hep Monatzeder (Bürgermeister Landeshauptstadt München) und Mariam Sankara (Witwe Thomas Sankaras)
gefördert durch Kulturreferat der Landeshauptstadt München
Unterstützer: Bayerischer Flüchtlingsrat, Goethe-Forum, Ausländerbeirat München, The Voice Africa Forum, Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen München, Jugendliche Ohne Grenzen
Samstag, 22. September
12:00
Rotkreuzplatz
Fest der Solidarität
Traditionelles Fest der Linken auf dem Rotkreuzplatz in Neuhausen mit verschiedenen Musikgruppen, linkem Infomarkt, Bücherbazar, Flohmarkt und Biergarten Veranstalter:
Bündnis gegen Krieg und Rassismus
u.a.
Freitag, 21. September
19:00
EineWeltHaus

Was sind die größeren Zusammenhänge? Der Konflikt in Sri Lanka und die Rolle externer Faktoren.
Referent: Bashana Abeywardene Einladung Veranstalter:
Gesellschaft für Konfliktprävention, Demokratie und Minderheitenrechte e.V. (GEKODEM)
Samstag, 15.  September
Sonntag, 16.  September
Ludwigstr. / Leopoldstr.
Münchner Freiheit bis Schellingstraße
Streetlife
Das Streetlife-Festival findet seit dem Jahr 2000 anlässlich des europaweiten auto-freien Tages in München statt.
Ziel der Veranstaltung ist es, über nachhaltige Mobilitätsformen zu informieren. Zudem sollen alternative Nutzungsmöglichkeiten des öffentlichen Raums, insbesondere des Straßenraums, vorgestellt und praktisch umgesetzt werden. www.streetlife-festival.de Veranstalter:
LH München
Green City e.V.
Corso Leopold e.V.
Samstag, 15. September
12:00
Berlin
Demonstration
Bundeswehr raus aus Afghanistan
Im September und Oktober steht die Fortsetzung der Beteiligung der Bundeswehr an dem NATO-Krieg „Operation Enduring Freedom“ und dem UN-mandatierten ISAF-Einsatz auf der Tagesordnung im Bundestag. Erneut steht die Entscheidung Krieg oder Frieden an. Aus diesem Anlass bekräftigen wir unser entschiedenes NEIN zum Krieg. Mitfahrbörse (von München nach Berlin u.z.) Infos Veranstalter:
bundesweites Bündnis
Montag, 10. September
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
15. September: Demo in Berlin gegen die Verlängerung des Bundeswehrmandats in Afghanistan
Aktuelles zu Basic/Lidl
Letzte Runde im Ringen um/gegen den Transrapid
Münchner Friedenswochen im Herbst
Vorbereitung 2. Sozialforum in Cottbus im Oktober 07
Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
Samstag, 1. September
14:00
Karlsplatz
Demonstration und Kundgebung zum Antikriegstag
Frieden für Afghanistan! Keine Verlängerung der Bundeswehreinsätze!
Auftakt Karlsplatz,
Demonstration zum Marienplatz,
Kundgebung 15 Uhr mit Claudia Haydt (IMI) und Martin Löwenberg (VVN/BdA) Infos Veranstalter:
Münchner Friedensbündnis
Bündnis gegen Krieg und Rassismus
Attac-München

Veranstaltungen August 2007

 
Freitag, 31.August
19:00
Gewerkschaftshaus
Vortrag mit Diskussion zum Antikriegstag:
Bundeswehr und Friedensbewegung – Eine spannungsvolle Geschichte
Referent: Detlef Bald Veranstalter:
DGB – Kreis München,
Münchner Friedensbündnis
Attac-München
Freitag, 24.August
19:30
EineWeltHaus
Vortrag mit Diskussion
Probleme der globalisierten Ökonomie: Wachsende Entfremdung zwischen Konsumenten und Produzenten. Stärken einer lokal eingebundenen Globalisierung
Thema sind die Probleme einer Ökonomie, in der der Abstand zwischen Produzenten und Konsumenten wächst. Soziale, ökonomische und ökologische Vorteile, die die Stärkung und Diversifizierung lokaler Ökonomien und die Verkürzung der Verbindung zum Konsumenten mit sich bringt. Die Referentin, Helena Norberg-Hodge, Autorin (Faszination Ladakh, Herder) und Trägerin von „Right Livelihood Award“ ist eine herausragende Figur der Lokalisierungsbewegung. Veranstalter:
Attac-München
Montag, 13. August
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München

Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
Sa/So, 11. / 12. August
Münchner Christopher Street Day
Samstag, 11. August
11-12 Uhr: Politische Auftaktveranstaltung auf dem Marienplatz
12 Uhr: Start der Politparade (Marienplatz)
ca. 15 Uhr: Wiederankunft am Marienplatz Infos Veranstalter:
Münchner Aids-Hilfe
LeTra
Sub (Schwulenzentrum)
Dienstag, 7.August
19:00
EineWeltHaus R.211/212
Vortrag mit Diskussion
Diskriminierung am Arbeitsplatz
Seit einem Jahr ist das Allgemeine Gleichbehandlungs Gesetz (AGG) in Kraft. Zum umstrittenen Gesetz liegen nun die ersten Gerichtsurteile vor und es ist Zeit, eine erste Zwischenbilanz zu ziehen. Zusammen mit Stefan Jagel, dem Genderbeauftragten der ver.di München, wollen wir uns die Praxis anschauen und Handlungsspielräume ausloten. Referent: Stefan Jagl, Genderbeauftragter ver.di München Veranstalter:
AG QUEER, DIE LINKE. München
Montag, 6.August
18:00
Münchner Freiheit, Forum Bei Regen:
am 9.6., dem Nagasaki-Tag
Am 6. August 1945 warf ein Bomber der USA-Luftwaffe die erste Atombombe der Geschichte auf die japanische Stadt Hiroshima. Gedenk- und Protestveranstaltung
HIROSHIMA MAHNT: Atomwaffen abschaffen! Wir fordern den Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland! Wir fordern eine neue internationale Initiative zur weltweiten atomaren Abrüstung, wie im Atomsperrvertrag festgelegt! Wir fordern: Alle deutschen Atomkraftwerke abschalten! Angesichts der neuerlichen Störfälle in Krümmel und Brunsbüttel ist die Fortsetzung dieser Energieerzeugung nicht mehr zu verantworten. Wussten Sie, dass im neuen deutschen Atomgesetz festgestellt wird, die Bevölkerung habe das Risiko eines Atomunfalls in Kauf zu nehmen? Wir, die Bevölkerung, wir machen da nicht mehr mit! Jetzt sorgen wir selber dafür, dass unser Strom keine Atomstrahlung aussendet! Stromwechsel jetzt! Veranstalter:
Münchner Friedensbündnis
Dienstag, 7.August
19:00
EineWeltHaus R.211/212
Vortrag mit Diskussion
Diskriminierung am Arbeitsplatz
Seit einem Jahr ist das Allgemeine Gleichbehandlungs Gesetz (AGG) in Kraft. Zum umstrittenen Gesetz liegen nun die ersten Gerichtsurteile vor und es ist Zeit, eine erste Zwischenbilanz zu ziehen. Zusammen mit Stefan Jagel, dem Genderbeauftragten der ver.di München, wollen wir uns die Praxis anschauen und Handlungsspielräume ausloten. Referent: Stefan Jagl, Genderbeauftragter ver.di München Veranstalter:
AG QUEER, DIE LINKE. München

Veranstaltungen Juli 2007

 
Samstag, 7.Juli
19:00
Kath. Hochschulgemeinde
Politisches Samstagsgebet
Leben in Vielfalt
In einer Stadt wie München, in der jeder Vierte aus einem fremden Land kommt, gibt es auch eine Menge Erfahrungen. Die Vielfalt des Lebens zeigt sich auf verschiedenen Ebenen. An diesem Abend wird uns Petra König die Vielfalt der Kulturen am Beispiel des EineWeltHauses aufzeigen; durch Christiane Wittner-Maier werden wir die Vielfalt der Lebensstile am Beispiel der Initiative „Aufbruch – anders besser leben“ kennenlernen und schließlich nehmen wie die Vielfalt der Begabungen & Ausdrucksmöglichjkeiten am Beispiel der afa ( Aktionsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen) wahr, dargeboten durch Helga Wagner und Sybille Ott. Flyer Veranstalter:
Politisches Samstagsgebet
Montag, 9. Juli
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München

Veranstaltungen Juni 2007

 
Mittwoch, 27.Juni
19:30
EineWeltHaus Eintritt 4 EUR
Vortrag mit Diskussion
„Die Lobby Heizt Das Klima An“
LobbyControl klärt auf über Lobbying, PR-Kampagnen und Denkfabriken. mit Ulrich Müller, LobbyControl Flyer Veranstalter:
Attac München und Sozialforum München
Montag, 18.Juni
19:00
EineWeltHaus
DAS WAR DER GIPFEL!
Die Mogelpackungen von Heiligendamm
Die Alternativen der Globalisierungskritiker
Zum Verhältnis von Protest und Widerstand, zivilem Ungehorsam und Gewalt Analyse und Diskussion mit Conrad Schuhler und dem isw-Team beim Alternativen Gipfel Infos Veranstalter:
institut für sozial-ökologische wirtschaftsforschung e.V.
Montag, 18.Juni
20:00
Fraunhofertheater
Lesung und Gespräch
Der Milosevic – Prozess
mit dem bulgarischen Journalisten , Autoren und Prozessbeobachter, Germinal Civicov Am 11. März 2006 wurde Slobodan Milosevic tot in seiner Zelle in Den Haag aufgefunden. Damit fand der sogenannte „Prozess des Jahrhunderts“ gegen den Präsidenten des dritten und letzten Jugoslawien ein jähes, unerwartetes Ende. Der 1995 vom UNO-Sicherheitsrat ins Leben gerufene Internationale Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien (ICTY) hatte am 27. Mai 1999, mitten im Bombenkrieg der NATO gegen Belgrad, Anklage gegen den damaligen jugoslawischen Präsidenten wegen Kriegsverbrechen in der Provinz Kosovo erhoben. Der Krieg gegen Jugoslawien war der erste völkerrechtswidrige Angriffskrieg mit deutscher Beteiligung nach dem 2. Weltkrieg und leitete eine Entwicklung der Militarisierung Deutschlands und Europas ein, die noch längst nicht abgeschlossen zu sein scheint. Welche Rolle spielte speziell in diesem Zusammenhang der Internatonale Strafgerichtshof? Mit Germinal Civikov haben wir einen kritischen Kenner zu Gast. Er lebt derzeit in den Niederlanden und arbeitet als freier Autor und Journalist. 2004 war er an der Erstellung des Dokumentarfilms von Jos de Patter „Der Fall Milosevic“ beteiligt, der im holländischen Fernsehen mehrmals gezeigt wurde. Musikalische Begleitung: Marion Kropp und Andrea Hiller, Akkordeon Infos Veranstalter:
Club Voltaire München
Samstag, 9. Juni
Sonntag, 10. Juni
Ludwigstr. / Leopoldstr.
Münchner Freiheit bis Schellingstraße
Streetlife
Das Streetlife-Festival findet seit dem Jahr 2000 anlässlich des europaweiten auto-freien Tages in München statt.
Ziel der Veranstaltung ist es, über nachhaltige Mobilitätsformen zu informieren. Zudem sollen alternative Nutzungsmöglichkeiten des öffentlichen Raums, insbesondere des Straßenraums, vorgestellt und praktisch umgesetzt werden. www.streetlife-festival.de Veranstalter:
Green City e.V.
Corso Leopold e.V.

Veranstaltungen Mai 2007

 
Dienstag, 29.Mai
19:30
EineWeltHaus
14-tägiges
G8-Koordinierungstreffen
Alle Gruppen und Organisationen (aber auch Einzelpersonen), die sich am Protest gegen die G-8 Politik beteiligen wollen, sind eingeladen.
Veranstalter:
G-8 Koordinierung
Donnerstag, 24.Mai
19:30
EineWeltHaus Eintritt: 3,-/2,- EUR
Informationsveranstaltungen zum G8-Gipfel in Heiligendamm Juni 2007
„Grenzen der Herrschaft der G 8“
Referenten: Conrad Schuhler und Leo Mayer Einladungsflugblatt Veranstalter:
isw-Institut für sozialökologische Wirtschaftsforschung e.V., München
Dienstag, 15.Mai
19:30
EineWeltHaus
14-tägiges
G8-Koordinierungstreffen
Alle Gruppen und Organisationen (aber auch Einzelpersonen), die sich am Protest gegen die G-8 Politik beteiligen wollen, sind eingeladen.
Veranstalter:
G-8 Koordinierung
Montag, 14. Mai
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
– Streik bei der Deutschen Telekom
– Stand der Vorbereitung in der G8-Koordination
– Teilnahme am Streetlife im September? Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
Dienstag, 15.Mai
19:30
EineWeltHaus
14-tägiges
G8-Koordinierungstreffen
Alle Gruppen und Organisationen (aber auch Einzelpersonen), die sich am Protest gegen die G-8 Politik beteiligen wollen, sind eingeladen.
Veranstalter:
G-8 Koordinierung
Samstag, 12.Mai
10h bis 18h
DGB-Haus München
15. isw-Forum 2007
Zukunft braucht Gegenmacht
Erneuerung der Gewerkschaften und Aufbau eines gesellschaftlichen Bündnisses gegen den Neoliberalismus.

Seit Jahren befinden sich die Gewerkschaften in der Defensive. Traditionelle Formen betrieblicher und gesellschaftlicher Gegenmacht wurden entwertet. Ihr betrieblicher und gesellschaftspolitischer Einfluss schwindet. Die Arbeiterbewegung im Sinne einer autonomen kulturellen, gewerkschaftlichen und politischen Bewegung existiert nicht mehr. Bei dieser Tagung geht es um vorhandene, neue und zu schaffenden Ansätze zur Wiedergründung einer neuen Arbeiterbewegung. Eine zentrale Rolle nehmen dabei die Gewerkschaften ein. Referenten:
– Frank Deppe, Prof. für Politikwissenschaften, Universität Marburg: Neoliberalismus – Krise der Demokratie und der Arbeiterbewegung – Chancen für einen Neubeginn – Hans Jürgen Urban, Abteilungsleiter Gesellschaftspolitik und Grundsatzfragen beim Vorstand der IG Metall: Wege aus der Defensive – Strategien gewerkschaftlicher Revitalisierung – Juri Hälker, Industriesoziologe, Dozent Universität Duisburg-Essen: Entwicklung der Gewerkschaften auf internationaler Ebene – Hubert Thiermeyer, Landesfachbereichsleiter ver.di Bayern: „Organizing“ und soziale Bündnisse als Weg zur Erneuerung der Gewerkschaften Einladung Veranstalter:
institut für sozial-ökologische wirtschaftsforschung e.V.
Samstag, 12.Mai
11:00
Odeonsplatz
Großdemonstration
KEINE 3. STARTBAHN
Als Redner haben zugesagt: Manfred Pointner, Landrat Freising, Dieter Thalhammer Oberbürgermeister Freising, Herbert Knur, Bürgermeister Berglern, Michael Schwaiger, Bürgermeister Marzling und Vorsitzender der Schutzgemeinschaft, Dr. Christian Magerl, MdL, Bund Naturschutz, Agnes Schranner, BI Eittingermoos, Werner Groth, BIF Hallbergmoos und Wilfried Becker, Aktionsbündnis aufgeMUCkt. Infos Veranstalter:
Aktionsbündnis AufgeMUCkt und Unterstützer
Mittwoch, 2.Mai
8:30
BallhausForum
Nein zum Transrapid
Demonstration zu Beginn der Erörterungen für private Einwender
Im Zuge des Planfeststellungsverfahrens zum Bau des Transrapid findet vom 2. Mai bis Mitte Juli 2007 die Erörterung der privaten Einwendungen im BallhausForum statt. Um unseren nicht nachlassenden Protest deutlich zu machen, findet zu Beginn eine Demo statt. Namhafte Politiker und Anwälte werden dabei sein. Infos von m-sf.de           www.contratransrapid.de Veranstalter:
ATEG (Anti-Transrapid Einwendergemeinschaft)
Dienstag, 1.Mai
ab 9:45
zentrale Kundgebung der DGB-Region München
Du hast mehr verdient – Mehr Respekt. Soziale Sicherheit. Gute Arbeit. Programm: 9:45 Uhr Musikalischer Auftakt mit der Münchner Trambahnerkapelle vor der Agentur für Arbeit in der Kapuzinerstraße 10:15 Uhr Demonstration von der Agentur für Arbeit zum Marienplatz 11:00 Uhr Kundgebung auf dem Münchner Marienplatz
Begrüßung durch Helmut Schmid, Vorsitzender der DGB-Region München
Grußwort von Christian Ude, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München
Rede von Robert Feiger, Leiter der IG Bauen-Agrar-Umwelt Bayern 12:00 bis 15:00 Uhr Musikprogramm auf dem Marienplatz 12:00 bis 17:00 Uhr Kultur- und Familienfest für Jung & Alt auf dem Viktualienmarkt
Info-Stand des Sozialforums München (in Zusammenarbeit mit der G8-Koordination) Infos Aufruf des DGB zum 1. Mai 2007 Veranstalter:
DGB München

Veranstaltungen April 2007

 
Montag, 30.April
19:30
EineWeltHaus
Informationsveranstaltung
G8 – Gegenwind! Der G8 – Gipfel in Heiligendamm
Referent: Sabine Leidig, Geschäftsführerin Attac-d
Moderation: Renate Börger, Sue Dürr Die Chefs der 8 mächtigsten Industriestaaten treffen sich im Juni in Deutschland. Ihre Politik ist katastrophal. Deshalb formiert sich breiter Protest gegen Krieg, Sozialabbau und Umweltzerstörung. Sabine Leidig berichtet über Rolle und Bedeutung der G8; die Themen, die Attac bewegen und die Protestplanungen. Veranstalter:
Attac München
Dienstag, 17.April
19:30
EineWeltHaus
14-tägiges
G8-Koordinierungstreffen
Alle Gruppen und Organisationen (aber auch Einzelpersonen), die sich am Protest gegen die G-8 Politik beteiligen wollen, sind eingeladen.
Veranstalter:
G-8 Koordinierung
Montag, 16. April
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
– Stand der Vorbereitung in der G8-Koordination
– Vorbereitung 1. Mai
– Vorbereitung auf das 2. Sozialforum in Deutschland im Oktober in Cottbus
– Beteiligung am Streetlife im September? Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
Samstag, 7.April
11h00
Orleansplatz ca. 12h30
Marienplatz

Ostermarsch 2007 –
„Stoppt die Auslandseinsätze der Bundeswehr!“
11:00 Auftaktkundgebung mit Beatrice Altman-Schevitz, Munich American Peace Committee 11:30 Uhr Demonstrationszug 12:30 Uhr Marienplatz Kundgebung mit Christoph Marischka, Informationsstelle Militarisierung Unterstützt den Ostermarsch mit Eurem Namen und/oder einer Spende! Aufruf   und   Flugblatt Veranstalter:
Münchner Friedensbündnis
Mittwoch, 4.April
19:30
EineWeltHaus Eintritt 2 Euro
Vortrag mit Diskussion
Die drohende Klimakatastrophe – Ursachen und Wirkung – wie sollen wir uns dazu verhalten ?
Referent: Dr. Helmut Selinger, Physiker Die Bedrohlichkeit des bisherigen Umgangs mit unserer Umwelt ist erneut wissenschaftlich bestätigt worden. Die G8-Staaten sind für ca. 50 % der globalen CO2-Emissionen verantwortlich. Wer verursacht das Klimachaos – wer badet es aus. Wie sollen wir uns dazu verhalten. Flugblatt Veranstalter:
Sozialforum München und Bund Naturschutz in Bayern e.V.
Dienstag, 3.April
19:30
EineWeltHaus
14-tägiges
G8-Koordinierungstreffen
Alle Gruppen und Organisationen (aber auch Einzelpersonen), die sich am Protest gegen die G-8 Politik beteiligen wollen, sind eingeladen.
Veranstalter:
G-8 Koordinierung

Veranstaltungen März 2007

 
Donnerstag, 29.März
19:30
EineWeltHaus
Eintritt: 2.-EUR/3.-EUR
Vortrag und Diskussion
„Afghanistan 5 Jahre unter NATO-Besatzung – eine Bilanz“
Mit Martin Baraki, geb. in Afghanistan und fundierter Kenner des Landes und der dortigen Verhältnisse. Er lehrt internationale Politik an den Universitäten Marburg, Giesen und Kassel und beleuchtet die strategischen Ziele der USA und Europas in Zentralasien sowie die aktuelle Situation im NATO-Protektorat Afghanistan. Um was geht es bei der angeblichen Verteidigung Deutschlands am Hindukusch?
Welchen Zielen dient der Bundeswehreinsatz dort und die streng geheimen Kampfeinsätze des Kommandos Spezialkräfte (KSK)?
Martin Baraki berichtet aktuell von seiner Afghanistanreise im Februar dieses Jahres. Veranstalter:
Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassimsus
Montag, 26.März
12:00 – 13:30
Marsplatz
Mit einer Menschenkette um die Betriebe demonstrieren die Telekom-Beschäftigten am Montag, 26. März, für ihre Arbeitsplätze und gegen die geplante Verschlechterung der Arbeitsbedingungen. Beteiligt Euch an der Menschenkette der Telekom-Beschäftigten!
Das Telekom-Management plant die Ausgliederung von über 50.000 Kolleginnen und Kollegen in eine eigene Gesellschaft. Ziel: Steigerung des Profits und des Börsenwertes. Für die Beschäftigten würde dies bedeuten: schlechtere Arbeitsbedingungen, längere Arbeitszeit und noch größere Unsicherheit über die Zukunft. Die Ausgliederung wäre nur der erste Schritt zu einer weiteren Zerlegung. Hinter diesem Plan steckt Blackstone, eine Heuschrecke und größter Privatinvestor bei der Telekom. Massive Unterstützung erhält Blackstone von der Bundesregierung. Deshalb: Seid solidarisch mit den Beschäftigten der Telekom! Gerade bei der Telekom muss man aber auch die Frage stellen: Welche Bereiche des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens müssen auf jeden Fall in öffentlicher Kontrolle bleiben und dürfen nicht dem privaten Profitstreben untergeordnet werden? Das ist nicht nur eine wirtschaftliche Frage, sondern auch eine Frage der Demokratie. Die Telekommunikation zählt als eine wesentliche Grundlage der allgemeinen Information und Interaktion zu den Gütern des öffentlichen Bedarfs, ebenso wie Gesundheit, Bildung, Alterssicherung, Wasser, Energieversorgung, Bahn, …. Veranstalter:
ver.di München
Samstag, 24.März
18:00
Kath. Hochschulgemeinde
Politisches Samstagsgebet
Reihe: Wirtschaften für das Leben – gegen den Ausverkauf des Lebens an die Kapitalinteressen Aufstehen für Menschenrechte – Lebensgefährlich!
Referenten:
Marlies Olberz, FIAN
Daniel Tapia, Menschenrechtsreferent Der 24.3. erinnert auch an die Ermordung von Bischof Oscar Romero in El Salvador in den frühen 80er Jahren. Gerade in diesen Tagen wird sein damaliger Berater, der Jesuit Jon Sobrino, vom Papst wegen seiner Befreiungstheologie abgestraft. Marlies Olberz von FIAN ( Menschenrecht auf Ernährung) wird uns weitere Details und Zusammenhänge vermitteln, ebenso Daniel Tapia vom Ökumenischen Büro für Frieden und Gerechtigkeit. Ein geistlicher Impuls erwartet uns von Christian Waegele, Theologe und Therapeut und Vorstand bei Vamos. Mehr Infos im Einladungs-Flyer Veranstalter:
Politisches Samstagsgebet
Mittwoch, 21.März
18:00
EineWeltHaus
Vortrag mit Diskussion
Weibliche Genitalverstümmelung
Fadumo Korn wuchs als Normadenmädchen in Somalia auf. Sie wurde im Alter von sieben Jahren beschnitten. Heute arbeitet sie als 2. Vorsitzende des Vereins Forward Germany für die Verbesserung der Gesundheitsbedingungen der Frauen in Afrika, organisiert Aufklärungsveranstaltungen und berät junge Frauen, die durch Beschneidung traumatisiert wurden. Referentin: Fadumo Korn, Autorin der Autobiografie „Geboren im Großen Regen“.
Moderation: Uschi Sorg, Stelle für interkulturelle Arbeit Homepage von Fadumo Korn Veranstalter:
Offene Akademie, Münchner Volkshochschule GmbH, Stelle für interkulturelle Arbeit der LH München, Sozialreferat
Dienstag, 20.März
18:00
Marienplatz
(bei schlechtem Wetter im EineWeltHaus)
vierter Jahrestag des Krieges gegen den Irak
Kundgebung und Lesung gegen Krieg und Besatzung – Schluß mit Krieg und Besatzung!
Mit Texten von Arundaty Roy, Günter Grass, Mumia Abu Jamal, Uri Avnery, Erich Fried, Harold Pinter, Bertholt Brecht u.v.a. Moderatorin: Renate Börger Vor vier Jahren begann der Überfall der USA und ihrer Verbündeter auf den Irak. Die US-Friedensbewegung und das Weltsozialforum rufen aus diesem Anlass zu weltweiten Protestaktionen auf. Heute ist klar: Der Kriegsgrund war gelogen und as Ergebnis ist desaströs. Tausende Tote verwundete und Flüchtlinge, Folter, Terror, Zerstörung und Rücksichtslose Ausbeutung haben den Irak in ein Chaos gestürzt. Die Vorbereitungen eines Krieges gegen den Iran sollten uns alarmieren. Veranstalter:
Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassimsus und Münchner Friedensbündnis
Dienstag, 20.März
19:30
EineWeltHaus
14-tägiges
G8-Koordinierungstreffen
Alle Gruppen und Organisationen (aber auch Einzelpersonen), die sich am Protest gegen die G-8 Politik beteiligen wollen, sind eingeladen.
Veranstalter:
G-8 Koordinierung
Dienstag, 20.März
19:30
Seidlvilla
Vortrag
Kein Friede zwischen Israel und Palästineser?
Referent:
Dr. Friedrich Schreiber, ehemaliger Korrrespondent der ARD im Nahen Osten Veranstalter:
amnesty international
Montag, 12. März
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
– Bericht von der G8-Koordinierung
– Bericht von der Hausversammlung im EineWeltHaus
– Vorbereitung Ostermarsch und 1. Mai
– 2. Sozialforum in Deutschland im Oktober in Cottbus
Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
Samstag, 10.März
13:30
Marienplatz
Kundgebung
Internationaler Frauentag – Frauen kämpft für eure Rechte!
Wir fordern:
– Gleichen Lohn für gleiche Arbeit!
– Arbeitszeitverkürzung und unbefristete Beschäftigungsverhältnisse!
– Ein Mindesteinkommen, von dem man/frau menschenwürdig leben kann!
– Gleiche Rechte für alle, die hier leben! Infos Veranstalter:
Münchner Fraueninitiative
Donnerstag, 8.März
16:00
Stachus
Aktion zum Weltfrauentag:
„China und seine fehlenden Mädchen“
Grundlage der Aktion ist ein Fall, den die Gruppe betreut: Eine Frau, die wiederholt ins Arbeitslager geschickt wurde, weil sie sich gegen die Ein-Kind-Familie aufgelehnt hat. Hintergrund-Infos Veranstalter:
Münchner ai-Gruppe „Menschenrechtsverletzungen an Frauen“
Dienstag, 6.März
19:30
EineWeltHaus Eintritt: 7 / 5 Euro zugunsten REFUGIO München
Film-Lesung zugunsten von REFUGIO München
Die Autorin und Filmemacherin Sylvie Bantle liest zu ihrem Dokumentarfilm
Die Suche nach dem tanzenden Gott

Sylvie Bantle erzählt von einer verschwindenden Kultur südindischer Kastenloser in einem Dorf in Kerala. Sie wurde in die Familie des letzten Schamanen aufgenommen – und erlebte eine Initiation in das Geheimnis der tanzenden Götter. Einladung Veranstalter:
REFUGIO München
Dienstag, 6.März
19:30
EineWeltHaus
14-tägiges
G8-Koordinierungstreffen
Alle Gruppen und Organisationen (aber auch Einzelpersonen), die sich am Protest gegen die G-8 Politik beteiligen wollen, sind eingeladen.
Veranstalter:
G-8 Koordinierung

Veranstaltungen Februar 2007

 
Montag, 26.Februar
19:30
EineWeltHaus
Vortrag mit Diskussion
Zukunftsfähige Energiepolitik
Zukunftsfähig ist eine Energiepolitik, die erreicht, dass wir nur so viel „arbeitsfähige Energie“ verbrauchen wie unserem Lebensraum (Erdoberfläche) von „Außen“ (Sonne, Erdinnern, Mond) zufließt, und die zusätzlich darauf achtet, dass dabei die dynamische Balance des Biosystems nicht zerstört wird. Referent: Prof. Hans-Peter Dürr Veranstalter:
Attac München, AK Erneuerbare Energien
Freitag, 23.Februar
13:00
SPD-Zentrale 15:00
CSU-Zentrale Samstag, 24.Februar
15:00
Stachus
Aktionstag: „100 Tage und kein Bleiberecht“
Für das ganze Bleiberecht – Schluss mit dem Angstzustand „Duldung“
Demo mit Microphone Mafia (HipHop/Köln) „Das Recht, das für die zweihunderttausend Ausländer gilt, die seit Jahren als „Geduldete“ in Deutschland leben, ist ein einziges Desaster, es ist ein Recht das Unglück schafft, ein Recht das Menschen verzweifeln lässt.“ (Süddeutsche Zeitung, 16.11.2006, Seite 4) 100 Tage und kein Bleiberecht – Seit Jahren versprechen PolitikerInnen, den unmenschlichen Zustand der Kettenduldungen für Flüchtlinge abzuschaffen. Letzter Versuch war das Bleiberecht von 2006, doch 100 Tage später ist klar: es war nur ein einmaliger Gnadenakt. Der Angstzustand „Duldung“ bleibt für den Großteil bestehen. Lageralltag, Abschiebungen, Arbeitsverbote und die Verletzung der Würde von Flüchtligen gibt es weiterhin. Im März wird der Bundestag zwar beim Bleiberecht nachbessern, aber gleichzeitig das Aufenthaltgesetz weiter verschärfen, was neue Geduldete und noch mehr Illegalisierte zur Folge haben wird. Daher gehen am 24. Februar unter dem Motto „100 Tage und kein Bleiberecht“ in ganz Deutschland Menschen auf die Straße und fordern vom Bundestag: Schafft die Duldung ab! Wir wollen das ganze Bleiberecht! Veranstalter:
Münchener Bleiberechtsplattform: Jugendliche Ohne Grenzen – Bayern, Karawane München, Münchener Flüchtlingsrat, Bayerischer Flüchtlingsrat, Freitagscafe und Einzelpersonen.
Freitag, 23.Februar
19:00
EineWeltHaus Kostenbeitrag: 3 EUR (erm. 2)
Treffen der G-8 in Heiligendamm – Club der Mächtigen und Reichen
Vom 6. – 8. Juni treffen sich in Heiligendamm an der Ostsee die 8 einflussreichsten Regierungs-chefs der Welt, aus Frankreich, Italien, Großbritannien, Japan, Kanada, Russland, USA und Deutschland, als diesjährigem Gastgeber. Hinter den schönen Worten der Agenda: „Wachstum und Verantwortung“ verbirgt sich, dass die wirtschaftlich Mächtigen die globalisierte Wirtschaft immer mehr den Interessen der großen Konzerne unterwerfen. Sie sind verantwortlich
– für ca. drei Viertel der weltweiten Rüstungsausgaben;
– dafür dass über eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser hat;
– dass nicht nur in den „armen Ländern“ die Schere zwischen Reich und Arm immer weiter auseinander klafft,
– sondern auch bei uns, in den reichen Ländern, Massenarbeitslosigkeit allgegenwärtig ist. Wer bestimmt in diesem Club der Mächtigen wirklich? In wessen Interesse werden dort Verab-redungen getroffen? Wie wirken sich diese Beschlüsse auf die anderen Länder, aber auch auf uns aus?
Zu diesen Fragen laden wir ein. Dabei wollen wir auch beraten, was wir zur Vorbereitung, und evtl. während des Gipfeltreffens in München machen, und wie wir die Proteste in Heiligendamm unterstützen. Referent: Leo Mayer Veranstalter:
Sozialforum München; Attac München; Nord Süd Forum München; Bündnis gegen die Sicherheitskonferenz; Christen für Gerechte Wirtschaftsordnung CGW; Münchner Friedensbündnis; Verdi Bezirk München
Mittwoch, 14.Februar
19:00
EineWeltHaus
Vortrag
Das neue Integrationskonzept der Stadt München
Der Münchner Stadtrat hat am 23.11.2006 ein umfassendes Integrationskonzept beschlossen. Mit dem kommunalen Integrationskonzept bekennt sich München zur Vielfalt mit all ihren Facetten und begreift Migration als einen selbstverständlichen Prozess in einer Einwanderungsgesellschaft. Das neue Integrationskonzept soll in den nächsten Monaten mit allen relevanten Gruppen diskutiert werden. Referenten:
Rudolf Stummvoll, Leiter der Stelle für Interkulturelle Arbeit;
Cumali Naz, Vositzender des Ausländerbeirats Veranstalter:
Trägerkreis EineWeltHaus München e.V.,
Dritte Welt Zentrum e.V.,
Interkultureller Migrationsdienst der Initiativgruppe
Sonntag, 11.Februar
11:00 bis 14:00
Marienplatz
LangerMorgen desFriedens – – eine Lesung
Das Politische ist die größte Sache für das Dasein miteinander in der Welt! (Karl Jaspers) Die zivilen Errungenschaften des Politischen, manifestiert im Völkerrecht, in Abrüstungsverpflichtung und in den UN-Konventionen brechen weg, Aufrüstungsinteressen, expansiver Wirtschaftswahn und Fanatismen nehmen die Welt in den Würgegriff. Der lange Morgen des Friedens bedeutet: Abrüsten, faires Wirtschaften, Kooperation, Gespräch, Vertrag, Menschenrechte für ein Leben in Würde weltweit. Die Stimmen der internationalen Friedens- und Sozialbewegung sind im Bayerischen Hof nicht zu hören. Wir bringen sie auf dem Marienplatz zu Gehör. mit Renate Börger Veranstalter:
Attac München
9./10. Februar 2007
Gegenveranstaltungen zur
NATO-SICHERHEITSKONFERENZ
Freitag, 9. Februar 2007 17 Uhr
Protestkundgebung auf dem Marienplatz Samstag, 10. Februar 2007 12 Uhr
Großdemonstration vom Marienplatz zum Tagungsort der Kriegsstrategen Aufruf Veranstalter:
Aktionsbündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz
Münchener Bündnis gegen Krieg und Rassismus
Freitag 2.2. 19h Festsaal Altes Rathaus Samstag 3.2. 10h
EineWeltHaus
DGB-Haus Samstag 10.2. EineWeltHaus
Internationale Münchner Friedenskonferenz
Frieden und Gerechtigkeit gestalten – Nein zum Krieg
Programm und weitere Infos Veranstalter:
Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Landesverband Bayern; Friedensinitiative Christen in der Region München e.V., Internationaler Versöhnungsbund e.V.; Kreisjugendring München-Stadt; NaturwissenschaftlerInneninitiative Verantwortung für Friedens- und Zukunftsfähigkeit; Pax Christi München; Netzwerk Friedenssteuer, Region Bayern. Organisation in Zusammenarbeit mit dem Helmut-Michael-Vogel-Bildungswerk der DFG-VK Bayern, mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der LHM
Donnerstag, 8. Februar
20:00
REFUGIO München
Jour Fixe bei REFUGIO München
„Arme Unterschicht“ – die politisch gewollte Not von Flüchtlingen.
Referent:
Jürgen Soyer, Dipl.Soz.Päd., Dipl. Theol., Mitarbeiter von REFUGIO München „Macht Hartz IV die Menschen arm?“, so diskutieren die Fernsehrunden. Flüchtlinge erhalten oft noch viel weniger als Hartz IV-Empfänger. „Das dient zur Abschreckung.“, erklären manche Politiker. Ob arm oder bettelarm, das spielt bei Flüchtlingen keine Rolle mehr und interessiert auch keine Fernsehrunde. Wir stellen Gesetze und Regelungen vor, die gezielt zur Armut führen. Wir berichten von Familien, wie sie mit der Not leben. Wir erzählen von Politikern und Verantwortlichen, wie sie die Fragestellung angehen. Und wir diskutieren mit Ihnen, wie es anders laufen könnte. Einladung Veranstalter:
REFUGIO München
Beratungs- und Behandlungszentrum für Flüchtlinge und Folteropfer
Mittwoch, 7.Februar
19:00
EineWeltHaus
Vortrag
Gegen-Kriegs-Forum zur NATO-Kriegstagung in München
Die Botschaft der Münchner „Sicherheits“konferenz lautet: Im Kampf um knapper werdende Rohstoffe seien Kriege unvermeidlich.
Am Vorbabend der Münchner NATO-Kriegstagung beleuchten die Referenten des Forums die politischen und ökonomischen Interessen der Machteliten, die mit Krieg, Besatzung und Folter ihre weltweite Vorherrschaft sichern und damit alle Menschen und Lebensgrundlagen auf dem Globus bedrohen. Das Forum eröffnet darüber hinaus die Debatte um Alternativen, um einen Gegenentwurf zur herrschenden Politik und über Strategien zur Entwicklung einer starken Gegenbewegung. Referenten:
Conrad Schuhler – ISW (Institut für sozialökologische Wirtschaftsforschung),
Tobias Pflüger – Linksfraktion im Europäischen Parlament,
Florian Pfaff – Angriffskriegsverweigerer in der Bundeswehr,
Lühr Henken – Bundesausschuss Friendensratschlag,
Thannassis Pafilis – MdEP – Generalsekretär des Weltfriedensrates Veranstalter:
Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus
Donnerstag, 1.Februar
19:30
EineWeltHaus
Vortrag mit Diskussion
Südamerika rüstet auf – Wir sind dabei!
Die Länder Südamerikas – unabhängig von ihrer politischen Ausrichtung – rüsten auf; einige von ihnen im regionalen wie internationalen Vergleich sogar überproportional. Warum? Wir versuchen sicherheits- bzw. beschäftigungspolitische Interessen der deutschen Bundesregierung bei ihren Waffenlieferungen zu hinterfragen sowie Licht in das Dunkel südamerikanischer Rüstungsimporte zu bringen. Referent: Dr. Michael Radseck, German Institute of Global and Areas Studies (GIGA) Hamburg Veranstalter:
Lateinamerika-AK des Nord Süd Forums

Veranstaltungen Januar 2007

 
Montag, 29.Januar
19:30
EineWeltHaus
Vortrag mit Diskussion
Wie kann Wettbewerb etwas Gutes sein?
„Der gesellschaftliche Ausdruck des befreiten Arbeitstriebes ist Kooperation, die, in Solidarität gründend, die Organisierung des Reichs der Notwendigkeit und die Entwicklung des Reichs der Freiheit leistet!“ (Herbert Marcuse). Gehört das Wetteifern zum Menschen? Lässt es sich in Kooperation verfeinern? Inwiefern ist es kulturabhängig? Welche Leitideen für eine emanzipative Wirtschaftsordnung ergeben sich daraus? Referent: Conrad Schuhler Veranstalter:
Attac München
Samstag, 27.Januar
18:00
Kath. Hochschulgemeinde
Politisches Samstagsgebet
„Wir sichern unser Eigentum – weltweit“
Referent: Conrad Schuhler, Journalist Globalisierung – im heute leider meist gebrauchten Sinn – bedeutet vor allem die Indienstnahme von Rohstoffen und Arbeitskräften aller Länder durch die großen Konzerne der Industrieländer. Seit Jahren werden sowohl in den USA wie in der EU und in Deutschland „Sicherheitsstrategien“ entwickelt, um diese Art von Globalisierung militärisch abzusichern… Mehr Infos im Einladungs-Flyer Veranstalter:
Politisches Samstagsgebet
20.-25. Januar
Nairobi, Kenia
7. Weltsozialforum Eine WSF in Kenia abzuhalten ist für uns, die afrikanischen und weltweiten sozialen Bewegungen, eine große Herausforderung.
Vor nur 5 Jahren, zur Zeit des ersten WSF in Porto Alegre, schien ein WSF in Afrika nur ein Traum.
Nun ist es Realität. www.wsf2007.org
Mittwoch, 24.Januar
19:00
EineWeltHaus Eintritt: 3 Euro
Vortrag mit Diskussion
Die Zukunft der Nato: eine zivil-militärische Besatzungstruppe?
Derzeit erarbeitet die Nato ein neues strategisches Konzept, das zum 60. „Geburtstag“ 2009 beschlossen werden soll. Der Westen ist auf dem Weg zur Rekolonialisierung der restlichen Welt. In Bosnien, im Kosovo, in Afghanistan, im Irak sind Protektorate entstanden. Welche Rolle spielt die Nato dabei? Referent: Jürgen Wagner, Vorstand Informationsstelle Militarisierung (IMI) Tübingen e.V. mehr Infos Veranstalter:
Münchner Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung
Unterstützt durch Münchner Friedensbündnis und Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus.
Freitag, 19.Januar
19:30
EineWeltHaus Eintritt: 3.-/ erm.: 2.- Euro
Vortrag mit Diskussion
Afghanistan fünf Jahre unter NATO-Besatzung – eine Bilanz
Referent: Dr. Matin Baraki Ihre militärische Interventions- und Besatzungspolitik bezeichnen die US- und EU-Strategen als „nationbuilding“ und rechtfertigen so ihre neokoloniale Herrschaft. Matin Baraki, geboren in Afghanistan, ist einer der besten Kenner des Landes. Er lehrt internationale Politik an den Universitäten Marburg, Gießen und Kassel. Er beleuchtet die strategischen Ziele der USA und der EU-Staaten in Zentralasien und die aktuelle Situation im NATO-Protektorat Afghanistan. Worum geht es bei der angeblichen Verteidigung Deutschlands am Hindukusch? Welchen Zwecken dienen der Bundeswehreinsatz in Afghanistan und die unter strengster Geheimhaltung durchgeführten Kampfeinsätze des „Kommandos Spezialkräfte“ (KSK)? Veranstalter:
Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus
Samstag, 13.Januar
10:00 bis 23:00
EineWeltHaus
Seminar
attac-Winterschule
Schwerpunkt ist die „Solidarische Ökonomie“. Anhand von Projekten aus München werden Praxis und Philosophie alternativer Wirtschaftskreisläufe anschaulich vermittelt. In einem zweiten Schwerpunkt werden Inhalte, Ziele und der aktuelle Stand der Kampagne int. Steuern ausführlich besprochen. ReferentInnen: Martin Schmidt-Bredow, Harry Klimenta, Fritz Letsch, Silke Ötsch u.a. Veranstalter:
attac München
Mittwoch, 10.Januar
19:00
Löwenbräukeller
Münchner Pflegestammtisch
„WOHNEN UND LEBEN IN HAUSGEMEINSCHAFTEN – MODELL ODER NORMALITÄT?“
„Es geht selbstverständlich auch anders…!“ Auch im Neuen Jahr werden wir beim „Pflegestammtisch“ wieder Alternativen zur traditionellen „Unterbringung“ pflegebedürftiger Menschen vorstellen. Einladung Veranstalter:
Forum zur Verbesserung der Situation Pflegebedürftiger
Montag, 8. Januar
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
Vorbereitung der Proteste zum G8-Gipfel (6.-8. Juni 2007 in Heiligendamm) Links zum Thema:
attac     itpol     block-g8     Einladung zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München

Veranstaltungen 2008

Veranstaltungen Dezember 2008

Dienstag, 30. Dezember
13-17h
Richard Strauß- Brunnen
Mahnwache
Stoppt den Völkermord in Gaza
Für uns hier war es ein Tag wie jeder andere, für die 1,5 Millionen Palästinenser im von Israel eingeschlossenen Gaza war es einer der schlimmsten Tage ihres Lebens. Innerhalb weniger Stunden wurden durch israelische Luftangriffe Hunderte von Menschen getötet und mehr als tausend verletzt, die Hälfte davon schwer. Die Anzahl der Getöteten und Verletzten steigt stündlich weiter. Noch nie sind an einem Tag so viele Menschen im besetzten Palästina ums Leben gekommen. Die israelischen Angriffe schonen weder Menschen noch Schulen, Universitäten, Krankenhäuser und öffentliche Einrichtungen. Und die Welt sieht nur einfach zu. Das Ergebnis dieses massiven Angriffs sind Verwüstung, Verzweiflung, Wut und Schmerz. Mütter und Väter beklagen den Verlust ihrer Kinder, Kinder den Verlust ihrer Eltern. Menschen stehen vor den Trümmern ihrer Häuser und vor den Trümmern ihrer Existenz. In ihrer Trauer fühlen sie sich von der ganzen Welt allein gelassen. Beschwichtigende Worte – auch Verurteilungen – richten in dieser Situation wenig aus. Die Angriffe müssen beendet werden! Das Morden muss aufhören. Gaza braucht Zukunft! Wir rufen zur Demonstration gegen diese ungerechten und unverhältnismäßigen Attacken auf. Veranstalter:
Palästinensische Gemeinde München e.V.
Samstag, 20. Dezember
11:00
Odeonsplatz
vor dem Innenministerium
Mahnwache und Kundgebung
Nazis Stoppen, nicht Wegsehen!
Wir rufen alle Menschen auf, den Umtrieben der Nazis und Faschisten Einhalt zu gebieten. Unsere Solidarität gilt besonders allen Opfern der tagtäglichen Übergriffe und Gewalttaten durch Rechtsradikale und Faschistischen, aber auch den wenigen aufrichtigen Polizisten, die wie wir aktiv gegen Altnazis und Neofaschisten tätig sind. Die bayerische Staatsregierung sollte nicht immer neue Gesetze gegen die freien Bürger und die Demokratie fordern, sondern muss endlich konsequent gegen Neonaziumtriebe, gegen Rechtsradikalismus und gegen Fremdenfeindlichkeit vorgehen. Veranstalter:
VVN-BdA München
Montag, 8. Dezember
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
– Rückblick auf 2008 und Ausblick auf 2009
– Vorbereitung der Aktivitäten zur NATO-Sicherheitskonferenz
– Infos Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
Dienstag, 2. Dezember
12:00
Geschwister-Scholl-Platz
Demo gegen Studiengebühren
SOS – Studieren ohne Studiengebühren
Auftaktkundgebung um 12 Uhr am Geschwister-Scholl-Platz
Abschlusskundgebung um 14 Uhr vor der Oper am Max-Joseph-Platz Die Veranstaltungen sind Teil einer Kampagne, die zur Abschaffung der Studiengebühren dient. Sie wurde anlässlich der Abstimmung eines Gesetzesentwurfes ins Leben gerufen, den die Landtagsparteien SPD und Bündnis 90/Die Grünen zur Abschaffung der Studiengebühren eingebracht haben. Der Akademikermangel und der damit verbundene Fachkräftemangel in Deutschland ist gravierend und wird durch Studiengebühren noch zusätzlich verstärkt. Studiengebühren grenzen selektiv Ärmere vom Studium aus und verhindern damit massiv Chancengleichheit in Deutschland. Infos Veranstalter:
Studierendenvertretung der Münchner Hochschulen (LMU, TU, FH und KSFH)

Veranstaltungen November 2008

Samstag 29. Nov. 2008
19:00
EineWeltHaus
Diskussionsveranstaltung
Werden die Gewerkschaften von der Finanzkrise überrollt?
Gier einzelner Bankiers oder Systemkrise?
Wie können wir unsere Interessen angesichts der kommenden Konjunktur-/Wirtschaftskrise verteidigen? mit Conrad Schuhler ( ISW ) und einem Kollegen der Münchner Gewerkschaftslinken Einladung Veranstalter:
Münchner Gewerkschaftslinke
Samstag, 22. November
18:00
Kath. Hochschulgemeinde
Politisches Samstagsgebet
Der bedrohte Frieden – Wassermangel EINE HERAUSFORDERUNG FÜR DIE FRIEDENSFORSCHUNG
Referent: Dr. Peter Barth, Friedens- u. Konfliktforscher, Die Welt steht am Rande einer globalen Wasserkrise, die bedrohlicher als der Klimawandel sein wird. Derzeit gibt es fast sieben Milliarden Menschen, die nach einem höheren materiellen Lebensstandard streben. Für 2050 erwarten die Vereinten Nationen eine Weltbevölkerung von 9,3 Milliarden. Damit verdreifacht sich die Menschheit binnen eines Menschenlebens – von 1965 bis 2050. Sie alle wollen essen, trinken, sich kleiden und wohnen. Sie wollen Bildung und Arbeitsplätze, medizinische Versorgung und Teilhabe am kulturellen und gesellschaftlichen Leben. Und die allermeisten wollen dies auf einem deutlich höheren Niveau als bisher. Zugleich verändern sie ihren Lebensstil und die Art, wie sie sich ernähren. Die Frage lautet: Wie lange kann die Erde eine Kultur der ständigen Expansion und des unverminderten Wachstums verkraften? Was können wir tun, damit das Menschenrecht auf Wasser für alle umgesetzt wird? Bei diesem politischen Samstagsgebet gibt es Informationen und Hintergründe und die Möglichkeit zum Austausch und Gespräch. Flyer Veranstalter:
Das politische Samstagsgebet
Montag, 17. November
19:00
Kofra e.V.
Podiumsdiskussion mit Expertinnen
Frauenarmut
Infos Veranstalter:
Kofra e.V. mit dem Autonomen Feministischen Forum (AUFF) und Karla 51
Samstag, 15. November
11:00
Marienplatz
NAZIS STOPPEN
Gegenkundgebung zum Nazi-Aufmarsch
Am 15. November 2008 wollen Nazis in München einen Aufmarsch zum sog. Heldengedenken anlässlich des Volkstrauertages durchführen. Hierbei geht es darum, Wehrmacht und SS-Soldaten als Helden zu verklären und damit den Nationalsozialismus offen zu verherrlichen. Dazu rufen Nazis aus dem Spektrum der Freien Nationalisten München und der NPD auf. Das müssen wir verhindern! Die extreme Rechte versucht sich und ihr öffentliches Auftreten zur Normalität werden zu lassen. Doch diese Provokation werden wir nicht hinnehmen. Insbesondere nicht kurz nach dem 70. Gedenktag an die Reichspogromnacht! Faschismus darf nicht zur Normalität werden. Wir dürfen keine weiteren Aufmärsche, Mahnwachen oder sonstigen Veranstaltungen der Nazis zu lassen. Auch nicht am 15. November. Der historische Nationalsozialismus ist für Nazis bis heute Maßstab ihrer politischen Theorie und Praxis. Mit dem Motto des Heldengedenkens greifen die Nazis ganz bewusst auf einen nationalsozialistischen Begriff zurück. Großspurig wird dieser Nazisaufmarsch als zentraler Heldengedenkmarsch der Freien Kräfte aus Bayern angekündigt. Zu Anlässen, die unter ähnlichen Mottos angekündigt wurden, wie zum Beispiel den Protesten gegen die Wehrmachtsausstellung, den Rudolf Hess-Gedenkmärschen oder dem Heldengedenken in Halbe konnten Nazis stets mehrere Tausend Anhänger_innen organisationsübergreifend und teilweise europaweit mobilisieren. Kaum ein anderes Thema schaffte neben der Verherrlichung des Nationalsozialismus einen solchen Brückenschlag zwischen Alt- und Neonazis. Nach einer Entscheidung des Kreisverwaltungsreferates vom 6.11. und des Verwaltungsgerichts München vom 12.11. ist der Naziaufmarsch aktuell verboten, da er “in Form und Inhalt an nationalsozialistische Gedenktage anknüpfen wolle” und somit “eine Verherrlichung der NS-Willkürherrschaft zu erwarten” sei. Der Verwaltungsgerichtshof hat dieses Verbot am 14.11. aufgehoben, der Naziaufmarsch findet also statt. Infos Veranstalter:
Münchner Bündnis gegen Naziaufmärsche
Montag, 10. November
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
– Aktionen zur Millionärsmesse (Rückblick)
– Europäische Sozialforum (Rückblick)
– bundesweiter Schulstreik
– Finanzkrise
Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München

Veranstaltungen November 2008

Samstag 29. Nov. 2008
19:00
EineWeltHaus
Diskussionsveranstaltung
Werden die Gewerkschaften von der Finanzkrise überrollt?
Gier einzelner Bankiers oder Systemkrise?
Wie können wir unsere Interessen angesichts der kommenden Konjunktur-/Wirtschaftskrise verteidigen? mit Conrad Schuhler ( ISW ) und einem Kollegen der Münchner Gewerkschaftslinken Einladung Veranstalter:
Münchner Gewerkschaftslinke
Samstag, 22. November
18:00
Kath. Hochschulgemeinde
Politisches Samstagsgebet
Der bedrohte Frieden – Wassermangel EINE HERAUSFORDERUNG FÜR DIE FRIEDENSFORSCHUNG
Referent: Dr. Peter Barth, Friedens- u. Konfliktforscher, Die Welt steht am Rande einer globalen Wasserkrise, die bedrohlicher als der Klimawandel sein wird. Derzeit gibt es fast sieben Milliarden Menschen, die nach einem höheren materiellen Lebensstandard streben. Für 2050 erwarten die Vereinten Nationen eine Weltbevölkerung von 9,3 Milliarden. Damit verdreifacht sich die Menschheit binnen eines Menschenlebens – von 1965 bis 2050. Sie alle wollen essen, trinken, sich kleiden und wohnen. Sie wollen Bildung und Arbeitsplätze, medizinische Versorgung und Teilhabe am kulturellen und gesellschaftlichen Leben. Und die allermeisten wollen dies auf einem deutlich höheren Niveau als bisher. Zugleich verändern sie ihren Lebensstil und die Art, wie sie sich ernähren. Die Frage lautet: Wie lange kann die Erde eine Kultur der ständigen Expansion und des unverminderten Wachstums verkraften? Was können wir tun, damit das Menschenrecht auf Wasser für alle umgesetzt wird? Bei diesem politischen Samstagsgebet gibt es Informationen und Hintergründe und die Möglichkeit zum Austausch und Gespräch. Flyer Veranstalter:
Das politische Samstagsgebet
Montag, 17. November
19:00
Kofra e.V.
Podiumsdiskussion mit Expertinnen
Frauenarmut
Infos Veranstalter:
Kofra e.V. mit dem Autonomen Feministischen Forum (AUFF) und Karla 51
Samstag, 15. November
11:00
Marienplatz
NAZIS STOPPEN
Gegenkundgebung zum Nazi-Aufmarsch
Am 15. November 2008 wollen Nazis in München einen Aufmarsch zum sog. Heldengedenken anlässlich des Volkstrauertages durchführen. Hierbei geht es darum, Wehrmacht und SS-Soldaten als Helden zu verklären und damit den Nationalsozialismus offen zu verherrlichen. Dazu rufen Nazis aus dem Spektrum der Freien Nationalisten München und der NPD auf. Das müssen wir verhindern! Die extreme Rechte versucht sich und ihr öffentliches Auftreten zur Normalität werden zu lassen. Doch diese Provokation werden wir nicht hinnehmen. Insbesondere nicht kurz nach dem 70. Gedenktag an die Reichspogromnacht! Faschismus darf nicht zur Normalität werden. Wir dürfen keine weiteren Aufmärsche, Mahnwachen oder sonstigen Veranstaltungen der Nazis zu lassen. Auch nicht am 15. November. Der historische Nationalsozialismus ist für Nazis bis heute Maßstab ihrer politischen Theorie und Praxis. Mit dem Motto des Heldengedenkens greifen die Nazis ganz bewusst auf einen nationalsozialistischen Begriff zurück. Großspurig wird dieser Nazisaufmarsch als zentraler Heldengedenkmarsch der Freien Kräfte aus Bayern angekündigt. Zu Anlässen, die unter ähnlichen Mottos angekündigt wurden, wie zum Beispiel den Protesten gegen die Wehrmachtsausstellung, den Rudolf Hess-Gedenkmärschen oder dem Heldengedenken in Halbe konnten Nazis stets mehrere Tausend Anhänger_innen organisationsübergreifend und teilweise europaweit mobilisieren. Kaum ein anderes Thema schaffte neben der Verherrlichung des Nationalsozialismus einen solchen Brückenschlag zwischen Alt- und Neonazis. Nach einer Entscheidung des Kreisverwaltungsreferates vom 6.11. und des Verwaltungsgerichts München vom 12.11. ist der Naziaufmarsch aktuell verboten, da er “in Form und Inhalt an nationalsozialistische Gedenktage anknüpfen wolle” und somit “eine Verherrlichung der NS-Willkürherrschaft zu erwarten” sei. Der Verwaltungsgerichtshof hat dieses Verbot am 14.11. aufgehoben, der Naziaufmarsch findet also statt. Infos Veranstalter:
Münchner Bündnis gegen Naziaufmärsche
Montag, 10. November
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
– Aktionen zur Millionärsmesse (Rückblick)
– Europäische Sozialforum (Rückblick)
– bundesweiter Schulstreik
– Finanzkrise
Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München

Veranstaltungen Oktober 2008

Samstag, 25. Oktober
10 bis 17 Uhr
EineWeltHaus
Isw-Seminar
FINANZKAPITAL
„Entwaffnet die Märkte!“
Spekulation. Krisen. Alternativen
Themen:
1) Grundbegriffe zu Theorie und Analyse des internationalen Finanzkapitals
2) Herausbildung und neue Strukturen des modernenFinanzkapitals
3) Spekulation – Triebkräfte, Bildung und Platzen der Blasen – wer trägt die Kosten?
4) Alternativen zum Krisenkreislauf des modernenFinanzkapitals Wir bitten um Anmeldung bis 15.10.08 Einladung Veranstalter:
institut für sozial-ökologische wirtschaftsforschung e.V. (isw)
Donnerstag, 16. Oktober
ab 17:30
Willy-Brandt-Platz (U-Bahn-Station Messestadt West)
Millionaire Fair: Euer Reich-Tun kotzt uns an!
Protestaktionen gegen die Millionärsmesse
Können wir uns die Reichen noch leisten? Die Polarisierung von Reichtum und Armut führt dazu, dass in Deutschland mittlerweile fast acht Millionen Menschen von Hartz IV (aktuell 351.– plus Miete, für Kinder 211.– Euro) leben müssen. Mit den 10 Mrd., die die IKB-Sanierung kostet, hätte man Hartz IV um fast 100.–Euro aufstocken können. Unter den Bedürftigen finden sich auch 1,33 Mio. im „Niedriglohnsektor“ Beschäftigte (70% Frauen), die so wenig Lohn erhalten, dass sie zusätzlich Hartz IV bekommen. Daher ist es überlebensnotwendig, über Formen der Umverteilung des Reichtums nach unten und über seine Vergesellschaftung nachzudenken. Gesellschaftliche Bedürfnisse, besonders Bildung, Erziehung und Pflege müssen absoluten Vorrang bekommen! Statt Sozialisierung der Verluste – Vergesellschaftung des Reichtums! Flyer         Anzeige
Offener Brief von ATD Vierte Welt Presse:   SZ     AZ     Stern     Welt Veranstalter:
Sozialforum München
Montag, 13. Oktober
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
– Millionärsmesse in München, Aktion am 16.10.
– Aktionen von Verdi zum Gesundheitsdienst
– NATO: 60ter Jahrestag. Hintergründe und geplante Aktionen
Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
Donnerstag, 9. Oktober
20:00
REFUGIO München
Jour Fixe REFUGIO München
Muttersprachliches Elterntraining
Referentin: Shqipe Krasniqi, Pädagogin M.A. Um Eltern mit Flucht- und Migrationshintergrund zu unterstützen und durch Informationen über das Leben in Deutschland ihr Wissen zu erweitern, bietet REFUGIO muttersprachliche Elternseminare in verschiedenen Sprachen an. Die Flüchtlingseltern sollen für ihr eigenes Kommunikationsverhalten sensibilisiert werden und durch das Training alternative Kommunikationsstile lernen. Sie sollen befähigt werden, ihr Erziehungsverhalten zu verändern, um einen Ausweg aus dem negativen Kreislauf der Familiendynamik zu finden. Zusätzlich soll den Flüchtlingsfamilien notwendige Information und Unterstützung für ihren Integrationsprozess angeboten werden. Das Trainingsprogramm ist in verschiedene Bausteine gegliedert, die inhaltlich aufeinander aufbauen. Schwerpunkt ist der Trainingsansatz. Einladung Veranstalter:
REFUGIO München

Veranstaltungen September 2008

Montag, 15. September
20:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Thema: Millionärsmesse in München Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
13./14. September
Streetlife
Veranstalter:
www.streetlife-festival.de

Veranstaltungen August 2008

Montag, 11. August
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Hauptthema: was machen wir zur Millionärsmesse im Oktober 2008 ? Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
23.08. – 01.09.2008
Aktionen am Atomwaffenlager Büchel
Fast 20 Jahre nach Ende des Kalten Krieges lagern immer noch Atomwaffen in Deutschland, die für den Einsatz im Ernstfall vorgesehen sind. Jede einzelne dieser Atomwaffen hat die Zerstörungskraft von mehreren Hiroshima-Bomben. Unter dem Motto „Vor der eigenen Türe kehren“ läuft die 2. Aktionsphase der Kampagne „unsere zukunft – atomwaffenfrei“. Lasst uns alle die Besen schwingen und die letzten Atomwaffen aus Deutschland symbolisch in die Tonne kehren. 23.08. – 01.09.2008: Aktionscamp „Kehraus“ und Umrundungen des Atomwaffenlagers von einzelnen Gruppen und Initiativen 30.08.2008: 7. Umrundung des Atomwaffenlagers (16 km, Teilumrundungen möglich); Großdemo und Kehraus-Besenaktionen, Musik, u.v.m. Flyer Veranstalter:
Trägerkreis „Atomwaffen abschaffen – bei uns anfangen!“
Montag, 25. August
19:30
EineWeltHaus
Attac-Palaver
Atomenergie oder Klimakatastrophe? – Weltweit nur 2,5 Prozent Atomenergie, dafür viel Propaganda?
Es gibt immer wieder Meldungen in den Medien und politischen Verlautbarungen, die auf ein Wiedererwecken des politischen und wirtschaftlichen Interesses an der Atomkraft hindeuten. In Bayern gehört sie auch zu den Plänen der Regierung („Kernenergie weiter nutzen“). Was ist davon zu halten? Fakten gegen die Propaganda vom Wiederaufstieg der Atomenergie: Schon in den 1970er Jahren ebbte die Atomeuphorie ab. Immer wieder wurden Risiken erkannt und deswegen mußten neue Atomkraftwerke (AKW) immer aufwändiger und somit teurer gebaut werden. Nachdem man in den 1960er Jahren den Bau vieler AKW begonnen hatte, sank in der zweiten Hälfte der 1970er Jahre wegen der zunehmenden Kompliziertheit und Kosten die Zahl der AKW-Aufträge. Der Unfall von Harrisburg im März 1979 und die Katastrophe von Tschernobyl im April 1986 führten dann zum Niedergang der AKW-Aufträge. Dennoch versucht die Atomindustrie mit immer neuen Kampagnen die Atomlaune anzufachen. In den 1970er Jahren tönten sie: Kernenergie oder die Lichter gehen aus. In den 1980er Jahren lautete die Propaganda: Kernenergie oder Waldsterben. Und seit den 1990er Jahren heißt es: Kernenergie oder Klimakatastrophe. Jetzt in 2008 hört man wieder: Kernenergie oder Stromlücke und Preissteigerungen. Abzusehen ist, daß die Atomindustrie und ihre Politiker in den nächsten Jahren das Noch-Länger-Laufen-Lassen der Akw mit fünf falschen Behauptungen fordern: – AKW zum Schutz des Klimas
– Besser sichere Kernkraftwerke in unserem Land als unsichere Akw in osteuropäischen Nachbarländern
– Nur Kernkraftwerke sichern angesichts steigender Ölpreise unsere Energieversorgung
– AKW garantieren Arbeitsplätze
– Die ganze Welt baut AKW
Der Vortrag von Raimund Kamm, Vorstand des FORUMs Gemeinsam gegen das Zwischenlager und für eine verantwortbare Energiepolitik e.V. (www.atommuell-lager.de), setzt diesen Meldungen und Behauptungen Fakten entgegen, die zeigen, dass die Atomkraft bestehende Probleme verschärft und noch größere schafft. Veranstalter:
attac-muenchen

Veranstaltungen Juli 2008

Montag, 28. Juli
19:30
EineWeltHaus
Attac-Palaver
Die Zukunft der Energieversorgung – nachhaltig? sozial? – Stadtwerke im Wettbewerb
„Liberalisierung der Energiewirtschaft: was ist die neue Rolle der Stadtwerke München?“ Am Beginn der Liberalisierung gab es in München große Befürchtungen über die Zukunft der Stadtwerke. Doch klar zu erkennen ist: die Stadtwerke haben expandiert! Markus Henn (attac München) wird – aufbauend auf seiner Studie aus dem Jahr 2008 – zeigen, was sich von den Befürchtungen bewahrheitet hat und welche Veränderungen bei Preisen, Nachhaltigkeit, Grundversorgung und öffentlicher Kontrolle nach 10 Jahren Wettbewerb eingetreten sind. Dies und der Wettbewerb werfen die Frage auf, ob noch von kommunalen, am Gemeinwohl orientierten Stadtwerken gesprochen werden kann. „Ist die Energiepolitik der Stadtwerke München auch im Sinne des geforderten EU-Wettbewerbes nachhaltig? Ist eine überregionale Expansion der Stadtwerke München wünschenswert und aus Wettbewerbsgründen erforderlich?“ Prof. Ernst Schrimpff wird die bisherige Strategie des Nah- und Fernwärmenetz-Ausbaus in München darstellen und kritisch untersuchen. Vor allem die ausschließliche Verwendung von Kraftwärme-Kopplungsanlagen – ohne Solarkollektor- und Photovoltaik-Felder auf den vielen Dächern einzubeziehen – kommt zur Sprache: kann sie als sozial, ökologisch und ökonomisch nachhaltig angesehen werden? Denn nicht das zentrale, sondern das dezentrale Prinzip der überall verfügbaren Erneuerbaren Energien mit kurzen Wegen wird die Zielgröße aller Energieversorger von morgen (auch der STW München) sein, und sollte umgehend angegangen werden. Solarkollektor- und Photovoltaik-Felder auf vielen Dächern könnten im Sommerhalbjahr erhebliche Mengen an Wärme ins Wärmenetz liefern, das berüchtigte heiße Stadtklima dann abmildern und fossile Rohstoffe wie erneuerbare gespeicherte Energien schonen. Veranstalter:
attac-muenchen
Samstag, 26. Juli
12 – 20 Uhr
Rotkreuzplatz
Fest der Solidarität
PEACECAMP.BAND
Reggae und HipHop
Linker Infomarkt
Bücherbazar, Flohmarkt, Biergarten
FLASHBACK & Friends
Rockoldies
ATTAC-CHOR
Internat. politische Lieder Flugblatt Veranstalter:
u.a. Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus, Attac München
Montag, 14. Juli
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
– Rückblick auf die Sozialforumstage im Juni
– Aktionen gegen die Millionärsmesse im Oktober Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
Sa/So, 12. / 13. Juli
Münchner Christopher Street Day
„Brücken bauen – zu jedem Ufer“

Samstag, 12. Juli
11-12 Uhr: Politische Auftaktveranstaltung auf dem Marienplatz
12 Uhr: Start der Politparade (Marienplatz)
ca. 15 Uhr: Wiederankunft am Marienplatz CSD-Straßenfest am 12. & 13. Juli 2008 12-23 Uhr, Marienplatz / Rindermarkt Infos Veranstalter:
Münchner Aids-Hilfe
LeTra
Sub (Schwulenzentrum)

Veranstaltungen Juni 2008

Montag, 30. Juni
19:30
EineWeltHaus
Informationsveranstaltung
Unsere Ernährung in Händen von Multis…
Film: The Future of Food

Ernährung und Ernährungssicherheit sind auf einmal weltweit auf der Tagesordnung. Dafür sorgen die Aufstände von Menschen, z. B. in Haiti, die sich ihr Essen nicht mehr leisten können. Europa ist natürlich auch betroffen. Wie sich diese Industrie in den Händen von Multis wie Monsanto entwickelt, zeigt ein Film u. a. anhand des Falles von P. Schmeiser (Uexküll-Preis, Right Livelihood Award), der neulich den Prozess gegen Monsanto gewonnen hat. Veranstalter:
Attac München
Sonntag, 22.Juni
12.00 – 16.00 Uhr
EineWeltHaus
Kleidertausch – ökologisch, gut und ziemlich clever!
Babykleidung – Kinderkleidung – Damen- und Herrenkleidung. Unabhängig davon, ob Sie selbst viel oder wenig einwandfreie Ware abgeben, können Sie aus den mitgebrachten Beständen der anderen Kleidertauschler/innen auswählen – und sich von Kopf bis Fuß neu einkleiden! Die Vorteile des Kleidertausches liegen auf der Hand: Recyceln statt Wegwerfen, Geldbeutel, Nerven und (natürliche) Ressourcen schonen. Übrig gebliebene Restkleidung bringen wir nach der Tauschbörse zur gemeinnützigen Aktion Hoffnung. Veranstalter:
Nord Süd Forum München e.V. und das EineWeltHaus München e.V., gefördert durch das Kulturreferat der LHS München
Mittwoch, 25.Juni
19.00 Uhr
EineWeltHaus
Siemens und Co.: Globale Produktion – lokaler Arbeitsplatzabbau?
Mit der Entwicklung des transnationalen Hightech-Kapitalismus entstehen weltweite Netzwerke von Produktion, Handel, Information und Kommunikation und zugleich eine enge Verzahnung der Metropolen in der Triade (Nordamerika, Westeuropa, Südostasien). Am Beispiel des Siemenskonzerns sollen Strategie und Geschäftspolitik eines global agierenden Unternehmens „Im Zeitalter der Globalisierung (Siemens Homepage)“ dargestellt werden. Referenten: Klaus Mähler, isw – Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung e.V.
Frank Rehberg, IMU Institut für Medienforschung und Urbanistik  München Veranstalter:
Sozialforum München
Donnerstag, 26.Juni
19.00 Uhr
EineWeltHaus
850 Jahre München: Armut und Reichtum – damals und heute
Diskussion mit dem Historiker Frieder Köllmayr und dem Sozialreferenten der Stadt München, Friedrich Graffe Nach einem Ausflug in die jüngere Geschichte Münchens wollen wir untersuchen, wie Armut in einer reichen Stadt aussieht.
Warum gibt es überhaupt heute noch Armut?
Armut als das Gegenstück von Reichtum?
Muss das so bleiben?? Veranstalter:
Sozialforum München
Freitag, 27.Juni
19.00 Uhr
Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt
Brotmarken und rote Fahnen: Frauen in der Räterepublik
Eine Lesung mit der Autorin Christiane Sternsdorf-Hauck Aus dem Inhalt:
Das Buch verfolgt – vielfach verschüttete – Spuren der vielen engagierten Frauen, die sich an der bayrischen Revolution 1918 beteiligten.
– Das Königreich Bayern wurde gestürzt, der demokratische „Freistaat Bayern“ ausgerufen.
– In Bayern wurde als erstem deutschsprachigen Land das Frauenwahlrecht eingeführt.
– Mit einer neuen Sozialgesetzgebung wurde versucht, den entwürdigenden Arbeits- und Lebensbedingungen der Hunderttausenden von Dienstmädchen Einhalt zu gebieten.
– Der Vorläufer einer Frauengleichstellungsstelle wurde geschaffen. Veranstalter:
Sozialforum München
Samstag, 28.Juni
9:30 – 17:00 Uhr
EineWeltHaus
Das Ganze verändern.
Wenn es im Kapitalismus keine Alternativen gibt, brauchen wir Alternativen zum Kapitalismus.

Seminartag mit H. Böttcher, P. Schönhöffer und M. Herndlhofer, Ökumenisches Netz Rhein-Mosel-Saar Allmacht der Wirtschaft – Ohnmacht des Staates?
– Rolle des Staates im neoliberalen Kapitalismus
– Gemeinsame und widerstrebende Interessen von Staat und Wirtschaft
Gegenmacht im sozialen Widerstand
– bürgerliche Emanzipation und Überwindung von Ohnmachtsgefühlen
– Quellen der eigenen Kraft
– Zielrichtung und Zielgruppen
– wirksame Netzwerke
Perspektiven für die sozialen Bewegungen Veranstalter:
Pax Christi und Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus, unterstützt vom Münchner Friedensbündnis
Sonntag, 29.Juni
14:00 – 18:00 Uhr
EineWeltHaus
Eine Welt erleben – Aktionstag im EineWeltHaus
Das EineWeltHaus mit seinen über 80 festen Nutzergruppen präsentiert sich allen, die es noch nicht kennen oder näher kennen lernen möchten. Und das gibt es alles bei uns zu erleben: * Mitmachaktionen, z.B. zum Thema Minen räumen
* Kurzvorträge
* Tanz- und Musikvorführungen
* Lesungen
* Schnupperkurse
* Hausführungen
* Internationale Snacks und Getränke
Unser Beitrag:
„Ich will schöne Wirklichkeiten, nicht Träume“
Lesung George Bernard Shaw ( 1856 bis 1959) George Bernard Shaw war nicht nur ein begnadeter Schriftsteller, er war auch ein sehr politischer Mensch und gehörte zur liberal-sozialistischen „Fabian Society. Sein Motto war: Ich begnüge mich nicht mit schönen Träumen, ich will schöne Wirklichkeiten! (S. 24) Humaner Fortschritt der Spezies Mensch kann nur Gesellschaftsfortschritt sein: Bisher hat sich nur der allgemeine Vorrat an Erfindungen ein bisschen vergrößert. Das ist zu wenig! Texte von G.B. Shaw, vorgetragen von Jürgen Jung (BR-Sprecher) und Renate Börger (2 x 30 Min.) Veranstalter:
Sozialforum München
Samstag, 21. Juni
11:00
DGB-Haus
Auf die Straße – gegen das geplante bayerische Versammlungsgesetz!
Noch vor der Sommerpause will die bayerische Staatsregierung ein neues bayerisches Versammlungsgesetz beschließen. Das kann die Möglichkeiten einschränken, unseren Forderungen in der Öffentlichkeit Nachdruck zu verleihen. Die Versammlungsfreiheit ist eines unserer wichtigsten Grundrechte. Deswegen rufen wir alle auf: Verhindern wir gemeinsam dieses geplante Gesetz der bayerischen Staatsregierung! RednerInnen:
Klaus Hahnzog Richter am Bayerischen Verfassungsgerichtshof
Max Mannheimer Vorsitzender der Lagergemeinschaft Dachau
Franz Maget Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion
Margarete Bause Vorsitzende der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger Bundesministerin der Justiz a.D.
Peter Stark Betriebsrat Giesecke&Devrient
Fritz Schösser Vorsitzender DGB-Bezirk Bayern Nach der Auftaktkundgebung vor dem Gewerkschaftshaus ziehen wir vor die CSU-Zentrale in der Nymphenburger Straße 64 Infos       Flugblatt       Der Gesetzentwurf       Das derzeit gültige Bundesgesetz       Synopse       Stellungnahme zum Änderungsantrag der CSU von Klaus Hahnzog Veranstalter:
DGB – Region München u. ver.di Bezirk München
unterstützt von DGB – Bezirk Bayern, Landtagsfraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen und über 100 Organisationen und Initiativen
Montag, 9. Juni
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
Donnerstag, 5. Juni
20:00
REFUGIO München
Jour Fixe REFUGIO München
Save me! – aber die Asylbewerberzahlen sinken.
– ein Infoabend rund ums Thema Asyl –

Seit Jahren sinken die Asylbewerberzahlen. Woran liegt das? Wer kommt eigentlich noch nach Deutschland? Und wer bekommt eine Asylanerkennung und wer Abschiebeschutz? Und was kann die Save-me-Kampagne bewirken, die 850 Flüchtlinge aus Krisengebieten nach München bringen möchte? Fragen um ein hochpolitisches Thema, wo es viele Seiten oft nicht so genau mit der Wahrheit nehmen. Wir informieren und diskutieren mit Ihnen. mit Wolfhard Mauer, Vorsitzender Richter am Verwaltungsgericht a.D.
und Jürgen Soyer, Sozialpädagoge bei REFUGIO Informationen zu Save me! Einladung Veranstalter:
REFUGIO München

Veranstaltungen Mai 2008

Ende
Samstag, 31. Mai
14:00
Geschwister-Scholl-Platz
Demonstration
FÜR DIE VERSAMMLUNGSFREIHEIT !
Gegen Bespitzelung, Schikane und Einschüchterung
Gegen das neue bayerische Versammlungsgesetz Bayerische Verfassung Art. 113 Versammlungsfreiheit:
Alle Bewohner Bayerns haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder besondere Erlaubnis friedlich und unbewaffnet zu versammeln. RednerInnen:
MdB Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP)
Rechtsanwältin Angelika Lex (Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein (RAV) e.V.)
MdL Margarete Bause (Bündnis 90/Die Grünen)
Klaus Hahnzog (SPD)
Klaus Müller (Piratenpartei)
sowie VertreterInnen des AK Vorratsdatenspeicherung, der Gewerkschaft, Libertad! und USB Infos         ver.di-Flugblatt Seite-1     Seite-2 Veranstalter:
Arbeitskreis Versammlungsfreiheit
Montag, 26. Mai
19:30
EineWeltHaus
Film
Die Aggressivität der Finanzmärkte und ihre Bedeutung für die Militarisierung der internationalen Beziehungen
Merkmal des globalisierten Kapitalismus ist die Vorherrschaft der Finanzmärkte. Wo rührt sie her? Was sind diese Märkte, ihre Funktion, die Gründe ihrer Entwicklung? Warum herrschen sie über die Realwirtschaft? Und welche Rolle spielen sie in Fragen vom Krieg und Frieden? Ein Video-Vortrag von Prof. Jörg Huffschmid, Universität Bremen, Wissenschaftsrat von Attac-Deutschland. Veranstalter:
Attac München
Montag, 19. Mai
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
– Aktivitäten gegen die Beschneidung des Versammlungsrechts in Bayern (ver.di) – Münchner Sozialforumstage Ende Juni Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
Samstag, 10. Mai
11.00 bis 20.00
Königsplatz
München liest – aus verbrannten Büchern
Zur Erinnerung an die Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933 Vor 75 Jahren, wenige Wochen nach der nationalsozialistischen Machtübernahme, beteiligten sich 50.000 Münchnerinnen und Münchner an der Bücherverbrennung auf dem Königsplatz, die von Studenten der beiden Münchner Universitäten und der Deutschen Studentenschaft inszeniert wurde. weitere Infos Veranstalter:
Verband Deutscher Schriftsteller in Bayern Mitveranstalter: Kulturreferat der Landeshauptstadt München und Münchner Stadtbibliotheken in Zusammenarbeit mit: Bücherlesung e.V., LehrerInnen und SchülerInnen Münchner Gymnasien u.a.
Mittwoch, 7. Mai
19:00
Löwenbräukeller
65.MÜNCHNER P F L E G E S T A M M T I S C H
„ES GEHT SELBSTVERSTÄNDLICH AUCH ANDERS …!“ – Kein Problem mit Transparenz-
Eine erfolgreich bestandene MDK-Prüfung ist kein Zufall. Noch dazu, wenn im Qualitätsbericht steht: „Alle Auflagen erfüllt, Empfehlungen keine“. Das ambulante Pflegezentrum AGAPE aus Ortenburg hat es geschafft! Die Pflegefachkraft Frau VERA SCHUSTER, Inhaberin und Betreiberin der Pflegeeinrichtung berichtet über die Methoden, Taktiken und Erfahrungen, die sie gemeinsam mit ihrem Team angewandt hat, um dieses Ziel zu erreichen. Einladung Veranstalter:
Forum zur Verbesserung der Situation Pflegebedürftiger e.V.
Donnerstag, 1. Mai
zentrale Kundgebung der DGB-Region München
„Gute Arbeit muss drin sein!“
10:15 Uhr Demonstration von der Agentur für Arbeit zum Marienplatz
11:00 Uhr Kundgebung auf dem Münchner Marienplatz
Begrüßung durch Helmut Schmid, Vorsitzender der DGB-Region München
Grußwort von Christian Ude, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München
Rede von Fritz Schösser, Vorsitzender DGB Bayern 12:00 bis 15:00 Musikprogramm auf dem Marienplatz (Ania Jools, Wally Warning) 12:00 bis 17:00 Kultur- und Familienfest für Jung & Alt auf dem Viktualienmarkt, Infomarkt Programmheft 1. Mai München       Flugblatt Veranstalter:
DGB München

Veranstaltungen April 2008

Mittwoch, 30. April
20:00
Münchner Volkshochschule in Hadern
Infoveranstaltung in der MVHS
22 Jahre nach Tschernobyl:
Kernkraft voraus? Atomenergie als Retter in der Klimakatastrophe?

Die Geschichte der friedlichen Nutzung der Kernenergie umfasst zirka sechs Jahrzehnte. Eine zunächst nicht überschaubare Technologie wurde mit großer Begeisterung und hohem Einsatz an Forschungsgeldern vorangetrieben, erreichte in den Siebzigerjahren des letzten Jahrhunderts ihren Höhepunkt und erlitt1986 mit dem Reaktorunfall von Tschernobyl einen herben Rückschlag. Derzeit sind heftige Bestrebungen zu beobachten, der Nutzung der Kernenergie zu einer Renaissance zu verhelfen. Dabei werden einerseits neue, sichere Reaktortypen ins Gespräch gebracht, andererseits behauptet, Kernkraft sei nicht klimaschädlich und ganz nebenbei wird das Gespenst einer künftigen Lücke in der Stromversorgung an die Wand gemalt. Referent: Eugen Kuntze, Agenda 21 in Hadern Plakat Veranstalter:
Münchner Volkshochschule in Hadern
Samstag, 19. April
17:00
Goethe Forum Eintritt: 9 €, ermäßigt 7 €
Filmvorführung, anschließend Diskussion
ZERO – Ein Dokumentarfilm über die Hintergründe der Ereignisse des 11. September 2001
Einladung       Flyer (850kB) Veranstalter:
Circolo Cento Fiori e.V.
Mitveranstalter:
Goethe-Forum, Offene Akademie der VHS, „Rinascita“
Montag, 14. April
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
– 5. Europäische Sozialforum in Malmö
– Münchner Sozialforumstage Ende Juni Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
Samstag, 12. April
10:00 – 18:00
Gewerkschaftshaus Eintritt: 5 EUR / ermäßigt 3 EUR
16. isw-forum
Neoliberalismus und der Vormarsch des „autoritären Kapitalismus“ Conrad Schuhler, Dipl. Volkswirt, Vorsitzender des isw e.V.:
Neoliberalismus – Konzept und Praxis eines autoritären Kapitalismus Christina Kaindl, Dipl.-Psychologin, Lehrbeauftragte an der FH Magdeburg Stendal:
Antikapitalismus und Globalisierungskritik von Rechts – Ansatzpunkte für die extreme Rechte? Ulla Jelpke, Dipl.-Soziologin, MdB. Innenpolit. Sprecherin d. Fraktion Die Linke:
Stand und Tendenzen der autoritäre Entwicklung in der BRD – und demokratische Gegenkräfte Einladung Veranstalter:
institut für sozial-ökologische wirtschaftsforschung e.V.
Freitag
11. April

19:30
EineWeltHaus
Vortrag anläßlich 60 Jahre Erklärung der allgemeinen Menschenrechte 1948 – 2008
Verratener Eid – Komplicenschaft von Ärzten und Psychologen im Krieg gegen Terror
Referent:
Prof. Steven Miles, MD, Center for Bioethics, University of Minnesota Steven Miles ist gegenwärtig einer der besten Kenner der Bedingungen, unter denen der Krieg gegen Terror geführt wird. Er hat die Dokumente der amerikanischen Regierung im Krieg gegen den Terror in den Archiven in Washington D.C. eingesehen und ausgewertet und dazu publiziert. Es gibt keinen anderen, der so gründlich und erfahren wie er sich in die der Öffentlichkeit zugänglichen Dokumente hinein gearbeitet hat. Er untersucht, wie in diesen Anweisungen die Gefangenen behandelt und verhört werden und ob und wie Ärzte und Psychologen an diesen Prozeduren verantwortlich beteiligt sind. Ihm verdanken wir zahlreiche Initiativen in die Ärzteparlamente der Welt hinein, dafür Sorge zu tragen durch klare Beschlüsse, dass für jeden Arzt und dem folgend jeden Psychologen der Eid des Hippokrates oberste Gültigkeit hat. Der Vortrag wird in englischer Sprache sein; das Manuskript liegt in deutscher Übersetzung vor. Einladung Veranstalter:
REFUGIO München
Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte
Amnesty international München

Veranstaltungen April 2008

Mittwoch, 30. April
20:00
Münchner Volkshochschule in Hadern
Infoveranstaltung in der MVHS
22 Jahre nach Tschernobyl:
Kernkraft voraus? Atomenergie als Retter in der Klimakatastrophe?

Die Geschichte der friedlichen Nutzung der Kernenergie umfasst zirka sechs Jahrzehnte. Eine zunächst nicht überschaubare Technologie wurde mit großer Begeisterung und hohem Einsatz an Forschungsgeldern vorangetrieben, erreichte in den Siebzigerjahren des letzten Jahrhunderts ihren Höhepunkt und erlitt1986 mit dem Reaktorunfall von Tschernobyl einen herben Rückschlag. Derzeit sind heftige Bestrebungen zu beobachten, der Nutzung der Kernenergie zu einer Renaissance zu verhelfen. Dabei werden einerseits neue, sichere Reaktortypen ins Gespräch gebracht, andererseits behauptet, Kernkraft sei nicht klimaschädlich und ganz nebenbei wird das Gespenst einer künftigen Lücke in der Stromversorgung an die Wand gemalt. Referent: Eugen Kuntze, Agenda 21 in Hadern Plakat Veranstalter:
Münchner Volkshochschule in Hadern
Samstag, 19. April
17:00
Goethe Forum Eintritt: 9 €, ermäßigt 7 €
Filmvorführung, anschließend Diskussion
ZERO – Ein Dokumentarfilm über die Hintergründe der Ereignisse des 11. September 2001
Einladung       Flyer (850kB) Veranstalter:
Circolo Cento Fiori e.V.
Mitveranstalter:
Goethe-Forum, Offene Akademie der VHS, „Rinascita“
Montag, 14. April
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
– 5. Europäische Sozialforum in Malmö
– Münchner Sozialforumstage Ende Juni Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
Samstag, 12. April
10:00 – 18:00
Gewerkschaftshaus Eintritt: 5 EUR / ermäßigt 3 EUR
16. isw-forum
Neoliberalismus und der Vormarsch des „autoritären Kapitalismus“ Conrad Schuhler, Dipl. Volkswirt, Vorsitzender des isw e.V.:
Neoliberalismus – Konzept und Praxis eines autoritären Kapitalismus Christina Kaindl, Dipl.-Psychologin, Lehrbeauftragte an der FH Magdeburg Stendal:
Antikapitalismus und Globalisierungskritik von Rechts – Ansatzpunkte für die extreme Rechte? Ulla Jelpke, Dipl.-Soziologin, MdB. Innenpolit. Sprecherin d. Fraktion Die Linke:
Stand und Tendenzen der autoritäre Entwicklung in der BRD – und demokratische Gegenkräfte Einladung Veranstalter:
institut für sozial-ökologische wirtschaftsforschung e.V.
Freitag
11. April

19:30
EineWeltHaus
Vortrag anläßlich 60 Jahre Erklärung der allgemeinen Menschenrechte 1948 – 2008
Verratener Eid – Komplicenschaft von Ärzten und Psychologen im Krieg gegen Terror
Referent:
Prof. Steven Miles, MD, Center for Bioethics, University of Minnesota Steven Miles ist gegenwärtig einer der besten Kenner der Bedingungen, unter denen der Krieg gegen Terror geführt wird. Er hat die Dokumente der amerikanischen Regierung im Krieg gegen den Terror in den Archiven in Washington D.C. eingesehen und ausgewertet und dazu publiziert. Es gibt keinen anderen, der so gründlich und erfahren wie er sich in die der Öffentlichkeit zugänglichen Dokumente hinein gearbeitet hat. Er untersucht, wie in diesen Anweisungen die Gefangenen behandelt und verhört werden und ob und wie Ärzte und Psychologen an diesen Prozeduren verantwortlich beteiligt sind. Ihm verdanken wir zahlreiche Initiativen in die Ärzteparlamente der Welt hinein, dafür Sorge zu tragen durch klare Beschlüsse, dass für jeden Arzt und dem folgend jeden Psychologen der Eid des Hippokrates oberste Gültigkeit hat. Der Vortrag wird in englischer Sprache sein; das Manuskript liegt in deutscher Übersetzung vor. Einladung Veranstalter:
REFUGIO München
Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte
Amnesty international München

Veranstaltungen März 2008

Ostermontag, 24. März
Oberammergau
Ostermarsch Draußen „Nicht für das Leben, sondern für das Töten lernen wir“
Auf die NATO-Schule am Ende von Oberammergau ist heuer das Augenmerk der traditionellen und familienfreundlichen Friedenswanderung der BIFA gerichtet. In der NATO-Schule werden Militärs aller Art in Kursen ausgebildet von Führungskräften aus NATO, Vereinten Nationen, Rotem Kreuz, OSZE, Diplomatischem Corps, die ihre Erfahrungen und Ergebnisse aus den aktuellen internationalen Einsätzen (z.B. Afghanistan, Balkan, Irak) und politischen Entwicklungen von NATO und UN weitergeben. Treffpunkt Ostermontag, 24. März 2008 um 10:15 Uhr, (wg. Bayernticket!)
Gleis 28, Starnberger Flügelbahnhof (München Hbf.) Infos           Flugblatt Veranstalter:
MÜNCHNER BÜRGERINITIATIVE FÜR FRIEDEN UND ABRÜSTUNG
Ostersamstag, 22. März
11:00
Orleansplatz
Ostermarsch 2008 Völkerrecht statt Faustrecht!
Keine Militäreinsätze nach Außen und im Innern!
Gegen Sozialabbau und Demokratieabbau!

11:00 Uhr   Orleansplatz (Ostbahnhof)   Auftaktkundgebung
11:30 Uhr   Demonstrationszug
12:30 Uhr   Marienplatz   Kundgebung
Aufruf Veranstalter:
Münchner Friedensbündnis
Montag, 10. März
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München
Themen:
– Sozialforumstage Ende Juni in München
– Europäischen Sozialforum im September in Malmö Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München

Veranstaltungen Februar 2008

Montag, 25. Februar
19:00
EineWeltHaus
Vortrag mit Diskussion
Zeitökologie und Kapitalismuskritik – oder der subversive Charme der Gemächlichkeit
Vielfalt in Gemächlichkeit statt Einfalt in Eile (Peter Kafka) ist ein Motto von Zeitökologen, die mehr im Blick haben als eine Entspannungsübung …
Autor Fritz Reheis („Entschleunigung – Abschied vom Turbokapitalismus“, Goldmann) setzt der kapitalistischen Fastfood- und Wegwerfgesellschaft die Vision der Lebensverfeinerung in Bildung und Arbeit entgegen. Ein zeitökologischer Blick könnte linke, spirituelle und ökologische Strömungen verbinden! Fritz Reheis (Philosoph „unserer Zeit“)
Renate Börger (Moderation) Infos Veranstalter:
Attac München
Donnerstag, 14. Februar
20:00
REFUGIO München
Jour Fixe REFUGIO München
Sehnsucht nach Deutschland: Rückkehrer im Kosovo
Referent:
Dr. Stephan Dünnwald, Bayerischer Flüchtlingsrat Im August und September recherchierte der Bayerische Flüchtlingsrat zur Situation von Rückkehrern im Kosovo. Abgeschobene und „freiwillige“ Rückkehrer haben es schwer, in der von politischen, sozialen und ökonomischen Unsicherheiten geschüttelten Provinz wieder Fuß zu fassen. Viele, besonders Abgeschobene, richten ihr Streben eher auf eine Rückkehr nach Deutschland als auf das Überleben im Kosovo. Stephan Dünnwald berichtet von den Begegnungen mit Rückkehrern, den Strategien der Lebenssicherung und der allgemeinen Situation im Kosovo. Film:
Row Hard. Abschiebung in den Kosovo
Das Schicksal einer aus Bayern abgeschobenen Familie ist typisch für die Situation vieler Minderheitenangehöriger im Kosovo.
(D 2007, 21 min., Regie Julia Bayer).
Der Film entstand während der Recherchereise des Bayerischen Flüchtlingsrats im August 2007. Einladung Veranstalter:
REFUGIO München
Montag, 11. Februar
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
Vergangene Aktionen
Kampagne „Save me“
Projekt: „Sozialforum in München“
Verschiedenes Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
Freitag, 8. Februar
13:30
Stachus
Vorsicht Satire!
Jubeldemo
Veranstalter:
Aktionsbündnis gegen die Nato-Sicherheitskonferenz
Freitag, 8. Februar
16:00
Marienplatz
Protestkundgebung
Protest und Widerstand gegen die Nato-Sicherheitskonferenz Redebeiträge:
– Bahman Nirumand, iranisch-deutscher Publizist
– Stephen Summers, Vietnamkriegsveteran und Friedensaktivist
– Andrea Licata, Institut für Friedensforschung an der Uni Triest
– Michael Hofmann, Legal Team Europe
– Sarah Seeßlen, Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus
Infos beim Münchener Bündnis gegen Krieg und Rassismus Veranstalter:
Aktionsbündnis gegen die Nato-Sicherheitskonferenz
Samstag, 9. Februar
16:00
Marienplatz
Großkundgebung
Protest und Widerstand gegen die Nato-Sicherheitskonferenz Redebeiträge:
– Ernesto Cardenal, nicaraguanischer Dichter und Befreiungstheologe
– Tobias Pflüger, Informationsstelle Militarisierung (IMI) und MdEP
– Ulla Jelpke, innenpolitische Sprecherin der Linken im Bundestag
– Sevim Dagdelen, DIDF (Föderation Demokratischer Arbeitervereine)
– Oruc Dapar, YEK-KOM (Föderation kurdischer Vereine in Deutschland)
– Ursel Quack, Interventionistische Linke
– Claus Schreer, Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus
Friedensehrung für Chris Capps, US-Deserteur
Kulturelles Rahmenprogramm ab 14 Uhr auf dem Marienplatz 18:00 Großdemo vom Marienplatz zum Odeonsplatz
18:30 Abschlußkundgebung auf dem Odeonsplatz „Wir stellen uns quer!“
Infos beim Münchener Bündnis gegen Krieg und Rassismus Pressemitteilung 7.2.2008 Veranstalter:
Aktionsbündnis gegen die Nato-Sicherheitskonferenz

Veranstaltungen Januar 2008

 
Freitag, 25.1. 19h
bis Samstag 26.1.


Gewerkschaftshaus
Friedenspolitischer Kongress
zum Internationalen Global Action Day 2008

Programm-Flyer Veranstalter:
attac München – Arbeitskreis Aktiv gegen Rechts ver.di München – GEW – IMI – isw – Kurt-Eisner-Verein — Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bayern – Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus – Münchner Friedensbündnis e.V. – Sozialforum München – ver.di-Jugend
Donnerstag, 24. Januar
19:00
Seidlvilla
Informationsabend
In der Mitte der Gesellschaft – rechtsextreme Einstellungen in Bayern
Referent: Dr. Oliver Decker, Dipl. Psychologe an der Universität Leipzig Die Zeitungsmeldung, wonach in Bayern rechtsextremes Gedankengut so weit verbreitet sei wie in keinem anderen Bundesland, führte zu heftigen Debatten. Vor allem die Bayerische Regierung widersprach entschieden und zweifelte die zugrundeliegende Untersuchung der Universität Leipzig an, die im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung erstellt wurde. Einladung Veranstalter:
Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der AntifaschistInnen, Kreis München
Dienstag, 22. Januar
19:30
Großer Rathaussaal der Stadt Freising
Aktionsschwerpunkt zum Thema ‚Folter‘
Podiumsdiskussion
Das ‚letzte Mittel‘ – Kann es richtig sein, Folter anzuwenden?
Infos Veranstalter:
amnesty international Gruppe Freising
 
21. – 27. Januar 2008

Aktionswoche
Global Day of Action
2008 hat das Weltsozialforum ein neues Gesicht, es gibt keine zentrale Veranstaltung, sondern es finden weltweit Veranstaltungen aller Arten und Weisen in der Woche der Mobilisierung, von 21. bis 26. Januar 2008, statt. Das Sozialforum München nimmt an dieser Mobilisierungsaktion teil. www.wsf2008.net Flyer Seite 1        Seite 2
 
Montag, 14. Januar
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München
Themen:
– Aktionswoche und der Aktionstag – Global Action Day – vom 21. – 26. Januar 2008 in München
– Bericht des Münchner Arbeitskreises der bundesweiten Kampagne ww.vorratsdatenspeicherung.de
– Aktivitäten vor und während der sog. Sicherheitskonferenz
– 850. Münchner Stadtgeburtstag Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
 
Mittwoch, 9. Januar
11:00
Odeonsplatz
Demo
Für sauberes Saatgut und ein Europa ohne Gentechnik
u.a. mit Percy Schmeiser, Träger des Alternativen Nobelpreises 2007. Nach der Kundgebung Traktorumzug zum Landgericht in der Nymphenburger Straße, wo gegen mehrere Gentechnik-Gegner verhandelt wird. Ab 14 Uhr Veranstaltung im Löwenbräukeller mit Vorträgen der Demoredner. Veranstalter:
Bund Naturschutz in Bayern e.V.
Sonntag, 6. Januar
12:30
Theresienhöhe
Demo
Was zählt, ist Freiheit
Die Vorratsdatenspeicherung als bundesweites Thema kommt nun auch wieder nach München. Während bundesweit die Kritik an den Plänen zur Errichtung eines Überwachungstaates nicht abreißt, erweitern Politiker beinahe jeglicher Parteizugehörigkeit ihre Machtphantasien. So trifft sich die Leitfigur des informationellen Absolutismus, Wolfgang Schäuble, am *6. Januar 2008* unter dem Motto „Was zählt ist Sicherheit“ mit dem OB-Kandidaten der CSU in München. Wir vom AK Vorrat sind jedoch der festen Überzeugung, dass die Wahrung der persönlichen Freiheit und Achtung der Grundrechte die unabdingbare Basis und der Garant für die freiheitliche Demokratie und somit für Sicherheit sind. Daher sagen wir: „Was zählt ist Freiheit“. Wir richten daher am 6. Januar 2008 um 12:30 Uhr eine Kundgebung an der Theresienhöhe aus und wollen durch unsere Anwesenheit zeigen dass wir der fortschreitenden Aushöhlung der Grundrechte aller Bürger nicht tatenlos zusehen werden. Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung in München stellt sich gegen die von der Bundesregierung beschlossene Einführung der Vorratsdatenspeicherung sowie die weiteren Pläne zur Ausweitung von Überwachungsgesetzen. Die derzeitigen Pläne beinhalten die Aufzeichnung der Mediennutzung, Bewegung und Kommunikation eines jeden Einzelnen. Die Vorratsdatenspeicherung greift unverhältnismäßig in die Privatsphäre ein und beeinträchtigt jegliches private und berufliche Leben. Die Einführung dieses Gesetzes wird weder gewöhnliche Kriminalität noch Terrorismus verhinden können, obwohl dies als Begründung herangezogen wird, die Grundrechte massiv einzuschränken. Dazu äußert sich Klaus Mueller: „Es ist absolut inakzeptabel, 82 Mio. Bürger unter Generalverdacht zu stellen. Dies verstößt eklatant gegen das rechtsstaatliche Grundprinzip der Unschuldsvermutung und gegen den Sinn unseres Grundgesetzes.“ Infos Veranstalter:
Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung in München
Freitag, 4. Januar
14:30
Sendlinger Tor
Gegendemo zum rassistischen Aufmarsch der Nazis von der NPD-Tarnliste „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ Demonstrationszug vom Sendlinger Tor zum Innenministerium am Odeonsplatz mehr Infos
und hier Veranstalter:
Antifa Stadtplenum

Veranstaltungen Januar 2008

Freitag, 25.1. 19h
bis Samstag 26.1.


Gewerkschaftshaus
Friedenspolitischer Kongress
zum Internationalen Global Action Day 2008

Programm-Flyer Veranstalter:
attac München – Arbeitskreis Aktiv gegen Rechts ver.di München – GEW – IMI – isw – Kurt-Eisner-Verein — Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bayern – Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus – Münchner Friedensbündnis e.V. – Sozialforum München – ver.di-Jugend
Donnerstag, 24. Januar
19:00
Seidlvilla
Informationsabend
In der Mitte der Gesellschaft – rechtsextreme Einstellungen in Bayern
Referent: Dr. Oliver Decker, Dipl. Psychologe an der Universität Leipzig Die Zeitungsmeldung, wonach in Bayern rechtsextremes Gedankengut so weit verbreitet sei wie in keinem anderen Bundesland, führte zu heftigen Debatten. Vor allem die Bayerische Regierung widersprach entschieden und zweifelte die zugrundeliegende Untersuchung der Universität Leipzig an, die im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung erstellt wurde. Einladung Veranstalter:
Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der AntifaschistInnen, Kreis München
Dienstag, 22. Januar
19:30
Großer Rathaussaal der Stadt Freising
Aktionsschwerpunkt zum Thema ‚Folter‘
Podiumsdiskussion
Das ‚letzte Mittel‘ – Kann es richtig sein, Folter anzuwenden?
Infos Veranstalter:
amnesty international Gruppe Freising
21. – 27. Januar 2008

Aktionswoche
Global Day of Action
2008 hat das Weltsozialforum ein neues Gesicht, es gibt keine zentrale Veranstaltung, sondern es finden weltweit Veranstaltungen aller Arten und Weisen in der Woche der Mobilisierung, von 21. bis 26. Januar 2008, statt. Das Sozialforum München nimmt an dieser Mobilisierungsaktion teil. www.wsf2008.net Flyer Seite 1        Seite 2
Montag, 14. Januar
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München
Themen:
– Aktionswoche und der Aktionstag – Global Action Day – vom 21. – 26. Januar 2008 in München
– Bericht des Münchner Arbeitskreises der bundesweiten Kampagne ww.vorratsdatenspeicherung.de
– Aktivitäten vor und während der sog. Sicherheitskonferenz
– 850. Münchner Stadtgeburtstag Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
 
Mittwoch, 9. Januar
11:00
Odeonsplatz
Demo
Für sauberes Saatgut und ein Europa ohne Gentechnik
u.a. mit Percy Schmeiser, Träger des Alternativen Nobelpreises 2007. Nach der Kundgebung Traktorumzug zum Landgericht in der Nymphenburger Straße, wo gegen mehrere Gentechnik-Gegner verhandelt wird. Ab 14 Uhr Veranstaltung im Löwenbräukeller mit Vorträgen der Demoredner. Veranstalter:
Bund Naturschutz in Bayern e.V.
Sonntag, 6. Januar
12:30
Theresienhöhe
Demo
Was zählt, ist Freiheit
Die Vorratsdatenspeicherung als bundesweites Thema kommt nun auch wieder nach München. Während bundesweit die Kritik an den Plänen zur Errichtung eines Überwachungstaates nicht abreißt, erweitern Politiker beinahe jeglicher Parteizugehörigkeit ihre Machtphantasien. So trifft sich die Leitfigur des informationellen Absolutismus, Wolfgang Schäuble, am *6. Januar 2008* unter dem Motto „Was zählt ist Sicherheit“ mit dem OB-Kandidaten der CSU in München. Wir vom AK Vorrat sind jedoch der festen Überzeugung, dass die Wahrung der persönlichen Freiheit und Achtung der Grundrechte die unabdingbare Basis und der Garant für die freiheitliche Demokratie und somit für Sicherheit sind. Daher sagen wir: „Was zählt ist Freiheit“. Wir richten daher am 6. Januar 2008 um 12:30 Uhr eine Kundgebung an der Theresienhöhe aus und wollen durch unsere Anwesenheit zeigen dass wir der fortschreitenden Aushöhlung der Grundrechte aller Bürger nicht tatenlos zusehen werden. Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung in München stellt sich gegen die von der Bundesregierung beschlossene Einführung der Vorratsdatenspeicherung sowie die weiteren Pläne zur Ausweitung von Überwachungsgesetzen. Die derzeitigen Pläne beinhalten die Aufzeichnung der Mediennutzung, Bewegung und Kommunikation eines jeden Einzelnen. Die Vorratsdatenspeicherung greift unverhältnismäßig in die Privatsphäre ein und beeinträchtigt jegliches private und berufliche Leben. Die Einführung dieses Gesetzes wird weder gewöhnliche Kriminalität noch Terrorismus verhinden können, obwohl dies als Begründung herangezogen wird, die Grundrechte massiv einzuschränken. Dazu äußert sich Klaus Mueller: „Es ist absolut inakzeptabel, 82 Mio. Bürger unter Generalverdacht zu stellen. Dies verstößt eklatant gegen das rechtsstaatliche Grundprinzip der Unschuldsvermutung und gegen den Sinn unseres Grundgesetzes.“ Infos Veranstalter:
Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung in München
Freitag, 4. Januar
14:30
Sendlinger Tor
Gegendemo zum rassistischen Aufmarsch der Nazis von der NPD-Tarnliste „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ Demonstrationszug vom Sendlinger Tor zum Innenministerium am Odeonsplatz mehr Infos
und hier Veranstalter:
Antifa Stadtplenum
Ende
Ende
Ende
Ende
Ende
Ende
Ende
Ende
Ende
Ende

Veranstaltungen 2009

Veranstaltungen Dezember 2009

Montag, 14. Dezember
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München

Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München

Veranstaltungen November 2009

Samstag, 14. November
11:00
Marienplatz
Kundgebung
anschließend Demonstration
gegen den Nazi-Aufmarsch in München Wir rufen alle Menschen in dieser Stadt dazu auf, zahlreich und mit allen demokratischen Mitteln gegen den Aufmarsch der Neonazis zu demonstrieren: In München ist kein Platz für Nazis! Der Nazi-Aufmarsch wurde von der Stadt München verboten. Das Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat dieses Verbot, wie auch schon im letzten Jahr, wieder aufgehoben. Die Kundgebung um 11:00 am Marienplatz findet auf jeden Fall statt. Aufruf Veranstalter:
MÜNCHNER BÜNDNIS GEGEN NAZIAUFMÄRSCHE
Montag, 9. November
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
– Bericht vom Sozialforum in Hitzacker
– Ökumenischer Kirchentag in 2010
– Bericht vom Bündnistreffen „München sozial – wir halten die Stadt zusammen“.
– Termine in München Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München

Veranstaltungen Oktober 2009

Montag, 12. Oktober
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
– Sozialforum in Deutschland im Wendland 15. bis 18. Oktober
– Ökumenischer Kirchentag in 2010
– Aktionen gegen den Naziaufmarsch am 14.11. Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München

Veranstaltungen September 2009

Montag, 14. September
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München

Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München

Veranstaltungen Juli 2009

Montag, 13. Juli
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
– Bündnis „München sozial
– Sozialforum in Deutschland im Wendland 15. bis 18. OKtober Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
Sa/So, 11. / 12. Juli
Münchner Christopher Street Day
„Lust auf Leben“

Infos Veranstalter:
Münchner Aids-Hilfe
LeTra
Sub (Schwulenzentrum)
Samstag, 11. Juli
18:00
Katholische Hochschulgemeinde
Politisches Samstagsgebet
„Fließendes Geld“ mit Dr. Günter Emde Veranstalter:
Das politische Samstagsgebet

Veranstaltungen Juni 2009

Dienstag, 23. Juni
12:00
Marienplatz
Kundgebung
München sozial – wir halten die Stadt zusammen
Diese Kundgebung soll unterstreichen, dass die bedarfsorientierte Sicherung wirkungsvoller Instrumente gegen Armut und Ausgrenzung sowie für gesellschaftliche Teilhabe und Wahrung der Menschenwürde auch in Krisenzeiten nicht nur ein Anliegen der Bündnispartner, sondern auch eines Großteil der Münchnerinnen und Münchner quer durch alle Gesellschaftsschichten ist. Programm:
12.00 Musik
12.10 Begrüßung durch Heinrich Birner
12.15 Soziales Konjunkturprogramm (Norbert Huber)
12.25 Leben in München – Das Armutsrisiko nimmt zu (Markus Schön)
12.30 Musik (Ron Williams)
12.40 Mehr Anerkennung für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst (Martina Meyer)
12.50 Wirtschaft muss den Menschen dienen, nicht umgekehrt (Sonja Schmid) Aufruf
weitere Infos bei:
Sozialpolitischer Diskurs München
ver.di
Münchner Trichter Veranstalter:
Bündnis „München sozial – wir halten die Stadt zusammen“
Montag, 8. Juni
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
– soziales Konjunkturprogramm zur Bekämpfung der Krise – Kundgebung am Dienstag, 23. Juni, 12:00 h auf dem Marienplatz – u.a. Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München

Veranstaltungen Mai 2009

Ende
Samstag, 16. Mai
18:00
Katholische Hochschulgemeinde
Politisches Samstagsgebet
„Ein Europa unserer Wahl“ Das Europa-Thema bekommt in diesem Monat ein besonderes Gewicht, denn die Europawahlen stehen am 7.Juni bevor und das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat jetzt über den „Reformvertrag von Lissabon“ zu entscheiden. Die politische Elite in Europa will ein starkes Europa. Die Menschen Europas sagen „Europa -nicht ohne uns!“ und wehren sich gegen ein Europa, das die Menschen von den Entscheidungen ausschließt. Wir wünschen uns ein friedliches Europa, ein offenes Europa, ein menschliches Europa. Kurzreferate werden gehalten von Sepp Rottmayr (Netzwerk Friedensteuer), Jürgen Schulz (Nord-Süd-Forum Fürstenfeldbruck) und Monika Steinhauser ( Münchner Flüchtlingsrat) Wir wollen den Bundesverfassungsrichtern den Rücken stärken, sich für die Demokratie in Europa zu entscheiden und eine friedliche, menschliche Vision für Europa, die zur Entwicklung der Menschheit beiträgt, aufzeigen. Flyer Veranstalter:
Das politische Samstagsgebet
Mittwoch, 13. Mai
12:45
Uni-Mensa<
Demonstrationen gegen Studiengebühren in Bayern 13:30 Uhr: Geschwister-Scholl-Platz
16:00 Uhr: Marienplatz Infos Veranstalter:
Aktionsbündnis gegen Studiengebühren
Montag, 11. Mai
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
– Beteiligung des Münchener Sozialforums im Bündnis „München sozial – wir halten die Stadt zusammen“ bei den kommenden Aktivitäten.
– Das 3. Sozialforum in Deutschland – 15. bis 18. Oktober 2009 im Wendland Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
Sonntag, 10. Mai
11:00 bis 23:00
Königsplatz
Zur Erinnerung an die Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933
München liest – aus verbrannten Büchern
Am 10. Mai 1933, wenige Wochen nach der nationalsozialistischen Machtübernahme, beteiligten sich 50.000 Münchnerinnen und Münchner an der Bücherverbrennung auf dem Königsplatz, die von Studenten der beiden Münchner Universitäten und der Deutschen Studentenschaft inszeniert wurde. Verbrannt wurden Bücher von Autoren wie Bertolt Brecht, Lion Feuchtwanger, Sigmund Freud, Erich Kästner, Irmgard Keun, Heinrich Mann, Erich Mühsam, Erich Maria Remarque, Anna Seghers, Ernst Toller, Kurt Tucholsky, Arnold Zweig und Stefan Zweig. Ab März 1933 wurden in Deutschland (in über 50 Städten) und später in den besetzten Ländern Bücher und Bibliotheken verbrannt und vernichtet. Dem folgte die Vernichtung von Menschen und die Zerstörung von Städten und Ländern. Wie in den vergangenen Jahren laden wir unter dem Motto „München liest – aus verbrannten Büchern“ auch heuer Münchnerinnen und Münchner ein, am 10. Mai aus einem der „verbrannten Bücher“ vorzulesen. Wenn Sie interessiert sind zu lesen, melden Sie sich bitte unter der Telefonnummer 089–157 32 19 an. Veranstalter:
Institut für Kunst und Forschung/Wolfram P. Kastner,
Oskar-Maria-Graf-Gesellschaft,
Verband Deutscher Schriftsteller (VS),
Mitveranstalter:
Kulturreferat der Landeshauptstadt München und Münchner Stadtbibliotheken
in Zusammenarbeit mit: Bücherlesung e.V., Aktion Patenschaften für verbrannte Bücher, LehrerInnen und SchülerInnen von Münchner Schulen u.a.
Samstag, 9. Mai
10 bis 18 Uhr
Gewerkschaftshaus Eintritt 5 / 3 EUR
isw-forum
Die kapitalistische Krise und die neue globale Machtverteilung
Conrad Schuhler, München, Vorsitzender des isw:
Wie die Weltwirtschaftskrise die globale Machtverteilung verschiebt Prof. Dr. Richard D. Wolff, New York:
Die Obama-Strategie: Amerikas neue Rolle in der Weltwirtschaft Walter Baier, Wien, transform! europe:
Europas Antwort auf die Krise Dr. Peter Strutynski Kasseler Friedensratschlag:
Gefährlicher als Terrorismus?
Der Wirtschaftsabsturz und die weitere Militarisierung der Weltpolitik Einladungsflugblatt Veranstalter:
isw – institut für sozial-ökologische wirtschaftsforschung münchen e.V.
Dienstag, 21.4., 28.4., 5.5., 12.5., 19.5.
19:00
Evangelische Stadtakademie Eintritt 6 / 5 € je Abend Um eine Anmeldung wird gebeten bei:
info@evstadtakademie.de
Veranstaltungsreihe
„Europa hat die Wahl“
Am 7. Juni wählt Europa sein neues Parlament. Die Wahlbeteiligung lag bei der letzten Wahl 2004 bei 45,5 %. Das war ein historischer Tiefststand. Nach wie vor ist den Bürgerinnen und Bürgern die EU-Ebene weniger wichtig als die nationale oder die Landesebene. Sie scheint weit weg und wenig gestaltbar. Dabei werden hier Entscheidungen getroffen, die auf nationaler und lokaler Ebene umgesetzt werden müssen und jeden Einzelnen betreffen. Liegt es an der Undurchsichtigkeit der europäischen Strukturen und Prozesse, dass Europa das Engagement seiner Bürger nicht gewinnt? Oder haben die Bürger andere Erwartungen an ein geeintes Europa? Auf jeden Fall verdient es mehr Aufmerksamkeit. Verstehen ist die Voraussetzung für Mitgestaltung. Die Veranstaltungen im Einzelnen: 21.04.09: Ein Buch mit sieben Siegeln? – Die Vertragsgrundlagen der EU heute
mit Dr. Henning Arp, EU-Kommission München und Dr. Anne Karrass, wiss. Beirat von Attac 28.04.09: Wer entscheidet hier eigentlich? – Der Vorwurf des Demokratiedefizits
mit Prof. Edgar Grande, LMU und Prof. Peter Grottian, Komitee für Grundrechte 05.05.09. Vorrang für das Kapital? – Marktfreiheit und soziale Rechte
mit Dr. Martin Runge, MdL, wirtschaftspol. Sprecher der Grünen, und Gerold Schwarz, Attac 12.05.09: Global Player? – Friedensprojekt, Militärmacht und „Festung Europa“
mit Barbara Lochbichler, Amnesty International und Tobias Pflüger, MdEP, Informationsstelle Militarisierung 19.05.09: Vision und Realität – Grundsätze für mögliche Alternativen
mit Christian Felber, freier Autor, Mitbegründer von Attac Österreich Moderation bei allen Veranstaltungen: Renate Börger Programmflyer
weitere Infos Veranstalter:
Ev. Stadtakademie ,
attac-muenchen
und die Petra-Kelly-Stiftung
Freitag, 1. Mai
10:15
Gewerkschaftshaus
zentrale Kundgebung der DGB-Region München
„Arbeit für alle bei fairem Lohn!“
10:15 Uhr Demonstration vom Gewerkschaftshaus zum Marienplatz
11:00 Uhr Kundgebung auf dem Münchner Marienplatz
Begrüßung durch Helmut Schmid, Vorsitzender der DGB-Region München
Grußwort von Christian Ude, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München
Rede von Josef Falbisoner, Landesbezirksleiter ver.di Bayern 12:00 bis 15:00 Musikprogramm auf dem Marienplatz 12:00 bis 17:00 Kultur- und Familienfest für Jung & Alt auf dem Viktualienmarkt, Infomarkt (mit einem Infotisch des Sozialforums München) Programmheft 1. Mai München       Flugblatt Veranstalter:
DGB München

Veranstaltungen April 2009

Montag, 27. April
19:30
EineWeltHaus
Attac-Palaver
Hundert Prozent erneuerbare Energien! Wie schnell kommt die Energiewende im Stromsektor?
Vortrag und Diskussion mit Andreas Henze (Solarwerkstatt Freising) Nicht im Sinne der Atomwirtschaft sind die aktuellen Pläne der Bundesregierung: im Jahr 2020 sollte in Deutschland ein Anteil von 30% des Stroms aus erneuerbaren Energien (und 40% aus hocheffizienten Kohlekraftwerken) stammen, alles bei einem um 11% geminderten Stromverbrauch. Und bis 2030 könnte der Anteil der erneuerbaren Energien auf 50% steigen. Dabei spielt die Atomenergie keine Rolle, denn der Atomausstieg soll bis 2022 abgeschlossen sein. Dagegen stemmt sich aber der Atomlobby und versucht, die Lebensdauer der Atomkraftwerke zu verlängern und den Ausstiegskonsens rückgängig zu machen. Es gibt derzeit auch keine sichere Garantie, dass der Lobby nicht erfolgreich sein könnte – z. B. bei der nächsten Regierung – wenn es der Öffentlichkeit nicht klar ist, wie überflüssig die Kosten und Risiken der Atomenergie sind.
Denn die Möglichkeiten der erneuerbaren Energien liegen weit über das, was die Pläne der Regierung beinhalten. Nicht 2030, sondern bereits 2020 könnten die eneuerbaren Energien nicht 50%, sondern 100% des Bedarfs in Deutschland decken. Voraussetzung ist, dass die Politik die bisherigen Steigungsraten nachhaltiger Energieversorgung unterstützt und den Energiekonzernen, die weiterhin auf großtechnischen Anlagen, Zentralisierung, und oligopolistische Marktmacht setzen, kein Gehör schenkt. Dass dies notwendig ist, zeigen alle Berichte, die über die Situation der Klimafrage und der Biosphäre im allgemeinen uns erreichen. Der Referent Andreas Henze zeigt aufgrund der Erfahrungen des letzten Jahrzehnts, wie für die dringlichsten Probleme einer ökologischen Wende viel mehr getan werden kann. Veranstalter:
attac-muenchen
Sonntag, 26. April
16:00 – 20:00
EineWeltHaus
Tschernobyl-Jahrestag! 16h – 18h: Infotag Teil 1
Ökostrom – für Welt und Umwelt
Auf den Spuren der Atomkraft

Film mit Diskussion:
„Uranium – is it a country?“ Die Dokumentation begleitet den Weg des Urans von der Mine in Australien bis zum Atomkraftwerk in Deutschland und zeigt dabei die schwerwiegenden Folgen des Uranabbaus sowie kreative Proteste gegen diese menschenverachtende Technologie. 18h – 20h: Infotag Teil 2:
Ökostrom – für Welt und Umwelt
Endlich Ökostrom – Rote Karte für die Energieriesen

Informationsveranstaltung Ökostrom ist auch ein EineWelt-Thema. Und handeln ist sofort möglich.
Hintergründe zum Energiekartell: den Energieriesen RWE, EON, EnBW und Vattenfall sowie zu deren Festhalten an Atom und Kohle. Wie sind die Münchner Stadtwerke einzuordnen? Welche unabhängigen Ökostromanbieter gibt es und wie funktioniert der Wechsel? Referentin: Trudel Meier-Staude Einladung
Zehn Lügen der Atomlobby (1,5 MB) Veranstalter:
Nord Süd Forum e.V.
in Kooperation mit
Mütter gegen Atomkraft e.V.
und RGU München
Dienstag, 21. April
19:30
EineWeltHaus Eintritt 3.- Euro
Björn Bicker liest aus:
Illegal – Wir sind viele. Wir sind da. Wir wissen alle, dass sie da sind. Sie sind viele. Sie arbeiten für uns. Sie haben keine Papiere. Sie sind illegal. Die Stimmen, die Björn Bieker zu diesem Buch verdichtet hat, erzählen völlig unsentimental von Abhängigkeit und Ausgeliefertsein, aber auch von einem unbändigen Lebensmut. Wer dieses Buch gelesen hat, wird anders durch seine Stadt gehen. Mit Empathie für die Menschen, die keine Papiere haben. Björn Bicker, geb. 1972, studierte Literaturwissenschaft, Philosophie und allgemeine Rhetorik und arbeitet seit 2001 als Dramaturg an den Münchner Kammerspielen. Er schreibt Theaterstücke und Hörspiele. „Illegal“ ist sein erstes Buch. Veranstalter:
Trägerkreis EineWeltHaus München e.V. – Bibliothek. Gefördert durch das Kulturreferat der LH München
Montag, 20. April
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München

Themen:
– 1. Mai: Infostand am DGB-Familienfest
– Bündnis „München sozial“
– 16.Mai.: Demo des EGB in Berlin
– Diverses: 16. Mai Aktionen gg Studiengebühren Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
Mittwoch, 15. April
10:00
Bayerische Staatskanzlei
Demonstration
DIE GLOBALISIERUNGSSTRATEGIE IST GESCHEITERT – FÜR DEN ERHALT DER LÄNDLICHEN UND REGIONALEN STRUKTUREN
um 11 Uhr geht es weiter zum Marienplatz zur dort stattfindenden Demo „Stoppt Patente auf Leben!“ Infos Veranstalter:
Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL)
Bund Naturschutz in Bayern e.V.
Landesverband, Bayerischer Imker e.V.
Zivilcourage Rosenheim
Mittwoch, 15. April
12:00
Marienplatz Anschließend Demonstrationszug zum Europäischen Patentamt
dort um 14:00 Abschlusskundgebung
Demonstration
Stoppt das Patent auf die arme Sau!
Stoppt Patente auf Leben!
Konzerne übernehmen die Kontrolle über die Grundlagen der Landwirtschaft und die Lebensmittelherstellung. Patente auf Saatgut und Nutztiere ermöglichen es Firmen wie Monsanto, Dupont, Syngenta Bayer und BASF sich die Verwertungsrechte von Pflanzen- und Tierarten exklusiv zu sichern. Das lassen wir uns nicht länger gefallen! Mensch und Tier ziehen gemeinsam zum Europäischen Patentamt in München, um gegen diese Praxis zu protestieren! Infos     Aufruf Veranstalter:
Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL),
Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall (BESH),
Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM),
> Greenpeace,
Misereor,
„Kein Patent auf Leben!“
Samstag, 11. April
11:00
Orleansplatz
Ostermarsch 2009 9:45 Uhr St. Johannes, Preysingplatz Ökumenischer Gottesdienst
9:45 Uhr Marienplatz Infomarkt und Musik
11:00 Uhr Orleansplatz (Ostbahnhof) Auftaktkundgebung
11:30 Uhr Demonstrationszug zum Marienplatz
               Zugweg: Rosenheimer-Platz, Ludwigsbrücke, Isartor, Tal
ca. 12:30 Uhr Marienplatz Kundgebung Aufruf Veranstalter:
Münchner Friedensbündnis

Veranstaltungen April 2009

Montag, 27. April
19:30
EineWeltHaus
Attac-Palaver
Hundert Prozent erneuerbare Energien! Wie schnell kommt die Energiewende im Stromsektor?
Vortrag und Diskussion mit Andreas Henze (Solarwerkstatt Freising) Nicht im Sinne der Atomwirtschaft sind die aktuellen Pläne der Bundesregierung: im Jahr 2020 sollte in Deutschland ein Anteil von 30% des Stroms aus erneuerbaren Energien (und 40% aus hocheffizienten Kohlekraftwerken) stammen, alles bei einem um 11% geminderten Stromverbrauch. Und bis 2030 könnte der Anteil der erneuerbaren Energien auf 50% steigen. Dabei spielt die Atomenergie keine Rolle, denn der Atomausstieg soll bis 2022 abgeschlossen sein. Dagegen stemmt sich aber der Atomlobby und versucht, die Lebensdauer der Atomkraftwerke zu verlängern und den Ausstiegskonsens rückgängig zu machen. Es gibt derzeit auch keine sichere Garantie, dass der Lobby nicht erfolgreich sein könnte – z. B. bei der nächsten Regierung – wenn es der Öffentlichkeit nicht klar ist, wie überflüssig die Kosten und Risiken der Atomenergie sind.
Denn die Möglichkeiten der erneuerbaren Energien liegen weit über das, was die Pläne der Regierung beinhalten. Nicht 2030, sondern bereits 2020 könnten die eneuerbaren Energien nicht 50%, sondern 100% des Bedarfs in Deutschland decken. Voraussetzung ist, dass die Politik die bisherigen Steigungsraten nachhaltiger Energieversorgung unterstützt und den Energiekonzernen, die weiterhin auf großtechnischen Anlagen, Zentralisierung, und oligopolistische Marktmacht setzen, kein Gehör schenkt. Dass dies notwendig ist, zeigen alle Berichte, die über die Situation der Klimafrage und der Biosphäre im allgemeinen uns erreichen. Der Referent Andreas Henze zeigt aufgrund der Erfahrungen des letzten Jahrzehnts, wie für die dringlichsten Probleme einer ökologischen Wende viel mehr getan werden kann. Veranstalter:
attac-muenchen
Sonntag, 26. April
16:00 – 20:00
EineWeltHaus
Tschernobyl-Jahrestag! 16h – 18h: Infotag Teil 1
Ökostrom – für Welt und Umwelt
Auf den Spuren der Atomkraft

Film mit Diskussion:
„Uranium – is it a country?“ Die Dokumentation begleitet den Weg des Urans von der Mine in Australien bis zum Atomkraftwerk in Deutschland und zeigt dabei die schwerwiegenden Folgen des Uranabbaus sowie kreative Proteste gegen diese menschenverachtende Technologie. 18h – 20h: Infotag Teil 2:
Ökostrom – für Welt und Umwelt
Endlich Ökostrom – Rote Karte für die Energieriesen

Informationsveranstaltung Ökostrom ist auch ein EineWelt-Thema. Und handeln ist sofort möglich.
Hintergründe zum Energiekartell: den Energieriesen RWE, EON, EnBW und Vattenfall sowie zu deren Festhalten an Atom und Kohle. Wie sind die Münchner Stadtwerke einzuordnen? Welche unabhängigen Ökostromanbieter gibt es und wie funktioniert der Wechsel? Referentin: Trudel Meier-Staude Einladung
Zehn Lügen der Atomlobby (1,5 MB) Veranstalter:
Nord Süd Forum e.V.
in Kooperation mit
Mütter gegen Atomkraft e.V.
und RGU München
Dienstag, 21. April
19:30
EineWeltHaus Eintritt 3.- Euro
Björn Bicker liest aus:
Illegal – Wir sind viele. Wir sind da. Wir wissen alle, dass sie da sind. Sie sind viele. Sie arbeiten für uns. Sie haben keine Papiere. Sie sind illegal. Die Stimmen, die Björn Bieker zu diesem Buch verdichtet hat, erzählen völlig unsentimental von Abhängigkeit und Ausgeliefertsein, aber auch von einem unbändigen Lebensmut. Wer dieses Buch gelesen hat, wird anders durch seine Stadt gehen. Mit Empathie für die Menschen, die keine Papiere haben. Björn Bicker, geb. 1972, studierte Literaturwissenschaft, Philosophie und allgemeine Rhetorik und arbeitet seit 2001 als Dramaturg an den Münchner Kammerspielen. Er schreibt Theaterstücke und Hörspiele. „Illegal“ ist sein erstes Buch. Veranstalter:
Trägerkreis EineWeltHaus München e.V. – Bibliothek. Gefördert durch das Kulturreferat der LH München
Montag, 20. April
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München

Themen:
– 1. Mai: Infostand am DGB-Familienfest
– Bündnis „München sozial“
– 16.Mai.: Demo des EGB in Berlin
– Diverses: 16. Mai Aktionen gg Studiengebühren Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
Mittwoch, 15. April
10:00
Bayerische Staatskanzlei
Demonstration
DIE GLOBALISIERUNGSSTRATEGIE IST GESCHEITERT – FÜR DEN ERHALT DER LÄNDLICHEN UND REGIONALEN STRUKTUREN
um 11 Uhr geht es weiter zum Marienplatz zur dort stattfindenden Demo „Stoppt Patente auf Leben!“ Infos Veranstalter:
Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL)
Bund Naturschutz in Bayern e.V.
Landesverband, Bayerischer Imker e.V.
Zivilcourage Rosenheim
Mittwoch, 15. April
12:00
Marienplatz Anschließend Demonstrationszug zum Europäischen Patentamt
dort um 14:00 Abschlusskundgebung
Demonstration
Stoppt das Patent auf die arme Sau!
Stoppt Patente auf Leben!
Konzerne übernehmen die Kontrolle über die Grundlagen der Landwirtschaft und die Lebensmittelherstellung. Patente auf Saatgut und Nutztiere ermöglichen es Firmen wie Monsanto, Dupont, Syngenta Bayer und BASF sich die Verwertungsrechte von Pflanzen- und Tierarten exklusiv zu sichern. Das lassen wir uns nicht länger gefallen! Mensch und Tier ziehen gemeinsam zum Europäischen Patentamt in München, um gegen diese Praxis zu protestieren! Infos     Aufruf Veranstalter:
Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL),
Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall (BESH),
Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM),
> Greenpeace,
Misereor,
„Kein Patent auf Leben!“
Samstag, 11. April
11:00
Orleansplatz
Ostermarsch 2009 9:45 Uhr St. Johannes, Preysingplatz Ökumenischer Gottesdienst
9:45 Uhr Marienplatz Infomarkt und Musik
11:00 Uhr Orleansplatz (Ostbahnhof) Auftaktkundgebung
11:30 Uhr Demonstrationszug zum Marienplatz
               Zugweg: Rosenheimer-Platz, Ludwigsbrücke, Isartor, Tal
ca. 12:30 Uhr Marienplatz Kundgebung Aufruf Veranstalter:
Münchner Friedensbündnis

Veranstaltungen März 2009

Montag, 30. Mai
19:30
EineWeltHaus
Attac-Palaver
Cash, Crash und Crisis – für die schwere Krise soll die Bevölkerung bluten!
Vorträge und Diskussionen mit Conrad Schuhler (isw) und Winfried Wolf (Lunapark21) Seit Mitte 2007: Finanzkrise.
Seit Herbst 2008: Krise der Realwirtschaft.
Seit Frühjahr 2009: Eine Milliarde Menschen hungern. Die neue Weltwirtschaftskrise ist da. Weggefegt wurden neoliberale Dogmen. Nun heißt es ?Staat geht vor Privat? und ?Geld ist genug da?. Doch staatliche Macht und Steuer-Milliarden werden weiterhin im Interesse derjenigen, die diese Krise mit verursachten, eingesetzt. Unsere Referenten analysieren die Krise.
Sie präsentieren Antworten.
Vor allem postulieren sie: Eine andere Gesellschaft ist möglich – eine andere Ökonomie ist nötig! Moderation: Hagen Pfaff Veranstalter:
attac-muenchen
Donnerstag, 26. März
20:00
Literaturhaus München Eintritt:
6 Euro (erm. 3)
Diskussion
Israel und Palästina – Kein Frieden ohne Gerechtigkeit
mit Rolf Verleger, Mitglied im Direktorium des Zentralrats der Juden in Deutschland Moderation: Clemens Ronnefeldt, Internationaler Versöhnungsbund In seinem Buch „Israels Irrweg“ schreibt Rolf Verleger, Vertreter einer Minderheit im Direktorium des Zentralrats der Juden in Deutschland, der Krieg gegen Gaza habe mit einer Lüge begonnen: „Premierminister Olmert, Armeeminister Barak und Außenministerin Livni behaupteten, dass der Raketenbeschuss israelischer Städte aus dem Gaza-Streifen unerträglich geworden und nicht anders zu stoppen sei als mit massivem israelischen Eingreifen.“ Verleger zitiert offizielle Angaben der Webseite des israelischen Außenministeriums, wonach die Zahl der Abschüsse von Raketen und Mörsergranaten aus dem Gaza-Streifen vom 19. Juni bis zum 31. Oktober auf fast null zurückgegangen ist. Verleger fragt: „Wenn es eine nicht-kriegerische Methode gab, diesen Raketenbeschuss für mehr als vier Monate zum Verschwinden zu bringen, warum ging dann diese Methode nicht mehr ab November? Flyer Veranstalter:
Pax Christi,
Jüdisch-palästinensische Dialoggruppe München,
Internationaler Versöhnungsbund,
Internationale Ärzte gegen den Atomkrieg (IPPNW) Unterstützt von:
Attac München,
Katholische Erwachsenenbildung München und Freising,
Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus,
Münchner Friedensbündnis
Mittwoch, 25. März
19:00
afa
afa-Kreis Politik & Gerechtigkeit
Armut und Reichtum in Deutschland
Zum aktuellen Armutsbericht Bayerns und der Bundesregierung Referent: Werner Fröhlich, Soziologisches Institut der Universität München In kaum einem anderen Industrieland hat sich die Schere zwischen Arm und Reich in den letzten Jahren so stark geöffnet wie in der Bundesrepublik. Die Krise auf dem Finanzmarkt zeigt, dass bei den Reichen offensichtlich sehr viel Geld für Spekulationen vorhanden ist. Auf Arbeitnehmerseite fanden in den letzten 15 Jahre kaum Zuwächse der Realeinkommen statt. Was sind die Fakten zur Verteilung von Einkommen und Vermögen in Deutschland? Veranstalter:
afa – die Aktionsgemeinschaft für ArbeitnehmerInnenfragen in der Evangelisch-Lutherischen Kirche
Samstag, 21. März
18:00
Katholische Hochschulgemeinde
Politisches Samstagsgebet
DIE ROLLE DES IRAN IM NAHOSTKONFLIKT
Referent: Clemens Ronnefeld, Internationaler Versöhnungsbund Seit Jahren wurde von Seiten der Friedensbewegung ein Krieg gegen den Iran befürchtet. Die Rhetorik der Bush-Administration gab dazu auch allen Anlass. In den Medien wurde das Misstrauen durch das Atomprogramm des Iran geschürt. Besonders fühlte sich Israel bedroht. Offensichtlich war ein Präventivschlag gegen die iranischen Atomanlagen in Vorbereitung. Die israelische Führung erkannte spätestens am 4.11.2008 mit der Wahl des neuen US-Präsidenten Barak Obama, dass die notwendige Unterstützung für einen israelischen Angriff auf Iran in absehbarer Zeit nicht zu bekommen ist, denn Obama signalisierte Dialogbereitschaft gegenüber Iran. Der Krieg gegen die Palästinenser im Gaza vor dem Amtsantritt Obamas war eine der letzten Möglichkeiten der israelischen Führung, Iran, dessen regionale Interessenvertretung über Hisbollah und Hamas bis an die Grenzen Israels reicht, eine indirekte „Abschreckungs-Botschaft“ zu senden. Prof. Richard Falk, amerikanischer UN-Sonderbeauftragter für die Menschenrechte in den besetzten palästinensischen Gebieten bilanziert: „Zwei Schlüsse sind daraus zu ziehen: Die Menschen in Gaza werden streng bestraft aus Gründen, die weitab von Raketen und der Grenzsicherheit liegen, scheinbar um die Wahlchancen der gegenwärtigen Führer zu verbessern und zum anderen alle in der Region zu warnen, dass Israel übermächtige Gewalt einsetzen wird, wann immer seine Interessen bedroht sind.“ Welche Lösungen gibt es für den Nahostkonflikt? Was kann uns C. Ronnefeldt vom Widerstand gegen das Mullah-Regime im Iran sagen? Was ist von der Reformbewegung der fortschrittlichen Mullahs bekannt? Was können wir einzelne oder als Zivilgesellschaft tun? Flyer Veranstalter:
Das politische Samstagsgebet
Samstag, 14. März
10:00 bis 18:00
Gewerkschaftshaus
Kongress
KAPITALISMUS: KRISE. KRIEG
Kapitalismus, Krise und Krieg sind die drei Wesensmerkmale, die die heutigen gesellschaftlichen Verhältnisse in Deutschland und weltweit prägen. Dass es sich dabei nicht um das zufällige Zusammentreffen dreier beklagenswerter Umstände handelt, sondern dass Kapitalismus, Krise und Krieg einander bedingen, einen Wesenszusammenhang bilden – dies soll Hauptgegenstand unseres Kongresses sein. Wir möchten mit diesem Kongress einen Beitrag leisten zur inhaltlichen Vorbereitung der Aktionen gegen den im April stattfindenden NATO-Gipfel in Strasbourg und Baden-Baden anlässlich des 60. Jahrestages der Gründung der NATO. Kapitalismus, Krise und Krieg zerstören in zunehmendem Maße unsere sozialen, ökologi-schen und kulturellen Lebensgrundlagen. Sich dagegen zur Wehr zu setzen, zu den Anti-Nato-Aktionen im April nach Strasbourg zu fahren, dazu soll der Kongress motivieren. Flyer Veranstalter:
attac München
GEW – Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, München/Oberbayern
isw – Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung e.V., München
Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus
Münchner Friedensbündnis
Sozialforum München
Donnerstag, 12. März
20:00
Münchner Volkstheater Karten: 15 EUR
Szenische Lesung
Aufenthalt BRD
Drei Fluchtgeschichten

Jährlich kommen Tausende von Flüchtlingen und Folteropfern nach Deutschland und ersuchen Asyl. „Aufenthalt BRD“ erzählt anhand dokumentarischer Texte die Geschichten von drei Flüchtlingen, die durch die Hilfsorganisation Refugio – München in den vergangenen Jahren betreut wurden. Es geht dabei nicht um besonders spektakuläre oder skandalöse Fälle, sondern um alltägliche Geschichten von Menschen, die vorübergehend Schutz und Aufenthalt in der BRD suchen. In „Aufenthalt BRD“ geht es um die Frage, wie wir mit diesen Menschen umgehen, welchen Verfahren sie unterworfen werden und nach welchen Regeln entschieden wird, wer anerkannt, wer nur „geduldet“ und wer abgeschoben wird. Das Ziel ist, in einigen individuellen Geschichten authentischer „Fälle“ erfahrbar zu machen, was sich hinter diesen Statistiken über weltweite Flüchtlingsströme verbirgt. Im Anschluss findet ein Publikumsgespräch mit weiteren Gästen statt. Einladung Veranstalter:
REFUGIO München
Montag, 9. März
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
– Bündnis „München sozial“
– 28.3.: Aktionstag gegen den Welt-Finanz-Gipfel
– 14.03.: KONGRESS: KAPITALISMUS: KRISE. KRIEG Flyer Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
Montag, 9. März
19:00
Stadtmuseum
Lesung zum Frauentag
„Was in Zukunft wichtig ist – drei Autorinnen lesen und reden über Liebe, Macht und Geld“
mit Sabine Asgodom (Lebe wild und unersättlich)
Constanze Hinze (Geld steht jeder Frau) und
Susanne Klingner (Alphamädchen). Voranmeldung unter crj@amyna.d (Christine Rudolf-Jilg) Eintritt frei – Spenden zugunsten der Einrichtungen vor Ort erbeten. Die Veranstaltung wird gefördert vom Bayerischen Sozialministerium. Veranstalter:
AMYNA – Institut zur Prävention von sexuellem Missbrauch
gemeinsam mit den KooperationspartnerInnen IMMA und Frauennotruf

Veranstaltungen März 2009

Montag, 30. Mai
19:30
EineWeltHaus
Attac-Palaver
Cash, Crash und Crisis – für die schwere Krise soll die Bevölkerung bluten!
Vorträge und Diskussionen mit Conrad Schuhler (isw) und Winfried Wolf (Lunapark21) Seit Mitte 2007: Finanzkrise.
Seit Herbst 2008: Krise der Realwirtschaft.
Seit Frühjahr 2009: Eine Milliarde Menschen hungern. Die neue Weltwirtschaftskrise ist da. Weggefegt wurden neoliberale Dogmen. Nun heißt es ?Staat geht vor Privat? und ?Geld ist genug da?. Doch staatliche Macht und Steuer-Milliarden werden weiterhin im Interesse derjenigen, die diese Krise mit verursachten, eingesetzt. Unsere Referenten analysieren die Krise.
Sie präsentieren Antworten.
Vor allem postulieren sie: Eine andere Gesellschaft ist möglich – eine andere Ökonomie ist nötig! Moderation: Hagen Pfaff Veranstalter:
attac-muenchen
Donnerstag, 26. März
20:00
Literaturhaus München Eintritt:
6 Euro (erm. 3)
Diskussion
Israel und Palästina – Kein Frieden ohne Gerechtigkeit
mit Rolf Verleger, Mitglied im Direktorium des Zentralrats der Juden in Deutschland Moderation: Clemens Ronnefeldt, Internationaler Versöhnungsbund In seinem Buch „Israels Irrweg“ schreibt Rolf Verleger, Vertreter einer Minderheit im Direktorium des Zentralrats der Juden in Deutschland, der Krieg gegen Gaza habe mit einer Lüge begonnen: „Premierminister Olmert, Armeeminister Barak und Außenministerin Livni behaupteten, dass der Raketenbeschuss israelischer Städte aus dem Gaza-Streifen unerträglich geworden und nicht anders zu stoppen sei als mit massivem israelischen Eingreifen.“ Verleger zitiert offizielle Angaben der Webseite des israelischen Außenministeriums, wonach die Zahl der Abschüsse von Raketen und Mörsergranaten aus dem Gaza-Streifen vom 19. Juni bis zum 31. Oktober auf fast null zurückgegangen ist. Verleger fragt: „Wenn es eine nicht-kriegerische Methode gab, diesen Raketenbeschuss für mehr als vier Monate zum Verschwinden zu bringen, warum ging dann diese Methode nicht mehr ab November? Flyer Veranstalter:
Pax Christi,
Jüdisch-palästinensische Dialoggruppe München,
Internationaler Versöhnungsbund,
Internationale Ärzte gegen den Atomkrieg (IPPNW) Unterstützt von:
Attac München,
Katholische Erwachsenenbildung München und Freising,
Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus,
Münchner Friedensbündnis
Mittwoch, 25. März
19:00
afa
afa-Kreis Politik & Gerechtigkeit
Armut und Reichtum in Deutschland
Zum aktuellen Armutsbericht Bayerns und der Bundesregierung Referent: Werner Fröhlich, Soziologisches Institut der Universität München In kaum einem anderen Industrieland hat sich die Schere zwischen Arm und Reich in den letzten Jahren so stark geöffnet wie in der Bundesrepublik. Die Krise auf dem Finanzmarkt zeigt, dass bei den Reichen offensichtlich sehr viel Geld für Spekulationen vorhanden ist. Auf Arbeitnehmerseite fanden in den letzten 15 Jahre kaum Zuwächse der Realeinkommen statt. Was sind die Fakten zur Verteilung von Einkommen und Vermögen in Deutschland? Veranstalter:
afa – die Aktionsgemeinschaft für ArbeitnehmerInnenfragen in der Evangelisch-Lutherischen Kirche
Samstag, 21. März
18:00
Katholische Hochschulgemeinde
Politisches Samstagsgebet
DIE ROLLE DES IRAN IM NAHOSTKONFLIKT
Referent: Clemens Ronnefeld, Internationaler Versöhnungsbund Seit Jahren wurde von Seiten der Friedensbewegung ein Krieg gegen den Iran befürchtet. Die Rhetorik der Bush-Administration gab dazu auch allen Anlass. In den Medien wurde das Misstrauen durch das Atomprogramm des Iran geschürt. Besonders fühlte sich Israel bedroht. Offensichtlich war ein Präventivschlag gegen die iranischen Atomanlagen in Vorbereitung. Die israelische Führung erkannte spätestens am 4.11.2008 mit der Wahl des neuen US-Präsidenten Barak Obama, dass die notwendige Unterstützung für einen israelischen Angriff auf Iran in absehbarer Zeit nicht zu bekommen ist, denn Obama signalisierte Dialogbereitschaft gegenüber Iran. Der Krieg gegen die Palästinenser im Gaza vor dem Amtsantritt Obamas war eine der letzten Möglichkeiten der israelischen Führung, Iran, dessen regionale Interessenvertretung über Hisbollah und Hamas bis an die Grenzen Israels reicht, eine indirekte „Abschreckungs-Botschaft“ zu senden. Prof. Richard Falk, amerikanischer UN-Sonderbeauftragter für die Menschenrechte in den besetzten palästinensischen Gebieten bilanziert: „Zwei Schlüsse sind daraus zu ziehen: Die Menschen in Gaza werden streng bestraft aus Gründen, die weitab von Raketen und der Grenzsicherheit liegen, scheinbar um die Wahlchancen der gegenwärtigen Führer zu verbessern und zum anderen alle in der Region zu warnen, dass Israel übermächtige Gewalt einsetzen wird, wann immer seine Interessen bedroht sind.“ Welche Lösungen gibt es für den Nahostkonflikt? Was kann uns C. Ronnefeldt vom Widerstand gegen das Mullah-Regime im Iran sagen? Was ist von der Reformbewegung der fortschrittlichen Mullahs bekannt? Was können wir einzelne oder als Zivilgesellschaft tun? Flyer Veranstalter:
Das politische Samstagsgebet
Donnerstag, 12. März
20:00
Münchner Volkstheater Karten: 15 EUR
Szenische Lesung
Aufenthalt BRD
Drei Fluchtgeschichten

Jährlich kommen Tausende von Flüchtlingen und Folteropfern nach Deutschland und ersuchen Asyl. „Aufenthalt BRD“ erzählt anhand dokumentarischer Texte die Geschichten von drei Flüchtlingen, die durch die Hilfsorganisation Refugio – München in den vergangenen Jahren betreut wurden. Es geht dabei nicht um besonders spektakuläre oder skandalöse Fälle, sondern um alltägliche Geschichten von Menschen, die vorübergehend Schutz und Aufenthalt in der BRD suchen. In „Aufenthalt BRD“ geht es um die Frage, wie wir mit diesen Menschen umgehen, welchen Verfahren sie unterworfen werden und nach welchen Regeln entschieden wird, wer anerkannt, wer nur „geduldet“ und wer abgeschoben wird. Das Ziel ist, in einigen individuellen Geschichten authentischer „Fälle“ erfahrbar zu machen, was sich hinter diesen Statistiken über weltweite Flüchtlingsströme verbirgt. Im Anschluss findet ein Publikumsgespräch mit weiteren Gästen statt. Einladung Veranstalter:
REFUGIO München
Montag, 9. März
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
– Bündnis „München sozial“
– 28.3.: Aktionstag gegen den Welt-Finanz-Gipfel
– 14.03.: KONGRESS: KAPITALISMUS: KRISE. KRIEG Flyer Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
Montag, 9. März
19:00
Stadtmuseum
Lesung zum Frauentag
„Was in Zukunft wichtig ist – drei Autorinnen lesen und reden über Liebe, Macht und Geld“
mit Sabine Asgodom (Lebe wild und unersättlich)
Constanze Hinze (Geld steht jeder Frau) und
Susanne Klingner (Alphamädchen). Voranmeldung unter crj@amyna.d (Christine Rudolf-Jilg) Eintritt frei – Spenden zugunsten der Einrichtungen vor Ort erbeten. Die Veranstaltung wird gefördert vom Bayerischen Sozialministerium. Veranstalter:
AMYNA – Institut zur Prävention von sexuellem Missbrauch
gemeinsam mit den KooperationspartnerInnen IMMA und Frauennotruf

Veranstaltungen Februar 2009

Dienstag, 17. Februar
19:30
Pfarrsaal von St. Peter und Paul, Olching Eintritt frei
Erfahrungsbericht mit Diskussion
Zivilcourage – Gewerkschaft
Arbeitnehmervertretung und Betriebsratsarbeit in Krisenzeiten

Was tun, wenn die Kündigung droht? mit Heribert Fieber, München – ehem. Betriebsratsvorsitzender bei Siemens, jetzt IG-Metall-Berater für SAP-Kollegen in Heidelberg Arbeitsamtsmeldungen zufolge hat eine Kündigungswelle unser Land bereits getroffen, auch im Landkreis FFB steigen die Arbeitslosenzahlen und Kurzarbeit ist angesagt. Was kann der Einzelne tun, was die Gewerkschaften und vor allem, welche Mittel sind dem Betriebsrat gegeben, um Kündigungen zu verhindern, oder im negativen Fall existenzrettende Sozialpläne zu erkämpfen? 2003 kündigte der Siemens-Konzern 200 Mitarbeitern am Siemens Standort München Hofmannstraße. Trotz Datenausspähung und gerichtlicher Auseinandersetzungen sicherte der Betriebsrat den gekündigten Mitarbeitern die Weiterbeschäftigung.
Die Auseinandersetzungen im Siemens-Konzern haben Geschichte gemacht. Heribert Fieber ist heute IG-Metall-Berater für ähnliche Fälle. Er schildert, was getan werden kann, wenn der Arbeitsplatz gefährdet ist. Es kann jeden treffen … Flyer Veranstalter:
KAB Katholische Arbeitnehmerbewegung ,
ffb-aktiv.de ,
Sozialforum Amper
Montag, 9. Februar
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
– Rückblick Weltsozialforum in Belèm/Brazil
– Aktionstag am 28. März 2009
– Rückblick NATO-Sicherheitskonferenz
– Kongress „Kapitalismus-Krise-Krieg“ am 14. März 2009
u.a. Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
Freitag, 6. Februar
bis Sonntag 8. Februar
Aktionen gegen die „Sicherheitskonferenz“
Auch ohne Horst Teltschik wird die „Sicherheitskonferenz“ 2009 in München stattfinden. Erneut ist ein breites Bündnis aus pazifistischen, sozialen, globalisierungskritischen und antikapitalistischen Gruppierungen unterwegs, um die Aktionen gegen die SiKo zu organisieren und zu unterstützen. Aufruf Veranstalter:
Aktionsbündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz u. a.
Freitag, 6. Februar
bis Sonntag 8. Februar
Gegenveranstaltung zur „Sicherheits“-konferenz
Internationale Münchner Friedenskonferenz
„Nie wieder Krieg!“ – Eine Forderung, populär und nahezu unumstritten im Nachkriegsdeutschland – dennoch stehen heute wieder deutsche SoldatInnen in vielen Teilen der Welt! Gehört derartiges Handeln wirklich zu den „normalen“ Aufgaben eines Landes? Wir fragen genau das: Ist Krieg wirklich „normal“ und gehört unvermeidlich dazu? Aufruf    Flyer Veranstalter:
Trägerkreis der Friedenskonferenz

Veranstaltungen Februar 2009

Dienstag, 17. Februar
19:30
Pfarrsaal von St. Peter und Paul, Olching Eintritt frei
Erfahrungsbericht mit Diskussion
Zivilcourage – Gewerkschaft
Arbeitnehmervertretung und Betriebsratsarbeit in Krisenzeiten

Was tun, wenn die Kündigung droht? mit Heribert Fieber, München – ehem. Betriebsratsvorsitzender bei Siemens, jetzt IG-Metall-Berater für SAP-Kollegen in Heidelberg Arbeitsamtsmeldungen zufolge hat eine Kündigungswelle unser Land bereits getroffen, auch im Landkreis FFB steigen die Arbeitslosenzahlen und Kurzarbeit ist angesagt. Was kann der Einzelne tun, was die Gewerkschaften und vor allem, welche Mittel sind dem Betriebsrat gegeben, um Kündigungen zu verhindern, oder im negativen Fall existenzrettende Sozialpläne zu erkämpfen? 2003 kündigte der Siemens-Konzern 200 Mitarbeitern am Siemens Standort München Hofmannstraße. Trotz Datenausspähung und gerichtlicher Auseinandersetzungen sicherte der Betriebsrat den gekündigten Mitarbeitern die Weiterbeschäftigung.
Die Auseinandersetzungen im Siemens-Konzern haben Geschichte gemacht. Heribert Fieber ist heute IG-Metall-Berater für ähnliche Fälle. Er schildert, was getan werden kann, wenn der Arbeitsplatz gefährdet ist. Es kann jeden treffen … Flyer Veranstalter:
KAB Katholische Arbeitnehmerbewegung ,
ffb-aktiv.de ,
Sozialforum Amper
Montag, 9. Februar
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
– Rückblick Weltsozialforum in Belèm/Brazil
– Aktionstag am 28. März 2009
– Rückblick NATO-Sicherheitskonferenz
– Kongress „Kapitalismus-Krise-Krieg“ am 14. März 2009
u.a. Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
Freitag, 6. Februar
bis Sonntag 8. Februar
Aktionen gegen die „Sicherheitskonferenz“
Auch ohne Horst Teltschik wird die „Sicherheitskonferenz“ 2009 in München stattfinden. Erneut ist ein breites Bündnis aus pazifistischen, sozialen, globalisierungskritischen und antikapitalistischen Gruppierungen unterwegs, um die Aktionen gegen die SiKo zu organisieren und zu unterstützen. Aufruf Veranstalter:
Aktionsbündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz u. a.
Freitag, 6. Februar
bis Sonntag 8. Februar
Gegenveranstaltung zur „Sicherheits“-konferenz
Internationale Münchner Friedenskonferenz
„Nie wieder Krieg!“ – Eine Forderung, populär und nahezu unumstritten im Nachkriegsdeutschland – dennoch stehen heute wieder deutsche SoldatInnen in vielen Teilen der Welt! Gehört derartiges Handeln wirklich zu den „normalen“ Aufgaben eines Landes? Wir fragen genau das: Ist Krieg wirklich „normal“ und gehört unvermeidlich dazu? Aufruf    Flyer Veranstalter:
Trägerkreis der Friedenskonferenz

Veranstaltungen Januar 2009

Dienstag, 27.Januar
9:00 bis 10:00
Coubertinplatz
Demonstration vor der Hauptversammlung der Siemens AG gegen den Kahlschlag bei NSN in München
Wir nehmen Siemens in die Verantwortung für den Erhalt unserer Arbeitsplätze
Nokia-Siemens-Networks wurde 2007 als Gemeinschaftsunternehmen der Siemens AG und Nokia gegründet. Im gleichen Jahr bereits wurden in München mehrere hundert Stellen abgebaut. Damit aber nicht genug: Am 11.11.2008 kam die Nachricht, dass im Oktober 2009 der Standort in der Hofmannstraße geschlossen werden soll und die dort Beschäftigten ihren Job verlieren werden. Dass bis dahin diejenigen, die die Firma behalten will, vorher noch in einen anderen Standort umziehen „dürfen“, bedeutet für den Rest, etwa 500 Kollegen, Kündigung ohne Sozialauswahl, also eine Verletzung des Kündigungsschutzgesetzes. Dass bei diesem Rest überproportional viele Ältere und Schwerbehinderte sind, bedeutet sogar eine Umkehr der gesetzlich geforderten Sozialauswahl. Nokia-Siemens-Networks gehört zur Hälfte Siemens. Die Siemens-Aktionäre sind also Eigentümer von NSN. Siemens darf sich nicht einfach aus der Verantwortung davonstehlen. Infos zum Stellenabbau bei Nokia-Siemens-Networks    Flugblatt Veranstalter:
IG Metall München unterstützt u.a. von NCI
Montag, 26. Januar
19:30
EineWeltHaus
Attac-Palaver
60 Jahre NATO – kein Grund zum Feiern
Nach dem Fall der Mauer verspielte die NATO die Chance zu einer Friedensdividende und ersetzte das Feindbild „Osten“ durch das Feindbild „Islam“. Das Jahr 2009 steht ganz im Zeichen der westlichen Militärallianz. Auf der Münchner „Sicherheitskonferenz“ im Februar und auf dem großen NATO-Gipfel in Straßburg und Kehl im April wird man erneut die Doktrin des Bündnisses feiern. Das neue Konzept der NATO dient jedoch weniger der Verteidigung ihrer Mitgliedsstaaten als der Durchsetzung geostrategischer und ökonomischer Interessen des Westens. Referent ist Clemens Ronnefeldt, Friedensreferent des Internationalen Versöhnungsbundes Das Attac-Palaver ist unser regelmäßiger Themenabend, zu dem alle Interessierten am letzten Montag des Monats zu Information und Diskussion eingeladen sind. Veranstalter:
Attac München
Samstag, 24. Januar
13:00
Sendlinger-Tor-Platz
Schweigemarsch für Frieden in Gaza Schlusskundgebung am Marienplatz Veranstalter:
Palästinensische Gemeinde München e.V.
Samstag, 24. Januar
18:00
Katholische Hochschulgemeinde
Politisches Samstagsgebet
Zivilcourage und Whistleblowing
Die Thematik „Zivilcourage und Whistleblowing“ , der beispielhafte Bürgermut für Mensch und Natur und für die Demokratie wird immer wichtiger. Whistleblowing heißt übersetzt „die Warnpfeife blasen.“ Whistleblower folgen ihrem Gewissen, ohne an die gefährlichen Folgen für sich selbst zu denken. Wir konnten einen Whistleblower aus Argentinien als Referenten gewinnen: Prof.Guillermo Eguiazu berichtet von seiner ökologischen Forschertätigkeit und wie er ein Opfer von Lügen, Repressalien und Mobbing seitens der Universität und mächtiger Konzerne wurde. Antje Bultmann, freie Wissenschaftsjournalistin, vernetzt, berät zivilcouragierte Menschen und veröffentliche ihre Fälle. Sie engagiert sich in der Ethikschutz-Initiative seit über 10 Jahren und als Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Umweltstiftung. Flyer Veranstalter:
Das politische Samstagsgebet
Samstag, 17. Januar
13:00
Sendlinger-Tor-Platz
Demonstration
Stoppt das Massaker in Gaza voraussichtlicher Zugweg:
Sendlinger-Tor-Platz → Blumenstr. → Frauenstr. → Isartor → Tal → Marienplatz 3 Wochen Krieg in Gaza! Jeden Tag sterben Frauen, Männer und Kinder. Noch mehr erleiden schwere Verletzungen an Leib und Seele. Sie können nur notdürftig versorgt werden. Menschenrechtsorganisationen sprechen von einer humanitären Katastrophe. Aber das Bomben hört nicht auf. Die israelischen Angriffe schonen weder Menschen noch Schulen, Universitäten, Krankenhäuser und öffentliche Einrichtungen. Und die Welt sieht nur zu, beteiligt sich sogar durch Unterstützung des Aggressors. Das Ergebnis dieses massiven Angriffs sind Verwüstung, Verzweiflung, Wut und Schmerz. Mütter und Väter beklagen den Verlust ihrer Kinder, Kinder den Verlust ihrer Eltern. Menschen stehen vor den Trümmern ihrer Häuser und vor den Trümmern ihrer Existenz. In ihrer Trauer fühlen sie sich von der ganzen Welt allein gelassen. Die Angriffe müssen beendet werden! Das Morden muss aufhören. Gaza braucht Zukunft! Wir rufen zur Demonstration gegen diese ungerechten und unverhältnismäßigen Attacken auf. Flugblatt      Presseerklärung des Münchner Friedensbündnisses Veranstalter:
Palästinensische Gemeinde München e.V. Zum Thema:
Aufruf Friedensratschlag:
Stoppt den Krieg in Gaza
Für einen gerechten Frieden im Nahen Osten Rede von Walter Listl auf der Demo gegen den Krieg gegen Gaza am 3. Januar 2009 Presseerklärung des deutschen Zweiges des Internationalen Versöhnungsbundes zur Eskalation im Nahen Osten Petition unterzeichnen:
GAZA: STOPPT DAS BLUTVERGIESSEN, ZEIT FÜR FRIEDEN
Montag, 12. Januar
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
– Gespräch mit Fuad Hamdan von der palästinensischen Gemeinde
– Reisebericht Cuba
– ökumenische Kirchentag 2010 in München
– NATO-Sicherheitskonferenz Anfang Februar
– Weltsozialforum in Belém/Brasilien
– Siemens-Hauptversammlung am 27.1.2009 Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
Samstag, 3. Januar
12:00
Odeonsplatz
Demonstration
Stoppt den Völkermord in Gaza
Für uns hier war es ein Tag wie jeder andere, für die 1,5 Millionen Palästinenser im von Israel eingeschlossenen Gaza war es einer der schlimmsten Tage ihres Lebens. Innerhalb weniger Stunden wurden durch israelische Luftangriffe Hunderte von Menschen getötet und mehr als tausend verletzt, die Hälfte davon schwer. Die Anzahl der Getöteten und Verletzten steigt stündlich weiter. Noch nie sind an einem Tag so viele Menschen im besetzten Palästina ums Leben gekommen. Die israelischen Angriffe schonen weder Menschen noch Schulen, Universitäten, Krankenhäuser und öffentliche Einrichtungen. Und die Welt sieht nur einfach zu. Das Ergebnis dieses massiven Angriffs sind Verwüstung, Verzweiflung, Wut und Schmerz. Mütter und Väter beklagen den Verlust ihrer Kinder, Kinder den Verlust ihrer Eltern. Menschen stehen vor den Trümmern ihrer Häuser und vor den Trümmern ihrer Existenz. In ihrer Trauer fühlen sie sich von der ganzen Welt allein gelassen. Beschwichtigende Worte – auch Verurteilungen – richten in dieser Situation wenig aus. Die Angriffe müssen beendet werden! Das Morden muss aufhören. Gaza braucht Zukunft! Wir rufen zur Demonstration gegen diese ungerechten und unverhältnismäßigen Attacken auf. Flugblatt Veranstalter:
Palästinensische Gemeinde München e.V. Zum Thema:
Rede von Walter Listl auf der Demo gegen den Krieg gegen Gaza am 3. Januar 2009 Presseerklärung des deutschen Zweiges des Internationalen Versöhnungsbundes zur Eskalation im Nahen Osten Petition unterzeichnen:
GAZA: STOPPT DAS BLUTVERGIESSEN, ZEIT FÜR FRIEDEN
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Veranstaltungen Januar 2010

Montag, 25. Januar
19:30
EineWeltHaus
Attac-Palaver
Besser 30 Stunden arbeiten als 40 Stunden arbeitslos! Eine andere Welt ist möglich!
Referent: Stephan Krull, bis 2006 Mitglied des Betriebsrates bei VW in Wolfsburg und Mitglied des Ortsvorstandes der IG Metall, aktiv in der Attac AG ArbeitFairTeilen (http://www.attac-netzwerk.de/ag-arbeitfairteilen) und im Rat von Attac. Die Verkürzung und UmFairTeilung der Erwerbsarbeit gewinnt in der Krise erheblich an Bedeutung. Die stofflichen Grenzen des Wachstums wurden teilweise schon überschritten, die politischen Folgen der Standortkonkurrenz, die ökologischen und sozialen Kosten des industriellen Wachstums sind unübersehbar. Sozialbewegung, Kirchen, Frauenbewegung, wachsende Teile der Gewerkschaften streben das gleiche Ziel an. Deshalb ist es sinnvoll, dazugehörige Themen gemeinsam zu diskutieren: Geschlechtergerechtigkeit, Anspruch auf ein Leben in Würde und Gute Arbeit – und das in globaler Dimension. Arbeitszeitverkürzung ist nur mit den Beschäftigten denk- und durchsetzbar, wenn es dafür einen maximalen Lohnausgleich gibt; erforderlich ist – flankierend – ein flächendeckender Mindestlohn als Schutz vor Lohnabsenkung und eine armutsfeste und repressionsfreie Grundsicherung für Menschen, die nicht Lohnerwerbsarbeit leisten. Die Perspektive ist klar: Das Arbeitsvolumen wird (wegen geringem Wachstum und Produktivitätssteigerungen) weiter sinken. Der Traum der Menschen, für ein gutes Leben weniger hart arbeiten zu müssen, wird wahr. Dadurch wird die Umwelt geschont und mehr Zeit gewonnen zum Leben, Lernen, Lieben und Lachen! Zusammengefasst:
Arbeitszeitverkürzung ist Lebensverlängerung!
Besser 30 Stunden arbeiten als 40 Stunden arbeitslos!
Wenig Arbeit für viele ist besser als Mehrarbeit für wenige!
8 Stunden sind kein Tag und die 25-Stunden-Woche ist keine Utopie! Veranstalter:
Attac München
Samstag, 23. Januar
18:00
Evangelische Studentengemeinde
Politischen Samstagsgebet
Schwarz-Gelb und der soziale Frieden
Referent: Paul B. Kleiser, Politologe und Autor Flyer Veranstalter:
Politischen Samstagsgebet
Montag, 11. Januar
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
– Europäische Sozialforum in Istanbul
– Aktionen gegen die NATO-Sicherheitskonferenz am ersten Februar-Wochenende
– Vorbereitung des Ökumenischen Kirchentages im Mai
– u.a. Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
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Veranstaltungen Februar 2010

Montag, 8. Februar
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München

Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
Freitag, 5. Februar
Samstag, 6. Februar
Proteste gegen die NATO-Kriegskonferenz in München
Alle SIKO-Termine auf einen Blick
Freitag, 5. Februar
18:00
Marienplatz

ANTIKRIEGS-ORCHESTER
Kommt alle zum antimilitaristischen Platzkonzert gegen den städtischen Empfang von OB Christian Ude für die TeilnehmerInnen der NATO-Kriegskonferenz. – Bringt alles mit, was Töne macht und laut ist: Vom Topfdeckel bis zur Posaune, von der Tröte bis zur Flöte! Flugblatt Veranstalter:
AKTIONSBÜNDNIS GEGEN DIE NATO-SICHERHEITSKONFERENZ
Samstag, 6. Februar
13:00
Marienplatz

GROSSDEMONSTRATION
zum Tagungsort der Kriegsstrategen im Bayerischen Hof Flugblatt Veranstalter:
AKTIONSBÜNDNIS GEGEN DIE NATO-SICHERHEITSKONFERENZ
Samstag, 6. Februar
18:00
Altes Rathaus Marienplatz

Friedenskonferenz
Internationales Forum: Frieden und Gerechtigkeit gestalten Veranstalter:
AKTIONSBÜNDNIS GEGEN DIE NATO-SICHERHEITSKONFERENZ

Veranstaltungen März 2010

Montag, 8. März
19:00
EineWeltHaus
offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
– Internationale Frauentag
– Ökumenischer Kirchentag
– Münchner Klimagipfel
– Bündnis: „München sozial – wir halten die Stadt zusammen“
– 1. Mai in München
– Aktion Kettenraktion am 24. April
– u.a. Einladung Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
Samstag, 27. März
18:00
Katholische Hochschulgemeinde
Politisches Samstagsgebet
„Der Islam hat viele Gesichter“ Imam Sidigullah Fadai von der afghanischen Gemeinde und Kirchenrat Dr.Rainer Oechslen, Islambeauftragter der evang.luth.Kirche, sind unsere Referenten. Kaum eine Woche vergeht ohne eine negative Islam-Schlagzeile. Wie wird unser Bild vom Islam geprägt?
Woher kommt das Unbehagen vor dem Islam ? Ressentiments gegenüber Muslimen und dem Islam sind in der Mitte der Gesellschaft verwurzelt. Unser Politisches Samstagsgebet soll zu Verständigung und Verständnis und Frieden in unserer Gesellschaft beitragen. Einladung Veranstalter:
Das politische Samstagsgebet
Montag, 29. März
19:30
EineWeltHaus
Attac-Palaver
Monsanto, mit Gift und Genen. Film von Marie-Monique Robin
Film und Diskussion Originaltitel: Le monde selon Monsanto
Regie: Marie Monique Robin
Land: Frankreich
Jahr: 2007
Dauer: 109 Min. Flyer (greenpeace) Veranstalter:
Attac München
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